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Freitag, 08. Januar 2021 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Bund und teilweise auch die Kantone haben bei den Finanzhilfen Hürden eingebaut. Deshalb kommen Fitnesszentren und Lokale kaum an die Gelder heran.

Das Virus ist wieder auf dem Vormarsch: Die Reproduktionszahl ist am 29. Dezember auf 1,04 geklettert. Nationale Corona-News im Ticker.

Die Mehrheit der Menschen, die in der Schweiz an Corona sterben, haben in einem Heim gelebt. Ist das Virus einmal eingeschleppt, sind die Bewohner nicht mehr sicher.

Mit neuen Verschärfungen will der Bund auf die Ausbreitung des mutierten Coronavirus reagieren. Übers Wochenende können sich die Kantone dazu äussern.

Die Klimastreikbewegung will mit einem Aktionsplan belegen, dass die Schweiz bis 2030 klimaneutral werden kann. Eine Volksinitiative plant sie nicht.

Der Genfer Staatsrat Pierre Maudet musste sein Departement abgeben, ehemalige Mitarbeiter schildern chaotische Zustände. Nun will er «Verwaltungsopfer der Corona-Krise» beraten.

Wir zeigen jeden Tag aktuell, wie sich die wichtigsten Kennzahlen dieser Epidemie in der Schweiz und auch auf der Welt entwickeln.

Aufgrund der Corona-Krise dürfen rund 40 Prozent der neuen Rekruten erst im Februar einrücken. Für sie beginnt die RS zu Hause mit «Distance Learning».

Die Corona-Krise bedroht die Existenz von Tausenden. Die Sozialhilfe-Konferenz rechnet in den nächsten zwei Jahren mit 60’000 zusätzlichen Sozialhilfebezügern, ein Viertel davon Selbstständige.

Die Wege der Pandemie sind unergründlich: Nationalrat Martin Bäumle hat sich zum Hobby-Virologen entwickelt und merkwürdige neue Firmen gegründet.

Verzweifelte Wirte wollen sich den Anordnungen widersetzen. Gleichzeitig bahnt sich im Bundesrat ein Umdenken an. Bald könnten alle geschlossenen Betriebe als Härtefälle gelten.

Werden die Läden geschlossen, sollen die Grossverteiler nicht bevorteilt werden. Und der Zugang zur Masken-Dispens wird erschwert. Dies und mehr zeigen die Unterlagen aus der laufenden Konsultation des Bundesrats.

Das Urschweizer «Aktionsbündnis gegen Coronawillkür» kann einen Erfolg feiern. Der Kanton Schwyz ist bei den Auflagen für eine Demonstration zu weit gegangen und wird zurückgepfiffen.

Am Samstag ruft das «Aktionsbündnis gegen Coronawillkür» zu einer Kundgebung in Schwyz auf. Hauptredner ist neben Maskenverweigerern und Impfgegnern der vor kurzem zurückgetretene SVP-Politiker René Bünter.

Jedes Stereotyp, das zum Thema Burka im Umlauf sei, sei falsch, sagt der Luzerner Religionsforscher Andreas Tunger-Zanetti. Die Frauen trügen das Stück Stoff freiwillig und seien gar nicht besonders fromm.

Millionen Schweizer erhalten bei der Covid-19-Impfung einen digitalen Impfausweis. Von ihm könnte bald der Zutritt ins Stadion, Fitnesszentrum oder Flugzeug abhängen. Fachleute bezweifeln jedoch, dass das Dokument fälschungssicher ist.

Die Schweizer Klimastreikbewegung hat einen Aktionsplan lanciert, der mithelfen soll, die Klimaziele zu erreichen. Zu den 138 verlangten Massnahmen zählen etwa ein Verbot fossiler Brennstoffe oder der Umbau der Wirtschaft in eine Care-Gesellschaft.

Nach der ersten Welle der Pandemie erhielten die eingesetzten Armeeangehörigen 38 Diensttage gutgeschrieben. Die betroffenen Verbände müssen deshalb eine Reduktion von 19 Prozent der Truppe im Ausbildungsdienst in Kauf nehmen.

Eine Verschiebung der Schulferien würde die Covid-Fallzahlen wohl drücken. Ein solcher Schritt könnte zudem Fernunterricht verhindern – denn dieser darf nur Ultima Ratio sein.

Nach zwei ablehnenden Entscheiden gewährt die Schweiz Viktor und Leila Chrapunow doch noch Asyl. Dem schillernden Ehepaar drohe in seiner Heimat ein unfaires Strafverfahren, argumentieren die Richter.

Der Schweizer Kardinal Heinrich Schwery ist tot. Der frühere Bischof von Sitten starb im Alter von 88 Jahren.

