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Donnerstag, 02. September 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Ein neues Album und virtuelle Konzerte. Nach vierzig Jahren Pause hat Abba am Donnerstag ein Comeback verkündet. Die schwedische Band lässt sich dabei mit alten Songs auf neue Abenteuer ein.

Griechenland hat mit Mikis Theodorakis den wichtigsten Gründer seiner modernen Populärmusik verloren. Während Jahrzehnten hat Theodorakis das kulturelle, aber auch das politische Leben seiner Heimat mitgeprägt, selbst in den politisch dunkelsten Phasen.

Romantische und darum komplizierte Liebe war früher. Heute verspricht ein neues Modell die Befreiung von allem Herzschmerz.

Der Pianist Kit Armstrong brilliert am Lucerne Festival mit einem klugen Programm zum Sommermotto «Verrückt».

Die Macher von «Big Little Lies» widmen ihre neue Miniserie dem Wahn der Selbstfindung und -optimierung.

Aus Gegnern sind Feinde geworden. Es sind aber nicht einfach konservative und progressive Zielsetzungen, die das Land entzweien. Es gibt weit mehr divergierende Strömungen in Amerika.

Zur Zeit wird das weltweit bedeutendste Kunstereignis dieses Frühherbsts vorbereitet: Der silber-blau eingepackte Arc de Triomphe wird zum Vermächtnis der Verpackungskünstler Christo und Jeanne-Claude.

Das Concertgebouw-Orchester Amsterdam wandelt seit dem Rauswurf von Daniele Gatti auf Freiersfüssen – am Lucerne Festival gastiert es nun unter Daniel Harding, der eine ungewohnte Seite zeigt.

Die neuste Adaption von Thomas Manns Schelmenroman kann sich nicht entscheiden, ob sie die Vorlage ernst nehmen oder sie parodieren will. So bleibt sie unentschlossenes Stückwerk – mit einer sehr forcierten Liebesgeschichte.

Häuser haben eine Seele, und eine solche weiss die rumänische Schriftstellerin Ioana Parvulescu mit Witz, Prägnanz und Wärme zum Leben zu erwecken. Wo im siebenbürgischen Kronstadt Tristesse zu erwarten wäre, verbreitet ihr Roman unwiderstehlichen Charme.

Was ist gut, was ist schlecht? Die Frage beherrscht Politik und Gesellschaft immer mehr. Wir gehen davon aus, dass wir in eine Welt der Mängel hineingeworfen sind. Aber stimmt das?

Die Freiheit von Kunst, Forschung und Lehre ist unser hohes Gut. Aber derzeit findet eine Jagd auf Worte, Bilder und Menschen statt. Stellt diese Cancel-Culture wirklich Gerechtigkeit her?

Der Westen hat in Afghanistan versagt, nicht nur militärisch. Auch die enormen in den Aufbau der Zivilgesellschaft investierten Ressourcen verpufften vielfach ins Leere.

Mit der Gründung des Lucerne Festival Contemporary Orchestra setzt man in Luzern einen starken Impuls für die Musik unserer Gegenwart. Die Feuerprobe im Komponistenseminar von Wolfgang Rihm und Dieter Ammann besteht das neue Ensemble furios.

Die Staatskapelle Berlin gastiert mit ihrem Chefdirigenten und einem sehr klassischen Programm am Lucerne Festival.

Die chinesisch-amerikanische Wunderpianistin wird weltweit für ihre atemberaubende Virtuosität gefeiert. In diesem Sommer ist Wang «artiste étoile» am Lucerne Festival – und beschreitet ungewöhnliche neue Pfade.

Paavo Järvi und das Tonhalle-Orchester Zürich gastieren erstmals gemeinsam in Luzern: mit einem reinen Schumann-Programm, das es in sich hat.

Phantastereien um Ausserirdische drehen sich in der Geschichte des Science-Fiction-Films meistens um Invasoren. In der Serie «Resident Alien» kommt einer allein, und er heisst nicht E. T.

Die neue Folge hat starke Frauen im Blick und wird zur Groteske. Vor allem aber verheddert sie sich in zu vielen Geschichten.

Die deutsche Schauspielerin ist in dem Schweizer Spielfilm als Kommunenmitglied zu sehen. Ein Gespräch am Tag nach der Premiere in Locarno.

