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Montag, 19. Juli 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Anfangs wurde die Ukrainerin Oksana Lyniv nicht von allen ernst genommen. Nun dirigiert sie als erste Frau bei den Bayreuther Festspielen.

Nach unzähligen Planungsfehlern hat das Kunstmuseum Bern endlich ein vielversprechendes Projekt. Jetzt muss es einfach klappen.

Der Glaube ist ihr Motor zum Schreiben, sagt Fatima Daas. Die französisch-algerische Jungautorin will nicht, dass ihr Islam queertauglich gemacht wird.

Marc Sway tritt mit Bligg vorübergehend als «Blay» auf – am Montag im Live-Stream bei der «Baloise Session at home». Sway spürt die Nervosität vor der Premiere in Basel.

Sex mit einem Cadillac, Mischwesen von Mensch und Metall: «Titane» von Julia Ducournau ist der Sensationssiegerfilm der 74. Filmfestspiele von Cannes. Von nun an ist alles möglich.

Das Kunstmuseum und die Stadt Bern präsentieren ein Erweiterungsprojekt, das weit über die Museumsmauern hinausreicht: Die Achse bis zum Bundesplatz soll aufgewertet werden.

Der deutsche Moderator und Kritiker erkürt als Donnergott im weissen Anzug neuerdings aus seiner Sicht besonders schlechte Bücher. Und erweist damit der Literatur keinen Dienst.

Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain war von der deutschen Grammatik heillos überfordert. Wie finden Sie sich damit zurecht?

In einem Camp wurde versucht, den nächsten Schweizer Hit für die grosse europäische Bühne zu schreiben. Mit im Studio: Loco Escrito, Crimer und Maryne.

Einstündige Sendungen werden durch halbstündige Podcasts ersetzt: SRF geht im Internet vor den internationalen Techkonzernen in die Knie, um neues Publikum zu erreichen.

Petra Ivanov ist mit 350’000 verkauften Büchern die erfolgreichste Krimi-Autorin der Schweiz. Warum sie trotzdem kaum öffentlich in Erscheinung tritt und auch keinen «Tatort» schreiben will.

Der Dauerregen verbannt die Premiere vom Domplatz ins Festspielhaus. Dort zieht die Inszenierung des Erfolgsstücks von Hugo von Hofmannsthal allzu verbissen die Register der Tristesse.

Im Burgenland wird seit vierzig Jahren zu Musikwochen der besonderen Art geladen. Ohne Gagen und Zwänge wird hier die mitunter unbändige Lust am Spiel ausgelebt.

Mit Fairport Convention hat Richard Thompson den britischen Folk mitbegründet. In seiner Autobiografie berichtet der stilbildende Gitarrist nicht nur, wie es dazu kam, sondern auch, womit er sich später beschäftigte.

Der Mann nimmt sich eine Frau, die Frau steht hinter einem Mann: So wird das in Russland noch immer gesehen. Insofern bleibt auch die Frage nach weiblichen Personenbezeichnungen ein Randthema.

Die unkontrollierte Einwanderung aus muslimischen Ländern führe zu einer Zunahme der sexuellen Gewalt – zu diesem Schluss kommt die Politologin und Islamkritikerin in ihrem jüngsten Buch.

Der Sommer 2021 lässt bis jetzt einige Wünsche offen. Zum Glück kann man ihm entfliehen. Mit Büchern zum Beispiel. Hier zehn persönliche Tipps aus der NZZ-Feuilletonredaktion.

Das koloniale Architekturerbe des Landes ist so grandios wie ungeliebt. Und am Verschwinden.

Das Horrordrama «Titane» der 37-jährigen Pariserin wird als bester Film ausgezeichnet. Und ein finnisches Team darf sich über den Grossen Preis der Jury freuen.

Schuld ist zu einer Kategorie des politischen Denkens geworden. Debatten über Schuld und strukturelle Ungerechtigkeit werden im Ton der Selbstanklage und Zerknirschung geführt. Das erinnert an den christlichen Diskurs zur Sünde.

Der freiheitliche Staat macht sich nicht zum Selbstzweck. Er dient der Wohlfahrt der Nation und der Menschen.

Von der Rückkehr der Freiheit ist nichts zu spüren: Viele Menschen bleiben daheim und pfeifen aufs aktive Leben. Das hat auch damit zu tun, dass das Höhlendasein heute als Beitrag zur Weltrettung gilt.

Das Filmfest an der Croisette ist am Ausklingen, ganz ohne Konkurrenz durch den Fussball. Der gross angekündigte Wettbewerbsbeitrag «Benedetta» von Paul Verhoeven entpuppt sich als Mogelpackung.

Der Schweizer Walter Rufer erkundete in den sechziger Jahren die Bohème des Münchner Stadtteils und schrieb witzige Verse darüber. Ueli Meiers Dokumentarfilm begibt sich mit Rufers Familie auf Spurensuche.

