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Sonntag, 10. Oktober 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Die 24-jährige Sydney Sweeney gilt seit der Serie «Euphoria» als Star ihrer Generation. Nun spioniert sie im Erotikthriller «The Voyeurs» ihre Nachbarn aus.

Erst wurde er zum Retter der Klassik hochgejubelt, jetzt wird er als Sektenführer verteufelt. Wer ist Teodor Currentzis? Antworten gab es bei seinen Auftritten in Luzern.

Ob Klimajugend, kurdische Kämpferinnen gegen den Islamischen Staat oder Oppositionelle in Chile: Sie alle singen das italienische Partisanenlied «Bella ciao». Warum eigentlich?

Bis heute stossen die Träumereien des Ex-Beatles John Lennon auf Interesse – und werden immer wieder neu interpretiert.

Testen Sie, wie gut Sie seltene Wörter kennen – vor allem alte, gehobene und gediegene.

Nachrichten, Personalien und Fundstücke aus der realen und digitalen Welt der Kultur. Rund um die Uhr aktualisiert.

News und Wissenswertes über das Basler Kulturleben

Er hat als Exit-Mitarbeiter Hunderten Menschen beim Sterben geholfen. Nun wird Pfarrer Werner Kriesi 90 und spricht über die moralischen und praktischen Fragen seiner Aufgabe.

Was wäre die Basler Comic-Con ohne die bunten Verkleidungskünstler, welche Farbe in die grauen Messehallen bringen? Das waren am Freitag die interessantesten Kostüme.

Das soziale Netzwerk vereinfacht seine Video-Angebote – der Wildwuchs war zu verwirrend für Nutzerinnen und Nutzer geworden.

Die Serie aus Korea entpuppt sich überraschend als grösster Netflix-Renner. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu den tödlichen Kinderspielen.

Am kommenden Wochenende findet in Basel das erste Serienfestival der Schweiz statt. Initiant Urs Dillier erklärt die Idee dahinter.

Der US-Sender HBO Max veröffentlichte ein gut einminütiges Video zur Vorgeschichte der Erfolgsserie «Game of Thrones».

Das ist dieser Verbrecher auch. Der neue Kiel-«Tatort» ist ein grossartiges Abschiedsbouquet für einen Mörder: Borowski jagt Kai Korthals.

True Crime in XXL: In «Impeachment: American Crime Story» wird die «Lewinsky-Affäre» aus weiblicher Sicht aufgerollt – unter Mitwirkung der einstigen Praktikantin.

Das neu auf Deutsch übersetzte Kinderbuch von Margaret Atwood, Autorin von «Der Report der Magd», hält Lebenslehren und eine Art Training für die Zunge bereit.

Abdulrazak Gurnah erhält den Literatur-Nobelpreis für seinen kompromisslosen Blick auf die Effekte des Kolonialismus.

Schriftstellerin Herta Müller war in der Schweiz. Ihr wichtigstes Thema: Die Diktatur. Hat nichts mit uns zu tun – oder?

«Offene Fenster, offene Türen»: Hansjörg Schertenleib hat aus Medienkritik einen Roman gemacht über Sex zwischen Lehrer und Schülerin. Gelegenheit macht Liebe – sonst noch was?

«Dad Vibes» beweist: Nu Metal hat sich 2021 überlebt. Immerhin: Die Specials leuchten, ebenso die allseits gefeierten Illuminati Hotties.

Mit Mandaten in Basler Stiftungen gestaltet der Inhaber einer Agentur für Projektumsetzung das Kulturleben aktiv mit. Auf seiner Playlist finden sich aber keine Lokalmatadoren, sondern viel internationaler Indie aus früheren Zeiten.

Dr. Lonnie Smith war einer der ersten, die verstanden, dass man die Hammond zum Fauchen, Keuchen, Brüllen bringen muss.

Am 1. Oktober spielen die Schweizer Pop-Grössen Dodo und 77 Bombay Street in Basel. Wir trafen Dominik Jud und Matt Buchli zu einem gemeinsamen Zoom-Call und verlosen Konzerttickets.

Die Russin Julia Peressild befindet sich zurzeit auf der Internationalen Raumstation. Dort dreht die Schauspielerin den ersten Film im Kosmos.

