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Donnerstag, 14. Oktober 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Andy Hunter mischt gerade den Online-Buchhandel in den USA auf. Er will kleine Läden retten – mit einem Geschäftsmodell, das auch für die Schweiz interessant sein könnte.

Das berühmte Werk des britischen Street-Art-Künstler hat an der Auktion in London weit mehr erzielt als geschätzt. Am Ende ist es für 18,6 Millionen Pfund unter den Hammer gekommen.

Das Sinfonieorchester spielt im Stadtcasino Basel zusammen mit Anna Rossinelli. Beide sind voller Vorfreude, wissen aber auch um die herausfordernden Gegensätze der beiden Musikkulturen.

Ignoranz und Gehässigkeiten am Fernsehen: Die 78-jährige deutsche Literaturkritikerin hat sich mit Aussagen über die Grünen-Politikerin Sarah-Lee Heinrich blamiert. Sie sollte sich entschuldigen.

Hervé Le Telliers Roman «Die Anomalie» treibt ein tiefgründig faszinierendes Spiel mit der Wirklichkeit. Das Buch mausert sich zum Welterfolg.

News und Wissenswertes über das Basler Kulturleben

Das Model spielt in der Netflix-Hitserie ihre erste Rolle – und wurde innert Tagen zur gefragtesten Schauspielerin Südkoreas.

Letztes Mal wurde das Banksy-Bild für eine Million Pfund versteigert, jetzt sollen sogar sechs Millionen drin liegen.

Klapperschlangen sind noch das Harmloseste auf den Ölfeldern in Westtexas: Das dramatische Romandebüt von Elizabeth Wetmore ist gleichzeitig ein Liebesbrief an ihre brutale Heimatstadt.

Vor einem Jahr hatte J. K. Rowling noch einen veritablen Shitstorm am Hals, inklusive Boykott-Aufrufen. Jetzt ist sie zurück – mit einem neuen Bestseller.

Für die aktuelle Ausstellung «Here We Are!» untersuchte das Museum die eigene Sammlung auf Werke von Frauen und stellte fest: «Wir haben mehr Designerinnen, als wir dachten.»

Als erste Schweizer Band spielen Patent Ochsner bei «MTV Unplugged». Doch der Sender, der einst eine Kulturrevolution anzettelte, versinkt in der Bedeutungslosigkeit. Über das schleichende Ende des Musikfernsehens.

Nach anderthalb Jahren fand die Schweizer Comic-Con am letzten Wochenende wieder statt. Der Andrang war deutlich kleiner als in vorigen Jahren – kein Wunder.

Die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim erklärt in einer viel zu kurzen ZDF-Dokureihe, was die Welt zusammenhält.

Die 24-jährige ist der neue Star der Generation Z. Im Erotikthriller «The Voyeurs» spioniert sie ihre Nachbarn aus – und verstrickt das Publikum mit Sex-Szenen in Widersprüche.

Richard Russo ist in den USA ein Literatur-Star. Sein Buch «Mittelalte Männer» ist fast ein Vierteljahrhundert alt. Soziale Streitpunkte von heute kündigten sich darin schon an.

Die Bestsellerautorin übt Kritik an Israels Rolle im Nahostkonflikt – und verweigert die sprachliche Adaption des neusten Werkes «Schöne Welt, wo bist du».

Die «lustigste Frau Deutschlands» hat ein feministisch-satirisches Buch geschrieben. Darin plädiert sie für mehr weibliche Solidarität und sagt, was sie von «Frauen-Arschlöchern» hält.

Das neu auf Deutsch übersetzte Kinderbuch von Margaret Atwood, Autorin von «Der Report der Magd», hält Lebenslehren und eine Art Training für die Zunge bereit.

Paul McCartney räumt mit alten Mythen rund um das Ende der «Fabulous Four» auf. Er sagt, dass John Lennon seinen Austritt schon Monate vor der offiziellen Trennung angekündigt habe.

Bis heute stossen die Träumereien des Ex-Beatles John Lennon auf Interesse – und werden immer wieder neu interpretiert.

«Dad Vibes» beweist: Nu Metal hat sich 2021 überlebt. Immerhin: Die Specials leuchten, ebenso die allseits gefeierten Illuminati Hotties.

