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Montag, 22. November 2021 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats will die Kohäsionsmilliarde an die Europäische Union per sofort verdoppeln – sofern die EU eine Bedingung erfüllt.

Sandro V. wird mit einer Machete angegriffen, er hortet Anabolika im Kinderzimmer. Nun kämpft der Ex-Islamist gegen drei weitere Jahre im Gefängnis.

Historikerin Fabienne Meyer hat für die Armee erstmals ein Inventar aller Denkmäler erstellt. Es sind viel mehr, als man annehmen könnte. Was sagen sie über die Schweiz aus?

Die Schweizer Botschaft in Libyen ist seit dem 27. Juli 2014 verlassen. Nun hoffen die libyschen Behörden auf eine Wiedereröffnung. Ein Augenschein vor Ort.

Gemäss Walliser Medien wird der ehemalige CVP-Politiker den Strafbefehl nicht anfechten. Er werde sich nicht mehr dazu äussern, weil er keine öffentliche Person mehr sei, sagt der 44-Jährige.

Volle Gondeln, weniger weitgehende Maskenpflicht und kaum Kontrollen: In diesem Winter wird riskanter Ski gefahren als vor einem Jahr. Kann das gut gehen?

Parteipräsident Marco Chiesa nennt die Energiepolitik von Uvek-Chefin Simonetta Sommaruga eine «Notkocherpolitik» und er will einen Kurswechsel.

Sie kostet immer noch gleich viel wie bisher, sieht aber anders aus. Ab dem 1. Dezember ist sie erhältlich.

Der Bund half, in Katar die Rechte von Gastarbeitenden zu stärken. Einen Boykott der Fussball-WM lehnen die Gewerkschaften ab.

Wir zeigen jeden Tag aktuell, wie sich die wichtigsten Kennzahlen dieser Epidemie in der Schweiz und auch auf der Welt entwickeln.

Maskenpflicht an Schulen, ausgeweitete Zertifikatspflicht: Die Kantone müssten jetzt auf die hohen Infektionszahlen reagieren, sagt der Präsident der Gesundheitsdirektoren.

Die Säkularistenbewegung schaltet sich mit einer humoristischen Kampagne in den Kampf um das Covid-19-Gesetz ein. Für einmal sind ihr Feindbild nicht die Religionsgemeinschaften, sondern die Freiheitstrychler.

Als der Waadtländer Winzer das Bundespräsidium übernahm, befürchteten einige das Schlimmste. Aus dieser Position konnte er nur gewinnen – und zeigte bisher unbekannte Seiten.

Vor fünfzig Jahren brannte das Kasino im Touristenort am Genfersee während eines Konzerts. Die britische Rockband Deep Purple macht das Ereignis weltberühmt. Ein Blick zurück.

Hans Wiprächtiger war viele Jahre lang Bundesrichter. Ein Gespräch über den Umgang mit den Parteien, über die heftigen Kämpfe unter den Richtern und die teilweise drückende Einsamkeit auf Mon Repos.

Die Idee, Klimasünder aus dem Ausland zur Kasse zu bitten, wird auch in der Schweiz salonfähig. Der Bundesrat prüft, ob die Schweiz getreu dem Vorbild der EU auf besonders exponierte Importgüter eine Treibhausabgabe erheben soll.

Im Kanton Bern sind über 100 000 Einwohner aufgefordert worden, einen Termin abzumachen, rund 50 000 haben noch nicht reagiert. Im Kanton Zürich gibt es 40 000 freie Plätze für über 65-Jährige.

In einer Woche stimmen wir über die Justizinitiative ab. Doch was wissen wir überhaupt über Richter und ihren Beruf? Gespräch mit einer ehemaligen Oberrichterin über Macht und Ohnmacht am Gericht.

10 bis 15 Prozent der Intensivpflegerinnen haben in der Pandemie gekündigt. Auch die Ärzte klagen über den gestiegenen Druck.

Selbstbewusst, aber nicht überheblich: Jane Owen, die britische Botschafterin in Bern, formuliert im Gespräch die Zauberformel für den Prozess der Trennung von Brüssel. Der Brexit zwinge ihr Land, global zu denken und innovativer zu werden. Mit der Schweiz sieht sie Gemeinsamkeiten.

Wegen des Neins zum Rahmenabkommen ist die volle Schweizer Teilnahme am europäischen Forschungsprogramm in weite Ferne gerückt. Jetzt will der Bundesrat stärker mit den USA zusammenspannen. Dies sei jedoch kein valabler Ersatz, sagen Schweizer Universitäten und die ETH.

Die Sanierung der AHV ist schwierig – doch richtig hart wird es bei der beruflichen Vorsorge. Bald schlägt der Nationalrat erste Pflöcke ein. Die Bürgerlichen geben den Ton an, ihre Pläne stossen aber auch in der Wirtschaft auf Ablehnung. Und am Ende entstehen neue Spielräume für Trickser.

Mit dem Treffen zwischen Aussenminister Ignazio Cassis und Maros Sefcovic, dem Vizepräsidenten der Kommission, sollte das Eis zwischen Bern und Brüssel gebrochen werden. Doch nun sorgen Aussagen von Cassis bei der EU für Stirnrunzeln.

