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Samstag, 05. September 2020 00:00:00 Schlagzeilen News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Rund 70 000 Jugendliche beenden diesen Sommer in der Schweiz ihre Berufslehre. Weniger als üblich werden vom Ausbildungsbetrieb übernommen, auf die anderen wartet ein härter gewordener Arbeitsmarkt.

Wer in einer Rezession seine erste Stelle sucht, ist gegenüber anderen Jahrgängen fünf bis zwölf Jahre später immer noch benachteiligt. Das zeigt eine breite Forschungsliteratur. In der gegenwärtigen Krise dürften die Probleme der Jungen weit gravierender sein als jene der über 50-Jährigen.

Wenn es in den USA zu Protesten kommt, tauchen häufig bewaffnete Gruppen auf, die sich auf die lange Geschichte der Bürgermilizen berufen. Solche spielten einst eine zentrale Rolle in der Staatswerdung, später aber auch in der Durchsetzung der Sklaverei.

Mike Gibney führt eine lokale Bürgerwehr in Montana an. Er versteht sich als Verteidiger seiner Gemeinde – und unterstützt auch die «Black Lives Matter»-Demonstrationen.

Weshalb ist das Atomabkommen zusammengebrochen, und droht nun eine nukleare Aufrüstung Irans? Ein Überblick über die Ursprünge der Konfrontation und die jüngsten Ereignisse.

Über 26,6 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Über 875 000 Infizierte sind verstorben, über 17,6 Millionen genesen.

Nach der Präsidentschaftswahl in Weissrussland kommt es im ganzen Land zu Grossdemonstrationen gegen den Staatschef Lukaschenko. Die Regierungen der EU-Staaten erkennen das umstrittene Wahlergebnis nicht an.

Die Türkei liegt im Streit mit Zypern und Griechenland um die Aufteilung des Seegebiets und die Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer. Die Suche nach Energie-Ressourcen hat auch eine geopolitische Dimension, die viel Sprengstoff birgt.

Eine Mischung des Beruhigungsmittels Xanax, eines Krebsmedikaments und weiterer Medikamente soll den Tod eines 15-jährigen Mädchens und eines gleichaltrigen Jungen verursacht haben. Dies berichtet der «Tages-Anzeiger» unter Berufung auf ungenannte Quellen.

Sebastian Kurz ist überzeugt, dass die europäische Migrationspolitik viele Fehler aus dem Jahr 2015 überwunden hat. Österreich werde aber noch während Generationen mit den Herausforderungen kämpfen, welche die Integration von 120 000 Asylberechtigten mit sich bringe.

2015 gelangten fast eine Million Migranten und Flüchtlinge über die Balkanroute in die EU. Im Frühjahr 2016 wurde die Balkanroute geschlossen. Was hat sich seither verändert? Eine Reise entlang von fünf Stationen, fünf Jahre später.

In den vergangenen fünf Jahren seit der Eskalation der Flüchtlingskrise ist der Konsens in Europa gestiegen, dass die Aussengrenze gegen Migranten verteidigt werden muss. Doch der Kontinent bleibt höchst verletzlich.

Finanzielle Argumente spielen bei der Kampfjet-Vorlage eine zentrale Rolle. Ein Nein zur Vorlage wäre aber kein Beschluss für eine Senkung des Armeebudgets. Entscheidend für die Budgetverteilung bleibt die bürgerliche Mehrheit im Parlament.

Die Unsicherheit hat seit dem Ende des Kalten Kriegs zugenommen. Doch die Schweiz betreibt eine Aussenpolitik, als ginge sie das nichts an. Sie zweifelt am Sinn leistungsfähiger Streitkräfte, und sie tut so, als sei sie nicht auf Partner angewiesen. Das sind zwei Fehler, die sich am 27. September korrigieren lassen.

Bisher sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit seit Beginn der Epidemie 43 957 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 1732 Infizierte sind gestorben.

Neu hat der Bund auch Kroatien, Paraguay oder die Ukraine zum Risikogebiet erklärt. Die Liste des Bundes wird stetig länger. Was Sie über Reisen in Risikoländer, Ihre Rechte als Arbeitnehmer oder -geber und über die Rückerstattung von Buchungskosten wissen müssen.

Die Schweiz hat mit der amerikanischen Firma Moderna einen Vertrag für 4,5 Millionen Impfdosen abgeschlossen. Der Wettlauf um die Entwicklung, Zulassung und Herstellung eines Impfstoffs gegen das neuartige Coronavirus ist in vollem Gang.

Geht es nach der Parteileitung, wird sich die Partei zumindest dem Namen nach schon bald gänzlich vom katholisch-konservativen Erbe emanzipiert haben. Die letzte Häutung der CVP.

Dass die CVP schon bald «Die Mitte» heissen soll, freut nicht alle. Der Walliser Nationalrat Philipp Bregy zweifelt daran, dass ein neuer Name auch tatsächlich mehr Wähler bringen wird.

