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Mittwoch, 13. Oktober 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Sally Rooneys Romane verkaufen sich millionenfach. Nun verhindert sie eine hebräische Ausgabe ihres neuen Romans und sorgt damit für einen literarischen Skandal.

Wir entschieden aufgrund von falschen Annahmen und machten immer die gleichen Fehler, sagt Steven Pinker. «Mehr Rationalität» ist eine Reise durch die Untiefen der Vernunft.

Mit «The Sound of Silence» begann eine lange Karriere. Nun wird der Singer-Songwriter achtzig Jahre alt.

Der Gott des Gemetzels kommt aus Korea: Der Regisseur Hwang Dong Hyuk hat ein Horrorszenario erdacht, worin Superreiche sich einen Heidenspass daraus machen, Menschen in tödlichen Spielen gegeneinander antreten zu lassen.

Man hat sich schon fast daran gewöhnt, dass Filme aus Korea die Welt bewegen. Gegenwärtig stürmt die Serie «Squid Game» die internationalen Charts. Nicht zufällig reitet die südkoreanische Kultur auf einer Erfolgswelle.

Die Dokumentation zu Emil Bührle im neuen Zürcher Kunsthaus ist zu defensiv. Sie meidet es, die Dinge beim Namen zu nennen. Will man es damit vor allem den Leihgebern der kontrovers diskutierten Kunstsammlung recht machen?

Eine hoch subventionierte Kulturstätte ist kein Spekulationsobjekt, und Kunst lebt von Inhalten, nicht von Hüllen und Foyers. Also soll kein Prestigeprojekt den historischen Theaterraum verdrängen.

Wer kennt nicht den Riff und die Melodie von «Take On Me»? Der Hit war für das Trio zunächst ein Glücksfall, aber er erwies sich auch als Korsett, wie «a-ha, the Movie» zeigt.

Einmal noch darf Deutschland mit Thomas Gottschalk ans Lagerfeuer.

Die Schriftstellerin Sibylle Berg engagiert sich gegen das Covid-19-Gesetz und befürchtet einen Überwachungsstaat. Manche Massnahmengegner wähnen sich schon jetzt in Orwells Roman «1984». Was sagt die Assoziation mit dem Dystopischen über die Zeit?

Brechendes Eis und mutierte Insekten: Wandel bedeutet immer auch Zerstörung. «Earth Beats» zeigt Naturbilder in Zeiten einer sich rasch wandelnden Biosphäre.

Zur Kunststadt Zürich tragen auch die Galeristen bei – ein kunstsinniger Spaziergang entlang der Rämistrasse.

Die Gastronomie ist vielversprechend. Doch am Heimplatz staut sich der Verkehr, im Garten das Heckengrün.

Die Kunsthaus-Sammlung hat heute eine Grösse erreicht, die nach einem selbstbewussten Auftritt verlangt.

Der britische Historiker hat die Covid-19-Krise analysiert – mit überraschenden Ergebnissen.

Der Brexit hat zu chaotischen Zuständen in Grossbritannien geführt. Die Briten ertragen die Unannehmlichkeiten mit stoischer Ruhe und Humor. Nur um Weihnachten machen sie sich ernsthaft Sorgen.

Wir haben eine unzulängliche Vorstellung von der Natur und unserem Verhältnis zu ihr. Darum läuft auch im Umweltschutz einiges falsch.

Mit «Bad Luck Banging or Loony Porn» und «Titane» sind gleich zwei Festivaltitel in den Kinos angelaufen, die mit grotesken und expliziten Sexszenen provozieren. Anders als Kritiker monieren, geht es um viel mehr als Pornografie.

Der Kieler Kommissar Borowski trifft auf seinen besten Feind, und dieser trägt den Anzug des Ermittlers. Der letzte Teil der Tragödie um den Mörder Kai Korthals wird in die Geschichte eingehen.

Agent 007 ist zurück auf der Leinwand, um die Welt und das Kino zu retten. Nebenbei feilt er auch in «No Time to Die» gehörig an seinem Image. Selbst zum Schälen eines Apfels ist er sich nicht zu schade.

Der amerikanische Regisseur und Drehbuchautor wird am Zurich Film Festival geehrt. Im Telefongespräch erläutert er, auf welchem Weg er sich künstlerische Freiheiten verschafft.

Fast drei Stunden kämpft James Bond diesmal gegen einen etwas blutleeren Bösewicht und seine eigenen inneren Dämonen an. Damit mutet er sich und dem Publikum einiges zu – und schafft Emotionen.

Das ZKO weist die happigen Vorwürfe zurück, welche ihr Förderverein erhoben hat. Es geht um etwaige Bilanzfehler, Auftritte in der Pandemie – und eine Stradivari.

Der Musikdirektor des Zürcher Kammerorchesters schöpft für die Konzertsaison 2021/22 aus den Erfahrungen des letzten Jahres.

