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Donnerstag, 26. August 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Mit Ales Rasanau verliert die weissrussische Literatur ihre stärkste poetische Stimme. Rasanau war ein Stiller im Lande, der seine Projekte mit Energie verfolgte. Doch war er keineswegs apolitisch. Er eckte an, auch mit seiner Leidenschaft für die weissrussische Sprache.

Der italienische Schriftsteller Sandro Veronesi ist der Mann der Stunde. Aus dem Unglück seiner Romanfiguren schöpft er seinen Erfolg – und das Glück seiner Leserinnen und Leser.

Jakub Hrůša springt beim Lucerne Festival Orchestra für Yannick Nézet-Séguin ein – und rehabilitiert einen verkannten Sinfoniker.

Mit wohlfeilen Appellen wird die Welt auch nicht zu retten sein. Etwas mehr Vernunft würde fürs Erste reichen.

In Engelberg feiert der Musiker das Jubiläum des Albums, das ihn international bekannt gemacht hat – und das nach dem Bergdorf benannt ist.

Im Laufe ihrer langen Geschichte mussten die Rolling Stones zwar schon mehrfach auf ein Mitglied verzichten. Dass man sich die Band ohne Charlie Watts nun kaum vorstellen will, liegt nicht nur am Spiel des Schlagzeugers, sondern auch an seinem Charakter.

Ausländische Bäume, Büsche oder Blumen leben gefährlich: Links-grüne Umweltschützer wollen die fremden Gewächse eliminieren. Ein Plädoyer für mehr Liberalismus im Gartenbeet.

Das 17. Zurich Film Festival ehrt Sharon Stone mit seiner höchsten Auszeichnung. Am 25. September wird die amerikanische Schauspielerin den Preis in Zürich selbst entgegennehmen.

Mit zwei beeindruckenden Konzerten beendet der gefeierte Pianist Igor Levit seinen Zyklus aller Beethoven-Sonaten in Luzern. Interpretatorisch setzt er dabei klare, aber auch ungewöhnliche Akzente.

Vor mehr als zweieinhalbtausend Jahren hat ein griechischer Dichter erstmals «ich» gesagt: Archilochos von Paros steht am Anfang der antiken Lyrik. Und noch heute rauben einem seine Verse den Atem. Kurt Steinmann hat sie schlicht und schnörkellos übersetzt.

In guten Zeiten werden hehre Unternehmenswerte erst gar nicht beachtet. In allen anderen Situationen sind sie ein leeres Versprechen, das mit Kultur so viel zu tun hat wie Kim Kardashian mit Frida Kahlo.

Susanne Gaschke schreibt eine famose politische Biografie über den Co-Vorsitzenden der Grünen. Seine Schwächen wie seine Stärken lassen vermuten, dass Habecks Ambitionen erst am Anfang stehen.

In Krisenzeiten blühen Verschwörungstheorien am schönsten. Das ist heute nicht anders als im Mittelalter. Sogar die Denkmuster gleichen sich bis ins Einzelne.

Manchmal sind Konzerte verrückter, als es das verrückteste Festivalmotto vorsehen kann. In Luzern beschert uns das eine aufregende Woche – und eine bahnbrechende Erkenntnis.

Michael Sanderling gibt seinen erfolgreichen Einstand beim Luzerner Sinfonieorchester und am Lucerne Festival. Mit dem Festival will Sanderling überdies künftig eine «strategische Partnerschaft» pflegen.

Zürichs Musikdirektor tritt erstmals mit dem Tonhalle-Orchester am Lucerne Festival auf. Für diesen Einstand hat Järvi nicht zufällig ein reines Schumann-Programm ausgewählt.

Riccardo Chailly und das Lucerne Festival Orchestra eröffnen einen Konzertsommer, der unsere «verrückten» Zeiten spiegeln soll. Zunächst sieht dabei vieles normal aus. Doch dann hat Igor Levit seinen Auftritt.

Seine zweite Karriere als Regisseur hat den ehemaligen Gucci-Designer Tom Ford einst aus einem tiefen Loch befreit. Nun wird er sechzig – und könnte sich für eine spezielle Mission empfehlen.

