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Sonntag, 10. Januar 2021 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Branchenverband Gastrosuisse warnt vor Pleite- und Kündigungswelle. 2020 war für die Branche allerdings nicht so schlecht wie befürchtet. Die Zahl der Konkurse war gering. In Basel-Stadt etwa wurden letztes Jahr mehr Lokale eröffnet als in Konkurs gingen.

Die SVP lehnt die vom Bundesrat in die Vernehmlassung geschickten Massnahmenverschärfungen dezidiert ab und fordert die Entmachtung des Gesundheitsministers.

In der Zusammenarbeit von Politik und Wissenschaft bei der Bewältigung der Pandemie gibt es immer wieder Misstöne. Nun hat einer der profiliertesten Forscher die Konsequenzen gezogen.

In mehreren Städten versuchen Redaktionen, ein junges, urbanes Publikum zu bedienen. Auch wenn immer mehr Leser bereit sind, für das Angebot zu zahlen: Die Finanzierung bleibt schwierig.

Mit der Zulassung des zweiten Impfstoffes werden bald mehr Impfdosen zur Verfügung stehen. Zudem können dann Arztpraxen ebenfalls impfen. Doch reichen die Kapazitäten, um das ambitionierte Ziel des BAG zu erreichen?

Ohne Gewalt wäre der Jura nie «befreit» worden, betonen die einstigen Separatisten bis heute. Doch stimmt das auch? Der Journalist Christian Moser hat ein Buch geschrieben über den weiter schwelenden Jurakonflikt – diese «offene Wunde der Schweizer Geschichte».

Verzweifelte Wirte wollen sich den Anordnungen widersetzen. Gleichzeitig bahnt sich im Bundesrat ein Umdenken an. Bald könnten alle geschlossenen Betriebe als Härtefälle gelten.

Werden die Läden geschlossen, sollen die Grossverteiler nicht bevorteilt werden. Und der Zugang zur Masken-Dispens wird erschwert. Dies und mehr zeigen die Unterlagen aus der laufenden Konsultation des Bundesrats.

Das Urschweizer «Aktionsbündnis gegen Coronawillkür» kann einen Erfolg feiern. Der Kanton Schwyz ist bei den Auflagen für eine Demonstration zu weit gegangen und wird zurückgepfiffen.

Am Samstag ruft das «Aktionsbündnis gegen Coronawillkür» zu einer Kundgebung in Schwyz auf. Hauptredner ist neben Maskenverweigerern und Impfgegnern der vor kurzem zurückgetretene SVP-Politiker René Bünter.

Jedes Stereotyp, das zum Thema Burka im Umlauf sei, sei falsch, sagt der Luzerner Religionsforscher Andreas Tunger-Zanetti. Die Frauen trügen das Stück Stoff freiwillig und seien gar nicht besonders fromm.

Millionen Schweizer erhalten bei der Covid-19-Impfung einen digitalen Impfausweis. Von ihm könnte bald der Zutritt ins Stadion, Fitnesszentrum oder Flugzeug abhängen. Fachleute bezweifeln jedoch, dass das Dokument fälschungssicher ist.

Lehrberufe verinnerlichen alle Tugenden des liberalen Schweizer Bundesstaats. Sie stehen für ein über viele Jahrzehnte gewachsenes Miteinander von Wirtschaft und Staat. Das sollte so bleiben.

Und jetzt?

Der Schweizer Lehrstellenmarkt ist in der Corona-Pandemie recht stabil geblieben. Doch es gibt regionale Unterschiede – und die Aussichten für 2021 sind düster.

Fälle von Infektionen in zwei deutschen Altersheimen, die wenige Tage nach der ersten Impfung gegen Covid-19 bei Bewohnern auftraten, werfen Fragen auf. Und sie machen deutlich, dass man nach der ersten Injektion weiter vorsichtig sein muss.

