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Dienstag, 12. Oktober 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Mit ihrem Engagement gegen die Corona-Politik des Bundes macht sich die linke Autorin Freunde bei rechten Massnahmengegnern – und Feinde in der Künstlerszene.

Wer ist die grösste Band aller Zeiten? Für die Beatles-Legende steht fest: Sicher nicht die Rolling Stones.

Die Bestsellerautorin übt Kritik an Israels Rolle im Nahostkonflikt – und verweigert die sprachliche Adaption des neusten Werkes «Schöne Welt, wo bist du».

Als erste Schweizer Band spielen Patent Ochsner bei «MTV Unplugged». Doch der Sender, der einst eine Kulturrevolution anzettelte, versinkt in der Bedeutungslosigkeit. Über das schleichende Ende des Musikfernsehens.

Paul McCartney räumt mit alten Mythen rund um das Ende der «Fabulous Four» auf. Er sagt, dass John Lennon seinen Austritt schon Monate vor der offiziellen Trennung angekündigt habe.

Nach anderthalb Jahren fand die Schweizer Comic-Con am letzten Wochenende wieder statt. Der Andrang war deutlich kleiner als in vorigen Jahren – kein Wunder.

News und Wissenswertes über das Basler Kulturleben

Die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim erklärt in einer viel zu kurzen ZDF-Dokureihe, was die Welt zusammenhält.

Die «lustigste Frau Deutschlands» hat ein feministisch-satirisches Buch geschrieben. Darin plädiert sie für mehr weibliche Solidarität und sagt, was sie von «Frauen-Arschlöchern» hält.

Mit «Halloween» begann ihre Filmkarriere. 43 Jahre später spielt Jamie Lee Curtis immer noch die Rolle der Verfolgten. Ein Lebensthema.

Nachrichten, Personalien und Fundstücke aus der realen und digitalen Welt der Kultur. Rund um die Uhr aktualisiert.

Die 24-jährige ist der neue Star der Generation Z. Im Erotikthriller «The Voyeurs» spioniert sie ihre Nachbarn aus – und verstrickt das Publikum mit Sex-Szenen in Widersprüche.

Was wäre die Basler Comic-Con ohne die bunten Verkleidungskünstler, welche Farbe in die grauen Messehallen bringen? Das waren am Freitag die interessantesten Kostüme.

Die Serie aus Korea entpuppt sich überraschend als grösster Netflix-Renner. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu den tödlichen Kinderspielen.

Am kommenden Wochenende findet in Basel das erste Serienfestival der Schweiz statt. Initiant Urs Dillier erklärt die Idee dahinter.

Das neu auf Deutsch übersetzte Kinderbuch von Margaret Atwood, Autorin von «Der Report der Magd», hält Lebenslehren und eine Art Training für die Zunge bereit.

Abdulrazak Gurnah erhält den Literatur-Nobelpreis für seinen kompromisslosen Blick auf die Effekte des Kolonialismus.

Schriftstellerin Herta Müller war in der Schweiz. Ihr wichtigstes Thema: Die Diktatur. Hat nichts mit uns zu tun – oder?

«Offene Fenster, offene Türen»: Hansjörg Schertenleib hat aus Medienkritik einen Roman gemacht über Sex zwischen Lehrer und Schülerin. Gelegenheit macht Liebe – sonst noch was?

Bis heute stossen die Träumereien des Ex-Beatles John Lennon auf Interesse – und werden immer wieder neu interpretiert.

«Dad Vibes» beweist: Nu Metal hat sich 2021 überlebt. Immerhin: Die Specials leuchten, ebenso die allseits gefeierten Illuminati Hotties.

Mit Mandaten in Basler Stiftungen gestaltet der Inhaber einer Agentur für Projektumsetzung das Kulturleben aktiv mit. Auf seiner Playlist finden sich aber keine Lokalmatadoren, sondern viel internationaler Indie aus früheren Zeiten.

Dr. Lonnie Smith war einer der ersten, die verstanden, dass man die Hammond zum Fauchen, Keuchen, Brüllen bringen muss.

