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Die Frauen schnitten besser ab, als es ihre Platzierungen auf den Wahllisten erwarten liessen. Alle Parteien haben ihren Kandidatinnen zu wenig zugetraut – ausser die SVP.

Nach der Ernennung von Thomas Süssli zum neuen Armeechef wird die Spitze der Armee neu geordnet.

Die einschneidende Massnahme hat finanzielle Gründe. Entscheiden wird aber der Kantonsrat.

Ein grausiger Fund, Möbel Pfister ist verkauft und Google verkündet ein neues Computerzeitalter – der Tag im Überblick.

Noch im Sommer erstellte die SP ein sozialpolitisches «Sündenregister» der GLP. Nun erhofft sie sich vom erstarkten Mitte-links-Lager eine sozialere Politik. 

Das Wirtschaftsminister muss einen Gegenvorschlag ausarbeiten.

Nach Jahren der Männerherrschaft kommt die SP nicht an einer Chefin vorbei. Eine neue Ära beginnt.

Die Klimastreikenden bleiben unabhängig – und lassen sich von niemandem vereinnahmen.

Der Waadtländer Gemeindepolitiker Jean-Pierre Vuille hatte dem Zählsystem falsche Wählerdaten gefüttert.

Christian Levrat hat politisch viel erreicht – und trotzdem die Wahlen verloren. Die Gründe dafür liegen tiefer, als er zugibt. 

Der Parteipräsident verzweifelte manchmal fast an seiner Partei – und steht plötzlich wieder im Zentrum der Macht. Wie er das geschafft hat.

Wieder steht SRF mit der FDP im Clinch: Kurz vor dem zweiten Zürcher Wahlgang für den Ständerat dürfen Roger Köppel (SVP) und Marionna Schlatter (Grüne) in den «Club». Was sagt SRF?

Ab dem 1. Januar dürfen Küken nicht mehr geschreddert werden. Weiterhin erlaubt bleibt die Tötung mit CO2.

Neuste Zahlen aus 14 Städten zeigen, dass das gefährlichste Alter tiefer ist als angenommen. Bei Jungen sinken die Quoten.

Parteien und Forscher sollen noch 2019 zusammensitzen – trotz Risiken. Und sogar die SVP macht mit.

Der Alt-Bundesrat ruft seine FDP dazu auf, Mathias Reynard von der SP zu wählen. Er will die Dominanz der CVP beenden.

Die St. Galler Regierung will zurecht defizitäre Spitäler in kleinere Notfallkliniken umbauen. Allerdings ist ihr dabei ein Schnitzer unterlaufen, der das ganze Projekt gefährden könnte.

In St. Gallen sollen aus wirtschaftlichen Gründen fünf Spitäler geschlossen und in Notfallzentren umgewandelt werden. In anderen Regionen geschieht dies sanfter und unter Mitwirkung der Bevölkerung.

Die eidgenössischen Wahlen haben auch Auswirkungen auf die Regierungen in den Kantonen. Besonders ungewöhnlich ist die Ausgangslage im Jura.

Küken dürfen in der in der Schweiz nicht länger geschreddert werden. Dies hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 23. Oktober 2019 entschieden.

Der Einsatz der automatischen Fahrzeugfahndung und Verkehrsüberwachung (AFV) ist ein schwerer Eingriff in die Grundrechte und bedarf einer ausreichenden gesetzlichen Grundlage. Im Kanton Thurgau fehlt sie. Dies hält das Bundesgericht fest.

Im Kanton St. Gallen sollen die Regionalspitäler Altstätten, Flawil, Rorschach, Walenstadt und Wattwil nicht mehr weiterbetrieben werden. An diesen Standorten ist nur noch eine stationäre Notfallversorgung mit einigen Spitalbetten vorgesehen.

Adriano Kaufmann war im Tessin ein bekannter Winzer. Nun hat er in Eritrea ein Versuchsprojekt zum Anbau von Tafeltrauben initiiert – und schlägt sich mit ungewohnten Problemen herum.

Über die ganze Schweiz schwappt eine gewaltige grüne Welle. Das ganze Land? Nein, in der Urschweiz bewegt sich die Partei teilweise am Existenzminimum.

Sämtliche Berner Nationalräte sprechen Deutsch – und der Berner Jura ist gar nicht mehr vertreten. Das bedroht nicht nur die Brückenfunktion des Kantons am Röstigraben.

Der Rückzug hat auch Auswirkungen auf den Aargauer Regierungsratswahlkampf.

Nervös tigerten die Politiker am Sonntag im Lausanner Wahlzentrum herum – denn aus Arzier-Le Muids trafen einfach keine Resultate ein. Die Lokalpresse hat nun den «Schuldigen» ausfindig gemacht.

Weil Zippora Marti keine Unterwäsche fand, die gleichzeitig schön und bequem war, hat sie kurzerhand ihr eigenes Modelabel gegründet. Ihre Wäsche soll den Frauen nicht nur ein gutes Körpergefühl verleihen: Auch Nachhaltigkeit ist wichtig.

Der Älpler Jean-Michel Fellay betreut mit seiner Frau und einem Hirten über 250 Schafe und Geissen. Obwohl er praktisch nichts mehr sieht, ist er zufrieden mit seinem Leben. Wenn da bloss der Wolf nicht wäre.