Wie immer, wenn Russland am Pranger steht, ist der Kreml um Ablenkung bemüht. Auch in der Affäre Nawalny verbreitet Moskau immer neue Versionen der Ereignisse und Verschwörungstheorien.

Der russische Oppositionelle Alexei Nawalny liegt im Koma in der Berliner Charité. Die Ärzte haben bei ihm ein Nervengift nachgewiesen. Doch wer steckt dahinter? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Die FDP will von ihren Mitgliedern wissen, wie nachhaltige Lösungen für die Schweiz aussehen könnten. Warum die FDP erneut den Dialog mit ihrer Basis sucht und wie Umfragen die Partei verändern sollen, sagt Parteipräsidentin Petra Gössi im Interview.

Innerhalb von zwei Tagen hat die Technologiebörse Nasdaq 8% eingebüsst. Die Prognosen zur kurzfristigen Kursentwicklung gehen weit auseinander.

Das Verhältnis der Fussballländer Deutschland und Schweiz hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Die Hassliebe der Schweizer ist geblieben, aber ihr Komplex ist kleiner geworden. Am Sonntag spielen die Nationalmannschaften in der Nations League in Basel.

Die Episode um den Spurabbau an der Bellerivestrasse zeigt deutlich: Der Zürcher Stadtrat ist wenig zimperlich, wenn es um die Umsetzung seiner verkehrspolitischen Grundsätze geht.

Der Afroamerikaner George Floyd ist Ende Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz ums Leben gekommen. Seither protestieren weltweit Menschen gegen Polizeigewalt und Rassismus. Weitere Fälle von meist tödlichen Schüssen auf Schwarze sind seitdem hinzu gekommen.

Der Wolf treibt das Bündner Oberland um. Ein Besuch drei Wochen vor der Abstimmung zum Jagdgesetz.

Die SBB wollen ihre denkmalgeschützten Werkhallen im Westen von Zürich in einen Hotspot für Gewerbe, Kreativwirtschaft und Kultur verwandeln. Ein bisschen sind sie das schon.

Die Krawalle der achtziger Jahre waren die Initialzündung zu dem Wohlstand und den Freiheiten, von denen die Stadt Zürich bis heute zehrt. So lautet die rot-grüne Erzählung, die sich vierzig Jahre nach den Jugendunruhen durchgesetzt hat. Aber stimmt die These wirklich? Zeit für eine Neubetrachtung.

Vor gut einem Jahr gelang es Astronomen zum ersten Mal, den Schatten eines Schwarzen Lochs zu fotografieren. Im Gespräch mit Christian Speicher erzählt Heino Falcke, warum ihn die Entdeckung während Monaten um den Schlaf gebracht hat.

Wandern auf der Grande Traversata delle Alpi ist eine simple Angelegenheit und deshalb anstrengend – erst recht, wenn die Sicht schlecht ist. Man schweigt, schwitzt, läuft, die Gedanken dehnen sich.

Liliana Segre, eine der wichtigsten moralischen Instanzen Italiens, wurde als Jugendliche nach Auschwitz gebracht. In wenigen Tagen feiert sie ihren neunzigsten Geburtstag. Ihr grösstes Anliegen: dass man nicht vergisst.

Die US-Administration setzt Forscher unter Druck, möglichst noch vor den Wahlen einen Impfstoff gegen Covid-19 parat zu haben. Die Pharmaindustrie ist endlich aufgewacht und leistet Widerstand.

In Zeiten der Krise ist die Versuchung gross, durch neue Schulden und Steuern einen einfachen Ausweg aus der Misere zu finden. Wer indes behauptet, Staatsdefizite und Staatsschulden seien kein Problem, lügt sich in die Tasche. Und Sondersteuern tendieren dazu, normal zu werden.

Ursprünglich galt es bei der Pandemie-Bewältigung, die Spitäler nicht zu überlasten und die Sterberate im Auge zu behalten. Mittlerweile reden alle nur noch von den Infektionszahlen. Wohin soll das führen?

Für die Präsidentschaftswahlen im westafrikanischen Land Côte d’Ivoire haben dieselben Männer ihre Kandidatur eingereicht, die schon 2010 gegeneinander antraten. Damals endete die Wahl im blutigen Desaster.

Mehr als ein erster kleiner Schritt ist das Abkommen über die Normalisierung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten wohl nicht. Einen Überraschungscoup landet der amerikanische Präsident dennoch.

Der Fall ereignete sich schon im März, aber erst jetzt kamen Videoaufnahmen der Polizeikameras ans Licht. Erschreckend ist nicht nur der Vorfall, sondern auch, wie vermeidbar das Drama im Rückblick erscheint.

Der Staat kann seine Anteile an der einstigen Krisenbank Bankia loswerden, wenn diese mit der katalanischen Caixabank fusioniert. Die Steuerzahler bleiben jedoch auf hohen Verlusten sitzen.