Seine zweite Karriere als Regisseur hat den ehemaligen Gucci-Designer Tom Ford einst aus einem tiefen Loch befreit. Nun wird er sechzig – und könnte sich für eine spezielle Mission empfehlen.

Mit dem preisgekrönten «Nuevo orden» hat Franco einen der verstörendsten Kinofilme der letzten Zeit realisiert. Im Gespräch erweist sich der mexikanische Filmemacher als sanfter Provokateur.

Der Dub- und Reggae-Pionier ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Die wegweisende Bedeutung Lee Perrys, der eine Zeitlang in der Schweiz lebte, reicht weit über die Grenzen von Jamaica hinaus.

Der hellsichtige Chronist des 20. Jahrhunderts hat in seiner Musik geheime Botschaften versteckt. Wie lebensgefährlich dieses subversive Spiel mit Tönen und Zitaten war, kommt erst heute ans Licht. Dabei hätte man bloss hinschauen müssen.

Als Komponist hat er den frühen Notendruck selbstbewusst genutzt – und damit die flüchtige Zeitkunst Musik erstmals geschichtsfähig gemacht: Mit Josquin beginnt der musikalische Gedächtnisraum der Neuzeit.

In Engelberg feiert der Musiker das Jubiläum des Albums, das ihn international bekannt gemacht hat – und das nach dem Bergdorf benannt ist.

Jakub Hrůša springt beim Lucerne Festival Orchestra für Yannick Nézet-Séguin ein – und rehabilitiert einen verkannten Sinfoniker.

Ich bin ich, aber woher soll ich wissen, was das bedeutet? Rüdiger Safranski denkt darüber nach, was es heisst, Mensch zu sein.

Der französische Schriftsteller Hervé Le Tellier lässt ein Flugzeug nach New York fliegen und wieder zurück. Und schon öffnet sich ein Riss in der Zeit.

Wenn man wirklich glaubt, man sei, wer man ist – ist man in Not: Ein britischer Debüt-Roman führt aufs Glatteis.

In «CoDex 1962» zeigt der Isländer Sjón die ganze Vielfalt seiner erzählerischen Begabung. Die Trilogie ist eine Wundertüte und schillert zwischen Liebesgeschichte, Kriminalgeschichte und Science-Fiction.

Vom «Dunkelall» bis zum «Weltbildsturz». Auf über hundert Blättern hat der Schweizer Dichter Kurt Marti Wörter versammelt, denen er bei der Lektüre begegnete: ein Kosmos, in dem man sich verlieren kann.

Der Architekt Roger Boltshauser bringt den Raum aufs Papier. Fast wäre er Künstler geworden und ist es in gewissem Sinn auch, denn er hat mit dem Zeichnen nie aufgehört.

Nora Fehlbaum, CEO des Designunternehmens Vitra, spricht über Zusammengehörigkeit und Austausch im Büro und darüber, warum es in Zukunft wichtiger sein wird, den eigenen Arbeitstyp zu kennen.

Das Monumentalwerk «The 2000 Sculpture» kehrt vorübergehend in den Bührlesaal zurück, für den es in den neunziger Jahren geschaffen wurde.

Fede Galizia und ihre Kolleginnen kennt heute kaum noch jemand. Dabei waren sie hervorragende Künstlerinnen, die einen gewichtigen Beitrag zur Blüte der italienischen Renaissance leisteten.

Der ghanaisch-britische Doppelbürger David Adjaye gehört zu den meistbeachteten Baukünstlern unserer Zeit. Und zu den aufmerksamsten ebenfalls, wie seine fotografischen Untersuchungen zeigen.

Wenn ein Stück nach vierhundert Jahren noch Warnschilder braucht, hat es sich gut gehalten.

Die Choreografin Simone Aughterlony feiert die Feste, wie sie fallen. Doch am Theaterspektakel zeigt das Stück «Remaining Strangers», dass auch die Stimmung fallen kann, wenn die Party steigt.

Der Kopf wird nicht nur mit nüchternen Informationen gefüttert. Am Theaterspektakel montiert das Mapa Teatro aus Kolumbien Film, Reden, Musik und Szenografie zu einem rauschhaften Polit-Poem.