Nie wieder Fernunterricht an der Primarschule – das gilt nicht mehr. Allen voran die CVP-Bundesrätin Viola Amherd nimmt die Schulen ins Visier und eckt damit an. Eine andere Option wäre: Jetzt mehr Ferien, dafür weniger im Sommer.

Lehrberufe verinnerlichen alle Tugenden des liberalen Schweizer Bundesstaats. Sie stehen für ein über viele Jahrzehnte gewachsenes Miteinander von Wirtschaft und Staat. Das sollte so bleiben.

Und jetzt?

Der Schweizer Lehrstellenmarkt ist in der Corona-Pandemie recht stabil geblieben. Doch es gibt regionale Unterschiede – und die Aussichten für 2021 sind düster.

Fälle von Infektionen in zwei deutschen Altersheimen, die wenige Tage nach der ersten Impfung gegen Covid-19 bei Bewohnern auftraten, werfen Fragen auf. Und sie machen deutlich, dass man nach der ersten Injektion weiter vorsichtig sein muss.

Trotz einem starken Anstieg sind die Fallzahlen in Japan im internationalen Vergleich tief. Doch das Gesundheitssystem kommt bereits an den Anschlag. Die Regierung musste handeln.

Nach monatelangen Verhandlungen hätte dieser Tage ein Team der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in China mit Untersuchungen zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie beginnen sollen. Doch Peking verhinderte dies in letzter Minute. Derweil behaupten chinesische Staatsmedien, das Virus stamme gar nicht aus der Stadt Wuhan.

Neu veröffentlichte diplomatische Dokumente zeigen die rege Anteilnahme der Schweiz an den Vorgängen in der Sowjetunion im Jahr 1990. Mit der UdSSR beschäftigten sich damals illustre Persönlichkeiten. Ein Blick zurück.

Es war ein Millionengeschäft, von dem auch General Guisans Sohn profitierte. Nach Kriegsende sorgte der Handel mit den Nazis für Empörung. Doch bestraft wurde niemand. Ein Blick zurück.

Der Schweizer Erhard Loretan war einer der grössten Alpinisten der Geschichte und bezwang alle Achttausender. Doch bei seinem kleinen Sohn verlor der Extrembergsteiger an Weihnachten 2001 die Nerven – mit tödlichen Folgen. Ein Blick zurück.

Unter dem italienischen Diktator Mussolini werden am Pass San Giacomo auf rund 2300 Metern über Meer zwei Eisenbahnwagen aufgestellt. Das ist eine gezielte Provokation an der Grenze und führt zu energischen Gegenmassnahmen der Schweiz – ein Blick zurück.

Der Kampf um den EWR-Beitritt wird 1992 ohne Rücksicht auf Verluste geführt. Ein Showdown unter Wirtschaftsbossen ist besonders in Erinnerung geblieben. Ein Blick zurück.

Riesige Lastschiffe fahren in Röhren mühelos über die Alpen. Dieses geniale System ersinnt der Ingenieur Pietro Caminada 1907. Es begeistert die Menschen, und es funktioniert – in seinem Kopf.

Nicht alle schreien «Lügenpresse», aber viele kritisieren die Medien. Für guten Journalismus ist das eine Chance: indem er auf Glaubwürdigkeit und Dialog setzt. Denn Leser sind keine lästigen Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe.

Seit 240 Jahren erscheint die «Neue Zürcher Zeitung». Ein Rückblick in 26 Buchstaben.

Der profilierte Journalist und Buchautor Gabor Steingart plädiert im NZZ-Interview für mehr Mitsprache der Leser und mehr Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft.

Die ersten NZZ-Redaktoren sind deutsche Freigeister. Unter der Zensur produzieren sie eine subversive Zeitung. Einer nach dem anderen wird entlassen. Und was tun die arrivierten Zürcher Herausgeber des Blatts?

Weltweit züchten nur eine Handvoll Firmen Legehennen. Auch auf Schweizer Bauernhöfen leben fast ausschliesslich diese Hochleistungs-Hühner. Was bedeutet das für die Tiere, die Landwirtschaft und die Konsumenten?

Geübt wird an Puppen: Etwa 100 Aushilfs-Pflegende entlasten im Thurgau das Pflegepersonal. Denn trotz wenigen Fällen ist die Belastung wegen des Coronavirus hoch.

Der Winter auf der Alp ist lange und karg. Vier Menschen erzählen von der Abgeschiedenheit und den Gefahren des Schnees.

Das neue Versicherungsvertragsgesetz bringt Vorteile im Grossrisikobereich und für Konsumenten.

Der Steuerwert von Immobilien wird mit unterschiedlichen Schätzungsmethoden ermittelt. Das kann verunsichern.

In der Hoffnung, den eigenen Wirtschaftsstandort zu fördern, haben in den letzten Jahren zahlreiche Staaten internationale Handelsgerichte geschaffen. Nun will die Schweiz nachziehen.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.