Schlagzeilen |
Donnerstag, 18. Februar 2021 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
|||  

Der Bundesrat will die Corona-Massnahmen nur langsam lockern. Er könnte es damit bei den Kantonen schwer haben, wie erste Reaktionen zeigen.

Es ist auffällig, wie oft der Begriff «Witz» im Zusammenhang mit dem Burkaverbot fällt. «Next-Level-Realsatire» nennt Satirikerin Patti Basler die Initiative, und ein Psychologe meint: Die Gegner der Vorlage würden sich im gemeinsamen Witzeln erleichtern.

Trotz der zunehmenden Ansteckungen mit Coronavirus-Mutationen sind die Infektionen in der Woche vom 8. bis 14. Februar um 22,1 Prozent gesunken. Die News im Ticker.

Staatsrat Pierre Maudet habe mit seiner Reise nach Abu Dhabi nie die Absicht gehabt, Korruption zu begehen, betonte sein Anwalt Grégoire Mangeat vor Gericht. Die Richterin gibt ihr Urteil am Montag bekannt.

Einer der grössten Serientests der Schweiz soll verhindern, dass es während der Parlamentssession ab 1. März zu einem Ausbruch im Bundeshaus kommt.

Gesundheitsminister Alain Berset traf sich heute mit den Kantonen zu den geplanten Lockerungen. Er erklärte vor den Medien, dass die Lage nach wie vor fragil sei. Wir berichteten live.

Wir zeigen jeden Tag aktuell, wie sich die wichtigsten Kennzahlen dieser Epidemie in der Schweiz und auch auf der Welt entwickeln.

Die Regierung empfiehlt, bedingte Entlassungen später als heute zu prüfen. Sie sieht auch anderswo Spielraum um das «System zu verbessern».

Ist die Aufregung um Chlorothalonil das Resultat willkürlicher Behördenentscheide? Der Chemiekonzern Syngenta erhält im Kampf gegen das Verbot des Pestizids zum zweiten Mal recht.

Der Bundesrat will den Misstand bei den Witwerrenten beheben, will aber noch einen Bericht dazu abwarten.

Der Wunsch nach einem kostenlosen ÖV wird lauter: Im Kanton Neuenburg kommt eine Initiative zur Abstimmung, in Zürich lancierten die Jusos ein Begehren. Das könnte vor allem die Autofahrer treffen.

Der SVP-Bundesrat verteidigt Alain Berset gegenüber seiner eigenen Partei. Es ist nicht das erste Mal, dass der Finanzminister mit Äusserungen zur Pandemie überrascht.

Im Prozess gegen den Staatsrat gehört der letzte Verhandlungstag den Verteidigern. Wortgewaltig versuchen sie, die Anklage zu zerpflücken. Maudet lässt sich das Schlusswort nicht nehmen.

Mit Äusserungen zum Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare hat Fürst Hans-Adam II. den Unmut von LGBT-Kreisen auf sich gezogen.

Im Verteidigungsdepartement herrscht Ruhe vor dem Sturm. Bei der Armeebotschaft 2021 argumentiert Bundesrätin Amherd noch grün-lila. Bald wird sie feldgraue Realitäten zu vertreten haben.

Für Daniel Graf, den strategischen Kopf hinter dem Referendum gegen die E-ID, ist die Abstimmung vom 7. März wegweisend für die Schweiz. Es gehe um den Startschuss zur Digitalisierung der Volksrechte.

Plötzlich ist es nicht mehr so sicher, ob Schaffhausen tatsächlich eine staatliche E-ID herausgeben wird. Damit wankt ein wichtiges Argument der Befürworter.

Alain Berset zieht in Betracht, dass Personen, die sich gegen Covid-19 impfen lassen, von Lockerungen in verschiedenen Bereichen profitieren. Dagegen kämpft die SVP an – auch wegen der verbreiteten Impfskepsis in der eigenen Basis.

Zwischen dem Agrochemiekonzern Syngenta und dem Bund tobt ein erbitterter Streit. Es geht um die Frage, ob das Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil als «wahrscheinlich krebserregend» eingestuft werden soll. Nun muss der Bund erneut Informationen vom Netz nehmen.

Der Machtwechsel in Washington zeige, dass sich die USA als zuverlässige Führungsmacht verabschiedet hätten, schreibt Theodor Winkler, geistiger Vater des Genfer Zentrums für Sicherheitspolitik. Die extremen Kurswechsel haben auch Auswirkungen auf die Schweiz.

Bevor die grossen Beschaffungen zur Luftverteidigung anstehen, investiert die Armee in neue Fahrzeuge für Panzersappeure, ins Führungsnetz Schweiz und in ein neues Logistikgebäude: Der Bundesrat beantragt dafür über zwei Milliarden Franken.

Die Fronten in der Corona-Politik verhärten sich. Die SVP reagiert empört auf die Entscheide des Bundesrats vom Mittwoch. Die SP begrüsst den eingeschlagenen Weg.

