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Veronika Ferlin * arbeitet seit mehr als dreissig Jahren in der Migros. So etwas wie in den vergangenen drei Wochen hat sie noch nicht erlebt. Ein Bericht aus dem Herzen des ganz normalen Ausnahmezustands.

Eine kuriose Geschichte bewegt die Zürcher Politiker genauso wie Kunstinteressierte: Es geht um eine Treppe, die gebaut werden muss, obwohl sie wohl gar nicht mehr nötig wäre.

Alle schreiben über Home-Workout. Aber die Gyms verdienen in dieser Krise ebenfalls Unterstützung

Der Bund hat dem Kantonsrat nun doch erlaubt, am Montag eine Sitzung abzuhalten. Sie wird aber ganz anders werden als üblich.

Der Sushi-Spezialist aus der Binz hat uns den Samstagabend «versalzen» – und das ist als Kompliment gemeint. Nur Note 5 erhält dafür der Lieferant.

Die 44. Ausgabe der Schweizer Jugendfilmtage findet online statt. Zu sehen ist unter anderem die Kurzdoku «Bankett» über die verschlossene Konstablergesellschaft in Frauenfeld.

Unter einem Dach spart es sich leichter: Familien und WGs profitieren neu von bis zu 50% Rabatt auf zusätzliche Sunrise Freedom Mobilabos – ohne Mindestlaufzeit und für immer.

Einem Rechtsanwalt drohte wegen einer Blaufahrt eine Geldstrafe von 36’000 Franken und eine Busse von 6000 Franken. Dann löste sich beides in Luft auf.

Rund 50 Programmiererinnen und Programmierer haben sich freiwillig zusammengeschlossen, um zuverlässigere Zahlen öffentlich zu machen.

Erleichterung für von der Krise gebeutelte Gewerbetreibende in städtischen Liegenschaften: Sie zahlen weniger Miete. Wenn sie die Bedingungen erfüllen.

Von Rekordzahlen zum kompletten Stillstand: Innerhalb von wenigen Wochen hat sich die Situation die Zürcher Hotellerie drastisch verändert.

Corona-Zeit ist Homeoffice-Zeit: Wir suchen die besten, authentischsten und witzigsten Einblicke in die Arbeitswelt hinter den eigenen vier Wänden.

Wir haben aus Grundvorräten und Produkten von hiesigen Manufakturen, die sich online bestellen lassen, eine Vor- und eine Hauptspeise sowie ein Dessert kreiert.

Die Netflixserie «BoJack Horseman» erzählt von einem tierischen Schauspieler, der früher ein Star war – jetzt aber nichts mehr auf die Reihe bekommt.

Der Seifenhersteller baut sein Sortiment aus und produziert neu nicht nur Produkte zum Hände waschen in Zürich, sondern auch solche, um sie zu desinfizieren.

Zehn monochrome Töne, Papiere aus aller Welt und ein Gespür für Sinnlichkeit: Mit diesen «Zutaten» haben Patricia Bühler und Anthony Chrétien den Schwarzweissdruck revolutioniert.

Genug in den Bildschirm geschaut? Dann ist es Zeit, die Ohren zu spitzen, wir empfehlen diese Woche Podcasts.

Das Bundesamt für Justiz krebst zurück und erachtet die Zusammenkunft des Kantonsrats unter Bedingungen für rechtmässig. Auch kommunale Parlamente können tagen.

Der Zürcher Stadtrat kommt den eigenen Gewerbemietern weiter entgegen. Wer sein Geschäft schliessen musste, kann eine Reduktion der Miete verlangen. Auch bei Zahlungsfristen drückt die Stadt ein Auge zu.

Die Zürcher Kinderkrippen reagieren unterschiedlich auf Ansteckungen in den eigenen Reihen. Gemeinsam ist ihnen, dass die finanziellen Sorgen sprunghaft zugenommen haben.

Was vermisst man in diesen Zeiten aus gastronomischer Sicht, ausser dem Espresso an der vertrauten Bartheke? Ach, so vieles andere! Versuchen wir, diese Sehnsucht per Heimlieferdienst zu stillen.

Mindestens bis Mitte April bleiben Kindergärten und Schulen geschlossen. Wie beschäftigen Eltern ihre Töchter und Söhne? Das Zürcher Sportamt hat dafür einen eigenen Youtube-Kanal geschaffen. Doch es gibt weitere Ideen, vom Minitheater bis zur Kunst-Postkarte.

Wer durch das Auffangnetz für wirtschaftliche Opfer der Pandemie fällt, soll auf Hilfe der Kommunen zählen können. Der Verband der Gemeindepräsidenten zeigt nun, wie man den Bedarf ermittelt. Das soll in den nächsten Tagen geschehen.

Ich sass auf der Terrasse, umzingelt von düsteren Schlagzeilen und dunklen Ahnungen. Dann kam dieses Tier, sang, und es wurde heiter. Dabei ist auch seine Art nicht ganz ungefährdet.