Das Schicksal einer Einwandererfamilie hängt daran, ob das Gemüse spriesst: «Minari» ist mehr Agrodrama als Immigrationsdrama. Und das ist gut so.

Sie nannten sich «Herzens-Pauline» und «theuerstes Clärchen». Doch in ihrer Beziehung gab es auch kulturelle Gräben – und eine Tabuzone.

Sängerin, Komponistin, Kulturvermittlerin: Vor 200 Jahren wurde Pauline Viardot-García geboren.

Ein grosser Teil der Musikgeschichte kommt bis heute kaum im etablierten Konzertleben vor. Dazu gehört nahezu das gesamte Schaffen von Afroamerikanern in der Klassik. Dabei gäbe es gerade hier einiges zu entdecken.

Festival-Intendant Michael Haefliger im Gespräch über das Luzerner Sommer-Motto «Verrückt», die Konsequenzen der Pandemie für den Kulturbetrieb und seine Zukunftspläne.

«Verrückt» lautet das Motto beim Luzerner Konzertsommer 2021. Doch was heisst das eigentlich, wenn die Welt ohnehin gerade kopfsteht?

Thema mit Variationen – Gedanken zum Motto des Lucerne Festival im Sommer.

Viele befürchten den Untergang des Detailhandels. Dieser aber feiert bereits während der Pandemie eine Auferstehung in neuem Kleid.

Der Oscar-Preisträger Matthew McConaughey hat so viel erreicht, dass er uns in einem Buch sagen will, wie uns das auch gelingen kann.

Der Erstling machte Mary MacLane amerikaweit bekannt. Für das zweite Buch schlug sie ganz andere Töne an, und es hat auch nach hundert Jahren seine Strahlkraft bewahrt.

Die zukünftige Direktorin des Kunsthauses Zürich, Ann Demeester, setzt auf eine epochen- und kulturübergreifende Ausstellungspraxis und will als Kunstvermittlerin möglichst viele Kreise erreichen.

Was gute Kunst ist, wusste er: Am 16. Juli dieses Jahres wäre Ernst Beyeler 100 Jahre alt geworden. Ein Gespräch mit Sam Keller über den Museumsgründer und die Kunst, gute Ausstellungen zu machen.

Mit seinen Gedenk-Installationen wehrte er sich gegen das Vergessen. Nun ist der Künstler Christian Boltanski mit 76 Jahren in Paris gestorben.

Hassattacken auf Journalistinnen, Interventionen bei öffentlichrechtlichen Sendern und Forderungen nach mehr staatlicher Kontrolle: Grüne Politiker offenbaren gerade ein eigenartiges Verständnis von Pressefreiheit – in Deutschland, aber auch in der Schweiz.

Die Corona-Berichterstattung der Medien zu kritisieren, ist einfach. Deshalb gibt es hier ein paar besserwisserische Anregungen.

Mit seinen Ausfälligkeiten und Eskapaden hat Donald Trump den US-Medien Rekordquoten beschert. Doch auf den «Trump-Bump» folgt der «Trump-Slump».

Die Festspiele in Erl proben den Neubeginn. Der erfolgreiche Frankfurter Opernintendant Bernd Loebe muss das Festival nach der Trennung von Gustav Kuhn neu aufbauen. Und kämpft mit vielen Widerständen.

Lydia Steier und Lars Gebhardt übernehmen gemeinsam die Operndirektion am Luzerner Theater. Ihre erste Premiere bringt als Koproduktion mit dem Lucerne Festival ein legendäres Skandalstück in die Schweiz: «Staatstheater» von Mauricio Kagel.

Seit ihren Anfängen versucht die Oper zu rechtfertigen, warum die Handelnden auf der Bühne singen, statt zu sprechen. Zwei Uraufführungen am Festival von Aix-en-Provence geben widersprüchliche Antworten auf diese Urfrage des Musiktheaters.

Bis heute erscheinen regelmässig neue Gesamtaufnahmen der zweiunddreissig Beethoven-Sonaten, die Hans von Bülow das «Neue Testament der Klavierspieler» nannte. Die jüngsten Zyklen wetteifern mit lauter Legenden der Plattengeschichte.

Der Schweizer Rudolf Lutz zählt zu den führenden Bach-Interpreten unserer Zeit. Bis 2027 will er mit der Bach-Stiftung St. Gallen das komplette Vokalwerk des «fünften Evangelisten» einspielen. Was treibt ihn an?

Angesichts der vorläufigen Pandemie-Pause scheint sie wieder voll entbrannt, die Lust am Spekulieren auf den jüngsten Hype am Kunstmarkt: Erfolg mit Zeitgenossen bei Phillips in New York.