Mit Mandaten in Basler Stiftungen gestaltet der Inhaber einer Agentur für Projektumsetzung das Kulturleben aktiv mit. Auf seiner Playlist finden sich aber keine Lokalmatadoren, sondern viel internationaler Indie aus früheren Zeiten.

Mit «Halloween» begann ihre Filmkarriere. 43 Jahre später spielt Jamie Lee Curtis immer noch die Rolle der Verfolgten. Ein Lebensthema.

Was wäre die Basler Comic-Con ohne die bunten Verkleidungskünstler, welche Farbe in die grauen Messehallen bringen? Das waren am Freitag die interessantesten Kostüme.

Die Russin Julia Peressild befindet sich zurzeit auf der Internationalen Raumstation. Dort dreht die Schauspielerin den ersten Film im Kosmos.

Nur die Fassade scheint proper. Eine neue Doku zeigt, wie es im Inneren der skandinavischen Erfolgsband wirklich aussah.

Erst wurde er zum Retter der Klassik hochgejubelt, jetzt wird er als Sektenführer verteufelt. Wer ist Teodor Currentzis? Antworten gab es bei seinen Auftritten in Luzern.

Das Opernhausballett eröffnete die neue Spielzeit mit drei umjubelten Choreografien, zwei davon als Schweizer Erstaufführungen.

Der Zürcher Martin Skalsky ist Filmmusikkomponist und Regisseur. Dabei hat er einst ganz woanders angefangen.

Sie grummelt, fiept und glöckelt: Die neue Kuhn-Orgel in der Zürcher Tonhalle hat bei der Einweihung viel Applaus erhalten. Auch vom deutschen Organisten, der auf ihr spielte.

Die Fondation Beyeler zeigt eine umfassende Retrospektive des spanischen Malers Francisco de Goya.

Auch an der Eröffnung des Erweiterungsbaus war die umstrittene Bührle-Sammlung ein Thema. Ein Besuch lohnt sich aber nicht nur deswegen.

Am Sonntag wird die grosse Goya-Ausstellung in der Fondation Beyeler eröffnet. Der Star der Ausstellung ist «Die bekleidete Maja» aus dem Prado in Madrid.

Mit der Sammlung Bührle wird das Museum zum Schaufenster privater Sammler. Das ist ein Rückschritt in feudalistische Zeiten. Das junge Publikum hat nichts davon.

Barão-Hutter Architekten haben die Alte Reithalle in Aarau radikal erhalten und umgebaut. Der Kultur bietet der Raum fast grenzenlose Möglichkeiten.

Bericht über den Besuch des Schauspielers auf der BaZ-Redaktion, der in eine Begegnung mit einem Rückwärtslaufenden, Marcel Ospel und dem beliebten HD Läppli ausartete. Erhellend.

Das Ballett Theater Basel geht bei der Gesundheitsversorgung der Kompaniemitglieder eine Partnerschaft mit dem Kantonsspital Baselland ein. Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg der Anerkennung des Tanzberufs.

Jonas Darvas und sein junges Team machen Ernst mit dem Generationenwechsel im Neuen Theater Dornach. So geht Kultur an der Peripherie.

Das Bild «Love is in the bin», das 2018 bei Sotheby’s in London für eine Million Pfund versteigert und kurz darauf zur Hälfte geschreddert worden war, erzielte jetzt 16 Millionen Pfund.

Der legendäre Zürcher Verleger besass eine abenteuerliche Neugier, und er war auf tollkühne Weise verschwenderisch.

Die Benin-Bronzen sind ein Symbol für Raubgut aus kolonialen Zeiten. Nun will Deutschland die Eigentumsrechte an den wertvollen Kunstobjekten überschreiben. Das ist nur ein erster Schritt.

London, Oslo und Singapur verkünden eine autofreie Zukunft. Die Prophezeiungen sind unglaubwürdig.

Heinrich August Winkler setzt sich mit dem «Streit um die deutsche Geschichte» auseinander. In der Essaysammlung des Historikers spiegelt sich die Grundfrage, die seine Generation beschäftigte.

Die Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer macht sich seit Jahren um vergessene Werke von Schweizer Komponisten verdient. Anfang 2022 übernimmt sie ausserdem die Intendanz von Andermatt Music. Am Wochenende gastiert die Vielseitige in der Tonhalle Zürich.