Nur die Fassade scheint proper. Eine neue Doku zeigt, wie es im Inneren der skandinavischen Erfolgsband wirklich aussah.

Der neue 007-Film hält ein ziemlich unübliches Finale für den Superagenten bereit. Ist dies der Schlusspunkt in der Karriere der Kinofigur, wie wir sie kennen? Eine Kontroverse. Vorsicht, Spoiler!

Der französische Star hat einen Umweltfilm produziert – im Zentrum steht das Engagement junger Menschen.

Das Opernhausballett eröffnete die neue Spielzeit mit drei umjubelten Choreografien, zwei davon als Schweizer Erstaufführungen.

Der Zürcher Martin Skalsky ist Filmmusikkomponist und Regisseur. Dabei hat er einst ganz woanders angefangen.

Sie grummelt, fiept und glöckelt: Die neue Kuhn-Orgel in der Zürcher Tonhalle hat bei der Einweihung viel Applaus erhalten. Auch vom deutschen Organisten, der auf ihr spielte.

Das Kammerorchester Basel wagt sich in neue Gefilde vor. Am Samstagabend präsentierte es im Don Bosco eine experimentelle Kombination aus klassischer Musik, DJ-Pult und Lichtshow.

Die Fondation Beyeler zeigt eine umfassende Retrospektive des spanischen Malers Francisco de Goya.

Auch an der Eröffnung des Erweiterungsbaus war die umstrittene Bührle-Sammlung ein Thema. Ein Besuch lohnt sich aber nicht nur deswegen.

Am Sonntag wird die grosse Goya-Ausstellung in der Fondation Beyeler eröffnet. Der Star der Ausstellung ist «Die bekleidete Maja» aus dem Prado in Madrid.

Mit der Sammlung Bührle wird das Museum zum Schaufenster privater Sammler. Das ist ein Rückschritt in feudalistische Zeiten. Das junge Publikum hat nichts davon.

Das Ballett Theater Basel geht bei der Gesundheitsversorgung der Kompaniemitglieder eine Partnerschaft mit dem Kantonsspital Baselland ein. Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg der Anerkennung des Tanzberufs.

Jonas Darvas und sein junges Team machen Ernst mit dem Generationenwechsel im Neuen Theater Dornach. So geht Kultur an der Peripherie.

In Basel hat ein neues Stück des Regisseurs Thom Luz Premiere gefeiert. Darin werden «Die Jahreszeiten» von Haydn zerlegt und Dirigenten vorgeführt. Das Ergebnis? Eher lau.

Das Theater Basel rekonstruiert die 60 Jahre alte Uraufführung von Dürrenmatts Erfolgsstück. Und lässt damit das Publikum spüren, wie es ist, ganz von vorne anzufangen.

Als gelernter Österreicher ist man mit Skandalen gut versorgt, man darf sich nicht beklagen. Aber woher kommt eigentlich das Operettenhafte, das von jeher Unseriöse dieses Landes? Gedanken zu Österreich und dem Sturz des türkisen Heilands.

Die Eröffnung des neuen Konzertsaals in München ist ein starkes Signal. Ob die Isarphilharmonie eine dauerhafte Lösung ist, bleibt jedoch offen.

Der Brexit hat zu chaotischen Zuständen in Grossbritannien geführt. Die Briten ertragen die Unannehmlichkeiten mit stoischer Ruhe und Humor. Nur um Weihnachten machen sie sich ernsthaft Sorgen.

Nach 1968 entwickelte sich in Westdeutschland eine abenteuerliche Pop-Musik. Krautrock hatte wenig zu tun mit dem amerikanischen oder britischen Rock. Aber Bands wie Faust fanden ausgerechnet in Grossbritannien am meisten Beachtung.

Das traditionsreichste Festival für die Musik unserer Zeit steht vor neuen, teilweise brisanten Fragestellungen.

Unter der Führung von Don Juan de Austria haben die europäischen Mächte vor 450 Jahren einen symbolträchtigen Sieg errungen – über Jahrhunderte hinweg ist das Ereignis mythisch aufgeladen worden.

