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Sonntag, 06. September 2020 00:00:00 Schlagzeilen News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Facebooks Europa-Chefin, Angelika Gifford, nimmt Stellung zum Werbeboykott, zum Umgang mit Hassrede und Falschinformationen sowie zur Herausforderung, die 150 Milliarden Nachrichten pro Tag mit sich bringen.

Die Massenproteste in Weissrussland werfen ein Schlaglicht auf einen wenig bekannten Staat. Sein Gebiet stand nur die letzten 200 Jahre unter russischer Kontrolle, war zuvor aber doppelt so lang Teil Polen-Litauens. Ein Blick auf die Entstehung dieses politischen Flickenteppichs.

Nach der Präsidentschaftswahl in Weissrussland kommt es im ganzen Land zu Grossdemonstrationen gegen den Staatschef Lukaschenko. Die Regierungen der EU-Staaten erkennen das umstrittene Wahlergebnis nicht an.

Über 26,9 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Über 880 200 Infizierte sind verstorben, über 17,9 Millionen genesen.

Der russische Oppositionelle Alexei Nawalny liegt im Koma in der Berliner Charité. Die Ärzte haben bei ihm ein Nervengift nachgewiesen. Doch wer steckt dahinter? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Der Mann soll in der Nacht zum Sonntag wahllos auf Menschen im Zentrum der britischen Stadt eingestochen haben. Die Polizei ermittelt wegen Mordes und geht nicht von einer Terrorattacke aus.

Fast 12 500 Feuerwehrleute kämpfen in Kalifornien nach drei Wochen immer noch gegen mehr als 20 Waldbrände. Zwei davon gehören zu den grössten in der Geschichte des Gliedstaats. Mindestens acht Personen sind ums Leben gekommen.

Die verheerende Explosion in Beirut hat mindestens 190 Menschen das Leben gekostet, über 6000 sind zum Teil schwer verletzt und Hunderttausende Menschen obdachlos. Damit spitzt die Katastrophe die politische, wirtschaftliche und soziale Krise des Landes weiter zu.

Die Corona-Massnahmen haben drastische Auswirkungen. Die Politik muss deshalb kommunizieren, welches die langfristige Strategie ist, wie sie sich geändert hat und auf welchen Annahmen sie aufbaut.

Bisher sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit seit Beginn der Epidemie 43 957 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 1732 Infizierte sind gestorben.

Rund 70 000 Jugendliche beenden diesen Sommer in der Schweiz ihre Berufslehre. Weniger als üblich werden vom Ausbildungsbetrieb übernommen, auf die anderen wartet ein härter gewordener Arbeitsmarkt.

Mikko Huotari, Direktor des Mercator Institute for China Studies, über die Gefahr eines chinesisch-amerikanischen Krieges, die vermeintlich grosse Abhängigkeit europäischer Unternehmen von China und den wachsenden internen Widerstand gegen Staats- und Parteichef Xi Jinping.

Die amerikanische Konfrontation mit China ist kein Gewitter, das sich mit einer Abwahl Trumps rasch verziehen wird. Dies zwingt Europa zum Umdenken und den Westen insgesamt zu neuen Strategien.

Erstmals seit mehr als vierzig Jahren entsenden die USA einen Minister nach Taiwan. Washington sendet damit ein deutliches Zeichen an die Adresse Chinas aus. Dass es ausgerechnet der Gesundheitsminister ist, entbehrt nicht der Ironie.

Tiktok ist zum Spielball im amerikanisch-chinesischen Konflikt geworden. Parlamente debattieren über die Videoplattform, Regierungen verbieten sie, Medien warnen vor ihr – doch von den Menschen, die all das am meisten betrifft, hört man am wenigsten. Drei Tiktoker erzählen.

Mit 27 Jahren gehört der Österreicher Dominic Thiem endgültig zur Weltspitze im Männer-Tennis. Er ist die Nummer 3 im Ranking und gilt am US Open als stärkster Herausforderer von Novak Djokovic. Er sagt: «Die Arbeit mit meinem neuen Coach Nicolas Massu ist eine Weiterentwicklung. Er hat mein Spiel variantenreicher aufgestellt.»

Eine Gruppe um das Schriftstellerpaar Paul Auster und Siri Hustvedt ruft Literaturschaffende dazu auf, im amerikanischen Wahlkampf aktiv Position zu beziehen. Allerdings hat man beim Aufsetzen des Appells gleich zu den Waffen des Gegners gegriffen.

Michael Cohen hat mehr als ein Jahrzehnt für Donald Trump gearbeitet und war eine zentrale Figur in mehreren Affären um den US-Präsidenten. Jetzt rechnet er in einem Buch mit seinem ehemaligen Chef ab.

Bei der Präsidentschaftswahl im November fordert der Demokrat Joe Biden den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump heraus. Ein Überblick über den Stand in den Umfragen, das Wahlsystem und die wichtigsten «Swing States».