Der Versicherer gewährt dem Berner Autovermieter Carvolution 50 Millionen Franken, damit er seinen forschen Wachstumskurs weiterführen kann. Die Mobiliar will sich so gegen einen möglichen Umbruch im Automarkt absichern.

Goldman Sachs geriet in Malaysia auf die schiefe Bahn. Die enge Beziehung zum früheren Regierungschef Najib wurde dem Investmenthaus zum Verhängnis. Der Misstritt endet mit einem aussergerichtlichen Vergleich, der 3,9 Mrd. $ kostet – aber letztlich beiden Parteien nützt.

Viele Anleger werben schon lange für Japans versteckte Reize. Nun stärkt die US-Investorenlegende Buffett ihnen mit einem massiven Investment den Rücken.

Trotz Arbeitsmarktzahlen, die besser sind als erwartet, kommt es in den USA zu Gewinnmitnahmen. Die Technologiebörse Nasdaq fiel am Freitagnachmittag (Ortszeit) erneut deutlich ins Minus. Der Chefökonom der Valiant Bank hält eine Korrektur der Tech-Werte um 10 bis 15 Prozent für möglich und würde dies nutzen, um weitere Aktienpositionen aufzubauen.

Der Ausverkauf an der amerikanischen Wall Street berührt die wichtigsten asiatischen Börsen kaum. In Japan profitieren derweil traditionelle Konzerne von der Suche nach unterbewerteten Aktien.

Das C soll weg: Die CVP-Spitze will die Partei umbenennen, ohne den politischen Kurs zu ändern. Entscheiden wird die Basis in einer Urabstimmung. Je nach Ausgang kann das kompliziert werden.

Am 14. September soll in Bellinzona endlich der erste ordentliche Prozess in der ausufernden Fifa-Affäre stattfinden. Doch zwei prominente Angeklagte kommen aus Ländern, für die derzeit eine Quarantänepflicht besteht.

Fünf Tage reichen laut Christian Drosten, um das Infektionsrisiko entscheidend einzuschränken. Sonst drohe im Herbst und im Winter ein De-facto-Lockdown mit Schulklassen und Arbeitsstätten unter wochenlanger Quarantäne. Auch in der Schweiz diskutiert die wissenschaftliche Task-Force des Bundesrats über eine Verkürzung der Quarantäne.

Nach nur eineinhalb Jahren verlässt Thomas Jung seine Stelle an der Spitze des kantonalen Hochbauamtes. Wie bei seinen beiden Vorgängern bleiben die Gründe für den abrupten Abgang unklar.

Die Tierheime spüren die Konsequenzen des Coronavirus: Das Interesse an Haustieren ist gestiegen, trotzdem stecken viele Tierheime in finanziellen Nöten.

Nach langer Verletzungspause führt Bundestrainer Joachim Löw den Aussenstürmer wieder an das Nationalteam heran. Sané bestritt sein letztes Länderspiel vor 15 Monaten.

«Ich wollte wieder glücklich sein» – so erklärt Lionel Messi, warum er den FC Barcelona verlassen wollte. Doch nun bleibt der Argentinier widerwillig doch in Katalonien. In der Seifenoper des Fussballsommers gibt es nur Verlierer.

Der Franzose Nans Peters gewinnt die erste der Pyrenäen-Etappen. Die grosse Zäsur im Gesamtklassement bleibt aus. Adam Yates bleibt in Gelb.

Unser Autor gehört zur ersten Nachkriegsgeneration, die keinen Mangel kannte. Von Kindesbeinen an profitierte er vom «Wirtschaftswunder» und lebte in zuvor nie gekannter Freiheit. Ein Zwischenruf an nachwachsende Aktivisten.

«Wenn ich auf den Auslöser drücke, schliesse ich die Augen», sagt Annelies Štrba. Das Resultat sind Fotografien von fast übersinnlicher Schönheit.

Bald entscheidet der Nationalrat, wieweit die Schweizer Medien künftig mit öffentlichen Geldern unterstützt werden sollen. Bis Online-Medien profitabel sind, braucht es staatliche Hilfe. Ein Plädoyer von Verlegerseite.

Der Chinese He Jiankui hat vor zwei Jahren die Welt schockiert. Als Erster veränderte er das Erbgut von Embryonen und liess sie von Frauen austragen. Eine Kommission skizziert nun Bedingungen, die für Eingriffe in die menschliche Keimbahn erfüllt sein müssten.

Betonbau ohne CO2-Emissionen – das ist die Vision eines jungen Schweizer Unternehmens. Im bernischen Rubigen wird die Technologie im industriellen Massstab erprobt; bald könnten erste Bauten mit dem klimafreundlichen Beton entstehen.

Neue Behandlungsansätze wie die CAR-T-Zelltherapie haben die Onkologie revolutioniert. Noch profitieren aber erst wenige Patienten davon. Das wollen Forscher mit einem alten Trick ändern.