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Donnerstag, 29. April 2021 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Der Bundesrat präzisiert seine Alternativen zur Trinkwasser- und zur Pestizidinitiative. Inwieweit sie Bestand haben werden, bleibt aber offen.

Joe Biden hat vor dem US-Kongress die Schweiz in Zusammenhang mit Steuerhinterziehung genannt. Der Finanzminister in Bern ist erstaunt und antwortet postwendend.

Der Kanton Bern geht im Contact-Tracing neue Wege: Daten werden nun zentral gesammelt. Gastro Suisse will das Modell national übernehmen. Kritiker sehen Schwachstellen.

Die Zahl der Neuinfektionen ist im Vergleich zum vergangenen Mittwoch gesunken. Meldungen aus dem Inland im Ticker.

Erstmals ist mit Viola Amherd eine Frau verantwortlich für den sicherheitspolitischen Bericht. Diese Gefahren sieht die Verteidigungsministerin für die Schweiz.

Wir zeigen jeden Tag aktuell, wie sich die wichtigsten Kennzahlen dieser Epidemie in der Schweiz und auch auf der Welt entwickeln.

Klimastreikende steigen in den Abstimmungskampf um das CO₂-Gesetz ein. Die Vorlage ist aus ihrer Sicht nicht nur misslungen, sondern fatal.

Lesen Sie die Recherchen und Geschichten der Swiss-Press-Gewinner aus dem Hause Tamedia.

Der neue Bericht zur Sicherheitspolitik des Bundesrats benennt neue Gefahren und zeigt auf, wie sich die Schweiz schützen soll.

Simone und Martin Ehrismann haben den Verein Stiller Protest gegründet. Sie betonen, dass sie nur mit Bewilligung demonstrieren. Was andere tun, dafür seien sie nicht verantwortlich.

Der 34-jährige Vater, der im Kanton Solothurn seinen Sohn erstickt und seine Tochter misshandelt haben soll, schweigt vor Gericht. Seine Mutter ist von seiner Unschuld überzeugt.

Die SP ist in der Frage eines institutionellen Abkommens mit der EU gespalten. Um die Gräben zuzuschütten, schlägt der Co-Präsident Cédric Wermuth einen Kuhhandel vor: hart bleiben beim Lohnschutz, nachgeben bei der Unionsbürgerrichtlinie. Die Idee kommt nicht einmal parteiintern gut an.

Das Bundesamt für Gesundheit hat auf die besten Vakzine der Welt gesetzt – und doch hat sich die Impfkampagne des Bundes vom grossen Versprechen zur Hängepartie entwickelt.

Der sicherheitspolitische Bericht 2021 ist eine Momentaufnahme unserer Zeit. Das Klima ist rauer geworden, die Lage verschlechtert sich zusehends. Die Stossrichtung des Bundesrats stimmt, er vermeidet es aber, Klartext über ein Worst Case-Szenario zu sprechen. Eine Analyse.

Bis 2030 will der Bundesrat die Gleichstellung von Mann und Frau erreichen. Dafür hat er nun, knapp zwei Jahre nach dem Frauenstreik, einen langerwarteten Plan präsentiert. Und listet darin lauter Massnahmen auf, die bereits umgesetzt oder beschlossen sind.

Im Sommer sollen wieder Anlässe mit bis zu 3000 Personen möglich sein. Bei den Veranstaltern kommt es nicht gut an, dass erst im Juni definitiv entschieden wird – und dass es überhaupt Restriktionen gibt, wenn nur Geimpfte, Getestete oder Genesene Einlass finden.

Laut Bundesrat kann der Staat ab Juli Entschädigungen gewähren für Corona-bedingte Verbote von Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmern – von bis zu 80 Prozent der ungedeckten Kosten. Doch die Umsetzung dieses Hilfsprogramms dürfte in vielen Kantonen einige Monate dauern.

In jeder Flasche Valaisanne steckt Leidenschaft. Dafür sorgt das 13-köpfige Team, das Tag für Tag mit Hingabe braut. Entsprechend stehen in der Brauerei nicht nur das Produkt, sondern ebenso die Brauer und die Brauerin im Mittelpunkt.

Die Regierung stellt einen Plan B zu den Pestizid-Initiativen vor: Wenn Landwirte auf Chemie verzichten, sollen sie mehr Geld erhalten vom Bund.

Die Kantone sollen in begrenztem Umfang wieder Versuche mit der elektronischen Stimmabgabe durchführen können. Die Wissenschaft wird einbezogen. Man hat aus der Vergangenheit gelernt.

Jugendliche nutzen vermehrt Medikamente, um sich zu berauschen. Besonders beliebt sind Hustensirups, die mit anderen Substanzen kombiniert werden. Nun hat das Bundesverwaltungsgericht zwei langerwartete Urteile gefällt – und auch der Bundesrat ist alarmiert.

Der Staat schränkt die Freiheit von Gartenbesitzern mit Vorschriften zur Bepflanzung immer mehr ein. Jetzt regt sich Widerstand gegen den Vormarsch der Behörden.