In Bonn wird eine 10. Sinfonie von Beethoven uraufgeführt – von der KI zusammengefügt aus nachgelassenen Skizzen. Das Ergebnis ist lehrreicher Murks.

Mit einem eindringlichen Dirigat von Benjamin Brittens «War Requiem» kehrt Kent Nagano zum Tonhalle-Orchester Zürich zurück. Eine Sternstunde im soeben wiedereröffneten Konzertsaal.

Nur zehn Tage hat ein Festival Zeit, dem «Internationales Congress-Center» neues Leben einzuhauchen. Eine dichtgedrängte, bunte Mischung lässt den totgesagten Koloss zumindest teilweise aufleben. Leider nützt das wenig, solange die Politik wegschaut.

Pop-Musik ist oft eine Art Balzritual. Im Zeichen von Sex, Drugs und Rock’n’Roll entwickeln Stars dabei Allmachtsphantasien, die sie zu Ausschweifungen und Übergriffen verleiten.

Er war ein Moderner vor der Zeit und wohl der erste politische Künstler überhaupt: Jetzt ist der grosse spanische Maler in seiner ganzen Tiefe in der Fondation Beyeler zu sehen.

Brechendes Eis und mutierte Insekten: Wandel bedeutet immer auch Zerstörung. «Earth Beats» zeigt Naturbilder in Zeiten einer sich rasch wandelnden Biosphäre.

Zur Kunststadt Zürich tragen auch die Galeristen bei – ein kunstsinniger Spaziergang entlang der Rämistrasse.

Die Gastronomie ist vielversprechend. Doch am Heimplatz staut sich der Verkehr, im Garten das Heckengrün.

Die Kunsthaus-Sammlung hat heute eine Grösse erreicht, die nach einem selbstbewussten Auftritt verlangt.

Wir haben eine unzulängliche Vorstellung von der Natur und unserem Verhältnis zu ihr. Darum läuft auch im Umweltschutz einiges falsch.

Das Individuum verliert seinen bedingungslosen Anspruch auf Integrität und wird durch staatliche Zwangsmassnahmen instrumentalisiert. Dies zeigt sich bei der Corona-Politik und bei Fragen um die Organspende. Der Rechtsstaat ist herausgefordert.

Nach der Bundestagswahl hat die Zeit der Strategen und Taktierer begonnen: sie kämpfen um Inhalte, Ämter und Bedeutung. Für einmal dominieren die kleinen Parteien das Geschehen. SPD und CDU wirken fast machtlos. Doch wenn die FDP und die Grünen allzu übermütig werden, werden die Karten neu gemischt.

Der Kieler Kommissar Borowski trifft auf seinen besten Feind, und dieser trägt den Anzug des Ermittlers. Der letzte Teil der Tragödie um den Mörder Kai Korthals wird in die Geschichte eingehen.

Agent 007 ist zurück auf der Leinwand, um die Welt und das Kino zu retten. Nebenbei feilt er auch in «No Time to Die» gehörig an seinem Image. Selbst zum Schälen eines Apfels ist er sich nicht zu schade.

Der amerikanische Regisseur und Drehbuchautor wird am Zurich Film Festival geehrt. Im Telefongespräch erläutert er, auf welchem Weg er sich künstlerische Freiheiten verschafft.

Fast drei Stunden kämpft James Bond diesmal gegen einen etwas blutleeren Bösewicht und seine eigenen inneren Dämonen an. Damit mutet er sich und dem Publikum einiges zu – und schafft Emotionen.

In den sechziger Jahren hatte Agent 007 seinen ersten offiziellen Auftritt hinter dem Eisernen Vorhang: In einem Roman tritt er gegen das bulgarische Pendant an – mit fatalen Folgen für Bond.

Aus Interviews mit Musikern hat Christoph Dallach ein materialreiches und gut zu lesendes Buch über den Krautrock montiert.

Er ist durch so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Leonard Bernstein, Alfred Brendel und Frank Zappa geprägt worden. In einem originellen Buch erzählt Nagano jetzt von diesen Begegnungen. Dieser Tage ist er ausserdem in Zürichs frisch sanierter Tonhalle zu Gast.

Der Sänger und Blues-Forscher hat die amerikanische Roots Music mitgeprägt, er war Vorbild für Bob Dylan – und mit 78 Jahren legt Muldaur sein Opus magnum vor.