Der Sänger Roberto Blanco hat sich zum Sprachrohr einer Bewegung gemacht, die mit einer Exhumierung die angeblich afrikanische Abstammung des Komponisten belegen will. Die geschmacklose Forderung hat wenig Nutzen, aber eine lange Tradition.

Die Eröffnung des neuen Konzertsaals in München ist ein starkes Signal. Ob die Isarphilharmonie eine dauerhafte Lösung ist, bleibt jedoch offen.

Das traditionsreichste Festival für die Musik unserer Zeit steht im hundertsten Jahr seines Bestehens vor neuen, teilweise brisanten Fragestellungen.

Die deutsche Autorin erzählt in ihrem fulminanten Roman vier Lebensschicksale. «Im Menschen muss alles herrlich sein» ist der Versuch, die Bruchstücke des Daseins zu einem Ganzen zu fügen.

Sergei Lebedew ist eine der massgeblichen Stimmen der russischen Gegenwartsliteratur. Er schreibt Romane, in denen er Motive aus seiner eigenen Familiengeschichte verarbeitet. Das erweist sich als eminent politisch.

Nicht wenigen gilt Alexander Goldstein (1957–2006) als wichtigster russischer Schriftsteller der jüngeren Zeit. Seine Prosa spannt einen berauschenden Bogen zwischen unterschiedlichsten Lebenswelten und fasziniert durch Vielfalt und ausserordentliche Suggestivität.

Mit den Umbrüchen, die das 19. Jahrhundert prägten, wollten die drei Männer je unterschiedlich umgehen. Doch scharfsinnig zeigt Münkler auch auf, was sie miteinander verband.

Als Jugendlicher wurde Jens Söring verurteilt. Vor zwei Jahren wurde er aus der Haft entlassen. Nun erlebt er zum ersten Mal, was das ist: ein normaler Alltag.

Rem Koolhaas und sein niederländisches Büro OMA bringen mit einem spektakulären Umbau Bewegung in Berlins Shoppingmeile und eröffnen mit einer Modeschau.

Nur zehn Tage hat ein Festival Zeit, dem «Internationales Congress-Center» neues Leben einzuhauchen. Eine dichtgedrängte, bunte Mischung lässt den totgesagten Koloss zumindest teilweise aufleben. Leider nützt das wenig, solange die Politik wegschaut.

Er war ein Moderner vor der Zeit und wohl der erste politische Künstler überhaupt: Jetzt ist der grosse spanische Maler in seiner ganzen Tiefe in der Fondation Beyeler zu sehen.

Im Zwiegespräch mit einer altehrwürdigen Institution wird uns verraten, was heute das Kunsthaus ausmacht: Es ist neben der Grösse, die sich sozusagen verdoppelt hat, vor allem die Fülle an Kunst, die beeindruckt.

Die italienische Modemarke Gucci dekoriert die schönste Suite im Savoy-Hotel in London.

In «Angels’ Atlas» laufen die Körper zur Höchstform gegen ihre eigene Vergänglichkeit auf, und die Zürcher Ballett-Kompanie zeigt sich von ihrer besten Seite.

In «Saal 600: Spurensuche» dient der Originalschauplatz einem dokumentarischen Theaterabend, in dem historische Verbrechen verhandelt werden. Aber es geht auch um die deutsche Gegenwart.

Basel zeigt ein Reenactment der Uraufführung von 1962. Aktuell bleibt der Bühnenklassiker nur im zweiten Akt, im ersten türmen sich die Staubschichten.

In seiner Dürrenmatt-Inszenierung nimmt sich der Schauspielhaus-Intendant und Regisseur Nicolas Stemann überraschende Freiheiten heraus. Darf er das?

Die linke Kulturszene Berlins trifft sich wieder in der Volksbühne. Der Regisseur René Pollesch soll einmal mehr für lebendiges und provokantes Theater sorgen. Sein Auftakt wirkt jedoch lau.

Am Grand Théâtre de Genève startet die Spielzeit mit der Tolstoi-Oper «Krieg und Frieden» von Sergei Prokofjew. Die bildgewaltige Inszenierung gibt dem Werk eine überraschende Wendung.

Mit seinem Podcast «War Room» greift der Trump-Stratege Steve Bannon nicht nur die Medien und die Demokraten an. Er will auch die Macht innerhalb der Republikanischen Partei gewinnen. Dass ihn Twitter und Youtube gesperrt haben, ist ihm egal.

Ein Gerücht wird zur Schlagzeile, die Dutzende weitere Schlagzeilen provoziert – wie Ueli Maurer für kurze Zeit zum Rentner wurde.

Neue Methoden zur Recherche mithilfe von digitalen Beweisvideos oder Satellitenbildern drohen den Internet-Pranger noch erbarmungsloser zu machen. Ihr Einsatz eröffnet allerdings grosse Chancen.