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Vor der Wahl des neuen SVP-Präsidenten kritisiert Yvette Estermann die Parteizentrale unüblich offen. Unterstützung erhält die Nationalrätin von der SVP Schwyz. Die Basis sei nicht allein an der Wahlniederlage schuld.

Die Staatsanwaltschaft Thurgau hat beim Bezirksgericht Kreuzlingen gegen den Direktor des Circus Royal Anklage erhoben. Es geht um Verstösse gegen das Ausländerrecht sowie Betreibungs- und Konkursdelikte. Derweil werden einige Zirkustiere im Internet zum Verkauf angeboten – das Berner Veterinäramt will laut gut unterrichteten Quellen am Donnerstag die ersten Tiere umplatzieren.

Die Schweizer Stimmberechtigen können am 17. Mai 2020 über die Begrenzungsinitiative der SVP abstimmen. Zudem kommen an diesem Tag das revidierte Jagdgesetz und die Erhöhung des Kinderabzugs bei den Steuern zur Abstimmung.

Die betroffene Citrix-Software wird von Firmen und staatlichen Stellen eingesetzt. Das Schadenspotenzial soll beträchtlich sein, die Folgen sind offen.

Ohne Phosphor hätte auf der Erde kein Leben entstehen können. Es ist ein zentraler Baustein, der unter anderem im Erbgut aller Lebewesen und in Zellmembranen steckt. Ein Forschungsteam mit Berner Beteiligung hat nun geklärt, wie Phosphor auf die Erde kam.

Die in der Schweiz konfiszierten Potentaten-Gelder sollen laut Bund zum Kauf von Tuberkulosemedikamenten verwendet werden. Empfängerin ist eine UNO-Organisation, die in dem zentralasiatischen Land aktiv ist.

Die Umweltkommission des Nationalrates befürwortet eine Lenkungsabgabe auf Flugreisen. Eine Mehrheit sprach sich auch für einen neuen Klimafonds aus. Damit folgt die Kommission dem Ständerat.

Die Politik fordert seit Längerem, den Zugang zu Sozialhilfe für Ausländer zu erschweren. Nun reagiert auch der Bundesrat. Die ganz heissen Eisen packt er jedoch nicht an.

Mit dem Stülpmaullippfisch präsentiert der Zoo Basel in seinem Vivarium einen Neuzugang, der nicht nur einen aussergewöhnlichen Namen trägt. Der Fisch kann sein Maul auf der Jagd zu einer langen Röhre ausformen, in die seine Beute eingesaugt wird.

Der Bestand der Rotmilan-Vögel hat sich in den letzten Jahren in der Schweiz verdreifacht. Warum die Vögel neuerdings in der Schweiz überwintern und was Biologen dazu sagen.

Die Grippewelle hat die Schweiz spät erreicht. Grippeähnliche Erkrankungen sind laut dem Lagebericht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) per 14. Januar schweizweit verbreitet. Die Inzidenz ist steigend.

Die dreitägige Winterwanderung der WEF-Gegner von Landquart bis Davos kann mit gewissen Einschränkungen stattfinden. Die Bündner Regierung hat das Gesuch unter Auflagen bewilligt.

Neben der Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung» werden im Mai zwei Referenden zur Abstimmung stehen – gesetzt den Fall, dass sie zustande kommen.

Ob gefälschte Uhren, Handtaschen oder Markenkleider: Der Bundesrat will der Zollverwaltung mehr Spielraum für Kontrollen geben und eine einfachere Vernichtung gefälschter Produkte ermöglichen.

In seiner Stellungnahme betont Rechtsanwalt Werner Ritter, es gebe keinen Grund für einen Rücktritt seines Mandanten Patrick Stach von seinem Amt als Universitätsrat. Er wiederholt ausserdem etliche Argumente zur Verteidigung seines Mandaten, die vor Bundesgericht kein Gehör gefunden hatten.

Die Waadtländer Staatsanwaltschaft zieht das Urteil im Fall der freigesprochenen Klima-Aktivisten aus Lausanne weiter. Diese hatten im November 2018 eine Filiale der Credit Suisse besetzt.

Das Haus "Zum Vorderen Sessel" in Basel wird von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) als "Chemical Landmark" ausgezeichnet. Das Gebäude war einst Wirkungsstätte des Schweizer Arztes, Alchemisten und Naturphilosophen Paracelsus.

Zwei Drittel der Schweizer Stimmberechtigten sind gemäss der neuesten Tamedia-Umfrage für den ausgebauten Rechtsschutz für homosexuelle Menschen. Die Mieterverbandsinitiative befürworten 60 Prozent.

Die Sportabteilung unseres staatstragenden Radios und Fernsehens (SRF) hat im Sport dieses Jahr (2020) eine Million weniger zur Verfügung. Beim Streichkonzert gibt es keine Tabus. Auch bei Roger Federer wird gespart.

