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Mittwoch, 18. November 2020 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Auch Profisportklubs sollen A-fonds-perdu-Hilfe bekommen. Der Bundesrat stellt insgesamt 115 Millionen Franken für Ertragsausfälle bereit, die durch Corona verursacht worden sind. Das Parlament berät das Hilfspaket in der Wintersession.

Der Bundesrat will mit nicht rückzahlbaren Beiträgen von maximal 115 Millionen Franken Fussball- und Eishockeyklubs für entgangene Ticketeinnahmen entschädigen. Erste Reaktionen von Politikern deuten darauf hin, dass das Parlament dem Antrag zustimmen wird. Kritik kommt einzig von den Grünen und der SVP.

Manche wollten, dass der Bundesrat am Mittwoch schärfere Corona-Massnahmen verfügt. Sie wurden enttäuscht. Die Regierung beweist Courage. Bei den Spitälern hingegen sollte sie über die Bücher gehen.

Jeder vierte Container im Aussenhandel erreicht oder verlässt die Schweiz via Rheinhafen. Nun ist ein modernes Terminal geplant, das Schifffahrt, Strasse und Schiene verbinden soll. Doch die Pläne sind umstritten. Ende November stimmt der Kanton Basel-Stadt ab.

Die Wirtschaftliche Landesversorgung soll ein eigenständiges Bundesamt bleiben. Das Milizsystem soll beibehalten, aber dabei die Führung des Bundesamtes gestärkt werden. Das empfiehlt ein Bericht zur Administrativuntersuchung.

Sie kosten fast nichts und finden ein treues Publikum: die sonntäglichen Radiopredigten, je eine katholische und eine reformierte. Dass SRF die Sendezeit nun halbiert, irritiert deshalb kirchliche Kreise.

Der Vorsprung der Initianten der Konzernverantwortungsinitiative schwindet. Für die Kriegsgeschäfte-Initiative sieht es schlecht aus.

Im Kanton Waadt und in Frankreich ist der Polizei ein Coup gegen mutmasslich an einem Geldtransporter-Überfall von Juni 2019 bei Lausanne Beteiligte gelungen. 13 Personen wurden verhaftet.

Die Kampfjet-Beschaffung wird seit Jahren geplant, nun beginnt die heisse Phase: Am Mittwoch reichen die Flugzeughersteller in Bern ihre finale Offerte ein. Was bieten die vier Jets? Und welche Faktoren sind für die Schweiz besonders wichtig?

Um das Wachstum der Krankenkassenprämien zu drosseln, plant Gesundheitsminister Alain Berset einen grossen Eingriff: Ein «Kostenziel» soll die Spielregeln in der Gesundheitsbranche ändern. Nun ertönt Fundamentalkritik.

Der Bund finanziert Anschlussgleise mit, die von Schweizer Firmen betrieben werden. Dieses Prozedere ist in den vergangenen Jahren offenbar nicht immer korrekt gelaufen. Das Bundesamt für Verkehr hat nun die Bundesanwaltschaft eingeschaltet.

Schon im Frühjahr ist das Coronavirus in die Oberengadiner Bergidylle eingedrungen. Nun blickt man im Tal erneut gebannt auf die Fallzahlen und hofft, dass der Wintertourismus dank Maskenpflicht und Schutzkonzepten stattfinden kann.

Ein Winter ohne Weihnachtsmärkte, grosse Familienfeste und Ausflüge mit Freunden steht bevor. Wie soll man die kommenden Monate überstehen, ohne dass einem zu Hause die Decke auf den Kopf fällt? Unsere Vorschläge.

Das erzkatholische Radio Maria hat rund 1,7 Millionen Zuhörer in Italien und Ableger in über fünfzig Ländern der Welt. Sein 80-jähriger Direktor verbreitet Verschwörungstheorien, die mitunter selbst dem Vatikan zu bunt werden.

Zwei Wochen nach dem Start des Teil-Lockdown sind Forderungen des Bundes nach strengeren Corona-Massnahmen am Widerstand der Länder gescheitert. Für kommende Woche kündigte die Kanzlerin ein längerfristiges Konzept an.

Vor 80 Jahren verurteilte das Territorialgericht 2 zehn Personen zu lebenslänglichem Zuchthaus. Sie waren im Juni 1940 von Deutschland in die Schweiz geschickt worden, um Militärflugzeuge zu sabotieren.

Sidney H. Brown erreicht im November 1935 als IKRK-Delegierter das kriegsversehrte Äthiopien. Er fordert ein resoluteres Vorgehen gegen die italienischen Aggressoren – und wird Opfer einer Intrige. Ein Blick zurück.

Im November 1998 stand erstmals in Westeuropa ein angeblicher Boss der Russenmafia vor Gericht. Der Prozess in Genf gegen Sergei Michailow endete in einem Fiasko für die Schweizer Justiz. Ein Blick zurück.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs versuchen Exponenten des faschistischen Italien in die Schweiz zu gelangen. Einer von ihnen ist Dino Alfieri. Er bringt die eidgenössischen Behörden in Nöte – ein Blick zurück.

Im Oktober 1937 hält der Zürcher Germanistikprofessor Emil Ermatinger in Deutschland eine brisante Rede. Sie zeigt: Nicht nur Schweizer Wirtschaftskapitäne und Politiker arrangierten sich mit den Nationalsozialisten – sondern auch bedeutende Gelehrte. Ein Blick zurück.

Im September 1984 brachte ein spektakuläres Schiffsunglück die Rheinschifffahrt am Dreiländereck für mehrere Wochen zum Erliegen. Ein Blick zurück.

Nicht alle schreien «Lügenpresse», aber viele kritisieren die Medien. Für guten Journalismus ist das eine Chance: indem er auf Glaubwürdigkeit und Dialog setzt. Denn Leser sind keine lästigen Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe.

Seit 240 Jahren erscheint die «Neue Zürcher Zeitung». Ein Rückblick in 26 Buchstaben.

Der profilierte Journalist und Buchautor Gabor Steingart plädiert im NZZ-Interview für mehr Mitsprache der Leser und mehr Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft.

Die ersten NZZ-Redaktoren sind deutsche Freigeister. Unter der Zensur produzieren sie eine subversive Zeitung. Einer nach dem anderen wird entlassen. Und was tun die arrivierten Zürcher Herausgeber des Blatts?

Weltweit züchten nur eine Handvoll Firmen Legehennen. Auch auf Schweizer Bauernhöfen leben fast ausschliesslich diese Hochleistungs-Hühner. Was bedeutet das für die Tiere, die Landwirtschaft und die Konsumenten?

Geübt wird an Puppen: Etwa 100 Aushilfs-Pflegende entlasten im Thurgau das Pflegepersonal. Denn trotz wenigen Fällen ist die Belastung wegen des Coronavirus hoch.

Der Winter auf der Alp ist lange und karg. Vier Menschen erzählen von der Abgeschiedenheit und den Gefahren des Schnees.

In der Hoffnung, den eigenen Wirtschaftsstandort zu fördern, haben in den letzten Jahren zahlreiche Staaten internationale Handelsgerichte geschaffen. Nun will die Schweiz nachziehen.

Wer auf kontaminierten Grundstücken bauen will, muss oft tief in die Tasche greifen.

Im ersten Jahr der Anwendung der Patentbox zeigt sich, wie komplex deren Umsetzung ist. Doch das Potenzial zur Steuerersparnis ist gross, der Aufwand für Unternehmen von klein bis gross lohnt sich.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.