«_jeanne_dark_» thematisiert pubertäre Krämpfe im Zeitalter von Instagram. Am Theaterspektakel sorgt es für Begeisterung: dank der Schauspielerin Helena de Laurens und dem geschickten Einsatz einer Handykamera.

Rudolf Steiner war ein glühender Verehrer Wagners. Dessen Festspielhaus in Bayreuth inspirierte nicht nur das Goetheanum in Dornach – Steiner versuchte auch die Musikdramen für seine Weltanschauung zu vereinnahmen.

Das Zürcher Theaterspektakel 2021 wird durch einen Totentanz eröffnet. Martin Zimmermanns «Danse Macabre» passt bestens in unsere Zeit.

Die rot-grüne Mehrheit in der Stadt Zürich will mehr staatliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt. Sukkurs erhält sie von der SRF-«Tagesschau».

Internetplattformen haben ein System etabliert, in dem Autorität und Glaubwürdigkeit nicht mehr über die soziale Stellung definiert werden. Was zählt, sind Likes und Follower. Ist das nur schlecht, wie Kritiker monieren?

Auf der Plattform Substack schreiben Blogger und renommierte Journalisten, die in etablierten Medien nicht mehr erwünscht sind. Der Erfolg gibt den Gründern recht.

Wer bringt eigentlich den Moderatoren und Korrespondentinnen von SRF bei, dass sie ständig ihr Haupt bewegen sollen?

Sie ist die erfolgreichste Krimi-Autorin der Schweiz: Ihr True-Crime-Roman «Bis er gesteht» führt die Schweizer Bestsellerliste an und sie schreibt mit an der neuen SRF-Krimiserie.

Ein Kunstbegeisterter hat ein gefälschtes digitales Kunstwerk von Banksy ersteigert. Kurioserweise erhielt er vom Hacker daraufhin sein Geld zurück.

Das Festival am Rheinufer beginnt gleich mit einem Highlight: Der bosnische Komponist Goran Bregović und sein «Wedding & Funeral»-Orchester verbreiten Feststimmung.

Nachrichten, Personalien und Fundstücke aus der realen und digitalen Welt der Kultur. Rund um die Uhr aktualisiert.

Ausserdem: Historisches Museum hat eine neue Strategie

Der griechische Komponist, Widerstandskämpfer und Nationalheld Mikis Theodorakis wurde 96 Jahre alt.

Als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker ist Kirill Petrenko zuoberst angekommen – und ein Rätsel geblieben. Derzeit schweigt er in Luzern.

James Sallis, der Philosoph unter den Noir-Autoren, erzählt in «Sarah Jane» eine bewegende Geschichte von Verlust und Gewalt.

Braucht die Welt ein spielfilmlanges Gesamtkunstwerk aus 27 Songs, das drei Themen hat: Kanye, Jesus – und den Weg des einen zum anderen? Wahrscheinlich schon.

Der italienische Dichter und Philosoph prägte unsere Vorstellung vom Jenseits. In seinem Hauptwerk, der «Gött­lichen Komödie», beschreibt er Hölle, Fegefeuer und Paradies. Sausen Sie hier mit uns die berüchtigten neun Höllenkreise hinab.

Corona, Frauenstimmrecht und Familienpolitik: Der TV-Auftritt der drei Magistratinnen war kreuzbrav – und gab doch Einblicke in ihre Zusammenarbeit im Kollegium.

Ab in die Küche: SRF hat jetzt eine eigene Kochshow. Sie macht hungrig. Vor allem im wörtlichen Sinne.

Der neue «Tatort» aus Frankfurt baut deutsche Frauen-Wirklichkeit rund um einen Entführungsfall.

«The Chair» auf Netflix thematisiert die Krisen der Geisteswissenschaften – Cancel Culture und Budgetkürzungen inklusive.

Der Islamwissenschaftler Stefan Weidner liefert einen Überblick der neueren Geschichte des Mittleren Ostens – und wirft einen Blick in die Zukunft.

Am Literatur-Open-Air am Freitagabend glänzten drei aufstrebende Poetry-Slammerinnen, die Neo-Krimi-Autorin Sandra Hughes und der unwiderstehliche Pedro Lenz.

