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Donnerstag, 10. Juni 2021 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Wladislaw Kljuschin ist in Russland keine Berühmtheit. Er arbeitet aber im Bereich der Informationsbeschaffung mit dem Kreml zusammen. Das Schweigen über den Fall dürfte mit der politischen Brisanz zu tun haben.

Vorwürfe gegen Marianne Ryter wegen einer mutmasslichen Mobbing-Affäre am Bundesverwaltungsgericht

Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) hat seinen Jahresbericht veröffentlicht. Die Bestandesaufnahme der geopolitischen Lage ist schonungslos. Es fehlen aber Szenarien darüber, was in den nächsten Jahren passieren könnte. Für die Weiterentwicklung der Schweizer Sicherheitspolitik wäre dies zentral.

Genf gilt seit Jahren als «Spionen-Nest». Wenn zwei der mächtigsten Männer der Welt zu Gast sind, werden die Nachrichtendienste erst recht aktiv. Die Methoden erinnern an James-Bond-Filme.

Mehr als 70 Prozent der Zürcherinnen und Zürcher über 16 Jahre haben sich bereits für die Impfung registriert. Wie lassen sich jene überzeugen, die noch skeptisch sind?

Wie gut die Schweiz aus der Corona-Krise kommt, entscheidet sich bei der Impfung: je höher die Quote, desto besser. Nach dem Ansturm der letzten Monate geraten nun die Zögerer in den Fokus.

Am 16. Juni begegnen sich in Genf der amerikanische und der russische Präsident zum ersten Mal. Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Wie wirkt sich der Wettstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China aus? Warum ist der Digitalisierungsdruck nicht nur ein Vorteil, und wieso ist die Gefahr eines Terroranschlags hoch? Der Lagebericht «Sicherheit Schweiz 2021» gibt Aufschluss darüber.

Ein türkisch-schweizerischer Doppelbürger unterstützt die Terrorgruppe Jabhat al-Nusra und sitzt dafür ein halbes Jahr hinter Gittern. Im Anschluss entzieht ihm das Staatssekretariat für Migration das Schweizer Bürgerrecht. Nun lehnt das Bundesverwaltungsgericht seinen Rekurs ab.

In neuen Leitlinien hält das Aussendepartement fest, was die Schweiz zum Schutz der Menschenrechte beitragen kann. Der SP genügt dies nicht. Laut dem Schweizer Diplomaten Simon Geissbühler sind die Leitlinien ein nützliches Instrument für die Umsetzung der Vorgaben in der Zentrale und im Aussennetz.

Die Schweiz und fünf EU-Staaten beklagen sich, dass immer mehr Migranten von Griechenland aus nach Westeuropa ziehen. In einem Brief, den Bern mitunterzeichnet hat, wird Athen an den Pranger gestellt. Dabei wollen die meisten Asylbewerber nach Deutschland.

Künftig soll auch für Frauen das Rentenalter 65 gelten. Darin sind sich National- und Ständerat einig. Aber wie grosszügig sollen die Kompensationen ausfallen, damit das Volk zustimmt?

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 699 697 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 10 301 Infizierte sind gestorben.

Welche Kantone sind wie stark vom Virus betroffen? Was unternimmt der Bund im Kampf gegen Sars-CoV-2? Die wichtigsten Daten und Fakten zum Coronavirus in der Schweiz.

Bald soll das Covid-Zertifikat für noch mehr Freiheiten sorgen. Doch die Einführung wird begleitet von der Angst vor einer Zweiklassengesellschaft. Am Montag debattiert der Nationalrat darüber.

Sollen Gichtpatienten an Wahlen teilnehmen dürfen? Die Frage ist absurd. Dass aber gebärfähige Menschen nicht an die Urne gehören – das war lange Zeit selbstverständlich. Das dahinterstehende Denken ist alles andere als überwunden.

Verdienen Hausfrauen einen Lohn? Und wird sich Feminismus bald erledigen? Die Sozialdemokratin Tamara Funiciello und die Grünliberale Kathrin Bertschy streiten.

Die digitale Welt ist eine Männerwelt. Doch das war nicht immer so. Die Genfer Professorin Isabelle Collet erklärt, wie Informatik vom typischen Frauen- zum Männerberuf wurde. Und wie uns künstliche Intelligenz zielgenau unseren eigenen Sexismus vorhält.

Vor 20 Jahren wurde in Zürich auf offener Strasse ein israelischer Rabbiner umgebracht. Der Fall sorgte international für Schlagzeilen und Spekulationen. Bis heute ist er ein Rätsel – ein Blick zurück.

