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Dienstag, 12. Januar 2021 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Erste Mobilitätsanalysen deuten darauf hin, dass der Teil-Lockdown vom 22. Dezember wirken könnte. Unklar ist jedoch, ob der Effekt anhält.

Werden die Corona-Massnahmen weiter verschärft, wollen mehrere Kantone in die ausserordentliche Lage zurück. Warum sie es sich zu einfach machen.

Kulturelle Organisationen des Landes monieren, dass Hilfe und Entschädigung zu spät kämen. Nationale Corona-News im Ticker.

Der Schmusekurs des Schweizer Präsidenten des Internationalen Hockey-Verbands, René Fasel, mit Weissrusslands Diktator Lukaschenko ist ein Problem für das Land. Es gibt jetzt nur noch einen Ausweg.

Wir zeigen jeden Tag aktuell, wie sich die wichtigsten Kennzahlen dieser Epidemie in der Schweiz und auch auf der Welt entwickeln.

In der Schweiz bahnt sich ein neuer Corona-Sturm an. Gesundheitsminister Alain Berset beantragt darum, die Massnahmen rasch zu verschärfen.

Keine «Behinderungen durch die Polizei» und keine schnelle Impfstoffzulassung: Das fordern die Initianten des Referendums gegen das Covid-Gesetz.

Der Verbrennungsmotor soll von der Strasse verschwinden. Und auch neue Ölheizungen sollen nicht mehr erlaubt sein.

Was die britische Variante für die Corona-Lage bedeutet und wie es an der Impffront weitergeht: Die Experten des Bundes informierten — wir berichten live.

Der in Visp produzierte Moderna-Impfstoff hat eine befristete Zulassung erhalten. Die Schweiz erhält damit den dringend benötigten Nachschub.

In Wengen verbreitet sich das britische Coronavirus beunruhigend schnell. Trotzdem verzichten die Behörden auf schärfere Schutzmassnahmen.

Regelmässig äussern Mediziner öffentlich Kritik an der Corona-Politik und der Impfstrategie. Skeptiker fühlen sich bestätigt, Bürger sind verwirrt. Doch wo stehen sie wirklich?

Am Mittwoch erhält die Schweiz die ersten 200 000 Dosen des Moderna-Impfstoffes gegen das Coronavirus. Mit den beiden zugelassenen Vakzinen können bis Ende Februar elf Prozent der Bevölkerung geimpft werden. Trotzdem drohen bald weitere Verschärfungen.

Der Staat soll Restaurants und andere Corona-geschädigte Betriebe grosszügiger unterstützen: So will es die Wirtschaftskommission des Nationalrats. Eine weitere Aufstockung des 2,5-Milliarden-Hilfspakets rückt näher.

Während einige Kantone schon fast 90 Prozent der Risikopersonen in Pflegeeinrichtungen geimpft haben, beginnt in anderen die Kampagne erst jetzt. Derweil steigt die Gefahr durch mutierte Coronaviren.

So erfreulich die Zulassung des Moderna-Impfstoffes ist: Die grosse Aufgabe an der Front beginnt erst. Es stellt sich die Frage, wie Politik und Gesellschaft mit dem Alltagsdruck umgehen, der mit der zunehmenden Menge an Vakzinen entstehen wird.

Geht es nach den Grünen, ist die Schweiz 2030 klimaneutral. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen benzinbetriebene Autos und die meisten Europaflüge verboten werden.

Deutschschweizer kennen die pittoreske Gemeinde am Genfersee – wenn überhaupt – wegen des Nationalmuseums. Dabei gibt es bedeutend mehr zu entdecken.

In Portugal oder Israel explodiert die Zahl der Corona-Ansteckungen, doch Reisende aus diesen Ländern können unbehelligt in die Schweiz kommen. Die hiesigen Massnahmen hinken der Entwicklung weit hinterher. Immerhin im Fall von Irland hat das BAG rasch reagiert.

Die Polarisierung hat die Schweizer Politik längst erfasst. Das neue Jahr wird die politischen Gräben im Land weiter aufreissen. Die Agenda 2021 enthält lauter stark umstrittene Vorlagen.

Hoch über dem Vierwaldstättersee riefen die Yogis einst das Zeitalter der Erleuchtung aus: Die Hotelanlage Sonnenberg diente einem indischen Meditationsmeister und seinem Gefolge als Heimstatt. Jetzt stehen die Hotels zum Verkauf.

Mehrere Kantone sind dagegen, dass der Bundesrat landesweit Ladenschliessungen verfügt. Der Aargau hingegen, der diesen Schritt bereits gemacht hat, ist vom Nutzen überzeugt. Allerdings sind auch die Details der Umsetzung umstritten.

Die Mehrheit der Corona-Toten hat in einem Seniorenzentrum gelebt. Jetzt beginnt in Heimen die Durchimpfung, und Politiker fordern vorsorgliche Massentests. Doch so einfach ist es nicht.

