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Donnerstag, 03. Juni 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Die SVP will politisch gegen das Schweizer Fernsehen vorgehen. Sie ist damit Teil eines internationalen Trends.

Die Dalmatinerhasserin ist wieder da. «Cruella» mit Emma Stone ist ein punkiges Modefeuerwerk und könnte wegweisend sein für kommende Blockbuster-Starts.

Irgendetwas stört den Hund der Nachbarn am Geläut der Gellertkirche. Oder hat sein markerschütterndes Geheule vielleicht einen anderen Grund?

Die ehemalige CVP-Bundesrätin gibt dem Zürcher Radiounternehmer recht: Die geplante Abschaltung sei verfrüht. Die Gegenseite zeigt sich unbeeindruckt.

Ausserdem: Kammerorchester mit Klezmer-Klängen am Rhein

Drei unbekannte Comicstrips von Charles M. Schulz sind aufgetaucht. Sie zeigen eine Mrs. Hamhock, die ziemlich viel gemeinsam hat mit dem besserwisserischen Mädchen aus den Peanuts.

Bitcoin-Anhänger attackieren online immer wieder Frauen, die sich kritisch zu Kryptowährungen äussern. Besonders aggressiv ist ein Schweizer, der auf Youtube über 150’000 Follower hat.

Roger Schawinski sammelt Unterschriften gegen das geplante Aus. Vermutungen, dass dabei auch Eitelkeit oder Nostalgie im Spiel ist, weist er vehement zurück.

Am flächendeckenden Kulturevent haben nebst Museen und Institutionen die Galerien ihren grossen Auftritt. Im Gespräch mit einigen Teilnehmenden zeigt sich, wie vielfältig die regionale Kunstlandschaft ist und dass sich trotz – oder wegen – Corona einiges tut in der Stadt.

Vier Menschen in einer noblen Seniorenresidenz mögen es gesellig, aber auch blutig. «Der Donnerstagsmordclub» des englischen TV-Moderators Richard Osman ist witzig. Und erfolgreich.

Der Film «Das Fieber» zeigt Afrikas Kampf gegen Malaria, ohne Pharmamultis reden zu lassen. Das deutsche Fernsehen ist aufgebracht, SRF kündigte das Projekt.

In der deutschen Fernsehlandschaft jagt ein Skandal den nächsten. Spätestens beim jüngsten Sat-1-Eklat muss man den moralischen Kompass wieder in die eigene Hand nehmen.

Nach dem Dreh der Serie «Plötzlich arm, plötzlich reich» offenbart der deutsche Partysänger Ikke Hüftgold die dramatischen Zustände am Set. Nun zieht der Sender Konsequenzen.

Weil in Deutschland SRF nicht mehr empfangen werden kann, wissen unsere Nachbarn nicht (mehr), was uns glücklich macht.

Was ist Ihr Lieblingslied? Und welche Erinnerungen weckt es? Diese Fragen beantworten Bewohner des «Elim» in einem Dokumentarfilm, welcher am 1. und 2. Juni in Basel zu sehen ist.

Weil der Biograf Blake Bailey des sexuellen Missbrauchs beschuldigt wurde, hat sein Verlag die autorisierte Lebensgeschichte von Philip Roth aus dem Programm genommen. Was entgeht uns da?

Die Britin Helen Macdonald ist Bestseller-Autorin und Falknerin. Sie erklärt, wie verklärt unsere Vorstellungen von Natur sind und warum sich manche Sachbücher wie ein Spaziergang mit einem Besserwisser anfühlen.

Der Berner Autor lässt sich nicht festzurren und erinnert uns in seinem neuesten Projekt «super light» daran, dass der Mensch das grausigste Tier ist.

Beat Sterchis neuer Roman «Capricho» ist eine lesenswerte Hymne auf das einfache Leben.

Die unlängst lancierte Website Clubculture.ch dokumentiert die Geschichte der helvetischen Partykultur. Und erinnert an die kurze Blütezeit des Bimbo Town in Kleinbasel.

Seit einem Jahr sind die Clubs zu. Was verloren geht und wie wild es früher in der Schweiz abging, erzählt Bjørn Schaeffner vom neu lancierten Archiv ClubCultureCH.

Moby feierte 1999 mit «Play» Welterfolge. Auch heute gehört er zu den wichtigsten Exponenten der elektronischen Popmusik – und blickt mit «Reprise» auf seine illustre Karriere zurück.

Der ehemalige Fussballprofi, Ex-FCB-Spieler, Fernseh-Fussball-Kommentator und Geschäftsmann teilt seine Lieblingslieder mit uns.

Amazon und James Bond passen hervorragend zusammen: Der Geheimagent arbeitet schnell und kommt ebenfalls ohne Pinkelpausen oder Gewerkschaftsvertretung aus.

James Bond gehört jetzt teilweise Amazon, wird er nun per Streaming verheizt?

Die Basler Schauspielerin über ihre Zeit im Lockdown, ihr komplexes Verhältnis zum Dialekt – und eine Tasse, die sie Al Pacino geklaut hat.

