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Mittwoch, 26. August 2020 00:00:00 Schweiz News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Das neue Jagdgesetz schwächt den Artenschutz, statt ihn zu stärken. Das Parlament muss über die Bücher.

Venezolanerinnen und Venezolaner warten in der Schweiz oft jahrelang auf einen neuen Pass. Das schränkt sie im Alltag stark ein. Die venezolanische Botschaft in Bern gibt den Amerikanern die Schuld.

Der Detailhändler Lidl Schweiz und zwei Kantone führen betreffend dem Tragen einer Gesichtsmaske stärkere Regeln ein. Schweizer Corona-News im Ticker.

Wir zeigen jeden Tag aktuell, wie sich die wichtigsten Kennzahlen dieser Epidemie in der Schweiz und auch auf der Welt entwickeln.

Bahnunternehmer Peter Spuhler mag nichts über das weissrussische Regime sagen und begründet das mit der Neutralität. Das ist nicht nur feige, sondern verlogen.

Der Bund sollte seine Finanzierung längst angepasst haben, um die Umwelt zu schützen. Weitere Verzögerungen sind nicht hinnehmbar.

Der Bundesrat hält sowohl an der Verschärfung der Reiseverbote als auch an der Bezeichnung «vorläufige Aufnahme» fest. Dafür soll der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert werden.

Recherchen zeigen: Bilaterale Abkommen ermöglichen es Beamten zahlreicher Unrechtsstaaten, hierzulande eigene Bürger zu befragen. Das Justizdepartement verteidigt die Zusammenarbeit.

Medienhäuser bauen in den nächsten Monaten Stellen ab. Derweil bremst das Parlament bei den Fördergeldern. Und die SP droht – wie die SVP – mit einem Nein zur ganzen Vorlage.

Die Westschweizer Kantone bedrängen das Bundesamt für Gesundheit, Frankreich trotz hoher Infektionszahlen nicht auf die Liste der Risikoländer aufzunehmen. Denn dies hätte schwere Folgen für die Wirtschaft.

In der Krise solle der Bund dieses und nächstes Jahr den Autoimporteuren CO₂-Strafzahlungen erlassen, fordert SVP-Politiker Walter Wobmann. Der Bundesrat winkt ab.

Dem Bundesrat wird empfohlen, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge 2021 von 1 Prozent auf 0,75 Prozent zu senken.

Der Abschluss des Handelsvertrags zwischen der Schweiz und den Mercosur-Staaten verzögert sich. Die Vertragspartner sind sich in einigen inhaltlichen Punkten uneins. Wann das Abkommen unterzeichnet werden kann, ist unklar.

Mit seiner Parole zur Begrenzungsinitiative provoziert der Verband Avenir 50 plus sogar Sympathisanten. Treibende Kraft der Organisation ist die Präsidentin Heidi Joos. Ihre Streitlust hat ihr jüngst ein Verfahren der Luzerner Staatsanwaltschaft eingebracht.

Frankreich verzeichnet als erstes Nachbarland mehr als 60 Corona-Fälle pro 100 000 Einwohner. Für die Schweiz ist das ein guter Anlass, ihre Quarantänekriterien zu überdenken – und die Massnahme an sich.

Reisenden aus Frankreich droht eine zehntägige Quarantäne. Die Grenzkantone versuchen das zu verhindern. Ob für die Massnahme Grenzkontrollen eingeführt werden müssen, ist noch offen.

Die SBB haben die Ausbildung von Lokführern lange vernachlässigt. Bis Ende Jahr fallen deshalb rund 200 Zugverbindungen täglich aus. Der Personalmangel wird sich bis Mai hinziehen und auch den neuen Fahrplan beeinträchtigen.

Die Wahl seiner Chefbeamten sagt einiges über einen Bundesrat aus. Ueli Maurer macht Sabine D’Amelio-Favez zur Direktorin der Finanzverwaltung und unterstreicht damit auch seine Unabhängigkeit von der SVP.

Zürcher Silvesterlauf, Basler Fasnacht, Engadiner Skimarathon, Weihnachtsmärkte in den Städten: Viele Organisatoren halten an ihren Veranstaltungen fest – Corona-konform mit Schutzkonzepten. Sogar der Morgenstraich könnte stattfinden.

Der Bundesrat will vorläufig aufgenommenen Personen den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern. Neu sollen sie den Kanton wechseln können, wenn sie in einem anderen Kanton eine Stelle haben. Ins Ausland reisen sollen sie nicht mehr dürfen – ausser in Ausnahmefällen.

Die Schweiz erhöht das Zollkontingent für rotes Fleisch um 1200 Tonnen pro Jahr. Sie tut dies als Kompensation dafür, dass sie gewürztes Fleisch dem gleichen Zolltarif unterstellte wie Frischfleisch.

Der Kanton Bern erhält aus dem Finanzausgleich 890 Millionen Franken. Das ist aus seiner Sicht zu wenig. Ein einmaliger Gewinn aus einer Firmenfusion könnte die Berner teuer zu stehen kommen.