Barbara Buser baut die Stadt Basel um. Im Podcast spricht die Architektin über die Basler Pharma-Skyline, Zürcher Bausünden und die Schönheit des Alterns.

Nachdem der Nationalrat so grün geworden ist wie noch nie, kommt dem Ständerat als ausgleichender Kraft eine umso höhere Bedeutung zu. In 13 Kantonen fallen die Entscheidungen erst in einem zweiten Wahlgang.

Die grüne Welle ist heftig. Sie eröffnet vor allem der CVP neue Möglichkeiten. Nun sind nicht nur beim Klima, sondern auch bei der AHV und der Schuldenbremse Mitte-links-Lösungen zu erwarten.

Die Resultate aus allen Kantonen und allen Gemeinden.

Als schlitzohriger SP-Präsident reizte er die Bürgerlichen einst bis aufs Blut, dann wurde Peter Bodenmann erfolgreicher Hotelier. Bis heute weiss er fast alles besser. Ein Besuch beim «Orakel von Brig».

Als Sprecher der «Tagesschau» brachte Hansjörg Enz in den neunziger Jahren das Weltgeschehen in die Stuben der Schweiz. Dann folgte der unschöne Bruch: Enz musste sich neu erfinden. Und ging als Entwicklungshelfer nach Afrika.

Im Oktober 1963 hätte die erste schweizerische Antarktisexpedition starten sollen. Doch das bizarre Projekt eines selbsternannten Polarforschers scheitert spektakulär – Chronik einer Peinlichkeit.

Am 3. Oktober 1982 zerstören mutmasslich linke Extremisten vier Flugzeuge auf dem Areal der Pilatus-Flugzeugwerke in Stans. Der Anschlag soll die politische Debatte um Waffenexporte beeinflussen – ein Blick zurück.

Sie führte ein internationales Jetset-Leben und war abenteuerlustig: 1941 trat Gertrude Legendre-Sanford in den amerikanischen Nachrichtendienst ein – ein Blick zurück.

Vor 25 Jahren schaffte das Schweizer Militär seine billigsten Arbeiter ab. Das Ende der gefiederten Kuriere sorgte für erboste Reaktionen, sogar eine Volksinitiative wurde lanciert. Ein Blick zurück.

Als 1964 publik wurde, dass der eidgenössische Protokollchef Etienne Serra bei einem Nachtessen antisemitische Sprüche von sich gegeben hatte, jagten sich die Schlagzeilen. Der undiplomatische Diplomat demissionierte, machte aber später als Botschafter Karriere – ein Blick zurück.

Seine letzten Lebensjahre verbrachte der weltberühmte Komponist in der Schweiz. Bundesräte, Bankpräsidenten und Diplomaten scheuten keinen Aufwand, um seine Alltagssorgen zu lindern – ein Blick zurück.

Jubeln hier, hadern dort: Wir blicken in einer Bildstrecke auf einige Protagonisten des Wahltags.

Regelmässig randalieren Hooligans an Fussballspielen in der Schweizer Super League. Pyro-Fackeln, Gewalt und Sachbeschädigungen machen kostspielige Polizeieinsätze nötig, führen zu Spielabbrüchen und schaden dem Image des Sports.

Zwei Sportler ringen sich nach festen Regeln zu Boden, dann klopft der Sieger dem Unterlegenen freundschaftlich das Sägmehl von den Schultern. Der Schwingsport ist Ausdruck typisch schweizerischer Wesenszüge wie Fleiss, Fairness und Konkordanz. Zum Schwingfest 2019 in Zug ein Blick zurück ans «Eidgenössische» 1964 in Aarau.

Messerstecher, Minarett-Raketen, braune Hände: Die SVP pflegt seit langem mit Plakaten zu provozieren. Das zeigt ein Rückblick auf Wahl- und Abstimmungskämpfe der vergangenen Jahre.

Sie nennen sich «alte Frauen» und provozieren damit bewusst. Die Organisation «GrossmütterRevolution» engagierte sich am Frauenstreik.

Am 14. Juni 1991 beteiligten sich Hunderttausende Frauen am ersten Frauenstreik mit dem Motto: «Wenn Frau will, steht alles still.» Der Schweizerische Gewerkschaftsbund dokumentierte den Tag mit der Videokamera. Auszüge aus dem Film: «Der Aufstand gilt dem Patriarchat».

Die Schweiz unterscheidet zwischen meldepflichtigen, bewilligungspflichtigen und verbotenen Waffen. Mit der Teilrevision des Waffenrechts ändert sich die Klassierung einiger Waffen.

Den Willen des Erblassers umzusetzen, tönt einfach, ist in der Praxis aber komplizierter. Für die Erben kann das Engagement eines Willensvollstreckers sinnvoll sein, doch müssen sich beide Seiten über die Bedeutung der Aufgabe im Klaren sein.

Die Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung ist für die Schweiz zentral, denn es geht auch um Reputation und Integrität des Finanzplatzes. Die heutigen Ressourcen reichen dafür allerdings kaum aus.

Die allgemeine Beschwerdebefugnis Dritter ist im öffentlichen Verfahrensrecht nicht geregelt. Gefordert ist deshalb die Rechtsprechung: Sie muss überzeugende Kriterien erarbeiten, an denen sich betroffene Drittpersonen wie Nachbarn, Konkurrenten oder Verkehrsteilnehmer orientieren können.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.