Die Türkei liegt im Streit mit Zypern und Griechenland um die Aufteilung des Seegebiets und die Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer. Die Suche nach Energie-Ressourcen hat auch eine geopolitische Dimension, die viel Sprengstoff birgt.

Bald entscheidet der Nationalrat, wieweit die Schweizer Medien künftig mit öffentlichen Geldern unterstützt werden sollen. Bis Online-Medien profitabel sind, braucht es staatliche Hilfe. Ein Plädoyer von Verlegerseite.

Der Versicherer gewährt dem Berner Autovermieter Carvolution 50 Millionen Franken, damit er seinen forschen Wachstumskurs weiterführen kann. Die Mobiliar will sich so gegen einen möglichen Umbruch im Automarkt absichern.

Das Verhältnis der Fussballländer Deutschland und Schweiz hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Die Hassliebe der Schweizer ist geblieben, aber ihr Komplex ist kleiner geworden. Am Sonntag spielen die Nationalmannschaften in der Nations League in Basel.

Innerhalb von zwei Tagen hat die Technologiebörse Nasdaq 8% eingebüsst. Die Prognosen zur kurzfristigen Kursentwicklung gehen weit auseinander.

Liliana Segre, eine der wichtigsten moralischen Instanzen Italiens, wurde als Jugendliche nach Auschwitz gebracht. In wenigen Tagen feiert sie ihren neunzigsten Geburtstag. Ihr grösstes Anliegen: dass man nicht vergisst.

Die Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Alexei Nawalny wirft ein Schlaglicht auf seine politische Tätigkeit. Der Kreml fühlt sich offenbar bedroht von dessen Versuchen, das Machtmonopol zu brechen – etwa in Nowosibirsk.

Nach dem Lockdown strömten alle in die Natur, die Absatzzahlen bei Sport- und Freizeit-Artikeln schnellten nach oben. Weil viele Outdoor-Produkte in Asien hergestellt werden, gab es aber auch Lieferengpässe. Was heisst das für die Zukunft?

Palästinensische Geiselnehmer entführten vor 50 Jahren ein Flugzeug der Swissair nach Jordanien. Bei der Affäre trat erstmals auch Ali Hassan Salameh in Erscheinung. Er war der Ziehsohn von PLO-Chef Yasir Arafat, arbeitete eng mit der CIA zusammen, stand aber gleichzeitig auf der Todesliste des Mossad. Eine Spur des «roten Prinzen» führt auch zu einem dubiosen Bankier nach Genf.

Unser Autor gehört zur ersten Nachkriegsgeneration, die keinen Mangel kannte. Von Kindesbeinen an profitierte er vom «Wirtschaftswunder» und lebte in zuvor nie gekannter Freiheit. Ein Blick auf «No nations, no borders» und die politisch korrekte «cancel culture».

Eine barbusige Ermittlerin und ein kurvenreiches Drehbuch sorgen in der Folge «Pumpen» für Aufregung. Dennoch hat das Publikum nach der Sommerpause Überzeugenderes verdient.

Der australische Autor Gerald Murnane hat zeitlebens kein Flugzeug bestiegen und seinen Heimatstaat Victoria kaum je verlassen. Warum sollte er auch? Das Universum seiner Bücher ist so seltsam, obsessiv und wunderbar, dass man sich noch so gern darin verirrt.

Die Krawalle der achtziger Jahre waren die Initialzündung zu dem Wohlstand und den Freiheiten, von denen die Stadt Zürich bis heute zehrt. So lautet die rot-grüne Erzählung, die sich vierzig Jahre nach den Jugendunruhen durchgesetzt hat. Aber stimmt die These wirklich? Zeit für eine Neubetrachtung.

Die US-Administration setzt Forscher unter Druck, möglichst noch vor den Wahlen einen Impfstoff gegen Covid-19 parat zu haben. Die Pharmaindustrie ist endlich aufgewacht und leistet Widerstand.

In Zeiten der Krise ist die Versuchung gross, durch neue Schulden und Steuern einen einfachen Ausweg aus der Misere zu finden. Wer indes behauptet, Staatsdefizite und Staatsschulden seien kein Problem, lügt sich in die Tasche. Und Sondersteuern tendieren dazu, normal zu werden.

Ibrahim Boubacar Keita hatte am Dienstag einen leichten Schlaganfall erlitten.

Sebastian Kurz ist überzeugt, dass die europäische Migrationspolitik viele Fehler aus dem Jahr 2015 überwunden hat. Österreich werde aber noch während Generationen mit den Herausforderungen kämpfen, welche die Integration von 120 000 Asylberechtigten mit sich bringe.

Als Finanzminister der Ukraine sieht Serhi Martschenko sein Land auf Kurs nach Westen. Die Kritik, der Reformelan sei verflogen, lässt er nicht gelten.