Trotz einem starken Anstieg sind die Fallzahlen in Japan im internationalen Vergleich tief. Doch das Gesundheitssystem kommt bereits an den Anschlag. Die Regierung musste handeln.

Nach monatelangen Verhandlungen hätte dieser Tage ein Team der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in China mit Untersuchungen zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie beginnen sollen. Doch Peking verhinderte dies in letzter Minute. Derweil behaupten chinesische Staatsmedien, das Virus stamme gar nicht aus der Stadt Wuhan.

Neu veröffentlichte diplomatische Dokumente zeigen die rege Anteilnahme der Schweiz an den Vorgängen in der Sowjetunion im Jahr 1990. Mit der UdSSR beschäftigten sich damals illustre Persönlichkeiten. Ein Blick zurück.

Es war ein Millionengeschäft, von dem auch General Guisans Sohn profitierte. Nach Kriegsende sorgte der Handel mit den Nazis für Empörung. Doch bestraft wurde niemand. Ein Blick zurück.

Der Schweizer Erhard Loretan war einer der grössten Alpinisten der Geschichte und bezwang alle Achttausender. Doch bei seinem kleinen Sohn verlor der Extrembergsteiger an Weihnachten 2001 die Nerven – mit tödlichen Folgen. Ein Blick zurück.

Unter dem italienischen Diktator Mussolini werden am Pass San Giacomo auf rund 2300 Metern über Meer zwei Eisenbahnwagen aufgestellt. Das ist eine gezielte Provokation an der Grenze und führt zu energischen Gegenmassnahmen der Schweiz – ein Blick zurück.

Der Kampf um den EWR-Beitritt wird 1992 ohne Rücksicht auf Verluste geführt. Ein Showdown unter Wirtschaftsbossen ist besonders in Erinnerung geblieben. Ein Blick zurück.

Riesige Lastschiffe fahren in Röhren mühelos über die Alpen. Dieses geniale System ersinnt der Ingenieur Pietro Caminada 1907. Es begeistert die Menschen, und es funktioniert – in seinem Kopf.

Nicht alle schreien «Lügenpresse», aber viele kritisieren die Medien. Für guten Journalismus ist das eine Chance: indem er auf Glaubwürdigkeit und Dialog setzt. Denn Leser sind keine lästigen Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe.

Seit 240 Jahren erscheint die «Neue Zürcher Zeitung». Ein Rückblick in 26 Buchstaben.

Der profilierte Journalist und Buchautor Gabor Steingart plädiert im NZZ-Interview für mehr Mitsprache der Leser und mehr Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft.

Die ersten NZZ-Redaktoren sind deutsche Freigeister. Unter der Zensur produzieren sie eine subversive Zeitung. Einer nach dem anderen wird entlassen. Und was tun die arrivierten Zürcher Herausgeber des Blatts?

Weltweit züchten nur eine Handvoll Firmen Legehennen. Auch auf Schweizer Bauernhöfen leben fast ausschliesslich diese Hochleistungs-Hühner. Was bedeutet das für die Tiere, die Landwirtschaft und die Konsumenten?

Geübt wird an Puppen: Etwa 100 Aushilfs-Pflegende entlasten im Thurgau das Pflegepersonal. Denn trotz wenigen Fällen ist die Belastung wegen des Coronavirus hoch.

Der Winter auf der Alp ist lange und karg. Vier Menschen erzählen von der Abgeschiedenheit und den Gefahren des Schnees.

Das neue Versicherungsvertragsgesetz bringt Vorteile im Grossrisikobereich und für Konsumenten.

Der Steuerwert von Immobilien wird mit unterschiedlichen Schätzungsmethoden ermittelt. Das kann verunsichern.

In der Hoffnung, den eigenen Wirtschaftsstandort zu fördern, haben in den letzten Jahren zahlreiche Staaten internationale Handelsgerichte geschaffen. Nun will die Schweiz nachziehen.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.