Schlagzeilen |
Montag, 22. Februar 2021 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
|||  

Der Genfer Staatsrat habe sich von der Herrscherfamilie in Abu Dhabi anfüttern lassen, sagt das Polizeigericht. Der Politiker muss 50’000 Franken in die Staatskasse zahlen.

Aussenbereiche aufmachen und Gastronomiebetriebe trotzdem entschädigen – folgt der Bundesrat am Mittwoch der Mehrheit der Kantone, müssen Wirtinnen und Wirte nicht mehr allzu lange warten.

Die Behörden setzten am Wochenende illegalen Partys, Autotreffen und Versammlungen von teils über hundert Menschen ein Ende. News aus der Schweiz im Ticker.

Erstmals ist ein amtierendes Regierungsmitglied wegen Vorteilsannahme verurteilt worden. Endlich zieht ein Gericht klare Grenzen der politischen Korruption.

Ein Fehler beim Erdbebenschutz, 30 Jahre unentdeckt: Der jüngste Vorfall bei Beznau beschäftigt die Politik. Gefordert werden die Abschaltung der Anlage und die Publikation der laufenden Untersuchung.

Der Genfer Staatsrat ist wegen seiner Luxusreise nach Abu Dhabi vom Polizeigericht zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt worden. Dazu muss er 50’000 Franken in die Staatskasse zahlen.

Wir zeigen jeden Tag aktuell, wie sich die wichtigsten Kennzahlen dieser Epidemie in der Schweiz und auch auf der Welt entwickeln.

Wenn der heute 72-jährige Joseph Bonnemain in drei Jahren das in der Kirche übliche Pensionsalter erreicht, wird er trotzdem im Amt bleiben.

Die Achtung der Grundrechte müsse stets höher gewichtet werden als die Versuchung, wegen Einzelfällen oder aufgrund besonderer Vorkommnisse gesetzliche Bestimmungen zu erlassen, schreibt die Kommission.

Argumente verständlich zu machen, ist richtig. Doch heikle Vergleiche banalisieren die Debatte um Frauenrechte.

Aus der ganzen Schweiz melden Tierfreunde, dass sie an ihren Futterhäuschen kaum noch Vögel sehen. Die Vogelwarte Sempach hat überraschende Erklärungen dafür.

In Basel ist die Fasnacht wie überall im Land verboten – in der Stadt herrscht traurige neue Normalität. Die Schnitzelbänggler lassen sich das Dichten aber nicht nehmen – weshalb auch? Selten gab es ein so geeignetes Pointensujet wie in diesem Jahr.

Eine Studie mehrerer Bundesämter hat in einer Simulation die Folgen extremer Niederschläge berechnet. Die Ergebnisse sollen in Sicherheitskonzepte einfliessen.

Neben der Wahl des Güterstands können Ehegatten zahlreiche weitere Abkommen schliessen.

Ein Rückblick in sieben Anekdoten.

Anfang März 2006 plante der ETH-Rat, die Bezeichnung ETH abzuschaffen und durch SIT zu ersetzen: Swiss Institute of Technology. Was war nur los mit dem ehrwürdigen Gremium? Ein Blick zurück.

Werden Pandemien künftig Teil unseres Lebens? Die ETH-Professorin Tanja Stadler spricht in «NZZ Standpunkte» über die nächste Biokrise, Comic-Figuren auf Kontaktformularen – und sie erklärt, warum Europa schlecht auf das Coronavirus vorbereitet war.

Der Widerstand gegen die Corona-Massnahmen wächst. Nach der Gesundheitskommission des Nationalrats wollen auch Kantone wie der Aargau oder St. Gallen die Restaurants früher öffnen, als dies vom Bundesrat vorgesehen ist.

Nathalie Wappler treibt den grössten Umbau in der jüngeren Geschichte des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF) voran. Im Gespräch mit der NZZ erklärt sie, wieso beliebte Sendungen weichen müssen und der Bau eines der modernsten Studios der Welt weiterhin Probleme bereitet.

Die einflussreiche Gesundheitskommission des Nationalrats will dem Bundesrat das Heft aus der Hand nehmen. Mit einem kleinen Trick will sie ihn zwingen, Gastro- und Kulturbetriebe sowie Fitnesszentren deutlich früher zu öffnen.

Der Bundesrat macht den zweiten Öffnungsschritt von mehreren Kriterien abhängig. Eines davon macht derzeit Probleme. Und die neusten Daten zeigen, dass der Spielraum klein ist.

Fachleute von Bund, Kantonen und Hochschulen sollen im Bereich der digitalen Verwaltung für einheitliche Standards sorgen. Bei der E-ID war das Wissen der Experten aber nicht gefragt – obwohl sie mehrmals Kontakt aufnahmen.

Der SVP-Bundesrat verteidigt Alain Berset gegenüber seiner eigenen Partei. Es ist nicht das erste Mal, dass der Finanzminister mit Äusserungen zur Pandemie überrascht.

