Schlagzeilen |
  
Aktualisiert: Vor 3 Min.
||||   

National- und Ständerat tagen Anfang Mai in einer Berner Messehalle. Wie der Bundesrat kann auch das Parlament Notverordnungen beschliessen, die erst noch Vorrang haben. Inhaltlich bestehen derzeit indes keine Differenzen zwischen dem Büro des Parlaments und der Regierung.

Der Bund führt vorerst keine Rückführungen in Dublin-Staaten mehr durch. Auch längerfristig könnte die Corona-Krise hinsichtlich der Ausschaffungen Folgen haben. In den Asylzentren steigt die Zahl der Ansteckungen.

Zurzeit befinden sich in Stans 165 Soldatinnen und Soldaten des neuen Kontingents der Swisscoy in einer präventiven Quarantäne. In Kosovo erwartet sie ein Einsatz in einem politisch aufgewühlten Umfeld.

Rund 3000 Soldaten sind zum Ernstfalleinsatz gegen die Corona-Pandemie eingerückt. Einer von ihnen ist Miles Burri aus Zürich. Sein erster Tag im Kantonsspital Baden ist geprägt von Ungewissheit und einem gespannten Warten auf den Ansturm von Patienten.

Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hat der Bundesrat die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Mit Smartphone-Daten soll nun überprüft werden, ob die Bürger sich daran halten.

Die Bevölkerung respektiert die vom Bundesrat verhängten Einschränkungen. Dies zeige die Analyse von Handydaten, sagt Gesundheitsminister Berset. Gleichzeitig macht er deutlich, dass der Kampf gegen das Coronavirus lange dauern wird.

Das Bundesamt für Justiz hat zurzeit eine eminent wichtige Aufgabe: Es muss auf die Bremse stehen, wenn der schier allmächtige Bundesrat im Kampf gegen das Virus zu weit geht. Interessant ist der Vergleich mit dem Vollmachtenregime im Krieg.

Die Mehrzahl der Versicherungen stellt sich auf den Standpunkt, sie seien nicht zahlungspflichtig – weil es sich bei der Corona-Krise nicht um eine lokale Epidemie handle, sondern um eine weltweite Pandemie.

Gebetsmühlenartig wird dieser Tage wiederholt, wie wichtig das «social distancing» ist, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Eine Modellrechnung für die Schweiz zeigt, wie sich die Zahl der schwer Erkrankten entwickeln kann.

Die Corona-Krise verändert auch den Alltag der Rettungsflugwacht. Vor jedem Flug ins Ausland muss geklärt werden, ob der Ambulanzjet überhaupt landen darf.

Der Bundesrat wird nicht darum herumkommen, den Kantonen etwas mehr Autonomie bei der Bekämpfung der Krise einzuräumen. Und das ist auch gut so.

Der AHV-Fonds und die Pensionskassen müssen erhebliche Anlageverluste hinnehmen. Die Krise dürfte sich auf die Reformen der ersten und der zweiten Säule auswirken.

Die Zahl der Toten liegt in Spanien inzwischen höher als in China. In Kliniken und Altersheimen spielen sich dramatische Szenen ab.

Denn so kann man herausfinden, welche Person sich schon mit Sars-CoV-2 angesteckt hatte und jetzt immun ist. Nach Massentests wüsste man, wie viele Menschen noch gefährdet sind.

Das Bundesamt für Justiz krebst zurück und erachtet die Zusammenkunft des Kantonsrats unter Bedingungen für rechtmässig. Auch kommunale Parlamente können tagen.

Als der globale Silberpreis in den 1960er Jahren ungebremst steigt, nimmt der Ansturm auf Schweizer Silbermünzen bizarre Züge an. Im März 1968 zieht der Bundesrat die Notbremse – ein Blick zurück.

Im Frühjahr 1953 sorgt ein grotesker Mordfall in Zürich über die Landesgrenzen hinaus für Aufsehen. Mit rechtsstaatlich heiklen Verhörmethoden versuchen die Ermittler, einem dringend Tatverdächtigen ein Geständnis abzuringen – ein Blick zurück.

Mit der Eröffnung des ersten grossen Einkaufszentrums des Landes beginnt vor 50 Jahren eine neue Ära im Detailhandel – ein Blick zurück.

Maschinenpistolen, Mord und Raub: Anfang der 1950er Jahre verschreckten Ernst Deubelbeiss und Kurt Schürmann die Schweiz mit brutalen Verbrechen «amerikanischen» Typs – ein Blick zurück.