Die Russin Julia Peressild befindet sich zurzeit auf der Internationalen Raumstation. Dort dreht die Schauspielerin den ersten Film im Kosmos.

Nur die Fassade scheint proper. Eine neue Doku zeigt, wie es im Inneren der skandinavischen Erfolgsband wirklich aussah.

Der neue 007-Film hält ein ziemlich unübliches Finale für den Superagenten bereit. Ist dies der Schlusspunkt in der Karriere der Kinofigur, wie wir sie kennen? Eine Kontroverse. Vorsicht, Spoiler!

Der französische Star hat einen Umweltfilm produziert – im Zentrum steht das Engagement junger Menschen.

Erst wurde er zum Retter der Klassik hochgejubelt, jetzt wird er als Sektenführer verteufelt. Wer ist Teodor Currentzis? Antworten gab es bei seinen Auftritten in Luzern.

Das Opernhausballett eröffnete die neue Spielzeit mit drei umjubelten Choreografien, zwei davon als Schweizer Erstaufführungen.

Der Zürcher Martin Skalsky ist Filmmusikkomponist und Regisseur. Dabei hat er einst ganz woanders angefangen.

Sie grummelt, fiept und glöckelt: Die neue Kuhn-Orgel in der Zürcher Tonhalle hat bei der Einweihung viel Applaus erhalten. Auch vom deutschen Organisten, der auf ihr spielte.

Die Fondation Beyeler zeigt eine umfassende Retrospektive des spanischen Malers Francisco de Goya.

Auch an der Eröffnung des Erweiterungsbaus war die umstrittene Bührle-Sammlung ein Thema. Ein Besuch lohnt sich aber nicht nur deswegen.

Am Sonntag wird die grosse Goya-Ausstellung in der Fondation Beyeler eröffnet. Der Star der Ausstellung ist «Die bekleidete Maja» aus dem Prado in Madrid.

Mit der Sammlung Bührle wird das Museum zum Schaufenster privater Sammler. Das ist ein Rückschritt in feudalistische Zeiten. Das junge Publikum hat nichts davon.

Das Ballett Theater Basel geht bei der Gesundheitsversorgung der Kompaniemitglieder eine Partnerschaft mit dem Kantonsspital Baselland ein. Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg der Anerkennung des Tanzberufs.

Jonas Darvas und sein junges Team machen Ernst mit dem Generationenwechsel im Neuen Theater Dornach. So geht Kultur an der Peripherie.

In Basel hat ein neues Stück des Regisseurs Thom Luz Premiere gefeiert. Darin werden «Die Jahreszeiten» von Haydn zerlegt und Dirigenten vorgeführt. Das Ergebnis? Eher lau.

Das Theater Basel rekonstruiert die 60 Jahre alte Uraufführung von Dürrenmatts Erfolgsstück. Und lässt damit das Publikum spüren, wie es ist, ganz von vorne anzufangen.

Wer kennt nicht den Riff und die Melodie von «Take On Me»? Der Hit war für das Trio zunächst ein Glücksfall, aber er erwies sich auch als Korsett, wie «a-ha, the Movie» zeigt.

Einmal noch darf Deutschland mit Thomas Gottschalk ans Lagerfeuer.

Die Schriftstellerin Sibylle Berg engagiert sich gegen das Covid-19-Gesetz und befürchtet einen Überwachungsstaat. Manche Massnahmengegner wähnen sich schon jetzt in Orwells Roman «1984». Was sagt die Assoziation mit dem Dystopischen über die Zeit?

Das ZKO weist die happigen Vorwürfe zurück, welche ihr Förderverein erhoben hat. Es geht um etwaige Bilanzfehler, Auftritte in der Pandemie – und eine Stradivari.

Auf der Insel darf man in Sachen Mode alles.

Der britische Historiker hat die Covid-19-Krise analysiert – mit überraschenden Ergebnissen.

Rem Koolhaas und sein niederländisches Büro OMA bringen mit einem spektakulären Umbau Bewegung in Berlins Shoppingmeile und eröffnen mit einer Modeschau.

Die deutsche Autorin erzählt in ihrem fulminanten Roman vier Lebensschicksale. «Im Menschen muss alles herrlich sein» ist der Versuch, die Bruchstücke des Daseins zu einem Ganzen zu fügen.