«Von Fischen und Menschen» von Stefanie Klemm mit Sarah Spale und Matthias Britschgi in den Hauptrollen.

Die Mezzosopranistin Katia Ledoux musste schon gegen einige Vorurteile ansingen. In Zürich tut sie das gerade ebenso hinreissend wie erfolgreich.

Intendant Benedikt von Peter hat sich seine erste Saison am Theater Basel anders vorgestellt. Nun will er möglichst viel nachholen – und spart nicht mit grossen Namen.

Die argentinische Cellistin, die von der Nordwestschweiz aus eine Weltkarriere verfolgt, denkt im Telefoninterview über das Künstlerleben in der Corona-Krise nach.

Vor 16 Jahren musste der Italiener als Chefdirigent der Mailänder Scala zurücktreten, nun kehrte er zurück. Und vergriff sich im Ton.

Die Galerie Lilian Andree in Riehen zeigt Werke des deutschen Malers und Fotografen. Manche davon könnte man als Stillleben bezeichnen. Manche als hyperrealistisch.

Der englische Künstler, Autor und Kurator Adrian Dannatt steckt hinter der aktuellen, einem Ort gewidmeten Ausstellung im Museum Tinguely. Er weiss, wie aus Abfall Kunst entstand.

In der Unibibliothek ist eine Ausstellung über Ré Soupault zu besichtigen – eine nach Unabhängigkeit strebende Frau im 20. Jahrhundert, eine multitalentierte Pionierin und Erfinderin.

In New York darf man bald wieder ohne Maske an Kunstanlässe – das hat auch Nachteile, findet unsere Kolumnistin.

Das Wildwuchs-Festival feiert 2021 sein 20-Jahr-Jubiläum und bringt die Stadt mit seinem vielfältigen Programm zum Strahlen.

Der Basler Film- und Theaterschauspieler scheut sich nicht vor Experimenten: Für seine Rollen geht er in den Dschungel. In die Muckibude. Und derzeit an die Hauptbühne seiner Heimatstadt.

Basel erhält einen neuen, riesigen, öffentlichen, vielseitig verwendbaren, multifunktionalen, zentral gelegenen Treffpunkt für alle.

So klingt Tschechow in Mundart: Das Basler Schauspiel verpflanzt die tragikomischen Szenen aus dem Landleben ins emotionale Chaos der Lockdown-Gegenwart. Konsequent. Und gefühlsecht.

Sie zählt zu den systemkritischen Stimmen der Türkei. Sie gibt in ihren Romanen denen eine Stimme, die sonst keine haben. Und sie prangert die Ungleichheiten an, die auch im Westen bestehen. Der Feuilletonchef René Scheu hat mit Elif Shafak über Meinungsfreiheit gesprochen – und über das Urvertrauen in das Leben.

Zu weiss, zu männlich, zu alt: Der Kanon der Künste ist unter Beschuss. Zu Unrecht. Er könnte ein Reiseführer sein zu Werken, die überall gegenwärtig sind, wo geschrieben und gelesen wird.

Corona hat gezeigt: Es gibt kaum noch einen Unterschied zwischen Natur- und menschengemachten Katastrophen.

Anfang Juni 1921 wurde Arnold Schönberg von Antisemiten aus seinem Sommerdomizil nahe Salzburg vergrault. Das «Mattsee-Ereignis» führte bei dem grossen Komponisten zu einer folgenreichen Rückbesinnung auf seine Wurzeln.

Eine Biografie geht dem Leben des Zauberstars nach. Seine Karriere war speziell – und steht doch für den Weg, den nach 1945 viele Mitläufer des NS-Regimes gingen.

Was aus dem Dunkel der Nacht alles entstehen kann, warum sich Beethoven über sein Gedenkjahr gefreut hätte und wie Hände Geschichte schreiben: die Kultur-Events der Woche.

Ausserdem gibt es neue Texte von Marcel Proust, die jahrzehntelang in einer Kartonschachtel verwahrt lagen, Sahra Wagenknecht hält ihren linken Genossen den Spiegel vor, und die Philosophin Christine M. Korsgaard zeigt, dass wir Tieren gegenüber moralische Pflichten haben und was das heisst.

Fast fünfzig Jahre lebte Martin Kämpchen auf dem Subkontinent. Die Lage vor Ort ist prekär – und das hat Gründe.

Die Corona-Krise ist für den Staat ein soziologisches Grossprojekt. Doch Tech-Konzerne haben dank ihren Analysewerkzeugen eine hochauflösende Sicht auf die Gesellschaft. Bedroht das die Souveränität?

Beiden Seiten sprechen von natürlichen Reaktionen auf die Angst vor dem anderen. Von Ende und Anfang im Nahen Osten.

Im wiederaufgebauten Schloss wollte Berlin noch einmal von Humboldtscher Weltbürgerlichkeit in sicherer Umfriedung träumen. Das schuldhafte Erwachen gerät angesichts des gegenwärtigen Streits ums koloniale Erbe unsanft.