Die enthüllten Verhandlungspositionen des Bundesrats zum Rahmenabkommen zeigen, wie fundamental der Widerstand bei der Unionsbürgerrichtlinie ist. Die Bedenken sind gross: Wer mehr als ein Jahr in der Schweiz arbeitet, hat Chancen auf einen Daueraufenthalt mit Sozialhilfe.

Die Corona-Pandemie trifft Indien mit voller Wucht. Wie konnte es dazu kommen? Eine Spurensuche.

Geimpft, genesen, getestet – das ist nicht gleichwertig. Dennoch sollen alle Personen mit einem dieser G bald wieder grössere Veranstaltungen besuchen dürfen oder in fremde Länder reisen können.

Ein Experiment im deutschen Tübingen ermöglichte ab Mitte März während sechs Wochen für Personen mit Covid-19-Negativtest den Zugang zu diversen Aktivitäten. Eine neue Studie über die Wirkungen des Projekts lässt aufhorchen.

Sollen Gichtpatienten an Wahlen teilnehmen dürfen? Die Frage ist absurd. Dass aber gebärfähige Menschen nicht an die Urne gehören – das war lange Zeit selbstverständlich. Das dahinterstehende Denken ist alles andere als überwunden.

Verdienen Hausfrauen einen Lohn? Und wird sich Feminismus bald erledigen? Die Sozialdemokratin Tamara Funiciello und die Grünliberale Kathrin Bertschy streiten.

Die digitale Welt ist eine Männerwelt. Doch das war nicht immer so. Die Genfer Professorin Isabelle Collet erklärt, wie Informatik vom typischen Frauen- zum Männerberuf wurde. Und wie uns künstliche Intelligenz zielgenau unseren eigenen Sexismus vorhält.

Im Frühling 1991 spielen sich vor dem Parlamentsgebäude unfassbare Szenen ab. Auch das Ausland berichtet über die offene Drogenszene in Bern – ein Blick zurück.

Edgar Woog pflegte beste Kontakte im internationalen Kommunismus. Auch in der Schweiz agitierte er erfolgreich und moskautreu. Dann wurde er vor Gericht gestellt – ein Blick zurück.

Auf dem legendären «Hippie-Trail» zogen in den 1960er und 1970er Jahren Abertausende von jungen Westlern nach Asien. Es lockten Freiheit, Drogen, Abenteuer. Die Diplomaten vor Ort reagierten gereizt auf die Ankunft der «Gammler» – ein Blick zurück.

Ende der 1970er Jahre verlegte der «Kaiser» seinen Wohnsitz nach Sarnen im Kanton Obwalden. Doch statt Steuern zu sparen, trat der Fussballstar mehrere Skandale los. Ein Blick zurück.

1991 ergriff Jeanne Hersch Partei für die Bundesrätin Elisabeth Kopp, die zum Rücktritt gedrängt worden war. Auf das Ausmass an Hate-Speech, der ihr darauf entgegenschlug, war die Philosophin nicht gefasst. Ein Blick zurück.

Nur knapp entkam der britische Thronfolger während der Skiferien in Klosters im März 1988 einem schweren Lawinenunglück. Die Tragödie beschäftigte monatelang die internationale Presse – ein Blick zurück.

Nicht alle schreien «Lügenpresse», aber viele kritisieren die Medien. Für guten Journalismus ist das eine Chance: indem er auf Glaubwürdigkeit und Dialog setzt. Denn Leser sind keine lästigen Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe.

Seit 240 Jahren erscheint die «Neue Zürcher Zeitung». Ein Rückblick in 26 Buchstaben.

Der profilierte Journalist und Buchautor Gabor Steingart plädiert im NZZ-Interview für mehr Mitsprache der Leser und mehr Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft.

Die ersten NZZ-Redaktoren sind deutsche Freigeister. Unter der Zensur produzieren sie eine subversive Zeitung. Einer nach dem anderen wird entlassen. Und was tun die arrivierten Zürcher Herausgeber des Blatts?

Mit dem neuen Freihandelsabkommen will die Schweiz mehr zertifiziertes Palmöl aus Indonesien importieren. So soll verhindert werden, dass mehr Regenwald abgebrannt wird. Doch unsere Recherchen zeigen: Das wichtigste Nachhaltigkeitslabel RSPO kann diesen Schutz nicht immer garantieren.

Private Firmen sollen digitale Identitätsausweise anbieten. Wieso ausgerechnet sie? Und was ist mit dem Datenschutz? Unser Video-Briefing.

Weltweit züchten nur eine Handvoll Firmen Legehennen. Auch auf Schweizer Bauernhöfen leben fast ausschliesslich diese Hochleistungs-Hühner. Was bedeutet das für die Tiere, die Landwirtschaft und die Konsumenten?

In der Sozialhilfe wird ein stabiles Konkubinat wie eine Ehe behandelt. Das gefährdet mitunter Existenzen.

Die digitalen Spuren unseres Lebens erlöschen mit dem Tod nicht automatisch.

Neben der Wahl des Güterstands können Ehegatten zahlreiche weitere Abkommen schliessen.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.