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Montag, 22. November 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Der britische Rocksänger und die amerikanische Bluegrass-Musikerin zelebrieren ihre Unterschiede. Und übertreffen sogar ihr gefeiertes Vorgängerwerk.

Die Schweiz erhält ein bedingungsloses Grundeinkommen – für Witze. Zehn Satirikerinnen und Satiriker erhalten ein Jahr lang Geld. Ohne Verpflichtungen. Bei uns können Sie die Witze testen.

Der Star aus der Comedyshow «Saturday Night Live» macht am liebsten Witze über seine eigenen Unzulänglichkeiten.

Regisseur Oliver Stone kehrt in seinem neuen Film zu seinem Lebensthema zurück. Und zerpflückt die früheren US-Präsidenten: «Obama war ein Feigling.»

Nachrichten, Personalien und Fundstücke aus der realen und digitalen Welt der Kultur. Rund um die Uhr aktualisiert.

Ulrich Tukur als Murot fährt im neuen «Tatort» philosophisches Geschütz auf. Total treffsicher.

Das kantonale Musikfest beider Basel ist vom Pech verfolgt. Deswegen ist den Veranstaltern die Luft ausgegangen.

Die besten Serien und Filme, die Sie jetzt streamen können. Auf Netflix, aber nicht nur.

Hagai Levi hat den Bergman-Klassiker «Szenen einer Ehe» mit Jessica Chastain und Oscar Isaac neu verfilmt. Das Original war grossartig – das Remake ist es ebenfalls.

News und Wissenswertes über das Basler Kulturleben

Die Kultsendung für Kinder, «Sesamstrasse», hat eine neue Puppe angekündigt: ein koreanisch-amerikanisches Mädchen. In den USA sagen Rechte: Das geht gar nicht!

Alle Jahre wieder versuchen Firmen, uns mit TV-Werbung auf die Feiertage einzustimmen. Diesmal mit Geschnarche, einsamen Witwen und familiären Abgründen. Fünf Spots im Schnell-Check.

Die Preise steigen zum Teil um mehr als 10 Prozent.

«Tiger King», das Husarenstück aus Journalismus und Unterhaltung geht in eine zweite Runde. Noch immer gibt es haufenweise Gruselreize.

Der neue Berliner «Tatort» mit dem Titel «Die Kalten und die Toten» war aktuell. Leider nur wenige Sekunden lang.

Der Schauspieler kommt in seinem Bestseller «Taste» dem Geschmack des Lebens auf die Spur.

Die Zukunft ist nur Zentimeter entfernt: Dave Eggers hat das Zukunftsszenario um den Superkonzern «Circle» fortgeschrieben. Noch mehr raffinierte Apps und Tools erfreuen und entmündigen die Menschen.

Lucky Luke, der auf lakonische Weise humorvollste Cowboy der Welt, wird 75 Jahre alt. Eine Verneigung.

Während einer Bootsfahrt fischt ein Anwalt eine Frau aus dem Wasser. «Black Water Rising» ist eine schwarze Mordgeschichte aus Texas.

Die norwegische Punk’n'Roll-Band trauert um ihren ehemaligen Frontmann. Hans-Erik Dyvik Husby hatte die Formation 2010 endgültig verlassen.

Der international gefeierte Hornist wird 80 Jahre alt und schaut auf eine bewegte Karriere zurück. Am 25. November spielt er ein Geburtstagskonzert im Basler Volkshaus. Ein Exklusiv-Interview.

«30» verspricht Millionenverkäufe. Aber wie gelungen ist das neue Werk der jungen Londonerin wirklich?

Der weisse Bluesgitarrist macht durch jahrzehntelang unkorrigierten Rassismus und drei fanatische Anti-Impfsongs von sich reden. Wie ist das bei einem wie ihm zu erklären?

Die in Berlin lebende Schweizer Schauspielerin spielt die Hauptfigur im Drama «Stürm» und kam dem Ausbrecherkönig in den Lockdown-Zeiten näher als erwartet.

«The Power of the Dog» mit Benedict Cumberbatch und Kirsten Dunst ist Netflix’ heissestes Eisen für die nächste Oscarverleihung. Weshalb die Rechnung aufgehen könnte.