Vor 150 Jahren erschossen die französischen Regierungstruppen die letzten Aufständischen der Pariser Kommune. Mitten im Massaker hielt der junge Schweizer Attaché die Stellung. Er rapportierte – und reflektierte. Ein Blick zurück.

Vor 80 Jahren rettete der Konsul von Bregenz knapp 150 Schweizer Patienten vor dem Euthanasieprogramm der Nazis. Doch die dunkle Geschichte der Irrenanstalt Valduna war damit nicht zu Ende. Ein Blick zurück.

Als im Zweiten Weltkrieg der Treibstoff knapp wurde, setzte die Schweiz auf den Sprit der Holzverzuckerungs-AG (Hovag), der späteren Ems-Chemie. Der Deal sorgte in Bundesbern bald für Ärger. Im Mai 1956 zog das Stimmvolk einen Schlussstrich.

Nicht alle schreien «Lügenpresse», aber viele kritisieren die Medien. Für guten Journalismus ist das eine Chance: indem er auf Glaubwürdigkeit und Dialog setzt. Denn Leser sind keine lästigen Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe.

Seit 240 Jahren erscheint die «Neue Zürcher Zeitung». Ein Rückblick in 26 Buchstaben.

Der profilierte Journalist und Buchautor Gabor Steingart plädiert im NZZ-Interview für mehr Mitsprache der Leser und mehr Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft.

Die ersten NZZ-Redaktoren sind deutsche Freigeister. Unter der Zensur produzieren sie eine subversive Zeitung. Einer nach dem anderen wird entlassen. Und was tun die arrivierten Zürcher Herausgeber des Blatts?

Die Trinkwasser- und die Pestizidinitiative wollen synthetische Pflanzenschutzmittel reduzieren oder gar verbieten. Welche Probleme sie angehen möchten und was die möglichen Konsequenzen sind. Unser Erklärvideo.

Vor einem halben Jahr verabredeten sich Zürcherinnen und Zürcher in einer Chat-Gruppe zum Einkaufen ohne Maske. Jetzt werden die Inhalte in der Gruppe immer radikaler. Wie konnte das passieren?

Während in der Schweiz die Diskussion über Corona-Impfausweise noch läuft, macht Israel vor, wie ein solches Modell funktionieren kann.

In der Sozialhilfe wird ein stabiles Konkubinat wie eine Ehe behandelt. Das gefährdet mitunter Existenzen.

Die digitalen Spuren unseres Lebens erlöschen mit dem Tod nicht automatisch.

Neben der Wahl des Güterstands können Ehegatten zahlreiche weitere Abkommen schliessen.

Das Zentrum von Genf wird zur Hochsicherheitszone mit Hunderten Soldaten und Polizisten: Der hohe Besuch hat hohe Ansprüche.

Graubünden atmet auf. Die Aufarbeitung zum Baukartell zeigt zwar, dass Beamte von den Preisabsprachen wussten. Sie waren aber kein aktiver Teil davon.

Die EU baut Handelshürden für die Schweizer Medizintechnik-Branche. Sich dagegen zu wehren, ist schwierig.

Die eidgenössischen Räte kommen in den nächsten drei Wochen zur Sommersession zusammen. Wir berichten laufend.

Der neueste Wochenbericht des BAG weist für die Woche vom 31. Mai bis 6. Juni einen starken Rückgang der gemeldeten Fälle und Spitaleinweisungen auf und eine auf tiefem Niveau verharrende Zahl an Todesfällen. Meldungen aus dem Inland im Ticker.

Aufgrund des schnell voranschreitenden Impfprogramms und der erfolgreichen Bekämpfung der Pandemie in der Schweiz wird die Expertengruppe umgebaut.

Eine deutliche Mehrheit findet die Medikamentenpreise zu hoch. Knapp 43 Prozent wollen zudem mehr Leistungen der Krankenkassen bei der Grundversorgung.

Das Bündner Tiefbauamt habe eine folgenschwere Fehleinschätzung gemacht, aber das Baukartell nicht begünstigt. Zu diesem Schluss kommt eine unabhängige Untersuchung.

Die Pandemie hat die Sicherheitspolitik der Schweiz nachhaltig beeinflusst: Neben der Gewalt aus links- und rechtsextremen Kreisen beschäftigt den Nachrichtendienst die steigende Gefahr von Cyberangriffen.

Wir zeigen jeden Tag aktuell, wie sich die wichtigsten Kennzahlen dieser Epidemie in der Schweiz und auch auf der Welt entwickeln.

Ja zum Rentenalter 65 für Frauen: Die Debatte wurde zum Streitgespräch über Gleichstellung. Eine grüne Nationalrätin prägte den Tag ganz besonders – mit vollem Körpereinsatz.