Für manche Eltern sind die Schulnoten ihrer Kinder Verhandlungssache geworden. Dagegen führen unsere Philosophinnen Patrizia Hausheer und Vanessa Sonder gute Gründe ins Feld.

Die Zahl der Corona-Patienten steigt weiter stark an. Mit einer eigenen Maskenproduktionsmaschine und viel zusätzlichem Spitalpersonal rüstet sich der Kanton Zürich für die grosse Welle. Und diese wird wohl nicht so rasch abebben.

Der vierjährige Milo ist, drei Monate nach dem gleichaltrigen Mikey, einem Befall durch Retroviren erlegen. Womöglich aber hat er vorher dafür sorgen können, seine Gene weiterzugeben.

Das Pflegepersonal in den Spitälern kümmert sich um die am Coronavirus Erkrankten, hat aber selbst immer mehr Infizierte zu beklagen. Und das ganze Land fragt sich: Halten die Angestellten durch?

Durchgeschüttelt werden sie alle, vom Kleinstbetrieb bis zur Bindella-Gruppe.

Das Bundesamt für Justiz erachtet die Sitzung vom Montag als unzulässig. Dennoch wird das Parlament gestützt auf ein Rechtsgutachten über Notmassnahmen für die Zürcher Wirtschaft beraten.

Gerät das Hilfsprogramm für KMU ins Stocken, weil die Banken zu hohe Zinsen fordern und zu strenge Bedingungen stellen? Der Kantonale Gewerbeverband befürchtet es. Der CEO einer Zürcher Regionalbank beschwichtigt.

Statt zu Hause zu sitzen, möchten sich viele für Risikogruppen und Menschen unter Zeitdruck engagieren. Das spontane Engagement hat aber eine Kehrseite.

Sans-Papiers, Asylsuchende, Obdachlose: Die Corona-Krise trifft die Schwächsten im Kanton Zürich besonders hart. Die Zahl jener, die um Sozialhilfe ersuchen, steigt derweil sprunghaft an.

Andreas Zollinger ist medizinischer Direktor Stadtspital Waid und Triemli. Im Triemli-Spital werden momentan 45 Patienten betreut, die am Coronavirus erkrankt sind.

Seit über einer Woche ruft der Bundesrat dazu auf, wenn immer möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Die Staus auf Zürcher Strassen werden tatsächlich weniger. Doch andere Zahlenreihen lassen Zweifel bestehen.

Am nächsten Montag wollte der Zürcher Kantonsrat über die Notstandsmassnahmen der Regierung entscheiden. Das Bundesamt für Justiz untersagt dies nun als unzulässige Menschenansammlung.

Frauenhäuser, Schutzunterkünfte für Minderjährige und Opferberatungsstellen erwarten wegen der eingeschränkten Bewegungsfreiheit mehr Arbeit. – Insgesamt blieb die Kriminalität im vergangenen Jahr im Kanton Zürich stabil.

Nicht nur die Spitäler, sondern auch die Arztpraxen fahren den Betrieb aufs Notwendigste zurück. Das bringt viele in finanzielle Schwierigkeiten. Gar von Kurzarbeit ist die Rede.

Gewerkschafter führen heuer keine Demonstration und keine Aktionen zum Tag der Arbeit durch. Der Verzicht darauf sei eine Frage des Respekts für die Arbeitnehmer, heisst es.

Unbürokratisch und schnell will der Kanton Zürich kleineren und mittleren Unternehmen sowie Selbständigen unter die Arme greifen. Diese Hilfe kommt keinen Tag zu früh – sie wird aber nicht ausreichen.

Um sich als Antirassisten zu zelebrieren, torpedieren Linksaussenpolitiker einen sinnvollen Kompromiss des Zürcher Kantonsparlaments. Die Sache ist symptomatisch für die wachsende Engstirnigkeit des links-urbanen Milieus.

Der Kanton Zürich schliesst erneut mit einem Plus von einer halben Milliarde Franken. Eigentlich ein Anlass, um über eine Steuersenkung zu diskutieren. Doch die Pandemie diktiert eine andere Agenda.

Die Stadt Zürich vermietet ihre Wohnungen künftig nur an diejenigen, die auf eine günstige Miete angewiesen sind. Das hat das Stadtparlament einstimmig beschlossen. Die neuen Vorschriften verunsichern nun allerdings manche langjährige Mieter.

Überbautes Land, begradigte Flüsse, intensivierte Landwirtschaft: Das 20. Jahrhundert hat der Biodiversität im Kanton Zürich zugesetzt, wie ein «Citizen Science»-Projekt jetzt umfassend dokumentiert.

34 Jahre lange blieb Sonja Zöchling dem Flughafen Zürich treu. Nun wird sie pensioniert.

Jetzt ist wohl kaum der passende Zeitpunkt, um Appetit aufs Auswärtsessen zu wecken. Aber die Branche kann etwas Aufmunterung gebrauchen.

