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Die meisten Bars sind wieder offen. Aus Platzgründen sind die Vorgaben noch schwieriger umzusetzen als in Restaurants. Eindrücke aus unseren liebsten Quartierlokalen.

Um Mitternacht war die Stadtpolizei unverrichteter Dinge abgezogen. Jetzt ist sie mit einem Grossaufgebot auf das Areal in Altstetten zurückgekehrt. Die Besetzer hatten es bereits verlassen.

In der Zürcher Innenstadt löst die Polizei eine Demonstration auf. Die Frau, die am Freitag im Bahnhof Thalwil von einem Zug erfasst wurde, erliegt ihren Verletzungen. Nachrichten im Ticker.

Noch immer müssen wir zuhause feiern. Einst tat dies der Autor freiwillig. Den unter seinem Zimmer fanden die besten Partys statt.

Der Lausanner Dimitri Egger wollte die Schweiz entdecken. Nun bestreitet er in jedem Kanton einen Ironman und sammelt Geld für die Krebshilfe – am Sonntag in Zürich.

Sie halten Wachteln auf der Terrasse, Enten als Haustiere, Hühner im Garten. Was viele nicht wissen: Die Tiere müssen registriert werden. Denn die Vogelgrippe ist nicht verschwunden.

Für die Zürcher Parteien ist klar: Herzchirurg Francesco Maisano muss das Universitätsspital verlassen. Auch sind Bestrebungen im Gang, ärztliche Beteiligungen an Medizintechnikfirmen zu verbieten.

Die Clubs sind zu, die Dancefloors leer, die DJs daheim. Zeit, um in der Geschichtenkiste des Nachtlebens zu wühlen. Teil 4: Das Revolution.

Zu unaufgeregt, etwas für Langweiler – ein Parkbesuch galt Zürchern bisher als wenig inspirierte Beschäftigung. Doch mit Corona haben viele den Wert der Anlagen schätzen gelernt – und das wird so bleiben.

Vor mehreren Geschäften an der Bahnhofstrasse bilden sich aktuell lange Schlangen. Wieso? Auf der Suche nach einer Erklärung in Zürichs Luxusbiotop.

Um Mitternacht läuft das Ultimatum zum Verlassen des besetzten Juch-Areals in Zürich-Altstetten aus. Die Stadtpolizei hat das Gelände bereits am Mittag abgesperrt und weist Personen weg.

Dem Herzchirurgen Francesco Maisano werden unter anderem Eigeninteresse und Intransparenz vorgeworfen. Ein Untersuchungsbericht liefert nun weitere Details zu den Interessenbindungen des Unispital-Arztes.

An warmen Tagen wollen alle in lauschigen Gartenbeizen sitzen. Das sind Zürichs Perlen und Geheimtipps – von währschaft bis hip.

Einst schrieb ein Dichter: «Wo man singt, da lass dich ruhig nieder.» Wir sagen, wo wir uns niederlassen und welchen Song man dort hören sollte.

Das erste Mal etwas zu tun ist aufregend – und gibt gute Geschichten, wie die Romane von Sunil Man oder Thomas Meyer zeigen.

Viele Gastrounternehmen liefern weiterhin vorbereitete Mehrgänger zum selber Fertigstellen nach Hause. Wir haben am gleichen Abend zwei verschiedene Dreigänger getestet.

Was wäre gewesen, wenn die USA 1940 einen Faschisten zum Präsidenten gewählt hätten? Die Serie «Plot Against America» spielt das Szenario durch.

Das schöne Leben ist wieder da. Aber nicht für die Wirte.

Am Freitag um Mitternacht ist das Ultimatum der Stadt Zürich an die Juch-Besetzer abgelaufen. Nun hat der Polizeieinsatz auf dem Areal in Altstetten begonnen.

Der 23. Mai ist diesem Tier gewidmet rund um den Globus, den es laut Schöpfungsmythen auf seinem Panzer trägt. Spaziert einmal eine Schildkröte durch Zürich, ist es aber eher eine eingeschleppte Art.