Die Direktorin des Basler Stadtkinos wechselt per Ende Monat nach Zürich ans Filmpodium. 16 Jahre lang hat sie in Basel den Umgang mit der Filmgeschichte kompetent und leidenschaftlich geprägt.

Sie war der Star in «The Queen’s Gambit». Nun spielt Anya Taylor-Joy in «Last Night in Soho» eine Sängerin aus den Sechzigern.

Das Theater Basel zeigt Verdis Oper «La Traviata» als One-Woman-Show. Das Premierenpublikum reagierte begeistert – trotz oder gerade wegen kurioser Szenen.

Seit über fünfzig Jahren feiern die Schwestern Katia und Marielle Labèque Erfolge als Klavierduo – kürzlich auch in Zürich. Solistisch auftreten? Käme nicht infrage.

Im Rahmen der 40-Jahr-Jubiläumssaison spielte das Neue Orchester Basel am Wochenende zusammen mit Mélodie Zhao drei Konzerte. Die talentierte Pianistin brillierte mit ihrem Improvisationstalent.

Roger Norrington, der Stardirigent mit dem britischen Humor und der Aversion gegen jegliches Vibrato, beendet seine Karriere.

In den Arbeiten der international erfolgreichen Künstlerin Michaela Eichwald wechseln die Motive vom fast Gegenständlichen in komplett abstrakte Welten.

Die Kritik an der Sammlung Bührle richtet sich in erster Linie gegen das Kunsthaus Zürich. Wir geben einen Überblick über den Stand der Debatte.

Hongkong wollte sich mit dem M+ ein Museum von Weltklasse schenken, jetzt eröffnet das Haus in einem Klima wachsender Repression. Im Zentrum der Aufmerksamkeit: Der Schweizer Uli Sigg und seine Sammlung chinesischer Kunst.

Die 1931 geborene Fotografin und Aktivistin Claudia Andujar wird im Fotomuseum Winterthur mit einer grossartigen Retrospektive gefeiert.

Es ist eine Tour de Force, die die deutsche Schauspielerin Gala Othero Winter im Stück «Die Mühle von Saint Pain» zu spielen hat. Aber überaus sehenswert.

Am Sonntag präsentierte der deutsch-türkische Komiker dem Basler Publikum sein neues Programm «Fluch der Familie». Darin geht es um seine Eltern und den eigenen Nachwuchs.

Die Theaterkritik gerät in die Kritik. Für die vielfach ausgezeichnete Intendantin Karin Beier ist sie nur «Scheisse am Ärmel». Hat die Dame recht? Eine Replik.

Am Pfauen hat die brasilianische Regisseurin Christiane Jatahy einen «Macbeth» mit Blick auf die Regenwaldverwüstungen realisiert.

Ein weisser Amerikaner tötet zwei Weisse und verletzt einen Weissen. Dass sein Freispruch nun als Beweis für das rassistische Justizsystem der USA herhalten soll, sagt viel aus über die politische Kultur in den USA – aber auch über manche Medien in Europa.

Die modernen Menschen rotteten auf jedem Erdteil die Megafauna aus. Sie brachten vermutlich ihre älteren Verwandten wie die Neandertaler zum Aussterben. Hinterlässt der Mensch also nur verbrannte Erde? Die spannendsten Antworten auf die grossen Fragen geben heute die Genetiker.

Macht sich ein Arzt schuldig, wenn er auf betrügerische Weise einen Betrug vereitelt? Ein Fall aus Griechenland liefert schönste Anschauung für ein moralisches Dilemma, wie der Philosoph Slavoj Žižek findet.

Marina Zwetajewa und Boris Pasternak waren ein vom Eros der Poesie befeuertes Liebespaar. Die Affäre endete tragisch. Die langjährige, emotional aufgeladene Korrespondenz zwischen den beiden liegt nun in einer vorzüglichen deutschsprachigen Übersetzung vor.

Algorithmen können nicht unterscheiden, ob ein nackter Körper von einem Renaissance-Künstler gestaltet wurde – oder durch ein Stripperleben in Las Vegas. Um Werke dennoch zeigen zu können, ergreift ein österreichisches Museum nun drastische Massnahmen.