Im Interview mit der NZZ begründet Christian Bock die Verunsicherung mit dem radikalen Umbau von Zoll und Grenzwache. Statt das Personal einfach auszuwechseln, bereite er es mit einem veränderten Berufsbild auf die Rolle nach der Digitalisierung vor.

Das Zweikammersystem mit National- und Ständerat ist eine der grossen Stärken der Schweiz. Der Föderalismus ermöglicht es, dass jeder Kanton für sich die individuell passende Lösung finden kann.

Der Schweizer Föderalismus hat eine einzigartige Entwicklung hinter sich. 1848 noch als duales Modell nach US-amerikanischen Vorbild konzipiert, hat er sich zum Paradebeispiel administrativer Prägung entwickelt. Doch Mitwirkungsinstrumente wie beim deutschen Modell fehlen weitgehend, und auch bei den Finanzströmen wäre es Zeit zum Aufräumen.

Föderalismusreform? Staatsleitungsreform! Wie ein Modell für ein gemeinsames Führungsorgan von Bund und Kantonen funktionieren könnte.

Die Krise hat die Schwachstellen des Föderalismus offengelegt. Erich Fehr, der Stadtpräsident von Biel, eröffnet eine kleine NZZ-Serie zum Thema, mit einem Plädoyer für mehr Orientierung an funktionalen Räumen und das Städtereferendum.

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 955 800 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 11 017 Infizierte sind gestorben.

Welche Kantone sind wie stark vom Virus betroffen? Was unternimmt der Bund im Kampf gegen Sars-CoV-2? Die wichtigsten Daten und Fakten zum Coronavirus in der Schweiz.

Sogenannte Totimpfstoffe wecken nicht zuletzt unter Impfskeptikern Interesse. Grosse Hoffnungen ruhen auf einem Präparat des französisch-österreichischen Unternehmens Valneva. Novavax aus Amerika aber könnte uns noch im Winter einen mit bewährter Technik hergestellten Impfstoff zur Verfügung stellen.

Der SPD-Sicherheitsexperte Hans-Peter Bartels nennt im NZZ-Interview den F-35 «auch eine Art europäisches Projekt». Bei einer «krassen Bedrohung Europas» sollen Schweizer Jets auch «ausserhalb der Schweizer Luftsäule Bedrohungen erkennen und abwehren können».

Die Machtpolitik erlebt eine Renaissance. Führt dies zu neuen bewaffneten Konflikten? Ist eine Entspannung noch möglich? Was bedeutet die Konkurrenz zwischen den USA und China? Eine Analyse dreier möglicher Lageentwicklungen aus Schweizer Sicht.

Eine gesamtheitliche Sicherheitspolitik bedingt eine vernetzte Betrachtung der Bedrohungen. «On change», das neue Werk des Schweizer Sicherheitsexperten Theodor Winkler, bietet eine gute Grundlage für eine Lageanalyse aus Schweizer Perspektive.

Der Bundesrat hat am Mittwoch die rechtlichen Grundlagen für das Kommando Cyber verabschiedet. Die elektronische Aufrüstung der Armee wird damit konkreter. Dazu gehört auch ein Cyberbataillon.

Ein linkes Komitee hat am Dienstag eine Volksabstimmung gegen den F-35 lanciert. Die Wirtschaft setzt sich dagegen vehement für die Beschaffung des US-Kampfjets der neuesten Generation ein.

Die neue Bahn in Grindelwald hat 470 Millionen Franken gekostet. Sie wurde hauptsächlich für Gäste aus China, Japan und Indien gebaut. Doch die fehlen wohl noch jahrelang. Plötzlich sind sich nicht einmal mehr die Touristiker einig, wie die Zukunft aussehen soll.

Jeden Sommer machen über 2000 streng orthodoxe Juden Ferien im Saastal. Ihre Anwesenheit entzweit die Bevölkerung eines Dorfs. Es geht um kulturelle Konflikte, fehlende Worte – und: um Geld.

Die nonkonformistische Künstlerin Meret Oppenheim gestaltete für die Stadt Bern einen Brunnen. Als er im November 1983 eingeweiht wurde, gingen in der beschaulichen Bundesstadt die Emotionen hoch. Ein Blick zurück.

Im November 1944 gingen die Bundesbehörden gegen Metzgereien vor, die das Notrecht missachtet hatten. Die lokale Bevölkerung solidarisierte sich mit den Gesetzesbrechern – und die Lage eskalierte. Ein Blick zurück.

Im Herbst 1973 entführten revolutionäre Zellen in Argentinien einen hochrangigen Swissair-Mitarbeiter und forderten 15 Millionen Dollar. Die Fluggesellschaft entschied sich für eine geheime Befreiungsaktion. Ein Blick zurück.

Im Oktober 1975 verübten fanatisierte Anhänger eines indischen Mönchs ein Attentat auf einen Zürcher Regierungsrat. Schon zuvor hatten sie mit Tierblut, Gift und Kampfgas operiert. Ein Blick zurück.