Flächendeckendes Testen soll uns helfen, das Coronavirus in den Griff zu bekommen. Ab März gibt es dafür sogenannte Selbsttests - also Tests, die auch Laien zu Hause durchführen können. Doch was bringen diese Selbsttests wirklich?

Ein deutscher Physiker hat ein Thesenpapier vorgestellt, das belegen soll, dass der Ursprung der Corona-Pandemie wahrscheinlich ein Laborunfall war. Die WHO-Mission in Wuhan widerspricht.

Wegen der Angst Deutschlands und Wiens vor der südafrikanischen Variante des Coronavirus ist Tirol gegenwärtig doppelt isoliert. Die Grenze zu Bayern, über Jahre unbedeutend, bestimmt plötzlich wieder den Alltag.

Sollen Gichtpatienten an Wahlen teilnehmen dürfen? Die Frage ist absurd. Dass aber gebärfähige Menschen nicht an die Urne gehören – das war lange Zeit selbstverständlich. Das dahinterstehende Denken ist alles andere als überwunden.

Die Geschichte der Ida Monn-Krieger und ihrer Mitstreiterinnen.

An der Kasse stimme die Hausfrau bereits ab, findet Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler. Anfangs zögert er noch, sich auch für das Frauenstimmrecht einzusetzen. Doch dann wird die Migros zum grössten Sponsor des Abstimmungskampfs.

Im Frühjahr 1956 wurde der legendäre deutsche Bundeskanzler Opfer einer Ferienposse im Tessin. Fortan suchte der verstimmte Konrad Adenauer seine Erholung nicht mehr in der Schweiz. Ein Blick zurück.

1988 erschütterte ein Atomskandal die Bundesrepublik Deutschland. Über ein weitverzweigtes Firmengeflecht wurde illegal angereichertes Uran nach Südafrika und schweres Wasser nach Indien geliefert. Die Spuren führten auch in den Kanton Zug.

Im Januar 1992 empfing die Schweiz den umstrittenen chinesischen Ministerpräsidenten Li Peng. Die Reise verhalf dem kommunistischen Staat aus der diplomatischen Isolation – und dem Westen zu neuen Geschäften. Ein Blick zurück.

Jacobo Arbenz wollte sein Land reformieren und wurde Opfer eines Putsches der CIA. Als der Sohn eines Schweizer Emigranten im Januar 1955 in die Eidgenossenschaft reiste, schrillten in Bundesbern die Alarmglocken. Ein Blick zurück.

Im Januar 1975 verüben Unbekannte einen Anschlag auf ein Ferienhaus des deutschen Grossverlegers Axel Springer. Die Polizei verdächtigt die RAF. Doch Jahrzehnte später bekennt sich ein Schweizer Schriftsteller zur Tat – mit einer peinlichen Rechtfertigung. Ein Blick zurück.

Neu veröffentlichte diplomatische Dokumente zeigen die rege Anteilnahme der Schweiz an den Vorgängen in der Sowjetunion im Jahr 1990. Mit der UdSSR beschäftigten sich damals illustre Persönlichkeiten. Ein Blick zurück.

Nicht alle schreien «Lügenpresse», aber viele kritisieren die Medien. Für guten Journalismus ist das eine Chance: indem er auf Glaubwürdigkeit und Dialog setzt. Denn Leser sind keine lästigen Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe.

Seit 240 Jahren erscheint die «Neue Zürcher Zeitung». Ein Rückblick in 26 Buchstaben.

Der profilierte Journalist und Buchautor Gabor Steingart plädiert im NZZ-Interview für mehr Mitsprache der Leser und mehr Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft.

Die ersten NZZ-Redaktoren sind deutsche Freigeister. Unter der Zensur produzieren sie eine subversive Zeitung. Einer nach dem anderen wird entlassen. Und was tun die arrivierten Zürcher Herausgeber des Blatts?

Weltweit züchten nur eine Handvoll Firmen Legehennen. Auch auf Schweizer Bauernhöfen leben fast ausschliesslich diese Hochleistungs-Hühner. Was bedeutet das für die Tiere, die Landwirtschaft und die Konsumenten?

Geübt wird an Puppen: Etwa 100 Aushilfs-Pflegende entlasten im Thurgau das Pflegepersonal. Denn trotz wenigen Fällen ist die Belastung wegen des Coronavirus hoch.

Der Winter auf der Alp ist lange und karg. Vier Menschen erzählen von der Abgeschiedenheit und den Gefahren des Schnees.

Die Nachwehen der abgelehnten Erbschaftssteuerinitiative können einschneidende steuerliche Folgen haben.

Vom Reputations- zum Haftungsrisiko: Die Klimakrise zwingt zum nachhaltigen Wirtschaften.

Nicht eine verschärfte Haftung sichert die Qualität der Revision, sondern Corporate Governance und Technologie.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.