Was ist eine Vergewaltigung? Und braucht es ein explizites Ja zum Sex? Darüber debattiert morgen die Rechtskommission des Ständerates.

Der Bundesrat will neu völkerrechtliche Verträge mit verfassungsmässigem Charakter dem obligatorischen Referendum unterstellen. Was dies für das wichtigste aussenpolitische Geschäft bedeutet, ist umstritten.

Ein Bericht des Bundes zeichnet ein unbefriedigendes Bild vom Umgang mit Tieren in manchen Schweizer Schlachthöfen. Deren Auswahl ist zwar nicht repräsentativ. Doch es drängen sich weitere Massnahmen zur Verbesserung des Tierschutzes auf.

Künftig sollen nicht nur Passagiere auf kommerziellen Flügen eine Umweltabgabe bezahlen, sondern auch Benutzer von Privatjets. Die Umweltkommission des Nationalrats hat den Maximalbetrag auf 5000 Franken erhöht. Die Kleinfliegerei soll im Gegensatz zur Variante Ständerat von der Abgabe befreit werden.

Im März 2019 wird in Basel ein Schulbub am helllichten Tag von einer Rentnerin auf offener Strasse erstochen. Die Stadt ist fassungslos. Jetzt zeigt die Anklageschrift, wie minuziös die Beschuldigte ihre Tat geplant hat – und dass es schon geraume Zeit zuvor Warnzeichen gab.

Volk und Stände sollen auf jeden Fall über Staatsverträge mit verfassungsmässigem Charakter abstimmen können. Diese Regel gilt schon heute, soll nun aber explizit in der Verfassung verankert werden.

Der Bundesrat beauftragt das Justiz- und Polizeidepartement (EJPD), drei Vorlagen auszuarbeiten, mit welchen Ausländerinnen und Ausländern aus Staaten ausserhalb der EU und der EFTA der Zugang zur Sozialhilfe in der Schweiz erschwert wird. Drei weitere Massnahmen werden direkt umgesetzt.

Die Bündner Regierung hat eine geplante dreitägige Klimawanderung zum diesjährigen Weltwirtschaftsforum WEF nach Davos nicht durchgehend bewilligt. Die Kundgebungsteilnehmer dürfen den letzten Abschnitt von Klosters nach Davos nicht unter die Füsse nehmen.

Den Kirchen laufen in der Schweiz die Gläubigen davon, und die Menschen vertrauen ihnen immer weniger. Dennoch haben sie auf dem Markt der Sinnstifter eine Zukunft.

Marcel Dettling gilt als Favorit für das SVP-Präsidium und wird oft mit Toni Brunner verglichen. Aber passt das? Eine Begegnung mit dem Landwirt und Skiliftangestellten, der die «Panikmache» um den Klimawandel kritisiert und schlecht Nein sagen kann.

Die Haushalte sollen eine pauschale Vergütung von 50 Franken für die Mehrwertsteuer auf den Radio- und Fernsehempfangsgebühren erhalten, die der Bund ohne Rechtsgrundlage erhoben hatte. Die Ständeratskommission ist damit einverstanden. Sie fordert aber auch für die Unternehmen eine Regelung.

Das Stimmvolk entscheidet über eine Erhöhung der Steuerabzüge für Kinder. Zwei Fragen stehen im Zentrum: Was bedeutet die Vorlage für die Erwerbstätigkeit der Frauen? Und ist sie «gerecht»?

Nicht alle schreien «Lügenpresse», aber viele kritisieren die Medien. Für guten Journalismus ist das eine Chance: indem er auf Glaubwürdigkeit und Dialog setzt. Denn Leser sind keine lästigen Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe.

Seit 240 Jahren erscheint die «Neue Zürcher Zeitung». Ein Rückblick in 26 Buchstaben.

Der profilierte Journalist und Buchautor Gabor Steingart plädiert im NZZ-Interview für mehr Mitsprache der Leser und mehr Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft.

Die ersten NZZ-Redaktoren sind deutsche Freigeister. Unter der Zensur produzieren sie eine subversive Zeitung. Einer nach dem anderen wird entlassen. Und was tun die arrivierten Zürcher Herausgeber des Blatts?

Der digitale Wandel werde den Schulunterricht revolutionieren, heisst es. Was ändert sich wirklich, wenn Jugendliche vor allem am Bildschirm lernen? Ein Besuch in einer Französischklasse am linken Zürichseeufer gibt Antworten.

Schüler lernen Französisch auf Tablets und haben Freude daran. Für Kulturpessimisten dürfte das ein Graus, für Tech-Verfechter der Beginn einer neuen Zeitrechnung sein. Die Wahrheit der grauen Bildungswelt in der Schweiz liegt wohl in der Mitte.