Der Icherzähler in Peter Stamms Roman «Das Archiv der Gefühle» ist eine Provokation. Während er zaudert, trifft die Frau Entscheidungen.

Die Polizisten im Krimi «Saubermann» des irischen Autors Ken Bruen sind Rassisten und Sexisten – und so richtig brutal.

Vom 2. bis 24. September bringt Groove Now viele internationale Blues-Musikerinnen und -Musiker ins Atlantis. Für Patrick Kaiser, den Präsidenten und musikalischen Leiter des Vereins, ist 2021 nichts mehr so, wie es einmal war.

An den Treibstoff-Theatertagen versucht das Trio Wagner/Bauer/Young, Tiere artgerecht in eine Kunstinszenierung einzubeziehen – dafür halten sie den Blutegeln hin, nicht umgekehrt.

Die Soundinstallation von Cathy van Eck gehört zum Festival ZeitRäume Basel. Es wartet ein vielseitiges Programm aus Klanginstallationen, Opern und Konzerten.

Welche Indizien sprechen aktuell für, welche gegen das Ende der Band? Unsere These: Dinosaurier haben einen langen Bremsweg.

Der ausgezeichnete Basler Regisseur Tim Fehlbaum feiert mit seinem neuen Spielfilm «Tides» im Pathé Premiere. Der Film wurde zum Teil in der Messehalle gedreht.

Die Direktorinnen der Schweizer Filmfestivals gehen oder werden geschasst: Das hat mit der mangelnden Professionalität von Verwaltungsräten und Berufungsgremien zu tun.

Warum muss Anita Hugi in Solothurn gehen? Erstmals äussert sich ihr Team. Demnach hat die Direktorin im Alleingang gehandelt, Mails nicht beantwortet und Termine platzen lassen.

Ein Gespräch mit Jean-Pierre Jeunet über Nostalgie, die besonderen Geheimnisse seines Kultfilms – und darüber, dass das Projekt so heute nicht mehr möglich wäre.

Die Basel Sinfonietta eröffnete am Sonntag im Stadtcasino ihre Jubiläumssaison. Das Orchester zeigt sich bereit, Neues zu erproben.

Rebecca Saunders’ Musik erzählt von Wut, Unterdrückung, Einsamkeit. Derzeit probt sie als Composer-in-Residence in Luzern.

Im Toggenburg kann man lernen, das Schweizer Nationalinstrument zu spielen. Unsere Musikredaktorin hat es probiert.

Eine «Cheap Opera», in der eine Sopranistin den wütenden Ex-Präsidenten spielt? Das macht grossen Spass.

Die britisch-europäische Künstlerin ist auf bestem Weg, eine der ganz Grossen zu werden. Dabei ist sie erstaunlich unprätentiös, nahbar und normal.

Das Basler Cartoonmuseum widmet Posy Simmonds eine grosse Einzelausstellung. Die 76-Jährige ist als «Guardian»-Mitarbeiterin eine Ikone. Und eine Vorkämpferin für ein starkes Frauenbild.

Die britische Künstlerin Tacita Dean zeigt mit «Antigone» ein einstündiges filmisches Experiment, für das auch Geld aus Basel floss.

Fürsorgeämter zwangen Jugendliche dazu, in der Nachkriegszeit in einer Fabrik des umstrittenen Industriellen tätig zu sein, wie ein Bericht des «Beobachters» jetzt zeigt.

Das Theaterensemble Exex begeistert das Publikum an der Premiere seines neuen Stücks. Darin geht es um eine Castingshow, Auswanderung und die Suche nach dem grossen Glück.

Eine interaktive Inszenierung begleitet eine alte Frau in ihren letzten Lebensjahren. Das Publikum intervenierte bei der Premiere mit Ideen und Erfahrungsberichten.

Blut, Spucke und Hoden auf der Bühne – muss das sein? Arrangierte Skandale und ein paar andere Unartigkeiten im Gegenwartstheater.

Im Théâtre du Peuple in den Vogesen spüren 13 junge Schauspielerinnen und Schauspieler dem Lebensgefühl der französischen Jugend nach. Als Vorlage für das Stück diente ein Roman des Goncourt-Literaturpreisträgers Nicolas Mathieu.