Getarnt ist die Mission als humanitäre Hilfsaktion. In Tat und Wahrheit unterstützen Chirurgen und Krankenschwestern aus der Schweiz von 1941 bis 1943 die deutsche Wehrmacht.

Im Februar 1955 besetzen rumänische Antikommunisten in Bern die Gesandtschaft ihres Heimatlandes. Die Ostblockstaaten üben harsche Kritik an der Schweiz, und der Drahtzieher der Aktion wird Jahre später in eine tödliche Falle gelockt – ein Blick zurück.

Nicht alle schreien «Lügenpresse», aber viele kritisieren die Medien. Für guten Journalismus ist das eine Chance: indem er auf Glaubwürdigkeit und Dialog setzt. Denn Leser sind keine lästigen Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe.

Seit 240 Jahren erscheint die «Neue Zürcher Zeitung». Ein Rückblick in 26 Buchstaben.

Der profilierte Journalist und Buchautor Gabor Steingart plädiert im NZZ-Interview für mehr Mitsprache der Leser und mehr Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft.

Die ersten NZZ-Redaktoren sind deutsche Freigeister. Unter der Zensur produzieren sie eine subversive Zeitung. Einer nach dem anderen wird entlassen. Und was tun die arrivierten Zürcher Herausgeber des Blatts?

Sie nennen sich «alte Frauen» und provozieren damit bewusst. Die Organisation «GrossmütterRevolution» engagierte sich am Frauenstreik.

Am 14. Juni 1991 beteiligten sich Hunderttausende Frauen am ersten Frauenstreik mit dem Motto: «Wenn Frau will, steht alles still.» Der Schweizerische Gewerkschaftsbund dokumentierte den Tag mit der Videokamera. Auszüge aus dem Film: «Der Aufstand gilt dem Patriarchat».

Die Schweiz unterscheidet zwischen meldepflichtigen, bewilligungspflichtigen und verbotenen Waffen. Mit der Teilrevision des Waffenrechts ändert sich die Klassierung einiger Waffen.

Die Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie haben weitreichende Folgen für den internationalen Handel. Verträge können nicht mehr oder nur noch unter massiv erschwerten Bedingungen eingehalten werden.

Fälle im Graubereich von Auftrag, Gefälligkeit und Geschäftsführung ohne Auftrag sind von besonderer, vor allem gesellschaftlicher Relevanz. Das erfordert eine gesetzesnahe Rechtspraxis.

Interessenkonflikte bergen Risiken. Diese können und müssen von den Verwaltungsratsmitgliedern minimiert werden – nicht zuletzt zu ihrem eigenen Schutz.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.

Noch immer zieht es viele Menschen in die Höhe, etwa in den Alpstein. Extrembergsteiger Reinhold Messner dagegen bleibt zu Hause – um Menschenleben zu schützen.

Der Verkehr auf den Nationalstrassen ist markant zurückgegangen, was zu weniger Unfällen führt. Die Kehrseite der Medaille: es wird vermehrt schneller gefahren.

Wer wegen der Corona-Krise keine Einkünfte mehr hat, soll entschädigt werden. Nicht in allen Fällen ist klar, wer für den Ausfall aufkommt.

Am 4. Mai kommt das Parlament in der Berner Messehalle zu einer ausserordentlichen Session zusammen. Schweizer Coronavirus-News im Ticker.

Das Schweizer Fernsehen ist zurückhaltender als das ORF, trotz Corona-Verdachtsfall auf der Redaktion. Patrizia Laeri löschte einen Tweet – weil er eine «emotionale Diskussion» ausgelöst habe.

Experten des Bundes haben Stellung zur Situation mit dem Coronavirus genommen. Die Medienkonferenz zum Nachlesen.

Wie erlebt das Pflegepersonal die ausserordentliche Situation? Betroffene erzählen.

Der Bundesrat hilft der Wirtschaft in der Not. Hilft er ihr nun auch aus der Not heraus?

Staatsrat Norman Gobbi (Lega) will verschärfte Massnahmen im Tessin beibehalten. Aus der Deutschschweiz wünscht er sich mehr Verständnis.

Im Tessin zeigt sich nun, was uns nördlich des Gotthards noch blüht. Aber auch, wie die Ansteckungswelle gemeistert werden kann. Ein Besuch in den ersten Corona-Spitälern der Schweiz.

28 Ständeräte berufen das Parlament wieder ein. Sie wollen nicht einfach nur die Notmassnahmen des Bundesrats abnicken, sondern das Vorgehen der Landesregierung im Detail überprüfen.

Ab Donnerstag können Not leidende Unternehmen Corona-Kredite bei den Banken beantragen. Diese versprechen eine rasche Auszahlung.