Schlagzeilen |
Sonntag, 29. August 2021 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
|||  

Entscheidungsträger schlagen Alarm: Der oberste Impfchef Christoph Berger weibelt für die Zertifikatspflicht, und Bundesrat Alain Berset bringt die Reisequarantäne wieder ins Spiel.

Sowohl die USA wie Russland verlangen die Auslieferung eines Kreml-Mitarbeiters. Der Häftling in Sitten wird streng bewacht, wie seine Akte zeigt.

Das Bundesamt für Gesundheit möchte das Team mit Xhaka, Shaqiri und Sommer für die Impfkampagne einspannen. Doch die Nationalmannschaft ziert sich.

Der Gesundheitsminister sieht angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen zum Ende der Sommerferien eine Reisequarantäne für die Herbstferien als Möglichkeit. Corona-News aus dem Inland im Ticker.

Wenn die Homosexuellen heiraten dürfen, sind sie den Heteros gleichgestellt. Aber die Alleinstehenden werden dadurch noch stärker benachteiligt. Die Parteien kümmert das nicht.

Ärzte, die keine Maske tragen wollen und von einer Impfung abraten: Für den Berufsverband FMH sind dies Einzelfälle – trotzdem belasten sie den Ruf der Ärzteschaft.

Die Bürgerlichen kämpfen immer mit den gleichen Argumenten - diesmal gegen die 99-Prozent-Initiative.

Restaurants, Kinos oder Theater sollen nur noch mit Covid-Zertifikat zugänglich sein, sagt der Präsident der Impfkommission. Es brauche jetzt «etwas Druck» auf Impftrödler.

Trotz steigender Infektionszahlen gibt es auch Lichtblicke.

Wir zeigen jeden Tag aktuell, wie sich die wichtigsten Kennzahlen dieser Epidemie in der Schweiz und auch auf der Welt entwickeln.

Alleinstehende werden rechtlich benachteiligt. Die Politik foutiert sich darum. Obwohl es mittlerweile 1,3 Millionen Einzelpersonenhaushalte gibt.

Liechtenstein plant den Einsatz staatlicher Wildhüter. Zur Verjüngung des Schutzwaldes soll der Wildbestand massiv reduziert werden. Das befeuert einen alten Streit von neuem.

Die SP will kostenlose Kinderkrippen, mehr AHV, eine Erwerbsversicherung und höhere Löhne für Pflegepersonal. Bezahlen sollen die Superreichen. Die Sozialdemokraten nennen das Freiheit.

Wieder liegen so viele Corona-Patienten in den Spitälern, dass andere Kranke auf wichtige Eingriffe warten müssen. Gleichzeitig sorgt das Zertifikat für Spannungen. Wäre der Ausbau des Bettenangebots eine Lösung? Willkommen in der «Katastrophenmedizin»!

Impfverweigerer auf den Intensivstationen nicht mehr behandeln oder sie selbst zahlen lassen: Solche Vorschläge machen derzeit die Runde. Medizinethiker Manuel Trachsel erklärt, warum er das für völlig verfehlt hält.

Christoph Blocher will die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) und das Komitee EU-No fusionieren und den Kampf gegen ein neues Rahmenabkommen gleich selbst anführen. Teile der SP wollen lieber der EU beitreten.

Die SP Schweiz und ihre Schwesterparteien aus den Nachbarländern haben sich auf Forderungen an den Bundesrat und die EU geeinigt. Der leichtere Zugang von EU-Bürgern zu Sozialleistungen ist nur eine davon.

Mit der Ausweitung der Covid-Zertifikats-Pflicht beginnt ein neuer Abschnitt im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Das Leben wird komplizierter, als es während des Shutdowns war.

Die neue Bahn in Grindelwald hat 470 Millionen Franken gekostet. Sie wurde hauptsächlich für Gäste aus China, Japan und Indien gebaut. Doch die fehlen wohl noch jahrelang. Plötzlich sind sich nicht einmal mehr die Touristiker einig, wie die Zukunft aussehen soll.

Eine ungenügende Semesternote wurde nachträglich zur Note der Lehrabschlussprüfung erklärt. Der betroffene Lehrling reichte dagegen Beschwerde ein. Jetzt bekommt er eine zweite Chance.