Das Veranstaltungsverbot für kleine Kulturanlässe soll fallen, finden die Zürcher Freisinnigen. Sie kritisieren, Innovation werde während der Corona-Krise Opfer der Bürokratie.

Ein externer Untersuchungsbericht des Universitätsspitals Zürich bestätigt schwere Vorwürfe gegen den Klinikdirektor der Herzchirurgie. Politiker fordern eine lückenlose Aufklärung.

Das schöne Wetter führt in der Stadt Zürich dazu, dass sich wieder mehr Menschen in den Grünanlagen aufhalten. Vor allem die Gebiete rund um das Seeufer sind beliebt. Die Polizei hat interveniert, und auch die Zürcher Kantonalbank reagiert auf den Ansturm.

Mit einer Petition, Telefonterror und Drohungen wehren sich die Besetzer des Juch-Areals gegen eine Räumung. Doch die Stadt will nach einigem Lavieren nicht mehr mit sich reden lassen.

Seit Jahrtausenden spendet die sie dem Menschen zuckrige Kraft: Die Popularität der Honigbiene auch in der Stadt Zürich ist hoch verdient, doch den 160 Wildbienenarten gebührt ebenso Beachtung.

Braucht eine Gesellschaft Krisen, um weiterzukommen? In Zeiten von Corona haben Patrizia Hausheer und Vanessa Sonder am Telefon darüber nachgedacht. Es ist ihr letzter Dialog im Rahmen der NZZ-Kolumne «Zürich philosophisch».

Mit Unterstützung aus der Politik haben es sich Besetzerinnen und Besetzer in Zürich Altstetten gemütlich gemacht. Nun erstattet das Sozialdepartement Strafanzeige. Der Schritt ist richtig, kommt aber zu spät.

Der Winterthurer ETH-Professor Richard R. Ernst erhielt 1991 den Chemie-Nobelpreis für seinen Beitrag zur Entwicklung der Magnetresonanzspektroskopie. In seiner dieser Tage erschienenen Autobiografie offenbart er sich als kunstsinniger Zeitgenosse, der sich nicht scheut, Missstände anzuprangern.

Ein Mann installierte in seiner Wohnung eine Kamera und filmte in Wohnungen von Nachbarinnen. Jetzt hat ihn das Bezirksgericht Zürich verurteilt – auch wegen verbotener Pornografie.

Der Bezirksrat Zürich annulliert einen Entscheid des Stadtparlaments. Eine Mehrheit aus SP und FDP sagte Ja zum Verkauf eines Bauernhofs unter Marktwert, wollte aber keinen Einnahmenverzicht verbuchen. Das gehe so nicht, urteilt der Bezirksrat.

Das erfolgreiche Autokino eines Gymnasiasten musste geschlossen werden, weil es gegen das Veranstaltungsverbot verstosse. Nun erhält der 19-Jährige Unterstützung aus der Politik.

In der Nacht auf Mittwoch ist es im Kanton Zürich gleich zu zwei Bränden gekommen. In Winterthur brannte eine Apotheke, im Hafen Goldbach in Küsnacht sieben Schiffe. In beiden Fällen kann die Polizei Brandstiftung nicht ausschliessen.

Schnell und zuverlässig habe die Kantonsapotheke die Gesundheitsinstitutionen mit Schutzmaterial beliefert, behauptet die Zürcher Gesundheitsdirektion. Doch die besagten Institutionen zeichnen ein ganz anderes Bild.

Nach den ersten Lockerungen der Corona-Massnahmen kehrt in der Schweiz langsam wieder so etwas wie Normalität ein. Für einige fängt die Krise jedoch gerade erst an.

Weltweit demonstrieren Menschen gegen die Corona-Massnahmen. Viele von ihnen glauben an Verschwörungstheorien. So auch Sandro.

Die Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie haben in Zürich die Schadstoffbelastung der Luft durch den Verkehr vorübergehend reduziert. Der Druck auf die Frei- und Grünräume nahm dagegen zu.