Die persische Küche hat Zürich (noch) nicht richtig erobert. Ein kleines Lokal in Rüschlikon schliesst auf sympathische Weise eine Lücke.

Diese grüne Köstlichkeit darf als Königin der Hülsenfrüchte gelten. Unser Marktbummler widmet ihr seine letzte Kolumne.

Über diese Nager wird allerlei Humbug erzählt. Doch sie wissen sich zu wehren, mit astronomischen Fortpflanzungsraten und mithilfe der chinesischen Astrologie.

Er ist der Held unserer Kindheit, aber so menschenscheu, dass wir ihn kaum je zu Gesicht bekommen: Der Dachs ist im Vormarsch, nicht nur in Zürich.

In der Sihl bei der Zürcher Gessnerbrücke ist eines dieser wunderbaren Tierchen gesichtet worden. Ob wir es wohl finden?

Die Beiträge, die Sie in diesem Gefäss lesen können, sind von unseren potenziellen Berufskolleginnen und -kollegen der Zukunft verfasst: Wir haben diese Woche zehn Gymnasiastinnen und Gymnasiasten Einblicke in unser Handwerk gewährt – und hoffentlich bei manchen die Begeisterung für den Beruf geweckt.

Wegwerfen wird immer alltäglicher und das Wiederverwenden unpopulärer. Das müsse jetzt ändern, findet Peter Richner, Leiter des Departements Ingenieurwissenschaften bei der Empa.

Sonnenbrände, Verstauchungen, blaue Flecken und so weiter. All dies sieht man auf medizinischen Notfallstationen. Dagegen will man nun etwas unternehmen, denn das Angebot ist eigentlich für lebensbedrohliche Fälle gedacht.

Seit anderthalb Jahrzehnten ist die grösste Schweizer Stadt ein Magnet für Hightech- und IT-Unternehmen. Die Gründe sind vielfältig, und die Attraktivität der Greater Zurich Aerea nimmt stetig zu.

Ohne Unterstützung der lokalen Bevölkerung haben es grosse Bau- und Verkehrsvorhaben schwer. Das hat jüngst das Scheitern des Rosengarten-Projekts gezeigt. Die Anforderungen an solche öffentlichen Vorhaben steigen in Zukunft noch.

Das Rosengarten-Projekt hätte mit rund 400 Millionen Franken aus dem kantonalen Strassenfonds finanziert werden sollen. Nun weckt das Geld Begehrlichkeiten.

Nach dem Abstimmungs-Nein vom Sonntag schiessen bereits allerhand Ideen für die Beruhigung der Rosengartenstrasse ins Kraut. Doch die Sache ist komplizierter, als es den Anschein macht.

Kein Politikerpaar prägt Zürich so stark wie Gabi Petri und Markus Knauss. Wegen ihrer Hartnäckigkeit haben sie sich aber auch in den eigenen Reihen nicht nur Freunde gemacht.

Ein Tunnel und ein Tram am Rosengarten? Nein, danke. Die Zürcher Stimmbevölkerung versenkt am Sonntag ein Milliardenvorhaben, das anfangs noch viele Befürworter hatte. Wie ein gehässiger Abstimmungskampf das Megaprojekt zu Fall gebracht hat.

Die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh äussert sich zu einem der grössten Misserfolge ihrer politischen Karriere: dem klaren Nein zum Rosengartentunnel.

Der Brunaupark im Süden Zürichs steht vor dem Aus. Schon bald sollen dort Hunderte Wohnungen abgebrochen werden. Doch es regt sich Widerstand. Selbst die Uno hat sich eingeschaltet. Ein Besuch.

Die städtischen Verkehrsbetriebe (VBZ) erarbeiten bis Ende 2021 ihre künftige Netzentwicklungsstrategie. Einbringen können sich bis Ende März alle Interessierten. Einen besonderen Einfall hat Stadtrat Michael Baumer.

Das 150-Jahr-Jubiläum der Zürcher Kantonalbank dürfte freudloser werden als erhofft: Die Seilbahn über den See steht vor dem Scheitern, und die Gemeinden streichen die Sonderdividende ein, realisieren aber kaum kreative Ideen.

Das Universitätsspital Zürich hat wegen des Coronavirus in einem gesonderten Trakt Isolierzimmer bereitgestellt.

Um die Ausbreitung der Epidemie zu verhindern, sind nicht nur Behörden und das Gesundheitssystem gefragt. Jeder Einzelne kann seinen Beitrag zur Eindämmung leisten.

Die Zurich Pride feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Der 79-jährige Peter Rubli blickt zurück und erzählt von seinen Erfahrungen in den letzten 50 Jahren.

Die Rosengartenstrasse ist die lauteste Strasse der Schweiz. 56 000 Autos donnern täglich mitten durch das Zürcher Wohnquartier. Eigentlich ist die Rosengartenstrasse ein Provisorium. Seit bald fünfzig Jahren. Ein Rückblick.