Mit dem preisgekrönten «Nuevo orden» hat Franco einen der verstörendsten Kinofilme der letzten Zeit realisiert. Im Gespräch erweist sich der mexikanische Filmemacher als sanfter Provokateur.

Die Trennung von der Direktorin im Unfrieden hat das Filmfestival an der Aare in die Schlagzeilen gebracht. Statt gegenseitigen Schuldzuweisungen ist nun aber Knochenarbeit gefragt.

Der indonesische Filmemacher Edwin holt den Hauptpreis des Filmfestivals nach Asien. Namentlich die Einschränkungen rund um Corona haben die Besucherzahl drastisch gesenkt.

Der neue künstlerische Leiter hat einen Contest der Extreme zusammengestellt: Alles war dabei, auch Filme, vor denen gewarnt werden musste. So facettenreich hat man Locarno lange nicht erlebt.

Ami Yerewolo war lange Zeit die einzige Rapperin, die sich im Männer-dominierten Hip-Hop Malis durchsetzen konnte. Das ändert sich nun: dank dem von ihr organisierten Hip-Hop-Festival für Frauen.

Er hat den frühen Notendruck selbstbewusst genutzt – und damit die flüchtige Zeitkunst Musik erstmals geschichtsfähig gemacht: Mit Josquin beginnt der musikalische Gedächtnisraum der Neuzeit.

Er stammt aus einer berühmten Musikerfamilie, sein Vater Kurt ist eine Dirigentenlegende. Um selber am Pult zu stehen, opferte er eine glänzende Solokarriere. Am Sonntag gibt Michael Sanderling seinen Einstand beim Luzerner Sinfonieorchester.

Der Open-Air-Sommer 2021 fällt praktisch aus. Umso schöner, dass die Winterthurer Musikfestwochen den pandemischen Widrigkeiten trotzen. Am Dienstag sorgten Los Bitchos für einen Höhepunkt.

Spielerisch beschwört das Davos Festival diesen Sommer das Ende des Patriarchats. Das Saisonmotto «Aequalis» zielt freilich auf ein ernstes Thema: Die volle Gleichberechtigung von Frauen ist für den Musikbetrieb nach wie vor eine Grossbaustelle.

In Maxim Billers neuem Roman brechen alle Widersprüche der deutschen Gesellschaft auf, und die Gegensätze prallen mit voller Wucht aufeinander.

Der neue Roman des Schweizer Schriftstellers erzählt von einem Archivar, der alles schön ordentlich und übersichtlich haben möchte.

In einem Buch über Aussteiger zeigt der Historiker Andreas Schwab, dass zur Sehnsucht nach «ursprünglichen» Orten oft ein kolonialistischer Gestus gehörte.

Der Zürcher Historiker Philipp Sarasin rückt in seinem neuen Buch das Jahr 1977 ins Zentrum. Es zeigt auf vielschichtige Weise, wie sich zu jener Zeit die Gewissheiten der Moderne verschoben.

In seinen Erinnerungen hat sich Tomáš Radil zurück ins Konzentrationslager begeben, um seine ermordeten Kameraden zum Leben zu erwecken.

Will es allen allzu recht machen: Die Neupräsentation der hauseigenen Sammlung in der wieder geöffneten Berliner Museumsikone.

Für den in Albanien aufgewachsenen Künstler Anri Sala sind Krieg und Krise Kulminationspunkte menschlichen Lebens. Sie erzeugen Dramen, gleichzeitig offenbaren sie aber viel tiefere Wahrheiten über uns Menschen als Zeiten des Friedens und der Stabilität.

Der Architektur hilft am Ende nur noch die Hypermoral, wenn eine terrestrische gegen eine libertäre Ethik kämpft.

Was bewegt junge Designer? Das Museum für Gestaltung zeigt sechs Positionen und vielerlei Dinge, mit denen wir leben.

Gegen das geplante Denkmal neben dem Westminster-Palace regt sich Kritik – auf verschiedensten Seiten.

«_jeanne_dark_» thematisiert pubertäre Krämpfe im Zeitalter von Instagram. Am Theaterspektakel sorgt es für Begeisterung: dank der Schauspielerin Helena de Laurens und dem geschickten Einsatz einer Handykamera.

Das Zürcher Theaterspektakel 2021 wird durch einen Totentanz eröffnet. Martin Zimmermanns «Danse Macabre» passt bestens in unsere Zeit.