Die Verkehrsbetriebe Zürich bringen dieser Tage 50 000 Gratisschutzmasken unter die Tram- und Buspassagiere. Es ist ein kleiner Beitrag gegen eine zweite Welle: Bis jetzt tragen nämlich nur wenige im öffentlichen Verkehr eine Maske.

Die Stadtzürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (gp.) sieht sich wegen Aussagen zu Polizeieinsätzen und verwirrender Kommunikation harscher Kritik ausgesetzt. Nun nimmt sie Stellung zu den Vorwürfen.

Rund 200 Personen haben in Zürich gegen die Corona-Massnahmen des Bundes demonstriert.Die Stadtpolizei löste die Kundgebung gewaltlos auf und verzeigte 53 Teilnehmer. Ähnlich gering war der Aufmarsch an der parallelen Demonstration in Bern. Auch in Winterthur stand die Polizei wegen «Corona-Rebellen» im Einsatz.

Auch in der Erotikbranche muss es nun darum gehen, einen Weg aus dem Lockdown zu finden. Es fehlt jedoch an politischem Willen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Wegen der Covid-19-Verordnung können in der Schweiz auch Paare gebüsst werden, die draussen keinen Zwei-Meter-Abstand einhalten. Das ist absurd, offenbart aber ein grundlegendes Problem.

Die Stadtpolizei hat eingeräumt, dass sie die Lockdown-Demo vom Samstag zu lange toleriert habe. Unter Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (gp.) agiert die Polizei im Umgang mit Protest wenig souverän.

Weltweit demonstrieren Menschen gegen die Corona-Massnahmen. Viele von ihnen glauben an Verschwörungstheorien. So auch ein Bekannter unseres Autors. Protokoll einer Radikalisierung.

Ohne Corona-Krise hätte Zürich am Sonntag endgültig über sein Fussballstadion entschieden. Nun beklagen die Klubs hohe Einbussen, die Gegner hoffen auf Rückenwind, und die chinesische Eigentümerschaft von GC könnte Wahlkampfthema werden.

Laut der Covid-19-Verordnung müssen auch Familien und Paare in der Öffentlichkeit einen Abstand von zwei Metern einhalten. Was absurd tönt, bringt die Polizei in ein Dilemma – wie ein Fall aus Zürich zeigt. Nun hat sich das Bundesamt für Justiz zum Bussenstreit geäussert.

Kann durch eine Schutzmaske hindurch Gastfreundlichkeit spürbar werden? Das ist nicht die einzige Frage, auf die wir beim ersten Restaurantbesuch nach der erzwungenen Pause eine Antwort suchen.

Noch viermal schlafen, dann kehrt das Leben in die bediente Gastronomie zurück. Doch was geschieht nun mit Gewohnheiten, die man sich in den letzten Wochen zu Hause angeeignet hat?

Uns steht der Sinn nach Salzigem, nachgespült wird mit einem Cocktail. Ersteres wird in Form einer Teigspirale nach Hause geliefert, Letzteres selbst gemixt. Und alles andere steht in den Sternen.

Ich sass auf der Terrasse, umzingelt von düsteren Schlagzeilen und dunklen Ahnungen. Dann kam dieses Tier, sang, und es wurde heiter. Dabei ist auch seine Art nicht ganz ungefährdet.

Über diese Nager wird allerlei Humbug erzählt. Doch sie wissen sich zu wehren, mit astronomischen Fortpflanzungsraten und mithilfe der chinesischen Astrologie.

Er ist der Held unserer Kindheit, aber so menschenscheu, dass wir ihn kaum je zu Gesicht bekommen: Der Dachs ist im Vormarsch, nicht nur in Zürich.

Die Beiträge, die Sie in diesem Gefäss lesen können, sind von unseren potenziellen Berufskolleginnen und -kollegen der Zukunft verfasst: Wir haben diese Woche zehn Gymnasiastinnen und Gymnasiasten Einblicke in unser Handwerk gewährt – und hoffentlich bei manchen die Begeisterung für den Beruf geweckt.