Mit «Bad Luck Banging or Loony Porn» und «Titane» sind gleich zwei Festivaltitel in den Kinos angelaufen, die mit grotesken und expliziten Sexszenen provozieren. Anders als Kritiker monieren, geht es um viel mehr als Pornografie.

Der Musikdirektor des Zürcher Kammerorchesters schöpft für die Konzertsaison 2021/22 aus den Erfahrungen des letzten Jahres.

Der Sänger Roberto Blanco hat sich zum Sprachrohr einer Bewegung gemacht, die mit einer Exhumierung die angeblich afrikanische Abstammung des Komponisten belegen will. Die geschmacklose Forderung hat wenig Nutzen, aber eine lange Tradition.

Brechendes Eis und mutierte Insekten: Wandel bedeutet immer auch Zerstörung. «Earth Beats» zeigt Naturbilder in Zeiten einer sich rasch wandelnden Biosphäre.

Zur Kunststadt Zürich tragen auch die Galeristen bei – ein kunstsinniger Spaziergang entlang der Rämistrasse.

Die Gastronomie ist vielversprechend. Doch am Heimplatz staut sich der Verkehr, im Garten das Heckengrün.

Die Kunsthaus-Sammlung hat heute eine Grösse erreicht, die nach einem selbstbewussten Auftritt verlangt.

Der Brexit hat zu chaotischen Zuständen in Grossbritannien geführt. Die Briten ertragen die Unannehmlichkeiten mit stoischer Ruhe und Humor. Nur um Weihnachten machen sie sich ernsthaft Sorgen.

Wir haben eine unzulängliche Vorstellung von der Natur und unserem Verhältnis zu ihr. Darum läuft auch im Umweltschutz einiges falsch.

Das Individuum verliert seinen bedingungslosen Anspruch auf Integrität und wird durch staatliche Zwangsmassnahmen instrumentalisiert. Dies zeigt sich bei der Corona-Politik und bei Fragen um die Organspende. Der Rechtsstaat ist herausgefordert.

Der Kieler Kommissar Borowski trifft auf seinen besten Feind, und dieser trägt den Anzug des Ermittlers. Der letzte Teil der Tragödie um den Mörder Kai Korthals wird in die Geschichte eingehen.

Agent 007 ist zurück auf der Leinwand, um die Welt und das Kino zu retten. Nebenbei feilt er auch in «No Time to Die» gehörig an seinem Image. Selbst zum Schälen eines Apfels ist er sich nicht zu schade.

Der amerikanische Regisseur und Drehbuchautor wird am Zurich Film Festival geehrt. Im Telefongespräch erläutert er, auf welchem Weg er sich künstlerische Freiheiten verschafft.

Fast drei Stunden kämpft James Bond diesmal gegen einen etwas blutleeren Bösewicht und seine eigenen inneren Dämonen an. Damit mutet er sich und dem Publikum einiges zu – und schafft Emotionen.

In den sechziger Jahren hatte Agent 007 seinen ersten offiziellen Auftritt hinter dem Eisernen Vorhang: In einem Roman tritt er gegen das bulgarische Pendant an – mit fatalen Folgen für Bond.

Die Eröffnung des neuen Konzertsaals in München ist ein starkes Signal. Ob die Isarphilharmonie eine dauerhafte Lösung ist, bleibt jedoch offen.

Das traditionsreichste Festival für die Musik unserer Zeit steht im hundertsten Jahr seines Bestehens vor neuen, teilweise brisanten Fragestellungen.

Aus Interviews mit Musikern hat Christoph Dallach ein materialreiches und gut zu lesendes Buch über den Krautrock montiert.

Nach 1968 entwickelte sich in Westdeutschland eine abenteuerliche Pop-Musik. Krautrock hatte wenig zu tun mit dem amerikanischen oder britischen Rock. Aber Bands wie Faust fanden ausgerechnet in Grossbritannien am meisten Beachtung.

Mit einem eindringlichen Dirigat von Benjamin Brittens «War Requiem» kehrt Kent Nagano zum Tonhalle-Orchester Zürich zurück. Eine Sternstunde im soeben wiedereröffneten Konzertsaal.