Lange war unklar, ob das umfassende Privatarchiv der Berner Frauenrechtlerin Marthe Gosteli weiterbestehen kann. Doch nun spricht der Bund Gelder. Das Archiv gilt neu als Forschungseinrichtung von nationaler Bedeutung.

Lehrberufe verinnerlichen alle Tugenden des liberalen Schweizer Bundesstaats. Sie stehen für ein über viele Jahrzehnte gewachsenes Miteinander von Wirtschaft und Staat. Das sollte so bleiben.

Und jetzt?

Der Schweizer Lehrstellenmarkt ist in der Corona-Pandemie recht stabil geblieben. Doch es gibt regionale Unterschiede – und die Aussichten für 2021 sind düster.

Laut der internationalen Forschungsliteratur senken manche Beschränkungen die Infektionszahlen. Aber das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist bei Laden- und Schulschliessungen schlecht.

Seit Sonntag hat auch Schweden ein Pandemie-Gesetz, doch die Aufmerksamkeit der Bevölkerung ist anderweitig absorbiert: vom bisweilen grotesken Benehmen von Staatsvertretern, die von ihnen selbst empfohlene Massnahmen missachten. Das Grundproblem dafür kommt jedoch kaum zur Sprache.

Über 60 Prozent der Zürcher Corona-Todesfälle betreffen Heimbewohner, die Hoffnung auf die Impfung ist deshalb gross. Bis Mitte April soll die Impfaktion in den Pflegeeinrichtungen abgeschlossen sein.

Im Januar 1975 verüben Unbekannte einen Anschlag auf ein Ferienhaus des deutschen Grossverlegers Axel Springer. Die Polizei verdächtigt die RAF. Doch Jahrzehnte später bekennt sich ein Schweizer Schriftsteller zur Tat – mit einer peinlichen Rechtfertigung. Ein Blick zurück.

Neu veröffentlichte diplomatische Dokumente zeigen die rege Anteilnahme der Schweiz an den Vorgängen in der Sowjetunion im Jahr 1990. Mit der UdSSR beschäftigten sich damals illustre Persönlichkeiten. Ein Blick zurück.

Es war ein Millionengeschäft, von dem auch General Guisans Sohn profitierte. Nach Kriegsende sorgte der Handel mit den Nazis für Empörung. Doch bestraft wurde niemand. Ein Blick zurück.

Der Schweizer Erhard Loretan war einer der grössten Alpinisten der Geschichte und bezwang alle Achttausender. Doch bei seinem kleinen Sohn verlor der Extrembergsteiger an Weihnachten 2001 die Nerven – mit tödlichen Folgen. Ein Blick zurück.

Unter dem italienischen Diktator Mussolini werden am Pass San Giacomo auf rund 2300 Metern über Meer zwei Eisenbahnwagen aufgestellt. Das ist eine gezielte Provokation an der Grenze und führt zu energischen Gegenmassnahmen der Schweiz – ein Blick zurück.

Der Kampf um den EWR-Beitritt wird 1992 ohne Rücksicht auf Verluste geführt. Ein Showdown unter Wirtschaftsbossen ist besonders in Erinnerung geblieben. Ein Blick zurück.

Nicht alle schreien «Lügenpresse», aber viele kritisieren die Medien. Für guten Journalismus ist das eine Chance: indem er auf Glaubwürdigkeit und Dialog setzt. Denn Leser sind keine lästigen Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe.

Seit 240 Jahren erscheint die «Neue Zürcher Zeitung». Ein Rückblick in 26 Buchstaben.

Der profilierte Journalist und Buchautor Gabor Steingart plädiert im NZZ-Interview für mehr Mitsprache der Leser und mehr Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft.

Die ersten NZZ-Redaktoren sind deutsche Freigeister. Unter der Zensur produzieren sie eine subversive Zeitung. Einer nach dem anderen wird entlassen. Und was tun die arrivierten Zürcher Herausgeber des Blatts?

Weltweit züchten nur eine Handvoll Firmen Legehennen. Auch auf Schweizer Bauernhöfen leben fast ausschliesslich diese Hochleistungs-Hühner. Was bedeutet das für die Tiere, die Landwirtschaft und die Konsumenten?

Geübt wird an Puppen: Etwa 100 Aushilfs-Pflegende entlasten im Thurgau das Pflegepersonal. Denn trotz wenigen Fällen ist die Belastung wegen des Coronavirus hoch.

Der Winter auf der Alp ist lange und karg. Vier Menschen erzählen von der Abgeschiedenheit und den Gefahren des Schnees.

Vom Reputations- zum Haftungsrisiko: Die Klimakrise zwingt zum nachhaltigen Wirtschaften.

Nicht eine verschärfte Haftung sichert die Qualität der Revision, sondern Corporate Governance und Technologie.

Das neue Versicherungsvertragsgesetz bringt Vorteile im Grossrisikobereich und für Konsumenten.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.