Wegwerfen wird immer alltäglicher und das Wiederverwenden unpopulärer. Das müsse jetzt ändern, findet Peter Richner, Leiter des Departements Ingenieurwissenschaften bei der Empa.

Sonnenbrände, Verstauchungen, blaue Flecken und so weiter. All dies sieht man auf medizinischen Notfallstationen. Dagegen will man nun etwas unternehmen, denn das Angebot ist eigentlich für lebensbedrohliche Fälle gedacht.

Seit anderthalb Jahrzehnten ist die grösste Schweizer Stadt ein Magnet für Hightech- und IT-Unternehmen. Die Gründe sind vielfältig, und die Attraktivität der Greater Zurich Aerea nimmt stetig zu.

Ohne Unterstützung der lokalen Bevölkerung haben es grosse Bau- und Verkehrsvorhaben schwer. Das hat jüngst das Scheitern des Rosengarten-Projekts gezeigt. Die Anforderungen an solche öffentlichen Vorhaben steigen in Zukunft noch.

Das Rosengarten-Projekt hätte mit rund 400 Millionen Franken aus dem kantonalen Strassenfonds finanziert werden sollen. Nun weckt das Geld Begehrlichkeiten.

Nach dem Abstimmungs-Nein vom Sonntag schiessen bereits allerhand Ideen für die Beruhigung der Rosengartenstrasse ins Kraut. Doch die Sache ist komplizierter, als es den Anschein macht.

Kein Politikerpaar prägt Zürich so stark wie Gabi Petri und Markus Knauss. Wegen ihrer Hartnäckigkeit haben sie sich aber auch in den eigenen Reihen nicht nur Freunde gemacht.

Ein Tunnel und ein Tram am Rosengarten? Nein, danke. Die Zürcher Stimmbevölkerung versenkt am Sonntag ein Milliardenvorhaben, das anfangs noch viele Befürworter hatte. Wie ein gehässiger Abstimmungskampf das Megaprojekt zu Fall gebracht hat.

Die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh äussert sich zu einem der grössten Misserfolge ihrer politischen Karriere: dem klaren Nein zum Rosengartentunnel.

Der Kanton Zürich hat sich mit dem Mehrwertausgleich sehr lange Zeit gelassen. Nun aber tritt er vermutlich Anfang 2021 in Kraft. Und die Stadt gleist die kommunale Umsetzung parallel auch bereits auf – mit den maximalen Ansätzen.

Ab Montag fahren S-Bahn, Tram und Bus wieder weitgehend nach dem normalen Fahrplan. Die während Wochen ausgebliebenen Passagiere kommen Kanton und Gemeinden jedoch teuer zu stehen.

Die Corona-Krise macht der Zürcher Kantonalbank (ZKB) einen Strich durch ihre Jubiläumsaktivitäten. Der Erlebnisgarten, der Ende Mai auf der Landiwiese hätte eröffnen sollen, verzögert sich mindestens um ein Jahr. Am Seilbahnprojekt hält die Bank weiterhin fest.

Standard-Beatmungsgeräte passen nicht auf alle Gesichter. Das Startup Spectroplast hat eine Lösung gefunden: Es erstellt Dichtungen, die der individuellen Gesichtsform angepasst sind.

Auf dem Rollfeld des grössten Schweizer Flughafens bewegt sich fast nichts mehr. Auch an den Check-in-Schaltern ist kaum ein Mensch zu sehen. Thomas Frick (COO, Swiss) erzählt, was es für die Piloten bedeutet, wenn sie nicht fliegen dürfen.

Kantonsspitäler wie dasjenige in Winterthur sagen von sich, für den Ansturm von Covid-19-Erkrankten bereit zu sein. Wir waren vor Ort und zeigen Ihnen, warum Patienten auch unter freiem Himmel getestet werden.

Christoph Sigrist ist Pfarrer im Zürcher Grossmünster. Die Kirche ist wegen der Corona-Krise mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die jetzt notwendige Digitalisierung ist für die Kirche vor allem etwas: eine Chance.