Eine Gruppe älterer Frauen wirft der Schweiz am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vor, sie unternehme zu wenig gegen den Klimawandel. Ein Urteil wäre laut Völkerrechtlern spektakulär. Doch der Bundesrat wehrt sich.

Der Bundesrat wehrt sich zu Recht gegen die Klage der Klimaseniorinnen in Strassburg. Klimapolitik ist keine Aufgabe der Justiz.

In Deutschland wird bereits über 2G diskutiert, in Österreich und Italien gibt es strenge Kontrollen, aber auch Lücken, und Frankreich erlebt heftige Proteste.

Das Gesundheitswesen hinkt in Sachen Digitalisierung anderen Branchen hinterher. Wenn Kriminelle Gesundheitsdaten stehlen, werden Patientinnen und Patienten unter Umständen erpressbar.

Die CSS-Gesundheitsstudie zeigt: Die Corona-Pandemie hat Spuren im Gesundheitszustand der Schweizer Bevölkerung hinterlassen.

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 770 758 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 10 482 Infizierte sind gestorben.

Welche Kantone sind wie stark vom Virus betroffen? Was unternimmt der Bund im Kampf gegen Sars-CoV-2? Die wichtigsten Daten und Fakten zum Coronavirus in der Schweiz.

Ist das Virus aus einem Labor in Wuhan entwichen? Oder in der Natur von einem Tier auf den Menschen übergesprungen? Wir haben zusammengestellt, was man zurzeit sagen kann, was als wahrscheinlich gilt und welche Beweise nach wie vor fehlen.

Eine gesamtheitliche Sicherheitspolitik bedingt eine vernetzte Betrachtung der Bedrohungen. «On change», das neue Werk des Schweizer Sicherheitsexperten Theodor Winkler, bietet eine gute Grundlage für eine Lageanalyse aus Schweizer Perspektive.

Der Bundesrat will den amerikanischen F-35 beschaffen. Frankreich ist in der Evaluation mit der Rafale nicht durchgekommen. Ein französischer Think-Tank fordert nun, die militärische Zusammenarbeit mit der Schweiz zu überdenken.

Das schweizerische Evaluationsverfahren für ein neues Kampfflugzeug wird in der amerikanischen Fachpresse positiv bewertet. Das Pentagon müsse den Schweizern genau zuhören, fordert ein Experte.

Nach dem Entscheid für den F-35 verabschiedete sich der Bundesrat in die Sommerferien. Bis der politische Alltag in Bern wieder beginnt, schärfen Gegner und Befürworter ihre Argumente. Denn bereits nächstes Jahr folgt wohl schon wieder eine Abstimmung über die Jets.

Eine bürgerliche Dachorganisation will die Deutungshoheit über die schweizerische Sicherheitspolitik zurückerlangen. Sie hat dafür auch die Unterstützung der Wirtschaft.

Jeden Sommer machen über 2000 streng orthodoxe Juden Ferien im Saastal. Ihre Anwesenheit entzweit die Bevölkerung eines Dorfs. Es geht um kulturelle Konflikte, fehlende Worte – und: um Geld.

Ein Schweizer Doktorand twittert kritisch über China. Danach will seine Professorin an der Universität St. Gallen nichts mehr mit ihm zu tun haben – sie fürchtet, kein Visum mehr zu bekommen.

Vor dreissig wie vor hundert Jahren stand die junge Republik Litauen im Fokus schweizerischer Aussenpolitik. Die Wilna-Affäre von 1921 brachte Bundesbern in neutralitätspolitische Nöte. Ein Blick zurück.

Im August 1963 sorgt ein politischer Quereinsteiger für Aufregung: Albert Stocker gründet eine Anti-Italiener-Partei. Ein Blick zurück.

Im bernischen Kehrsatz wurde im Sommer 1985 eine Leiche gefunden. Der mutmassliche Täter konnte schnell gefasst werden. Doch was zunächst als klarer Fall erschien, entwickelte sich zu einem der umstrittensten Prozesse der Schweizer Kriminalgeschichte. Ein Blick zurück.

Karl Hass war ein unbelehrbarer Nazi-Verbrecher, ein windiger Geheimdienstagent und ein schlechter Schauspieler. Nach einem turbulenten Leben schien er in der Schweiz seine Ruhe gefunden zu haben. Doch das Schicksal wollte es anders – ein Blick zurück.