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Mittwoch, 21. Juli 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Giona A. Nazzaro ist der neue Festivalleiter in Locarno. Für sein erstes Programm hat er sich an einem Publikum orientiert, das zu Hause Filme streamt.

Die Sexvideo-Plattform lanciert ein neues Angebot: In «Classic Nudes» werden Aktgemälde grosser Künstler nachgespielt. Die Uffizien in Florenz sind verärgert.

Ein Hausverbot in der Koller-Event-Halle in Grenchen: Einer Schlagerette-Autorin ist genau das gelungen, die andere leidet mit.

Die geplante Abschaltung der UKW-Radiosender ab 2022 stösst auf Widerstand. Am Mittwoch reichten die Gegner beim Bund eine Petition ein.

Das venezolanische Musikprojekt El Sistema wurde weltweit imitiert. Nun gibt es Missbrauchsvorwürfe – die auch hiesige Organisationen beschäftigen.

Die Thuner Autorin Esther Pauchard lässt in ihrem Krimi eine eigenwillige Ärztin Verbrechen aufdecken. Das ist witzig und spannend zugleich.

Margarete Stokowski und Alice Hasters haben in Zürich über Rassismus, die vermeintliche Tyrannei von Minderheiten und Feminismus gesprochen.

Nach den rassistischen Ausfällen englischer Hooligans wehrt sich der konservative Aktivist Calvin Robinson dagegen, England kollektiv zu diffamieren.

Das Grundwasser drückt weiter. Die Veranstalter des Open-Air-Kinos müssen in das Kino Bubenberg zügeln. Ansonsten steht ein verheissungsvoller Kinosommer an.

Für Ende Juli war ein Projekt in den Bündner Bergen geplant. Jetzt muss es verschoben werden – weil sich ein Greifvogel dort eingenistet hat.

Georg Jiri Dolézal hinterliess in der Kunstszene Spuren, die auch nach seinem Tod bleiben. Der einstige Museumsdirektor initiierte etwa die Weihnachtsausstellung.

Ohne sein Herzstück der ethnografischen Sammlungen eröffnet das Humboldt-Forum in Berlin fürs Publikum. Es positioniert sich nicht in der postkolonialen Debatte. Dafür machen nun ein Ausstellungshandwerk über Elfenbein und eine fragwürdige Berlin-Schau einen pflichtschuldigen Anfang.

In einer packenden Mischung aus Reportage und Analyse zeigt Mark Gevisser, wie sich die Debatten um sexuelle Minderheiten im 21. Jahrhundert entwickeln. Geradlinig verläuft dabei wenig.

Thomas a Kempis verfasste ein Buch, das lange in fast jedem christlichen Haushalt zu finden war. Die «Nachfolge Christi» bot spirituelle Stärkung und praktische Lebenshilfe.

Mit Mozarts «Idomeneo» endet nach dreizehn Jahren die Ära von Nikolaus Bachler in München. Die Produktion wirkt wie ein ästhetisches Résumé – im Guten wie im Schlechten.

Der Schriftsteller Clemens J. Setz erhält die bedeutendste Auszeichnung für deutschsprachige Literatur. Damit wird ein Werk geehrt, das fintenreich Wissen mit Poesie verbindet.

Der Sommer 2021 lässt bis jetzt einige Wünsche offen. Zum Glück kann man ihm entfliehen. Mit Büchern zum Beispiel. Hier zehn persönliche Tipps aus der NZZ-Feuilletonredaktion.

Ein über Zoom geführtes Seminar an der Hebrew University in Jerusalem erhält unvermutet höchste Aktualität.

Woher den Strom nehmen? Im aufstrebenden Zürich stellte sich diese Frage zu Beginn des 20. Jahrhunderts immer wieder. Die Antwort der Städter hatte weitreichende Folgen für die Menschen im ganzen Land.

Seit Jahren engagieren sich Kunstschaffende gegen zunehmende Repression. Sie könnten ein Partner sein für den Dialog. Doch alles hängt von der Regierung in Havanna ab.

Schuld ist zu einer Kategorie des politischen Denkens geworden. Debatten über Schuld und strukturelle Ungerechtigkeit werden im Ton der Selbstanklage und Zerknirschung geführt. Das erinnert an den christlichen Diskurs zur Sünde.

Der freiheitliche Staat macht sich nicht zum Selbstzweck. Er dient der Wohlfahrt der Nation und der Menschen.

Das Horrordrama «Titane» der 37-jährigen Pariserin wird als bester Film ausgezeichnet. Und ein finnisches Team darf sich über den Grossen Preis der Jury freuen.

Das Filmfest an der Croisette ist am Ausklingen, ganz ohne Konkurrenz durch den Fussball. Der gross angekündigte Wettbewerbsbeitrag «Benedetta» von Paul Verhoeven entpuppt sich als Mogelpackung.

