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Freitag, 16. Juli 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Adolf Muschg lässt in seinem neuen Roman «Aberleben» einen alten Bekannten wieder auferstehen. Wer nicht auf der Höhe des Autors ist, fühlt sich leicht überfordert.

Der Meteorologe Jörg Kachelmann erklärt die extremen Wetterereignisse. Im Kampf gegen den Klimawandel hat er keine grossen Hoffnungen mehr.

Das momentane Unwetter wird mit der biblischen Katastrophe verglichen. Vielleicht ist das eine Untertreibung.

Der Popstar wehrt sich juristisch dagegen, von ihrem Vater weiter bevormundet zu werden. Warum ihr Konflikt weit mehr offenbart als die Luxusschmerzen einer Diva.

Der Gitarrist und Songwriter der MTV-Band Spandau Ballet über die Tücken einer erfolgreichen Pop-Vergangenheit.

Die US-Schauspielerin prägt den Film- und Streaminghit «Black Widow». Aber was macht eigentlich ihre Starqualität aus?

Es ist eine Überraschung: Die Belgierin Ann Demeester wird das grösste Kunstmuseum der Schweiz in die Zukunft führen.

Livejazz am Montagabend, Kindertheater unter freiem Himmel und Badi-Vibes trotz Regenwetter – das empfiehlt die Kulturredaktion.

Simon Strick untersucht rechtsradikale Foren. Er zeigt: Nazis von heute schüren Konflikte zwischen den Geschlechtern – und tricksen die Medien aus.

Zuerst kritisierte er die Massnahmen gegen Corona, dann die Impfungen – und nun Israel. Der Wissenschaftler und Bundestagskandidat Sucharit Bhakdi redet sich um Kopf und Kragen.

Die Römer Band Måneskin stürmt derzeit sämtliche Charts. Beim Treffen in Zürich beantworten die vier auch Interviewfragen gern im Chor.

Viele befürchten den Untergang des Detailhandels. Dieser aber feiert bereits während der Pandemie eine Auferstehung in neuem Kleid.

Was gute Kunst ist, wusste er: Am 16. Juli dieses Jahres wäre Ernst Beyeler 100 Jahre alt geworden. Ein Gespräch mit Sam Keller über den Museumsgründer und die Kunst, gute Ausstellungen zu machen.

Prinz Philip ist gestorben, und Elizabeth II. hat seinen Tod betrauert. Doch nun gibt sie sich wieder heiter: Statt Schwarz trägt sie demonstrativ Farbe.

Die zukünftige Direktorin des Kunsthauses Zürich, Ann Demeester, setzt auf eine epochen- und kulturübergreifende Ausstellungspraxis und will als Kunstvermittlerin möglichst viele Kreise erreichen.

Mit seinen furchtbaren Bildergeschichten ist der «Struwwelpeter» eines der seltsamsten Kinderbücher. Nur die Geschichte vom fliegenden Robert ist ganz anders – und er ist der Held der Stunde.

Der Oscar-Preisträger Matthew McConaughey hat so viel erreicht, dass er uns in einem Buch sagen will, wie uns das auch gelingen kann.

Der Sommer 2021 lässt bis jetzt einige Wünsche offen. Zum Glück kann man ihm entfliehen. Mit Büchern zum Beispiel. Hier zehn persönliche Tipps aus der NZZ-Feuilletonredaktion.

Der freiheitliche Staat macht sich nicht zum Selbstzweck. Er dient der Wohlfahrt der Nation und der Menschen.

Von der Rückkehr der Freiheit ist nichts zu spüren: Viele Menschen bleiben daheim und pfeifen aufs aktive Leben. Das hat auch damit zu tun, dass das Höhlendasein heute als Beitrag zur Weltrettung gilt.

Die Deutschen würden an der Vorstellung des Holocaust als Zivilisationsbruch festhalten, um von kolonialen Verbrechen abzulenken, wird behauptet. Die Argumentation ist ein Vorwand. Sie hat Deutschlands Loyalität gegenüber Israel im Visier.

Das Filmfest an der Croisette ist am Ausklingen, ganz ohne Konkurrenz durch den Fussball. Der gross angekündigte Wettbewerbsbeitrag «Benedetta» von Paul Verhoeven entpuppt sich als Mogelpackung.

Der Schweizer Walter Rufer erkundete in den sechziger Jahren die Bohème des Münchner Stadtteils und schrieb witzige Verse darüber. Ueli Meiers Dokumentarfilm begibt sich mit Rufers Familie auf Spurensuche.

Das Schicksal einer Einwandererfamilie hängt daran, ob das Gemüse spriesst: «Minari» ist mehr Agrodrama als Immigrationsdrama. Und das ist gut so.

