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Sonntag, 02. Mai 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Der neue «Tatort» leistet eine erstklassige Abkehr vom Blödelformat, ohne den Münsteranern ihren kurligen Charakter zu nehmen.

Sie wurde zur Ikone des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Während viele das Andenken an die vor 100 Jahren geborene Scholl wach halten, vereinnahmen sie andere unverschämt.

Am Dienstag wurde Klaus Littmanns «Arena für einen Baum» vorgestellt. Regierungspräsident Beat Jans lobte ihn über alle Massen. Wir reden mit dem Künstler und Kurator.

Am Samstag arbeitete sich das gefeierte Schweizer Trio Stucky-Doran-Studer am Repertoire von Jimi Hendrix ab. Im Kasernen-Rossstall wirkte die virtuose Hommage streckenweise etwas manieriert.

Testen Sie ihr Schweiz-Wissen im Geoquiz.

Nachrichten, Personalien und Fundstücke aus der realen und digitalen Welt der Kultur. Rund um die Uhr aktualisiert.

Die Basler Literaturprofessorin über ihre Liebe zu den Wissenschaften und Künsten – und über ihr neues Buch zum Thema Halbwahrheiten und Fake News.

Ausserdem: Konzerte Sinfonieorchester

Seit Jahren gilt beim Dating das ewige Links-rechts-Wischprinzip. Eine neue App will das Anbandeln jetzt auflockern.

Der Fachmann für Rock, Pop und Funk der «Basler Zeitung» präsentiert die Auswahl seiner Songs. Eher eklektisch als einer geraden Linie folgend.

Eine gut gemeinte, aber schlecht durchdachte Gedankenpolizei macht aus einem Interview einen Skandal.

Die Doku «Life in Color» zeigt mit Hightech-Hilfe, wie Farben das Leben und Überleben in der Tierwelt bestimmen. Eine berauschende Serie.

Heute kann jeder attraktiv sein – zumindest online. Immer extremer verändern bearbeitete Bilder unser Schönheitsideal. Das sind die Folgen.

Eher etwas unterspannt zeigt sich der neue «Tatort» aus Freiburg. Dafür mit grossem thematischem Ausgriff, von der Patientenverfügung bis zur Zwangsarbeit.

Florim Brajshoris «Te Berberi» ist bei seinen Landsleuten so beliebt, dass der Filmproduzent mit kosovarischen Wurzeln nun eine zweite Staffel auf Deutsch plant.

Vor 75 Jahren erhielt der Wahlbasler den Literaturnobelpreis. Höchste Zeit, sich wieder seiner zu erinnern.

Joseph Ratzinger strafte liberale Theologen ab, Missbrauchspriester aber schonte er. Ein neues Buch deckt auf, warum er das Kindeswohl hintanstellte.

Die Linke habe die einfachen Leute vergessen, sagt Sahra Wagenknecht in ihrem neuen Buch. Mattea Meyer kontert, Rudolf Strahm pflichtet bei – und was meint Michael Hermann?

Unkonventionell, ja sogar handgreiflich – so bekämpft eine Detektivin Zwangsprostitution, Drogenschmuggel und korrupte Polizisten an der Grenze in Südkalifornien.

In ihrem neusten Song verarbeitet die Musikerin eine persönliche Geschichte. Und spielt dabei ihre eigene Macht aus.

Wir ernennen Dinosaur Jr. zu Frauen ehrenhalber. Denn auch mit ihrem neuen Album retten sie mal wieder den Rock.

Nach langer Pause sollen ab Juli wieder Events mit Tausenden von Besuchern möglich sein – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Was Sie dazu wissen müssen.

Spotify-Gründer Daniel Ek will einen Fussballclub kaufen, die Corona-Frage führt zu ersten Bandauflösungen. Und da sind zwei Schweizer Bands: Die eine hat zu wenig Sex, die andere ist noch ganz scheu.

Der Netflix-Dokumentarfilm «My Octopus Teacher» hat zwar den Oscar gewonnen, aber gut ist er deswegen noch lange nicht.

Der jüngste Pritzker-Preis-Träger lebt in und für Tokio. Auf einer wilden Fahrt in seinem Vintage-Auto zeigt er uns, wo er die Stadt geprägt hat und welches sein Lieblingsgebäude ist.

«Ein Zufall reihte sich an den nächsten, alles fiel mir in den Schoss», sagte Liane Haid einmal. Ihr langes Leben endete in der Region Bern und war ein wilder Ritt zwischen Ruhm und Knechtschaft, zwischen Glamour und Nazi-Kino.

In «The Mosquito Coast» träumt ein Erfinder vom alternativen Leben – und stürzt seine Familie ins Verderben. Ein faszinierender Trip voller Versteckspiele und Fallen.

Die neue Sonderausstellung im Antikenmuseum Basel zeigt, dass Musik schon immer eine zentrale gesellschaftliche Rolle spielte. Und dass Musikgeschmack schon immer voller Gegensätze war.

Martin Korn war 22 Jahre lang Labelmanager bei Sony, dann wurde er entlassen. Nun startet er ausgerechnet in der kriselnden CD-Branche durch.