Der Schweizer Walter Rufer erkundete in den sechziger Jahren die Bohème des Münchner Stadtteils und schrieb witzige Verse darüber. Ueli Meiers Dokumentarfilm begibt sich mit Rufers Familie auf Spurensuche.

Benjamin Brittens «War Requiem» ist die eindringlichste Anklage gegen die Verheerungen des Krieges, die das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Die Salzburger Aufführung unter Mirga Gražinytė-Tyla wird allerdings von anderen Sorgen überschattet.

Das Festival da Jazz in St. Moritz lockt dieses Jahr der Pandemie zum Trotz mit internationalen Stars. Für Überraschungen und Höhepunkte aber sorgten am Wochenende Exponenten der Schweizer Musikszene.

Im Burgenland wird seit vierzig Jahren zu Musikwochen der besonderen Art geladen. Ohne Gagen und Zwänge wird hier die mitunter unbändige Lust am Spiel ausgelebt.

Festival-Intendant Michael Haefliger im Gespräch über das Luzerner Sommer-Motto «Verrückt», die Konsequenzen der Pandemie für den Kulturbetrieb und seine Zukunftspläne.

«Verrückt» lautet das Motto beim Luzerner Konzertsommer 2021. Doch was heisst das eigentlich, wenn die Welt ohnehin gerade kopfsteht?

Thema mit Variationen – Gedanken zum Motto des Lucerne Festival im Sommer.

Muss denn über Romanhelden immer wieder die Höchststrafe verhängt werden? Es geht auch anders. Indem man sie ins Leben zurückholt.

Die unkontrollierte Einwanderung aus muslimischen Ländern führe zu einer Zunahme der sexuellen Gewalt – zu diesem Schluss kommt die Politologin und Islamkritikerin in ihrem jüngsten Buch.

Viele befürchten den Untergang des Detailhandels. Dieser aber feiert bereits während der Pandemie eine Auferstehung in neuem Kleid.

Sie hat sich als Direktorin des Frans-Hals-Museums einen Namen gemacht, indem sie es als «transhistorisches Museum» positionierte.

Das koloniale Architekturerbe des Landes ist so grandios wie ungeliebt. Und am Verschwinden.

Die zukünftige Direktorin des Kunsthauses Zürich, Ann Demeester, setzt auf eine epochen- und kulturübergreifende Ausstellungspraxis und will als Kunstvermittlerin möglichst viele Kreise erreichen.

Hassattacken auf Journalistinnen, Interventionen bei öffentlichrechtlichen Sendern und Forderungen nach mehr staatlicher Kontrolle: Grüne Politiker offenbaren gerade ein eigenartiges Verständnis von Pressefreiheit – in Deutschland, aber auch in der Schweiz.

Die Corona-Berichterstattung der Medien zu kritisieren, ist einfach. Deshalb gibt es hier ein paar besserwisserische Anregungen.

Mit seinen Ausfälligkeiten und Eskapaden hat Donald Trump den US-Medien Rekordquoten beschert. Doch auf den «Trump-Bump» folgt der «Trump-Slump».

Der Dauerregen verbannt die Premiere vom Domplatz ins Festspielhaus. Dort zieht die Inszenierung des Erfolgsstücks von Hugo von Hofmannsthal allzu verbissen die Register der Tristesse.

Die Festspiele in Erl proben den Neubeginn. Der erfolgreiche Frankfurter Opernintendant Bernd Loebe muss das Festival nach der Trennung von Gustav Kuhn neu aufbauen. Und kämpft mit vielen Widerständen.

Lydia Steier und Lars Gebhardt übernehmen gemeinsam die Operndirektion am Luzerner Theater. Ihre erste Premiere bringt als Koproduktion mit dem Lucerne Festival ein legendäres Skandalstück in die Schweiz: «Staatstheater» von Mauricio Kagel.

Bis heute erscheinen regelmässig neue Gesamtaufnahmen der zweiunddreissig Beethoven-Sonaten, die Hans von Bülow das «Neue Testament der Klavierspieler» nannte. Die jüngsten Zyklen wetteifern mit lauter Legenden der Plattengeschichte.

Der Schweizer Rudolf Lutz zählt zu den führenden Bach-Interpreten unserer Zeit. Bis 2027 will er mit der Bach-Stiftung St. Gallen das komplette Vokalwerk des «fünften Evangelisten» einspielen. Was treibt ihn an?

Angesichts der vorläufigen Pandemie-Pause scheint sie wieder voll entbrannt, die Lust am Spekulieren auf den jüngsten Hype am Kunstmarkt: Erfolg mit Zeitgenossen bei Phillips in New York.