Der Gott des Gemetzels kommt aus Korea: Der Regisseur Hwang Dong Hyuk hat ein Horrorszenario erdacht, worin Superreiche sich einen Heidenspass daraus machen, Menschen in tödlichen Spielen gegeneinander antreten zu lassen.

Das Saisoneröffnungskonzert des ZKO mit Stargeiger Daniel Hope im Zentrum zeigt die Stärken, aber auch einige Schwächen des «Systems Hope».

Sally Rooneys Romane verkaufen sich millionenfach. Nun verhindert sie eine hebräische Ausgabe ihres neuen Romans und sorgt damit für einen literarischen Skandal.

Man hat sich schon fast daran gewöhnt, dass Filme aus Korea die Welt bewegen. Gegenwärtig stürmt die Serie «Squid Game» die internationalen Charts. Nicht zufällig reitet die südkoreanische Kultur auf einer Erfolgswelle.

Wir entschieden aufgrund von falschen Annahmen und machten immer die gleichen Fehler, sagt Steven Pinker. «Mehr Rationalität» ist eine Reise durch die Untiefen der Vernunft.

Brechendes Eis und mutierte Insekten: Wandel bedeutet immer auch Zerstörung. «Earth Beats» zeigt Naturbilder in Zeiten einer sich rasch wandelnden Biosphäre.

Zur Kunststadt Zürich tragen auch die Galeristen bei – ein kunstsinniger Spaziergang entlang der Rämistrasse.

Die Gastronomie ist vielversprechend. Doch am Heimplatz staut sich der Verkehr, im Garten das Heckengrün.

Die Kunsthaus-Sammlung hat heute eine Grösse erreicht, die nach einem selbstbewussten Auftritt verlangt.

Die Schriftstellerin Sibylle Berg engagiert sich gegen das Covid-19-Gesetz und befürchtet einen Überwachungsstaat. Manche Massnahmengegner wähnen sich schon jetzt in Orwells Roman «1984». Was sagt die Assoziation mit dem Dystopischen über die Zeit?

Der britische Historiker hat die Covid-19-Krise analysiert – mit überraschenden Ergebnissen.

Der Brexit hat zu chaotischen Zuständen in Grossbritannien geführt. Die Briten ertragen die Unannehmlichkeiten mit stoischer Ruhe und Humor. Nur um Weihnachten machen sie sich ernsthaft Sorgen.

Wer kennt nicht den Riff und die Melodie von «Take On Me»? Der Hit war für das Trio zunächst ein Glücksfall, aber er erwies sich auch als Korsett, wie «a-ha, the Movie» zeigt.

Einmal noch darf Deutschland mit Thomas Gottschalk ans Lagerfeuer.

Mit «Bad Luck Banging or Loony Porn» und «Titane» sind gleich zwei Festivaltitel in den Kinos angelaufen, die mit grotesken und expliziten Sexszenen provozieren. Anders als Kritiker monieren, geht es um viel mehr als Pornografie.

Der Kieler Kommissar Borowski trifft auf seinen besten Feind, und dieser trägt den Anzug des Ermittlers. Der letzte Teil der Tragödie um den Mörder Kai Korthals wird in die Geschichte eingehen.

Agent 007 ist zurück auf der Leinwand, um die Welt und das Kino zu retten. Nebenbei feilt er auch in «No Time to Die» gehörig an seinem Image. Selbst zum Schälen eines Apfels ist er sich nicht zu schade.

Mit «The Sound of Silence» begann eine lange Karriere. Nun wird der Singer-Songwriter achtzig Jahre alt.

Der Sänger Roberto Blanco hat sich zum Sprachrohr einer Bewegung gemacht, die mit einer Exhumierung die angeblich afrikanische Abstammung des Komponisten belegen will. Die geschmacklose Forderung hat wenig Nutzen, aber eine lange Tradition.

Das ZKO weist die happigen Vorwürfe zurück, die sein eigener Förderverein gegen die Geschäftsführung erhoben hat. Es geht um etwaige Bilanzfehler, Auftritte in der Pandemie – und um eine Stradivari.

Der Musikdirektor des Zürcher Kammerorchesters schöpft für die Konzertsaison 2021/22 aus den Erfahrungen des letzten Jahres.

Die Eröffnung des neuen Konzertsaals in München ist ein starkes Signal. Ob die Isarphilharmonie eine dauerhafte Lösung ist, bleibt jedoch offen.