Petra Ehmann vom Netzwerk We Shape Tech in Zürich will mehr Frauen für die Tech-Branche gewinnen. Wichtig seien Vorbilder – die weltläufige ETH- und Stanford-Absolventin ist selber eines.

Die technologische Entwicklung betrifft die ganze Gesellschaft. Was macht sie mit uns? Eine angehende Mediamatikerin, eine Seniorin, ein Berufsmann alter Schule, ein Berufsbildner und eine Dozentin für digitale Ethik erzählen.

Lange wurde Informatik an Schweizer Schulen vernachlässigt. Das ändert sich nun. Doch was bedeutet Informatik überhaupt? Ein erhellender Besuch in einer fünften Klasse in Uri.

Die Schweiz wählt, und wir fragen: Was macht dieses Land eigentlich aus? Wir besuchen 7 Menschen aus 7 Regionen. Das sind ihre Geschichten.

Weil Zippora Marti keine Unterwäsche fand, die gleichzeitig schön und bequem war, hat sie kurzerhand ihr eigenes Modelabel gegründet. Ihre Wäsche soll den Frauen nicht nur ein gutes Körpergefühl verleihen: Auch Nachhaltigkeit ist wichtig.

Der Älpler Jean-Michel Fellay betreut mit seiner Frau und einem Hirten über 250 Schafe und Geissen. Obwohl er praktisch nichts mehr sieht, ist er zufrieden mit seinem Leben. Wenn da bloss der Wolf nicht wäre.

Nach dem Krieg benützen zahlreiche Faschisten die Schweiz als Ziel- oder Durchgangsland. Einer von ihnen ist der Kroate Andrija Artukovic, der «Schlächter vom Balkan» – ein Blick zurück.

Mit dem sogenannten Meldebeschluss versucht der Bundesrat Anfang der 1960er Jahre das Problem von Holocaust-Geldern auf Schweizer Banken zu lösen. Doch die später angeordnete Liquidation von Vermögen aus Oststaaten hat gravierende Folgen, wie sich in den 1990er Jahren zeigt – ein Blick zurück.

Um mehr Touristen aus Asien anzulocken, erfindet der Luzerner Tourismusdirektor Kurt H. Illi 1982 die sogenannten Japanerhochzeiten. Die Marketingaktion hat ungeahnte Konsequenzen.

Am 26. Dezember 1971 kämpft der beste Boxer aller Zeiten in Zürich gegen den Deutschen Jürgen Blin. Es ist die Geschichte eines sportlichen Spektakels und finanziellen Fiaskos – ein Blick zurück.

Mit der Schubladisierung von Volksinitiativen durch Bundesrat und Parlament wird die direkte Demokratie zur Farce. Den Rekord stellt die Initiative «für die Wahrung der Pressefreiheit» auf, die 1935 eingereicht wird. Erst 1976, als das Anliegen längst überholt ist, wird sie abschliessend behandelt und abgeschrieben.

Im November 1984 führte die Schweiz eine grossangelegte Verteidigungsübung durch. Die linke «Wochenzeitung» machte das geheime Drehbuch öffentlich und löste damit aussenpolitische Turbulenzen aus – ein Blick zurück.

Sie nennen sich «alte Frauen» und provozieren damit bewusst. Die Organisation «GrossmütterRevolution» engagierte sich am Frauenstreik.

Am 14. Juni 1991 beteiligten sich Hunderttausende Frauen am ersten Frauenstreik mit dem Motto: «Wenn Frau will, steht alles still.» Der Schweizerische Gewerkschaftsbund dokumentierte den Tag mit der Videokamera. Auszüge aus dem Film: «Der Aufstand gilt dem Patriarchat».

Die Schweiz unterscheidet zwischen meldepflichtigen, bewilligungspflichtigen und verbotenen Waffen. Mit der Teilrevision des Waffenrechts ändert sich die Klassierung einiger Waffen.

Das von Bundesrätin Simonetta Sommaruga präsentierte Massnahmenpaket zur Medienförderung findet Anklang. Die Umsetzung aber dürfte sich als Balanceakt erweisen.

Ältere Arbeitnehmer allein aufgrund ihres Alters zu entlassen, wäre missbräuchlich. Der Arbeitgeber ist gehalten, zunächst nach alternativen Lösungen zu suchen. Ziel ist es, eine Kündigung zu vermeiden.

Den Willen des Erblassers umzusetzen, tönt einfach, ist in der Praxis aber komplizierter. Für die Erben kann das Engagement eines Willensvollstreckers sinnvoll sein, doch müssen sich beide Seiten über die Bedeutung der Aufgabe im Klaren sein.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.