Der Bundesrat schlägt dem Parlament strukturelle Reformen vor, um den Bundeshaushalt zu entlasten. Ein konkretes Sparziel formuliert er dabei nicht.

Die Schweiz ist mit ihren Abkommen mit Brüssel gut gefahren. Die Begrenzungsinitiative würde nicht nur die Personenfreizügigkeit beenden, sondern das Verhältnis zur EU generell infrage stellen. Ein klares Bekenntnis des Stimmvolks zu den Bilateralen wäre auch für eine andere Debatte ein Signal.

Mit einem ausgearbeiteten Hygienekonzept demonstrieren Hamburgs Prostituierte seit Wochen für eine Wiedereröffnung ihrer Betriebe. Und siehe da: Jetzt tut sich etwas.

Die Schweiz darf sich nicht an das Netzwerk der europäischen Corona-Apps anschliessen. Als Grund dafür nennt Brüssel offiziell das fehlende Rahmenabkommen. Damit stellt die EU die Machtpolitik über die Gesundheit ihrer Bürger.

Nach offizieller Meinung haben sich in der Schweiz bisher höchstens 20 Prozent der Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Doch es gibt Hinweise, dass die gängigen Studien die Immunität der Bevölkerung unterschätzen.

Am 22. August 1954 kämpfen 16 Rennwagen um den Tagessieg in Bern. Es ist die Ehrenrunde des Grand Prix Suisse – doch das weiss damals noch niemand. Ein Blick zurück.

Seine Taten hielten einst die Schweiz in Atem. Im August 1939 endete die bizarre kriminelle Karriere des Paul Irniger unter dem Fallbeil. Was ist bei diesem Schwerverbrecher schiefgelaufen? Ein Blick zurück.

Teure Geräte für den Privatgebrauch und ein unnützes Flugzeug: Im August 1995 werden bei der Kantonspolizei Zürich gravierende Missstände publik – und bringen die Behörden in die Bredouille. Ein Blick zurück.

Das Musical «Tell!» hätte zur Sensation des Jahres 1977 werden sollen. Ein grosses Staraufgebot konnte nicht verhindern, dass das Projekt am konservativen Zeitgeist scheiterte. Ein Blick zurück.

Im Sommer 1940 war die Eidgenossenschaft von den faschistischen Mächten umzingelt. In dieser Zeit grösster Unsicherheit wagte eine Gruppe Armeeangehöriger das Unerhörte: eine Verschwörung.

Er ist Afroamerikaner und gibt sich als Kommunist aus. Doch Charles Davis infiltriert 1950 für das FBI die linke Szene in der Schweiz. Seine Verhaftung bringt den Bundesrat in die Bredouille – ein Blick zurück.

Nicht alle schreien «Lügenpresse», aber viele kritisieren die Medien. Für guten Journalismus ist das eine Chance: indem er auf Glaubwürdigkeit und Dialog setzt. Denn Leser sind keine lästigen Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe.

Seit 240 Jahren erscheint die «Neue Zürcher Zeitung». Ein Rückblick in 26 Buchstaben.

Der profilierte Journalist und Buchautor Gabor Steingart plädiert im NZZ-Interview für mehr Mitsprache der Leser und mehr Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft.

Die ersten NZZ-Redaktoren sind deutsche Freigeister. Unter der Zensur produzieren sie eine subversive Zeitung. Einer nach dem anderen wird entlassen. Und was tun die arrivierten Zürcher Herausgeber des Blatts?

Geübt wird an Puppen: Etwa 100 Aushilfs-Pflegende entlasten im Thurgau das Pflegepersonal. Denn trotz wenigen Fällen ist die Belastung wegen des Coronavirus hoch.

Der Winter auf der Alp ist lange und karg. Vier Menschen erzählen von der Abgeschiedenheit und den Gefahren des Schnees.

Nicht einmal jeder zweite Stimmberechtigte hat vor vier Jahren gewählt. Damit fällt die Schweiz gegenüber anderen Ländern ab. Das war aber nicht immer so. Weshalb schwänzen so viele Schweizerinnen und Schweizer den Gang an die Urne? Und was könnte die Nichtwähler dieses Jahr motivieren?

Das Schweizer CO2-Emissionshandels-System ist seit kurzem mit dem System der EU verknüpft. Viele Rechtsfragen zum Handel mit Emissionen hat der Schweizer Gesetzgeber aber noch nicht beantwortet.

Beim Unternehmenskauf haben Käufer und Verkäufer oft unterschiedliche Preisvorstellungen, welche die Transaktion gefährden können. Ein Earn-out kann hier Abhilfe schaffen, birgt aber auch Konfliktpotenzial.

Im Zivilprozess ist es Aufgabe der Parteien, dem Gericht den Sachverhalt zu schildern und die Beweismittel zu offerieren. Nicht behauptete Tatsachen und nicht angegebene Beweismittel finden im Zivilurteil für gewöhnlich keine Berücksichtigung.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.