Rudolf Steiner war ein glühender Verehrer Wagners. Dessen Festspielhaus in Bayreuth inspirierte nicht nur das Goetheanum in Dornach – Steiner versuchte auch die Musikdramen für seine Weltanschauung zu vereinnahmen.

Trotz Corona kann das Zürcher Theaterspektakel auch 2021 stattfinden. Matthias von Hartz, der Leiter des Festivals, hat zwar nie daran gezweifelt. Aber in der Vorbereitung des Grossanlasses zeigte sich die Problematik der Pandemie in allen Facetten.

Wer geimpft, getestet oder von Covid-19 genesen ist, kann ab September die Tonhalle, das Opernhaus und das Schauspielhaus Zürich besuchen. Trotz Maskenpflicht ist Vollbesetzung nicht überall erlaubt.

Für die Salzburger Festspiele haben Ingo Metzmacher und Jan Lauwers ein Schlüsselwerk des modernen Musiktheaters neu interpretiert – mit verstörender Deutlichkeit.

Auf der Plattform Substack schreiben Blogger und renommierte Journalisten, die in etablierten Medien nicht mehr erwünscht sind. Der Erfolg gibt den Gründern recht.

Unternehmen von ausserhalb Europas sollen in Polen keine Fernseh- und Radiosender mehr betreiben dürfen. Das ist eine Provokation gegen die USA. Generell sind für alle Medienfirmen aber die Risiken gestiegen. Die Schweizer Firma Ringier, die im Land sehr aktiv ist, will sich nicht einschüchtern lassen.

Medienschaffende spüren noch im Exil den langen Arm Minsks und Moskaus.

Nachfragen bei Berufsverbänden und Häusern zeigen: Die Zertifikatspflicht macht für sie vieles einfacher. Doch es gibt auch Kritiker.

Die Polizisten im Krimi «Saubermann» des irischen Autors Ken Bruen sind Rassisten und Sexisten – und so richtig brutal.

Nachrichten, Personalien und Fundstücke aus der realen und digitalen Welt der Kultur. Rund um die Uhr aktualisiert.

Welche Indizien sprechen aktuell für, welche gegen das Ende der Band? Unsere These: Dinosaurier haben einen langen Bremsweg.

Die besten Serien und Filme, die Sie jetzt streamen können. Auf Netflix, aber nicht nur.

Schweizer Verlage haben zu wenig Papier. Selbst wer seit Jahren im Vertrieb arbeitet, sagt: Eine derartige Situation gab es noch nie. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Fürsorgeämter zwangen Jugendliche dazu, in der Nachkriegszeit in einer Fabrik des umstrittenen Industriellen tätig zu sein, wie ein Bericht des «Beobachters» jetzt zeigt.

In unserer Agenda finden Sie Inspirationen für Ihre Freizeit - Konzerte, Theater-Aufführungen, Events und vieles mehr.

Das Schlagzeug kam mit der Sklaverei auf, im Jazz spielten es die Virtuosen. Über die Bedeutung des Schlagens.

Wie wichtig war Charlie Watts für die Rolling Stones? Was prägte sein Spiel? Rockchronist und Drummer Samuel Mumenthaler hat Antworten.

Die Schweizer Ausnahmekomikerin gastiert in der Schweiz. Im neuen Stück sagt sie, wie man am besten auf Fotos von hässlichen Babys reagiert.

«The White Lotus» spielt in einem Hawaii-Resort für Reiche und zeigt, wie Geld die Beziehungen zerstört. Wieso boomen solche Sozialsatiren?

Die Hollywood-Horror-Satire von Netflix ist die späte Rache der jungen Filmemacherinnen an übergriffigen Produzenten.

In einer idyllischen US-Vorstadt verschwindet eine Vorzeigeschülerin – und die unbeliebte Jeanette übernimmt kurzerhand ihr Leben. Der Psychothriller ist die fesselndste Serie dieses Sommers.

Er ist gerade der Star in so ziemlich jedem Schweizer Teenagerzimmer: Chase Stokes, der verwegene Surfer im Netflix-Hit «Outer Banks».