Es war ein grosses Theaterereignis in Strassburg, als 1999 Angela Winkler den Hamlet gab. Wie schwierig der Weg zum Triumph war, erzählt nun ein Roman.

Songs wie «Moonlight», «Hula Rock» und «So schön ist nur die allererste Liebe» verzückten in den Fünfzigerjahren die Jugend. Nun ist Ted Herold mit 79 Jahren gestorben.

Die italienisch-französische Modeschöpferin brachte in den 1930er Jahren den Surrealismus und den Reissverschluss in die Haute Couture. Nun, inmitten von Corona, treibt Schiaparelli neue Blüten.

Der zehnte Fall des einsam ermittelnden Fernsehkommissars lässt diesen zum Teil einer mörderischen Familienaufstellung werden.

Eine simple Moral stiftet nicht nur Orientierung und Halt im komplizierten Alltag. Sie schafft auch einen Mehrwert, den andere zu bezahlen haben.

Der Schriftsteller hat Konjunktur, und das völlig zu Recht. Sein Blick auf die Totalitarismen des 20. Jahrhunderts scheint heute so aktuell wie nie seit seinem Tod 1950. Wer war der Mann, der einst als Polizist in Myanmar arbeitete – und dort den Imperialismus hassen lernte?

Keine Zensur, keine Selbstzensur: ein freies, offenes Klima, wie es an einer Universität eigentlich selbstverständlich sein sollte. In Texas entsteht eine Anti-Wokeness-Uni – als Protest gegen akademische Denkverbote.

Ein Anwalt wirft dem Literaturnobelpreisträger vor, den Gründer der modernen Türkei beleidigt zu haben. Dass ein Regierungskritiker wegen der angeblichen Herabwürdigung Atatürks belangt wird, entbehrt in Erdogans Türkei nicht einer gewissen Ironie.

Bei den Massnahmen zur Covid-Pandemie stellt sich immer wieder die Frage nach der Freiheit. Dürfen Impfverweigerer eine Situation herbeiführen, die die Freiheit aller massiv beeinträchtigt? Läuft das Demonstrationsrecht Gefahr, zu einem modischen Freizeitvergnügen zu entarten? Eine fiktive Geschichte könnte weiterhelfen.

Mit «JFK Revisited» kratzt der amerikanische Regisseur weiter an der offiziellen Version des Tathergangs. Im Video-Ferngespräch erklärt er, warum sein Land seiner Meinung nach seit jenem Attentat vergiftet ist.

Ein Filmteam nimmt in Piemont die Spur der sagenumwobenen Tartufi d’Alba auf. Und es stösst dabei auf hinreissende Charakterköpfe.

Die Folge, angelehnt an einen wahren Fall, dreht sich um ein furchtbares Verbrechen an einer jungen Frau. Weit mehr als um die Tätersuche geht es aber um drei Familien und deren Psychogramm.

Wer ist Harald Naegeli? Das vermag ein ihm gewidmetes Filmporträt nicht abschliessend zu beurteilen. Aber es wird zur feinsinnigen Hommage an einen ebenso humorvollen wie kämpferischen Querkopf.

Weshalb hat die Reprise von «Wetten, dass . . .?» ein enormes Echo gefunden? Es hat wohl mit einer tief wurzelnden Sehnsucht zu tun.

David Virelles ist ein musikalischer Expat. Der kubanische Pianist, der sich in der amerikanischen Jazzszene etabliert hat, wirkt als Dozent in Zürich. Entsprechend weit ist sein Horizont. Im Rahmen des Zürcher Festivals «unerhört!» tritt er solo auf.

Nicole Chevalier gestaltet Verdis «La Traviata» als One-Woman-Show und feiert damit seit zehn Jahren internationale Erfolge. Wer ist die charismatische Sängerin, die jetzt auch in Basel für diese ungewöhnliche Produktion bejubelt wird?

Eine Findungskommission regelt derzeit in aller Stille die Nachfolge von Andreas Homoki am Opernhaus – eine Debatte über die Zukunft der grössten Schweizer Kulturinstitution findet nicht statt. Dabei wäre sie wichtiger als Namedropping.