Der Geiger Roberto González-Monjas ist der neue Chefdirigent des Musikkollegiums Winterthur – der musikalische Tausendsassa ist in der Stadt ein alter Bekannter. Auch künstlerisch steht er für eine Mischung aus Kontinuität und Aufbruch.

Der Schriftsteller und Songwriter Noël Coward ist auf der Insel immer noch eine Sensation.

Nicht wenigen gilt Alexander Goldstein (1957–2006) als wichtigster russischer Schriftsteller der jüngeren Zeit. Seine Prosa spannt einen berauschenden Bogen zwischen unterschiedlichsten Lebenswelten und fasziniert durch Vielfalt und ausserordentliche Suggestivität.

Mit den Umbrüchen, die das 19. Jahrhundert prägten, wollten die drei Männer je unterschiedlich umgehen. Doch scharfsinnig zeigt Münkler auch auf, was sie miteinander verband.

Als Jugendlicher wurde Jens Söring verurteilt. Vor zwei Jahren wurde er aus der Haft entlassen. Nun erlebt er zum ersten Mal, was das ist: ein normaler Alltag.

Eine monumentale Quellenedition zur Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden liegt jetzt vollständig vor.

Der neue Roman des amerikanischen Schriftstellers ist monumental – und eine Wucht.

Im Zwiegespräch mit einer altehrwürdigen Institution wird uns verraten, was heute das Kunsthaus ausmacht: Es ist neben der Grösse, die sich sozusagen verdoppelt hat, vor allem die Fülle an Kunst, die beeindruckt.

Die italienische Modemarke Gucci dekoriert die schönste Suite im Savoy-Hotel in London.

Die Zürcher würden bald öfter ins Kunsthaus gehen, auch ohne sich eine Ausstellung anzusehen, imaginiert der britische Architekt im Gespräch.

Mirjam Varadinis, Kuratorin für Gegenwartskunst, will der Kunst unserer Zeit ihre dringliche Vielstimmigkeit zurückgeben.

1939 kam Werner Merzbacher mit einem Kindertransport in die Schweiz. Heute ist er dreiundneunzig und zeigt seine Kunstsammlung im Erweiterungsbau des Kunsthauses.

In «Angels’ Atlas» laufen die Körper zur Höchstform gegen ihre eigene Vergänglichkeit auf, und die Zürcher Ballett-Kompanie zeigt sich von ihrer besten Seite.

In «Saal 600: Spurensuche» dient der Originalschauplatz einem dokumentarischen Theaterabend, in dem historische Verbrechen verhandelt werden. Aber es geht auch um die deutsche Gegenwart.

Basel zeigt ein Reenactment der Uraufführung von 1962. Aktuell bleibt der Bühnenklassiker nur im zweiten Akt, im ersten türmen sich die Staubschichten.

In seiner Dürrenmatt-Inszenierung nimmt sich der Schauspielhaus-Intendant und Regisseur Nicolas Stemann überraschende Freiheiten heraus. Darf er das?

Die linke Kulturszene Berlins trifft sich wieder in der Volksbühne. Der Regisseur René Pollesch soll einmal mehr für lebendiges und provokantes Theater sorgen. Sein Auftakt wirkt jedoch lau.

Am Grand Théâtre de Genève startet die Spielzeit mit der Tolstoi-Oper «Krieg und Frieden» von Sergei Prokofjew. Die bildgewaltige Inszenierung gibt dem Werk eine überraschende Wendung.

Mit seinem Podcast «War Room» greift der Trump-Stratege Steve Bannon nicht nur die Medien und die Demokraten an. Er will auch die Macht innerhalb der Republikanischen Partei gewinnen. Dass ihn Twitter und Youtube gesperrt haben, ist ihm egal.

Ein Gerücht wird zur Schlagzeile, die Dutzende weitere Schlagzeilen provoziert – wie Ueli Maurer für kurze Zeit zum Rentner wurde.

Neue Methoden zur Recherche mithilfe von digitalen Beweisvideos oder Satellitenbildern drohen den Internet-Pranger noch erbarmungsloser zu machen. Ihr Einsatz eröffnet allerdings grosse Chancen.