Schlagzeilen |
Montag, 11. Januar 2021 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
||||  

Falls es zu einer weiteren Verschärfung der Corona-Massnahmen kommt, soll der Bund die gesamte Verantwortung übernehmen. Dies verlangen mehrere Kantonsregierungen.

Dieses Jahr finden die Weltcup-Rennen in Wengen nicht statt – weil sie politisch nicht opportun sind.

Gesundheitsminister Alain Berset hat die Produktionsstätte von Lonza in Visp besucht und sich zur Impfsituation geäussert. Nationale Corona-News im Ticker.

Die Juristin und Junge-GLP-Politikerin Sanija Ameti kämpft gegen das neue Schweizer Anti-Terror-Gesetz. Das hat viel mit ihrer bosnischen Familiengeschichte zu tun.

Wir zeigen jeden Tag aktuell, wie sich die wichtigsten Kennzahlen dieser Epidemie in der Schweiz und auch auf der Welt entwickeln.

Seit Anfang Jahr gilt der zehntägige Urlaub für Männer. Doch schon jetzt zeigt sich: Arbeitgeber machen Druck auf Angestellte. Sie sollen die freien Tage nicht oder nur teilweise beziehen.

Der Kauf neuer Armeedrohnen wird teurer, die Lieferung verzögert sich um Jahre. Wann hat Viola Amherd genug vom Gewurstel bei Armasuisse?

Für 250 Millionen Franken bestellte die Schweiz 2015 sechs Hightech-Drohnen in Israel. Jetzt sind die Kosten explodiert und die Zeitpläne obsolet. Die Gründe: Pleiten, Pech und Pandemie.

Auch Monate nach durchlebter Infektion können Covid-Tests noch positiv ausfallen. In Länder wie Spanien oder Italien einzureisen, ist dann unmöglich. Es droht sogar erneut die Isolation.

Nora Kronig Romero verantwortet das grösste Logistik-Projekt des Schweizer Gesundheitswesens – das Impfprogramm gegen Corona.

Die Wirte haben übers Wochenende den Tonfall nochmals verschärft. Der Bundesrat signalisiert inzwischen deutliche Lockerungen bei den Regeln für Härtefälle.

Der Ex-Kommandant der Zürcher Kantonspolizei möchte die Nachfolge von Michael Lauber antreten. Doch er ist bereits 65 Jahre alt. Hilft ihm nun das Parlament?

Mehrere Kantone sind dagegen, dass der Bundesrat landesweit Ladenschliessungen verfügt. Der Aargau hingegen, der diesen Schritt bereits gemacht hat, ist vom Nutzen überzeugt. Allerdings sind auch die Details der Umsetzung umstritten.

Die Mehrheit der Corona-Toten hat in einem Seniorenzentrum gelebt. Jetzt beginnt in Heimen die Durchimpfung, und Politiker fordern vorsorgliche Massentests. Doch so einfach ist es nicht.

Lange war unklar, ob das umfassende Privatarchiv der Berner Frauenrechtlerin Marthe Gosteli weiterbestehen kann. Doch nun spricht der Bund Gelder. Das Archiv gilt neu als Forschungseinrichtung von nationaler Bedeutung.

Im Januar 1975 verüben Unbekannte einen Anschlag auf ein Ferienhaus des deutschen Grossverlegers Axel Springer. Die Polizei verdächtigt die RAF. Doch Jahrzehnte später bekennt sich ein Schweizer Schriftsteller zur Tat – mit einer peinlichen Rechtfertigung. Ein Blick zurück.

Nicht eine verschärfte Haftung sichert die Qualität der Revision, sondern Corporate Governance und Technologie.

Der Branchenverband Gastrosuisse warnt vor einer Pleite- und Kündigungswelle. 2020 war für die Branche allerdings nicht so schlecht wie befürchtet. Die Zahl der Konkurse war gering. In Basel-Stadt etwa wurden letztes Jahr mehr Lokale eröffnet, als in Konkurs gingen.

Die SVP lehnt die vom Bundesrat in die Vernehmlassung geschickten Massnahmenverschärfungen dezidiert ab und fordert die Entmachtung des Gesundheitsministers.

In der Zusammenarbeit von Politik und Wissenschaft bei der Bewältigung der Pandemie gibt es immer wieder Misstöne. Nun hat einer der profiliertesten Forscher die Konsequenzen gezogen.

In mehreren Städten versuchen Redaktionen, ein junges, urbanes Publikum zu bedienen. Auch wenn immer mehr Leser bereit sind, für das Angebot zu zahlen: Die Finanzierung bleibt schwierig.

Mit der Zulassung des zweiten Impfstoffes werden bald mehr Impfdosen zur Verfügung stehen. Zudem können dann Arztpraxen ebenfalls impfen. Doch reichen die Kapazitäten, um das ambitionierte Ziel des BAG zu erreichen?