Kann nur gemeinsame Herkunft Identität stiften? Nein, sagte der Engadiner Humanist Durich Chiampell im 16. Jahrhundert: Eine Gemeinschaft entsteht aus geteilten Werten.

Die Oscarpreisträgerin trumpft gross auf in einem siebenteiligen HBO-Thriller. Dieser nutzt ein amerikanisches Provinznest gekonnt als Schauplatz für eine Sozialstudie.

Genau ein halbes Jahrhundert lang gibt es diese Krimiserie im deutschen Fernsehen. Die Jubiläumsfolge ¨überzeugt vor allem mit Charakterporträts – und einem neuen Ermittlerduo.

Der Zombie in all seinen Facetten ist zur beherrschenden Horrorfigur unserer Zeit geworden. Bei Zack Snyders neuem Film zeigt sich hingegen vor allem ein krawalliger Fetisch.

Irène Schweizer wird achtzig. Auf den runden Geburtstag hin erscheint eine energiegeladene Aufnahme: «Celebration».

Das Tonhalle-Orchester Zürich und sein Chefdirigent läuten mit sechs Auftritten an drei Tagen den Abschied von der Tonhalle Maag ein. Die Konzerte führen noch einmal die Qualitäten und die Grenzen des Interims im Zürcher Industriequartier vor Ohren.

Das Kunstmuseum Winterthur zeigt, was Picasso und Ensor verbindet, Martina Clavadetscher liest aus ihrem neuen Roman, und Zürcher Kulturschaffende fragen, wie man sich mit der eigenen Endlichkeit vertraut machen könnte.

Die Literaturwissenschafterin Nicola Gess leuchtet das Dickicht der Halbwahrheiten aus. Und leistet beste Aufklärung.

Über Literatur, Politik und Metaphysik: Adam Zagajewskis hohe Schule des Essays zeigt den Ernst und die Heiterkeit der Kunst.

Der Psychoanalytiker Peter Widmer sinniert über die Aggressionen, die in allen Menschen stecken. Mitunter liefert er eine neue Deutung des Mörders von Rupperswil: Das Normale ist das eigentlich Verrückte.

Wie zu erwarten war, ist die von ihrem Vorgänger Walter Kielholz vorgeschlagene Anne Keller Dubach von der Zürcher Kunstgesellschaft zu seiner Nachfolgerin gewählt worden.

Einst war er Türsteher im Kaufleuten in Zürich, heute zählt er zu den erfolgreichsten Schweizer Künstlern auf dem internationalen Parkett: Urs Fischer liebt und lebt den amerikanischen Traum. Zugleich hat er sich eine gesunde Skepsis bewahrt. Ein Gespräch über Krypto-Kunst, Woke-Sein – und die NZZ.

Er weiss nie so genau, wie man eigentlich Kunst macht: Bis ihm wieder einmal etwas einfällt. Vor allem aber weigert er sich, ein schön brav produktiver Künstler zu sein. Denn er weiss, dass seine besten Werke beim Abhängen entstehen.

Der deutsche Ausnahmejournalist Stefan Aust legt seine Autobiografie vor. Von manchen seiner Nachfolger scheint er nicht viel zu halten. Vor allem jüngere Journalisten sähen sich weniger als kritische Instanz gegenüber den Regierenden denn als Aktivisten.

Manche Deutsche weigern sich seit Jahren, den Rundfunkbeitrag für ARD und ZDF zu bezahlen. Einer von ihnen sitzt dafür seit über 80 Tagen im Gefängnis – und während ihn die einen als Märtyrer feiern, betrachten ihn andere als Extremisten.

Nach dem Abschuss des Flugzeugs mit der Flugnummer MH17 über der Ostukraine sammelten die Rechercheure der Plattform Bellingcat schneller Beweise als alle anderen. Machen sie einst sogar die Geheimdienste überflüssig?

Knistern in der Klosterkirche Königsfelden: zehn grossartige Tänzerinnen und Tänzer zelebrieren das Hohelied der Liebe. Der Abend «Sei Nacht zu mir», inspiriert durch Gedichte des kürzlich verstorbenen Dichters Said, ist noch bis Ende Juni zu sehen.

Zweimal Thomas Bernhard in Wien: Doch am Burgtheater wie am Volkstheater werden seine Texte einer chaotischen Bilderwut geopfert. So wird der Autor vorgeführt.

In den Briefen an Ludwig II. von Bayern kämpfte Cosima von Bülow für ihren Geliebten Richard Wagner – mit allen Mitteln.

Bis heute erscheinen regelmässig neue Gesamtaufnahmen der zweiunddreissig Beethoven-Sonaten, die Hans von Bülow das «Neue Testament der Klavierspieler» nannte. Die jüngsten Zyklen wetteifern mit lauter Legenden der Plattengeschichte.

In einer faszinierenden Gesamteinspielung der rund hundert Lieder Schulhoffs wird ein ganzes Zeitalter besichtigt.

Der Kunstmarkt im Zeichen des Umbruchs: Die New Yorker Auktionen für moderne und zeitgenössische Kunst warteten mit neuen Formaten und heissbegehrter «schwarzer» Kunst auf.