Die deutsche Autorin erzählt in ihrem fulminanten Roman vier Lebensschicksale. «Im Menschen muss alles herrlich sein» ist der Versuch, die Bruchstücke des Daseins zu einem Ganzen zu fügen.

Sergei Lebedew ist eine der massgeblichen Stimmen der russischen Gegenwartsliteratur. Er schreibt Romane, in denen er Motive aus seiner eigenen Familiengeschichte verarbeitet. Das erweist sich als eminent politisch.

Nicht wenigen gilt Alexander Goldstein (1957–2006) als wichtigster russischer Schriftsteller der jüngeren Zeit. Seine Prosa spannt einen berauschenden Bogen zwischen unterschiedlichsten Lebenswelten und fasziniert durch Vielfalt und ausserordentliche Suggestivität.

Mit den Umbrüchen, die das 19. Jahrhundert prägten, wollten die drei Männer je unterschiedlich umgehen. Doch scharfsinnig zeigt Münkler auch auf, was sie miteinander verband.

Als Jugendlicher wurde Jens Söring verurteilt. Vor zwei Jahren wurde er aus der Haft entlassen. Nun erlebt er zum ersten Mal, was das ist: ein normaler Alltag.

Die Dokumentation zu Emil Bührle im neuen Zürcher Kunsthaus ist zu defensiv. Sie meidet es, die Dinge beim Namen zu nennen. Will man es damit vor allem den Leihgebern der kontrovers diskutierten Kunstsammlung recht machen?

Rem Koolhaas und sein niederländisches Büro OMA bringen mit einem spektakulären Umbau Bewegung in Berlins Shoppingmeile und eröffnen mit einer Modeschau.

Nur zehn Tage hat ein Festival Zeit, dem «Internationales Congress-Center» neues Leben einzuhauchen. Eine dichtgedrängte, bunte Mischung lässt den totgesagten Koloss zumindest teilweise aufleben. Leider nützt das wenig, solange die Politik wegschaut.

Er war ein Moderner vor der Zeit und wohl der erste politische Künstler überhaupt: Jetzt ist der grosse spanische Maler in seiner ganzen Tiefe in der Fondation Beyeler zu sehen.

Im Zwiegespräch mit einer altehrwürdigen Institution wird uns verraten, was heute das Kunsthaus ausmacht: Es ist neben der Grösse, die sich sozusagen verdoppelt hat, vor allem die Fülle an Kunst, die beeindruckt.

In «Angels’ Atlas» laufen die Körper zur Höchstform gegen ihre eigene Vergänglichkeit auf, und die Zürcher Ballett-Kompanie zeigt sich von ihrer besten Seite.

In «Saal 600: Spurensuche» dient der Originalschauplatz einem dokumentarischen Theaterabend, in dem historische Verbrechen verhandelt werden. Aber es geht auch um die deutsche Gegenwart.

Basel zeigt ein Reenactment der Uraufführung von 1962. Aktuell bleibt der Bühnenklassiker nur im zweiten Akt, im ersten türmen sich die Staubschichten.

In seiner Dürrenmatt-Inszenierung nimmt sich der Schauspielhaus-Intendant und Regisseur Nicolas Stemann überraschende Freiheiten heraus. Darf er das?

Die linke Kulturszene Berlins trifft sich wieder in der Volksbühne. Der Regisseur René Pollesch soll einmal mehr für lebendiges und provokantes Theater sorgen. Sein Auftakt wirkt jedoch lau.

Am Grand Théâtre de Genève startet die Spielzeit mit der Tolstoi-Oper «Krieg und Frieden» von Sergei Prokofjew. Die bildgewaltige Inszenierung gibt dem Werk eine überraschende Wendung.

Mit seinem Podcast «War Room» greift der Trump-Stratege Steve Bannon nicht nur die Medien und die Demokraten an. Er will auch die Macht innerhalb der Republikanischen Partei gewinnen. Dass ihn Twitter und Youtube gesperrt haben, ist ihm egal.

Ein Gerücht wird zur Schlagzeile, die Dutzende weitere Schlagzeilen provoziert – wie Ueli Maurer für kurze Zeit zum Rentner wurde.

Neue Methoden zur Recherche mithilfe von digitalen Beweisvideos oder Satellitenbildern drohen den Internet-Pranger noch erbarmungsloser zu machen. Ihr Einsatz eröffnet allerdings grosse Chancen.