Auf sie ist Verlass. Mit jedem neuen Album erobert sie die internationalen Charts. Dabei singt Adele mit ihrer ausdrucksstarken Stimme vom Leben in den Untiefen des Alltags. Auch auf «30».

Die Sängerin Joan Wasser spielt nicht nur mit herausragenden Künstlern wie dem Schlagzeuger Tony Allen. Sie betreibt auch ein Spiel mit Rollen und Identitäten.

Der Schriftsteller Michael Krüger hat die Pandemie bisher in grösster Isolation verbracht. In seinen Gedichten erzählt er, wie er dabei das Alphabet der Natur zu buchstabieren lernte.

1135 Seiten umfasst das 1933 erschienene Buch des finnischen Schriftstellers Volter Kilpi auf Deutsch. Es ist ein Roman, der als innerer Monolog eines Dorfes daherkommt. Ein Meisterwerk.

Der Soziologe Steffen Mau sieht darin keinen Widerspruch – in seinem Buch «Sortiermaschinen» präsentiert er die Globalisierung als Phänomen, das die Menschen in zwei Kategorien teilt.

In der Arktis regt sich ein neues literarisches Leben. Indigene aus Grönland, Kanada und Alaska schreiben Werke, die Grenzen überwinden: Von Staaten, Geschlechtern und Armut.

Über die Jahrhunderte hinweg sind unsere Gesellschaften immer sensibler geworden. Die deutsche Philosophin versteht das als Fortschritt – solange man den Individuen auch Widerstandskraft zuspricht.

Die Künstlerin war die Muse der Surrealisten, zugleich rebellierte sie gegen ihre männlichen Kollegen. Dass sich Meret Oppenheim kaum einordnen lässt, zeigen jetzt zwei Schweizer Ausstellungen.

Die Sammlung Bührle ist dort, wo sie hingehört: in einem öffentlichen Museum. Doch die Debatte um das schwierige Erbe wird immer lauter. Die Heimlichtuerei der Verantwortlichen verhindert eine ernsthafte Aufklärung.

Statt über die Benachteiligung von Frauen zu jammern, braucht es Ausstellungen wie «Here We Are!».

Stadt und Kanton Zürich wollen die Ergebnisse der Provenienzforschung für die Sammlung Bührle überprüfen lassen, von unabhängigen Experten. Das sei ein Übergriff, sagt der Direktor der Stiftung.

Der Regie-Altmeister, ein Vordenker des kritischen Musiktheaters, fliegt in Nürnberg aus seiner eigenen Opernproduktion: wegen einer angeblich diskriminierenden Äusserung.

Die Tänzerin und Choreografin hat die Schweizer Tanzszene seit 2013 inspiriert. Jetzt muss sie aus gesundheitlichen Gründen ihren Abschied nehmen – ein herber Verlust, nicht nur für die Bühnen Bern.

Auf der Bühne wird seit je das verhandelt, worüber eine Gesellschaft reden muss: Ein Spaziergang durch die Geschichte in drei Akten und einem Nachspiel.

Die Musikfestspiele in Luzern geben ihre Planungen für das Jahr 2022 bekannt. Das Motto des kommenden Sommerprogramms soll Diskussionen anregen.

Nichtstun, das zeigt die Kölner Inszenierung, kann eine Herausforderung sein. Am aktivsten sind da beinahe die Zuschauer zu Hause.

Rechtzeitig zur Klimakonferenz in Glasgow leistet das kleine Zürcher Theater Neumarkt mit einem «Gletscher-Requiem» einen Poetik-Beitrag zur Klimadebatte. Man hat auf einen solchen Anstoss aus der Kunst lange vergeblich gewartet.

Ethan Zuckerman, ein führender Denker des Internets, äussert sich über Facebooks Pläne für virtuelle Räume und Desinformation als Generationenproblem.

Der deutsch-israelische Sänger Gil Ofarim beschuldigt Leipziger Hotelangestellte, ihn antisemitisch beleidigt zu haben. Die Medien stürzen sich sofort auf den Fall. Dabei ist seine Darstellung zweifelhaft.

Mit einem Spielfilm bittet der öffentlichrechtliche Rundfunk zur Corona-Schulstunde. So schätzt er nicht nur die Zuschauer gering, sondern auch die Fiktion als solche.