Ein grosser Teil der Musikgeschichte kommt bis heute kaum im etablierten Konzertleben vor. Dazu gehört nahezu das gesamte Schaffen von Afroamerikanern in der Klassik. Dabei gäbe es gerade hier einiges zu entdecken.

Das Festival im Wallis lockt ab 16. Juli mit grossen Künstlernamen vor prächtiger Landschaftskulisse. Auch einen ersten Härtetest hat das Sicherheitskonzept der Veranstalter schon überstanden.

Der Zürcher Pianist Nik Bärtsch ist bekannt für seine Ritual Groove Music. Nun fängt er seinen künstlerischen Kosmos in einem Buch ein. «Listening» verbindet ästhetische Positionen mit Ratschlägen und Anekdoten.

Festival-Intendant Michael Haefliger im Gespräch über das Luzerner Sommer-Motto «Verrückt», die Konsequenzen der Pandemie für den Kulturbetrieb und seine Zukunftspläne.

«Verrückt» lautet das Motto beim Luzerner Konzertsommer 2021. Doch was heisst das eigentlich, wenn die Welt ohnehin gerade kopfsteht?

Thema mit Variationen – Gedanken zum Motto des Lucerne Festival im Sommer.

Der Erstling machte Mary MacLane amerikaweit bekannt. Für das zweite Buch schlug sie ganz andere Töne an, und es hat auch nach hundert Jahren seine Strahlkraft bewahrt.

1949 hat der deutsche Literatursoziologe Leo Löwenthal die Themen und Techniken analysiert, deren sich die politische Demagogie bedient. Seine Studie liest sich, als wäre sie heute geschrieben.

Er gilt als die böse Reizfigur der französischen Literatur. Nun kann man Célines zweiten Roman in neuer Übersetzung lesen.

Mit seinen Gedenk-Installationen wehrte er sich gegen das Vergessen. Nun ist der Künstler Christian Boltanski mit 76 Jahren in Paris gestorben.

Das Designerkollektiv Memphis Milano stellte so ziemlich alle Prinzipien der Moderne auf den Kopf, bis es sich nach wenigen Jahren selbst auflöste. Die Erinnerung hält an.

Ein Buch über das Wirken des Zürchers René Haubensak ist auch ein Plädoyer für das Bauen im Kontext.

Hassattacken auf Journalistinnen, Interventionen bei öffentlichrechtlichen Sendern und Forderungen nach mehr staatlicher Kontrolle: Grüne Politiker offenbaren gerade ein eigenartiges Verständnis von Pressefreiheit – in Deutschland, aber auch in der Schweiz.

Die Corona-Berichterstattung der Medien zu kritisieren, ist einfach. Deshalb gibt es hier ein paar besserwisserische Anregungen.

Mit seinen Ausfälligkeiten und Eskapaden hat Donald Trump den US-Medien Rekordquoten beschert. Doch auf den «Trump-Bump» folgt der «Trump-Slump».

Die Festspiele in Erl proben den Neubeginn. Der erfolgreiche Frankfurter Opernintendant Bernd Loebe muss das Festival nach der Trennung von Gustav Kuhn neu aufbauen. Und kämpft mit vielen Widerständen.

Lydia Steier und Lars Gebhardt übernehmen gemeinsam die Operndirektion am Luzerner Theater. Ihre erste Premiere bringt als Koproduktion mit dem Lucerne Festival ein legendäres Skandalstück in die Schweiz: «Staatstheater» von Mauricio Kagel.

Seit ihren Anfängen versucht die Oper zu rechtfertigen, warum die Handelnden auf der Bühne singen, statt zu sprechen. Zwei Uraufführungen am Festival von Aix-en-Provence geben widersprüchliche Antworten auf diese Urfrage des Musiktheaters.

Bis heute erscheinen regelmässig neue Gesamtaufnahmen der zweiunddreissig Beethoven-Sonaten, die Hans von Bülow das «Neue Testament der Klavierspieler» nannte. Die jüngsten Zyklen wetteifern mit lauter Legenden der Plattengeschichte.

Der Schweizer Rudolf Lutz zählt zu den führenden Bach-Interpreten unserer Zeit. Bis 2027 will er mit der Bach-Stiftung St. Gallen das komplette Vokalwerk des «fünften Evangelisten» einspielen. Was treibt ihn an?

Angesichts der vorläufigen Pandemie-Pause scheint sie wieder voll entbrannt, die Lust am Spekulieren auf den jüngsten Hype am Kunstmarkt: Erfolg mit Zeitgenossen bei Phillips in New York.