Wegen der Angst Deutschlands und Wiens vor der südafrikanischen Variante des Coronavirus ist Tirol gegenwärtig doppelt isoliert. Die Grenze zu Bayern, über Jahre unbedeutend, bestimmt plötzlich wieder den Alltag.

Die Anzeichen verdichten sich, dass die in Grossbritannien erstmals identifizierte Viruslinie B.1.1.7 im Vergleich mit bisherigen Varianten gefährlicher ist. Sie scheint tatsächlich das Risiko zu erhöhen, bei einer Infektion ins Spital zu müssen oder zu sterben.

Bereits auf den 1. März soll das Corona-Regime deutlich gelockert werden. Das ist erfreulich. Ein mulmiges Gefühl bleibt trotzdem. Und die Gastronomie muss darben.

Sollen Gichtpatienten an Wahlen teilnehmen dürfen? Die Frage ist absurd. Dass aber gebärfähige Menschen nicht an die Urne gehören – das war lange Zeit selbstverständlich. Das dahinterstehende Denken ist alles andere als überwunden.

Die Geschichte der Ida Monn-Krieger und ihrer Mitstreiterinnen.

An der Kasse stimme die Hausfrau bereits ab, findet Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler. Anfangs zögert er noch, sich auch für das Frauenstimmrecht einzusetzen. Doch dann wird die Migros zum grössten Sponsor des Abstimmungskampfs.

Im Frühjahr 1956 wurde der legendäre deutsche Bundeskanzler Opfer einer Ferienposse im Tessin. Fortan suchte der verstimmte Konrad Adenauer seine Erholung nicht mehr in der Schweiz. Ein Blick zurück.

1988 erschütterte ein Atomskandal die Bundesrepublik Deutschland. Über ein weitverzweigtes Firmengeflecht wurde illegal angereichertes Uran nach Südafrika und schweres Wasser nach Indien geliefert. Die Spuren führten auch in den Kanton Zug.

Im Januar 1992 empfing die Schweiz den umstrittenen chinesischen Ministerpräsidenten Li Peng. Die Reise verhalf dem kommunistischen Staat aus der diplomatischen Isolation – und dem Westen zu neuen Geschäften. Ein Blick zurück.

Jacobo Arbenz wollte sein Land reformieren und wurde Opfer eines Putsches der CIA. Als der Sohn eines Schweizer Emigranten im Januar 1955 in die Eidgenossenschaft reiste, schrillten in Bundesbern die Alarmglocken. Ein Blick zurück.

Im Januar 1975 verüben Unbekannte einen Anschlag auf ein Ferienhaus des deutschen Grossverlegers Axel Springer. Die Polizei verdächtigt die RAF. Doch Jahrzehnte später bekennt sich ein Schweizer Schriftsteller zur Tat – mit einer peinlichen Rechtfertigung. Ein Blick zurück.

Neu veröffentlichte diplomatische Dokumente zeigen die rege Anteilnahme der Schweiz an den Vorgängen in der Sowjetunion im Jahr 1990. Mit der UdSSR beschäftigten sich damals illustre Persönlichkeiten. Ein Blick zurück.

Nicht alle schreien «Lügenpresse», aber viele kritisieren die Medien. Für guten Journalismus ist das eine Chance: indem er auf Glaubwürdigkeit und Dialog setzt. Denn Leser sind keine lästigen Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe.

Seit 240 Jahren erscheint die «Neue Zürcher Zeitung». Ein Rückblick in 26 Buchstaben.

Der profilierte Journalist und Buchautor Gabor Steingart plädiert im NZZ-Interview für mehr Mitsprache der Leser und mehr Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft.

Die ersten NZZ-Redaktoren sind deutsche Freigeister. Unter der Zensur produzieren sie eine subversive Zeitung. Einer nach dem anderen wird entlassen. Und was tun die arrivierten Zürcher Herausgeber des Blatts?

Weltweit züchten nur eine Handvoll Firmen Legehennen. Auch auf Schweizer Bauernhöfen leben fast ausschliesslich diese Hochleistungs-Hühner. Was bedeutet das für die Tiere, die Landwirtschaft und die Konsumenten?

Geübt wird an Puppen: Etwa 100 Aushilfs-Pflegende entlasten im Thurgau das Pflegepersonal. Denn trotz wenigen Fällen ist die Belastung wegen des Coronavirus hoch.

Der Winter auf der Alp ist lange und karg. Vier Menschen erzählen von der Abgeschiedenheit und den Gefahren des Schnees.

Die Nachwehen der abgelehnten Erbschaftssteuerinitiative können einschneidende steuerliche Folgen haben.

Vom Reputations- zum Haftungsrisiko: Die Klimakrise zwingt zum nachhaltigen Wirtschaften.

Nicht eine verschärfte Haftung sichert die Qualität der Revision, sondern Corporate Governance und Technologie.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.