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Donnerstag, 19. November 2020 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Um Kapazitäten für Covid-19-Patienten zu schaffen, stellen Spitäler zum Beispiel den Einsatz von Hüftprothesen oder Eingriffe bei Krampfadern zurück. Nicht immer ist die medizinische Einschätzung einfach. Gesundheitliche Spätfolgen sind nicht auszuschliessen.

Die Schweiz weist im europäischen Vergleich eine sehr hohe Positivitätsrate der Corona-Tests auf. Verantwortlich für die Durchführung der Tests sind letztlich die Kantone. Wir haben uns angeschaut, wie viel die Kantone testen, wo die Tests besonders häufig positiv ausfallen und wie die Kantone im Vergleich abschneiden.

Ab dem März 2021 ist sie in allen Intercity-Zügen obligatorisch. Der Fahrradboom macht den Bundesbahnen zu schaffen.

Diese Woche ist weltweit zu lesen, alle Schweizer Intensivbetten seien belegt. Das stimmt zwar nicht, passt aber ins Konzept derer, die seit Wochen «Alarm schlagen». Damit versetzen sie die einen in Panik, während sie die anderen abstumpfen – eine kurzsichtige und gefährliche Strategie.

Die Nachricht der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin ist so deutlich wie alarmierend: Die normalen Kapazitäten der Intensivpflegestationen seien schweizweit erschöpft, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag. Was bedeutet das für Patienten, die jetzt dringend ins Spital müssen?

Mit der Corona-Pandemie und ihren Folgen steht erstmals ein gänzlich neues Thema an der Spitze der Sorgenrangliste der Schweizer Bevölkerung. Dies zeigt eine neue Umfrage.

Der Politikwissenschafter Jürg Steiner befasste sich zeit seines Lebens mit den Möglichkeiten gewaltloser politischer Machtteilung. Nun ist der Vorreiter der Konkordanzforschung verstorben.

Dass sich die Medien und die Medienpolitik auf digitale Angebote ausrichten, ist richtig. Doch die Verfassungsgrundlage dafür stammt aus der analogen Zeit. Dieser Mangel lässt sich nicht mit juristischen Interpretationen korrigieren. Es braucht einen neuen Rahmen in der Verfassung.

Die Flüchtlingshilfe fordert, dass Bern wegen der angespannten Lage Ausschaffungen nach Äthiopien stoppt. Relevanter sind für die Schweiz aber die Auswirkungen auf das Nachbarland Eritrea.

Schwyz könnte zum Studienobjekt für Epidemiologen werden: Wenige Wochen nachdem ein Superspreader-Event das Gesundheitssystem an den Anschlag gebracht hatte, sanken die Ansteckungen massiv.

Mehr als 31 000 Personen sind in der Schweiz im letzten Jahr aus religiösen Institutionen ausgetreten – so viele wie noch nie.

Dass die Spitäler in der süditalienischen Region schnell an ihre Grenzen gelangen würden, wusste man. Ein Kommissar sollte aufräumen, doch er versagte. Ein neuer ist schwer zu finden.

Politiker und Experten waren sich nach den Erfahrungen im Frühling einig: Um die Pandemie zu bekämpfen, Infektionsketten zu brechen und weitere Lockdowns zu vermeiden, muss das Testing grossflächig ausgebaut werden. Unsere Datenanalyse zeigt, dass dies in der Schweiz nur halbherzig geschehen ist.

Die Maske wird oft als Eingriff in die persönliche Freiheit wahrgenommen, was teilweise kontroverse Diskussionen zur Folge hatte. Die Auswertung von internationalen Umfragedaten zeigt jedoch, dass im Laufe der Pandemie der Anteil der Maskenträger stark zugenommen hat – in der Schweiz sind die Menschen aber maskenfauler als in anderen Ländern.

Vor 80 Jahren verurteilte das Territorialgericht 2 zehn Personen zu lebenslänglichem Zuchthaus. Sie waren im Juni 1940 von Deutschland in die Schweiz geschickt worden, um Militärflugzeuge zu sabotieren.

Sidney H. Brown erreicht im November 1935 als IKRK-Delegierter das kriegsversehrte Äthiopien. Er fordert ein resoluteres Vorgehen gegen die italienischen Aggressoren – und wird Opfer einer Intrige. Ein Blick zurück.

Im November 1998 stand erstmals in Westeuropa ein angeblicher Boss der Russenmafia vor Gericht. Der Prozess in Genf gegen Sergei Michailow endete in einem Fiasko für die Schweizer Justiz. Ein Blick zurück.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs versuchen Exponenten des faschistischen Italien in die Schweiz zu gelangen. Einer von ihnen ist Dino Alfieri. Er bringt die eidgenössischen Behörden in Nöte – ein Blick zurück.

Im Oktober 1937 hält der Zürcher Germanistikprofessor Emil Ermatinger in Deutschland eine brisante Rede. Sie zeigt: Nicht nur Schweizer Wirtschaftskapitäne und Politiker arrangierten sich mit den Nationalsozialisten – sondern auch bedeutende Gelehrte. Ein Blick zurück.

Im September 1984 brachte ein spektakuläres Schiffsunglück die Rheinschifffahrt am Dreiländereck für mehrere Wochen zum Erliegen. Ein Blick zurück.

Nicht alle schreien «Lügenpresse», aber viele kritisieren die Medien. Für guten Journalismus ist das eine Chance: indem er auf Glaubwürdigkeit und Dialog setzt. Denn Leser sind keine lästigen Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe.

Seit 240 Jahren erscheint die «Neue Zürcher Zeitung». Ein Rückblick in 26 Buchstaben.

Der profilierte Journalist und Buchautor Gabor Steingart plädiert im NZZ-Interview für mehr Mitsprache der Leser und mehr Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft.

Die ersten NZZ-Redaktoren sind deutsche Freigeister. Unter der Zensur produzieren sie eine subversive Zeitung. Einer nach dem anderen wird entlassen. Und was tun die arrivierten Zürcher Herausgeber des Blatts?

Weltweit züchten nur eine Handvoll Firmen Legehennen. Auch auf Schweizer Bauernhöfen leben fast ausschliesslich diese Hochleistungs-Hühner. Was bedeutet das für die Tiere, die Landwirtschaft und die Konsumenten?

Geübt wird an Puppen: Etwa 100 Aushilfs-Pflegende entlasten im Thurgau das Pflegepersonal. Denn trotz wenigen Fällen ist die Belastung wegen des Coronavirus hoch.

Der Winter auf der Alp ist lange und karg. Vier Menschen erzählen von der Abgeschiedenheit und den Gefahren des Schnees.

In der Hoffnung, den eigenen Wirtschaftsstandort zu fördern, haben in den letzten Jahren zahlreiche Staaten internationale Handelsgerichte geschaffen. Nun will die Schweiz nachziehen.

Wer auf kontaminierten Grundstücken bauen will, muss oft tief in die Tasche greifen.

Im ersten Jahr der Anwendung der Patentbox zeigt sich, wie komplex deren Umsetzung ist. Doch das Potenzial zur Steuerersparnis ist gross, der Aufwand für Unternehmen von klein bis gross lohnt sich.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.