Finanzielle Argumente spielen bei der Kampfjet-Vorlage eine zentrale Rolle. Ein Nein zur Vorlage wäre aber kein Beschluss für eine Senkung des Armeebudgets. Entscheidend für die Budgetverteilung bleibt die bürgerliche Mehrheit im Parlament.

Der Staat kann seine Anteile an der einstigen Krisenbank Bankia loswerden, wenn diese mit der katalanischen Caixabank fusioniert. Die Steuerzahler bleiben jedoch auf hohen Verlusten sitzen.

Viele Anleger werben schon lange für Japans versteckte Reize. Nun stärkt die US-Investorenlegende Buffett ihnen mit einem massiven Investment den Rücken.

Trotz Arbeitsmarktzahlen, die besser sind als erwartet, kommt es in den USA zu Gewinnmitnahmen. Die Technologiebörse Nasdaq fiel am Freitagnachmittag (Ortszeit) erneut deutlich ins Minus. Der Chefökonom der Valiant Bank hält eine Korrektur der Tech-Werte um 10 bis 15 Prozent für möglich und würde dies nutzen, um weitere Aktienpositionen aufzubauen.

Der Wolf treibt das Bündner Oberland um. Ein Besuch drei Wochen vor der Abstimmung zum Jagdgesetz.

Die FDP will von ihren Mitgliedern wissen, wie nachhaltige Lösungen für die Schweiz aussehen könnten. Warum die FDP erneut den Dialog mit ihrer Basis sucht und wie Umfragen die Partei verändern sollen, sagt Parteipräsidentin Petra Gössi im Interview.

Dass die CVP schon bald «Die Mitte» heissen soll, freut nicht alle. Der Walliser Nationalrat Philipp Bregy zweifelt daran, dass ein neuer Name auch tatsächlich mehr Wähler bringen wird.

Die SBB wollen ihre denkmalgeschützten Werkhallen im Westen von Zürich in einen Hotspot für Gewerbe, Kreativwirtschaft und Kultur verwandeln. Ein bisschen sind sie das schon.

Eine Mischung des Beruhigungsmittels Xanax, eines Krebsmedikaments und weiterer Medikamente soll den Tod eines 15-jährigen Mädchens und eines gleichaltrigen Jungen verursacht haben. Dies berichtet der «Tages-Anzeiger» unter Berufung auf ungenannte Quellen.

Nach nur eineinhalb Jahren verlässt Thomas Jung seine Stelle an der Spitze des kantonalen Hochbauamtes. Wie bei seinen beiden Vorgängern bleiben die Gründe für den abrupten Abgang unklar.

Serena Williams hat weiterhin die Chance, ihren 24. Grand-Slam-Titel zu gewinnen. Für mehr Aufmerksamkeit sorgte in der ersten Turnierwoche des US Open allerdings der Ausschluss von Kristina Mladenovic und Timea Babos.

Nach einer zweieinhalbstündigen Solo-Flucht lässt sich Marc Hirschi in der 9. Etappe der Frankreichrundfahrt kurz vor dem Ziel einholen – und attackiert dann im Schlusssprint. Doch in diesem klassiert sich der Berner nur im dritten Rang – hinter Tadej Pocacar und dem neuen Gesamtführenden Primoz Roglic.

Nach langer Verletzungspause führt Bundestrainer Joachim Löw den Aussenstürmer wieder an das Nationalteam heran. Sané bestritt sein letztes Länderspiel vor 15 Monaten.

Inmitten der Corona-Pandemie startete das neue Festival «Bayreuth Baroque». Nach der Komplettabsage der Wagner-Festspiele ist das für Bayreuth eine Rettung. Andere Städte mit prominenten Festspielen können daraus lernen – im Guten wie im Schlechten.

«Wenn ich auf den Auslöser drücke, schliesse ich die Augen», sagt Annelies Štrba. Das Resultat sind Fotografien von fast übersinnlicher Schönheit.

Wir sollen im leeren Raum der Fülle von Gedanken nachgehen – die Künstlerin Marion Baruch zeigt, wie das geht.

Vor gut einem Jahr gelang es Astronomen zum ersten Mal, den Schatten eines Schwarzen Lochs zu fotografieren. Im Gespräch mit Christian Speicher erzählt Heino Falcke, warum ihn die Entdeckung während Monaten um den Schlaf gebracht hat.

Der Chinese He Jiankui hat vor zwei Jahren die Welt schockiert. Als Erster veränderte er das Erbgut von Embryonen und liess sie von Frauen austragen. Eine Kommission skizziert nun Bedingungen, die für Eingriffe in die menschliche Keimbahn erfüllt sein müssten.

Betonbau ohne CO2-Emissionen – das ist die Vision eines jungen Schweizer Unternehmens. Im bernischen Rubigen wird die Technologie im industriellen Massstab erprobt; bald könnten erste Bauten mit dem klimafreundlichen Beton entstehen.