Ohne Gewalt wäre der Jura nie «befreit» worden, betonen die einstigen Separatisten bis heute. Doch stimmt das auch? Der Journalist Christian Moser hat ein Buch geschrieben über den weiter schwelenden Jurakonflikt – diese «offene Wunde der Schweizer Geschichte».

Lehrberufe verinnerlichen alle Tugenden des liberalen Schweizer Bundesstaats. Sie stehen für ein über viele Jahrzehnte gewachsenes Miteinander von Wirtschaft und Staat. Das sollte so bleiben.

Und jetzt?

Der Schweizer Lehrstellenmarkt ist in der Corona-Pandemie recht stabil geblieben. Doch es gibt regionale Unterschiede – und die Aussichten für 2021 sind düster.

Laut der internationalen Forschungsliteratur senken manche Beschränkungen die Infektionszahlen. Aber das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist bei Laden- und Schulschliessungen schlecht.

Seit Sonntag hat auch Schweden ein Pandemie-Gesetz, doch die Aufmerksamkeit der Bevölkerung ist anderweitig absorbiert: vom bisweilen grotesken Benehmen von Staatsvertretern, die von ihnen selbst empfohlene Massnahmen missachten. Das Grundproblem dafür kommt jedoch kaum zur Sprache.

Über 60 Prozent der Zürcher Corona-Todesfälle betreffen Heimbewohner, die Hoffnung auf die Impfung ist deshalb gross. Bis Mitte April soll die Impfaktion in den Pflegeeinrichtungen abgeschlossen sein.

Neu veröffentlichte diplomatische Dokumente zeigen die rege Anteilnahme der Schweiz an den Vorgängen in der Sowjetunion im Jahr 1990. Mit der UdSSR beschäftigten sich damals illustre Persönlichkeiten. Ein Blick zurück.

Es war ein Millionengeschäft, von dem auch General Guisans Sohn profitierte. Nach Kriegsende sorgte der Handel mit den Nazis für Empörung. Doch bestraft wurde niemand. Ein Blick zurück.

Der Schweizer Erhard Loretan war einer der grössten Alpinisten der Geschichte und bezwang alle Achttausender. Doch bei seinem kleinen Sohn verlor der Extrembergsteiger an Weihnachten 2001 die Nerven – mit tödlichen Folgen. Ein Blick zurück.

Unter dem italienischen Diktator Mussolini werden am Pass San Giacomo auf rund 2300 Metern über Meer zwei Eisenbahnwagen aufgestellt. Das ist eine gezielte Provokation an der Grenze und führt zu energischen Gegenmassnahmen der Schweiz – ein Blick zurück.

Der Kampf um den EWR-Beitritt wird 1992 ohne Rücksicht auf Verluste geführt. Ein Showdown unter Wirtschaftsbossen ist besonders in Erinnerung geblieben. Ein Blick zurück.

Riesige Lastschiffe fahren in Röhren mühelos über die Alpen. Dieses geniale System ersinnt der Ingenieur Pietro Caminada 1907. Es begeistert die Menschen, und es funktioniert – in seinem Kopf.

Nicht alle schreien «Lügenpresse», aber viele kritisieren die Medien. Für guten Journalismus ist das eine Chance: indem er auf Glaubwürdigkeit und Dialog setzt. Denn Leser sind keine lästigen Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe.

Seit 240 Jahren erscheint die «Neue Zürcher Zeitung». Ein Rückblick in 26 Buchstaben.

Der profilierte Journalist und Buchautor Gabor Steingart plädiert im NZZ-Interview für mehr Mitsprache der Leser und mehr Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft.

Die ersten NZZ-Redaktoren sind deutsche Freigeister. Unter der Zensur produzieren sie eine subversive Zeitung. Einer nach dem anderen wird entlassen. Und was tun die arrivierten Zürcher Herausgeber des Blatts?

Weltweit züchten nur eine Handvoll Firmen Legehennen. Auch auf Schweizer Bauernhöfen leben fast ausschliesslich diese Hochleistungs-Hühner. Was bedeutet das für die Tiere, die Landwirtschaft und die Konsumenten?

Geübt wird an Puppen: Etwa 100 Aushilfs-Pflegende entlasten im Thurgau das Pflegepersonal. Denn trotz wenigen Fällen ist die Belastung wegen des Coronavirus hoch.

Der Winter auf der Alp ist lange und karg. Vier Menschen erzählen von der Abgeschiedenheit und den Gefahren des Schnees.

Das neue Versicherungsvertragsgesetz bringt Vorteile im Grossrisikobereich und für Konsumenten.

Der Steuerwert von Immobilien wird mit unterschiedlichen Schätzungsmethoden ermittelt. Das kann verunsichern.

In der Hoffnung, den eigenen Wirtschaftsstandort zu fördern, haben in den letzten Jahren zahlreiche Staaten internationale Handelsgerichte geschaffen. Nun will die Schweiz nachziehen.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.