Sergei Lebedew ist eine der massgeblichen Stimmen der russischen Gegenwartsliteratur. Er schreibt Romane, in denen er Motive aus seiner eigenen Familiengeschichte verarbeitet. Das erweist sich als eminent politisch.

Nicht wenigen gilt Alexander Goldstein (1957–2006) als wichtigster russischer Schriftsteller der jüngeren Zeit. Seine Prosa spannt einen berauschenden Bogen zwischen unterschiedlichsten Lebenswelten und fasziniert durch Vielfalt und ausserordentliche Suggestivität.

Mit den Umbrüchen, die das 19. Jahrhundert prägten, wollten die drei Männer je unterschiedlich umgehen. Doch scharfsinnig zeigt Münkler auch auf, was sie miteinander verband.

Als Jugendlicher wurde Jens Söring verurteilt. Vor zwei Jahren wurde er aus der Haft entlassen. Nun erlebt er zum ersten Mal, was das ist: ein normaler Alltag.

Eine monumentale Quellenedition zur Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden liegt jetzt vollständig vor.

Nur zehn Tage hat ein Festival Zeit, dem «Internationales Congress-Center» neues Leben einzuhauchen. Eine dichtgedrängte, bunte Mischung lässt den totgesagten Koloss zumindest teilweise aufleben. Leider nützt das wenig, solange die Politik wegschaut.

Er war ein Moderner vor der Zeit und wohl der erste politische Künstler überhaupt: Jetzt ist der grosse spanische Maler in seiner ganzen Tiefe in der Fondation Beyeler zu sehen.

Im Zwiegespräch mit einer altehrwürdigen Institution wird uns verraten, was heute das Kunsthaus ausmacht: Es ist neben der Grösse, die sich sozusagen verdoppelt hat, vor allem die Fülle an Kunst, die beeindruckt.

Die italienische Modemarke Gucci dekoriert die schönste Suite im Savoy-Hotel in London.

Die Zürcher würden bald öfter ins Kunsthaus gehen, auch ohne sich eine Ausstellung anzusehen, imaginiert der britische Architekt im Gespräch.

In «Angels’ Atlas» laufen die Körper zur Höchstform gegen ihre eigene Vergänglichkeit auf, und die Zürcher Ballett-Kompanie zeigt sich von ihrer besten Seite.

In «Saal 600: Spurensuche» dient der Originalschauplatz einem dokumentarischen Theaterabend, in dem historische Verbrechen verhandelt werden. Aber es geht auch um die deutsche Gegenwart.

Basel zeigt ein Reenactment der Uraufführung von 1962. Aktuell bleibt der Bühnenklassiker nur im zweiten Akt, im ersten türmen sich die Staubschichten.

In seiner Dürrenmatt-Inszenierung nimmt sich der Schauspielhaus-Intendant und Regisseur Nicolas Stemann überraschende Freiheiten heraus. Darf er das?

Die linke Kulturszene Berlins trifft sich wieder in der Volksbühne. Der Regisseur René Pollesch soll einmal mehr für lebendiges und provokantes Theater sorgen. Sein Auftakt wirkt jedoch lau.

Am Grand Théâtre de Genève startet die Spielzeit mit der Tolstoi-Oper «Krieg und Frieden» von Sergei Prokofjew. Die bildgewaltige Inszenierung gibt dem Werk eine überraschende Wendung.

Mit seinem Podcast «War Room» greift der Trump-Stratege Steve Bannon nicht nur die Medien und die Demokraten an. Er will auch die Macht innerhalb der Republikanischen Partei gewinnen. Dass ihn Twitter und Youtube gesperrt haben, ist ihm egal.

Ein Gerücht wird zur Schlagzeile, die Dutzende weitere Schlagzeilen provoziert – wie Ueli Maurer für kurze Zeit zum Rentner wurde.

Neue Methoden zur Recherche mithilfe von digitalen Beweisvideos oder Satellitenbildern drohen den Internet-Pranger noch erbarmungsloser zu machen. Ihr Einsatz eröffnet allerdings grosse Chancen.