Kurz vor der Abreise in die Ferien der obligate Blick ins Bücherregal: Welchen Roman soll man mitnehmen? Eine gute Frage, auf die wir neun Antworten haben.

Ein liebevolles Verhältnis zum Tod hat in Wien Tradition. Dramatiker Ferdinand Schmalz lässt zwischen Rehragout eine Leiche verschwinden. Damit gewann er den Ingeborg-Bachmann-Preis und hat Chancen auf den Deutschen Buchpreis.

Der Historiker Andreas Schwab inspiziert Künstlerkolonien. Er vergleicht die Posen der Selbstdarstellung in den sozialen Medien mit jenen der Aussteiger vor über hundert Jahren.

Auf originelle Weise spielt der englisch-nigerianische Autor und Psychiater Tade Thompson in seinem Thriller «Wild Card» mit dem Genre des Detektivromans.

Die Direktorinnen der Schweizer Filmfestivals gehen oder werden geschasst: Das hat mit der mangelnden Professionalität von Verwaltungsräten und Berufungsgremien zu tun.

Warum muss Anita Hugi in Solothurn gehen? Erstmals äussert sich ihr Team. Demnach hat die Direktorin im Alleingang gehandelt, Mails nicht beantwortet und Termine platzen lassen.

Ein Gespräch mit Jean-Pierre Jeunet über Nostalgie, die besonderen Geheimnisse seines Kultfilms – und darüber, dass das Projekt so heute nicht mehr möglich wäre.

Für eine Serie über Expats weilt Nicole Kidman in Hongkong. Dass sie nicht wie alle anderen in Quarantäne musste, sorgt jetzt für Empörung.

Wie das ikonische Unterwasser-Albumcover von Nirvana entstand – und warum der 30-jährige Spencer Elden von der Band plötzlich Schmerzensgeld verlangt.

Am Dienstag ist Rolling-Stones-Drummer Charlie Watts im Alter von 80 Jahren gestorben. Ein fotografischer Blick auf seine Karriere.

Die Grünen umarmen im Lied «Ein schöner Land» alle. Egal, ob sie Würste oder WLAN brauchen. Über die immense Eigenheit des Genres «Deutschsprachiger Wahlkampfsong».

Charlie Watts, Schlagzeuger der Rolling Stones, ist tot. Der Mann mit dem leichten Swing prägte die berühmteste Rockband der Welt weit mehr, als sein ruhiges Auftreten vermuten liess.

Im Toggenburg kann man lernen, das Schweizer Nationalinstrument zu spielen. Unsere Musikredaktorin hat es probiert.

Eine «Cheap Opera», in der eine Sopranistin den wütenden Ex-Präsidenten spielt? Das macht grossen Spass.

In der Salzburger Felsenreitschule wird Luigi Nonos «Intolleranza 1960» zum Werk der Stunde.

Es gibt ein Lucerne Festival dieses Jahr, beinahe wie vor Corona – am Freitag wurde es eröffnet. Warum das trotzdem alles ein bisschen verrückt ist.

Der Designer und Architekt entwarf nicht nur Stühle: An der Ostküste der USA baute er neue Häuser für neue Menschen. Jetzt sind sie wieder aktuell.

Das Rotterdamer Architekturbüro MVRDV plant in Mannheim ein buntes Quartier. Ein Beitrag gegen die städtebauliche Ödnis.

Der Fotograf und Sammler F.C. Gundlach ist tot. Er starb im Alter von 95 Jahren in Hamburg.

Nie hat man mehr Platz im Museum als bei schönem Sommerwetter. Wir sagen, welche Ausstellungen sich gerade besonders lohnen.

Die Versuchung Berlin war zu gross: Der überaus erfolgreiche Christian Spuck verlässt das Opernhaus. Mit seiner Nachfolgerin plant er einen «weichen Übergang».

Es war die erste Premiere mit Publikum am Schauspielhaus Zürich seit Dezember. Alexander Giesche liefert einen bedeutungsschweren Sinnestaumel.

Der Schauspieler und Komiker findet die Aktion #allesdichtmachen daneben. Und als Satire handwerklich schlecht gemacht.

Fürs Theater soll wie auch fürs Kino die politisch korrekte Rollenvergabe gelten. Warum das grösste Theater Zürichs auf dieser Praxis beharrt.