Kultregisseur Herbert Fritsch hat zugeschlagen: Am Theater Basel spielt er in einer Strauss’schen Komödie mit bösen Vorurteilen – und lässt am Schluss doch die Hausdame als die tiefgründigste, musikalischste Figur erscheinen.

Die Organisatoren des Europäischen Jugendchorfestivals wollen an den Konzerten über Auffahrt festhalten. Allerdings müssen Alternativen zu den Massenauftritten früherer Jahre gefunden werden.

Zum Entsetzen der Kunstkritik etablieren sich nach der Corona-Krise neue Künstler – der erfolgreichste nennt sich KAWS und macht eine Art Mickey-Mouse-Figuren.

Die Malerin Vivian Suter wird 2021 mit dem Prix Meret Oppenheim ausgezeichnet – für ein Werk, das aus einer unvergleichlichen künstlerischen Laufbahn entstand, die in Basel ihren Anfang nahm.

Kolorierte, grossformatige Künstlerporträts. Das TnT Art Project zeigt Musikerinnen und Musiker, wenn man schon nichts von ihnen hört derzeit.

Uli Sigg, ehemaliger Botschafter der Schweiz in China, über die Schwierigkeiten, die man ihm und seiner umfassenden Sammlung chinesischer Gegenwartskunst bereitet.

Auf der Jagd nach «Moby Dick» stellt sich der Schauspieler und Basler Co-Schauspielchef Jörg Pohl ganz allein den Weiten der Ozeane und der Grossen Bühne. Eine Rachemission? Ein Höllenkommando.

Der Schauspieler und Komiker findet die Aktion #allesdichtmachen daneben. Und als Satire handwerklich schlecht gemacht.

In der Kunstmarktsatire «The Square» stolpert ein Star-Kurator über Eigendünkel und Doppelmoral. Das Basler Schauspiel zeigt, was herauskommt, wenn sich zeitgenössisches Theater über zeitgenössische Kunst lustig machen will.

Wofür brennen junge Leute? Was denken sie über die Challenges, die auf Social Media und im realen Leben warten? Davon erzählt das Junge Theater Basel in «Born to Shine». Drei der Performerinnen und Performer tun es hier auch für die BaZ.

Die aktuelle Ausstellung im Kirchner Museum Davos widmet sich dem Schweizer Künstler Martin Disler und bringt ihn in einen spannenden Dialog mit Ernst Ludwig Kirchner.

In einer Woche liest Claudio Landolt im Wortreich aus seinem neu erschienenen Gedichtband.

Mit der 21. Austragung des Jazzfestivals «Davos Klosters Sounds Good» wird gleichzeitig eine neue Ära eingeläutet. Und das Grundkonzept bleibt zwar ähnlich, erfährt aber doch ein paar Änderungen.

Zilla Leutenegger verwandelt das Bündner Kunstmuseum in ihr ganz privates Reich. Die raumgreifende Ausstellung heisst «Espèces d’espaces». Tönt komplizierter, als es ist.

Die Eröffnung des Kulturplatzes vom Freitagabend war ein voller Erfolg.

Eigentlich war das jüngste Projekt der Global Players als Live-Theater gedacht. Doch jetzt zeigt man einen vorher aufgezeichneten Film.

Der gebürtige Savogniner Gian Suhner hat mit einem Filmteam Nordkorea durchstreift. Was er dort mit der Kamera festhielt, ist nun in der Berner Ausstellung «Let’s Talk about Mountains» zu sehen.

Die St. Moritzer Galerie Karsten Greve zeigt unter dem Titel «Highlight» Arbeiten des chinesischen Künstlers Ding Yi. Die Art, wie er seine Bilder aus kleinen Zeichen aufbaut, ist verblüffend.

In der Churer Postremise haben Felicitas Heyerick und Marco Luca Castelli die Tschechow-Zeit lebendig gemacht – mit einer Herzenslesung.

Dieses Jahr macht zum ersten Mal ein Glarner mit bei der Date-Show «Die Bachelorette». Burim ist davon überzeugt, die Bachelorette Dina Rossi für sich zu gewinnen, indem er ihr sein wahres Gesicht zeigt.

Krimi, Familiendrama, Liebesgeschichte, Justizthriller und Geschichtslektion – all das ist der Roman «Via Mala» von 1934. Gian Rupf und Volker Ranisch machen daraus im Duo Theater vom Feinsten.

2014 als viertes und jüngstes Ressort der Kulturgesellschaft Glarus gegründet, ist das Kindertheater von Beginn an eine Erfolgsstory.

Das Forum «Bau+Kultur Davos» lud am letzten Samstag zu einem Stadtrundgang, ausgehend vom neuen Kulturplatz, zum Thema «Bau+Kunst?!» ein.

Sie seien von der Freigabe für kulturelle Veranstaltungen völlig überrascht worden, sagt Ute Haferburg, Geschäftsführerin des Kulturplatzes, auf Anfrage der DZ.

Quirina Lechmann und Gianin Conrad eröffnen in der einstigen Tuchfabrik den Kunstraum Scala Trun. Er soll zum Ort des Austauschs und der künstlerischen Intervention auf dem Dorfe werden.

Die Postremise in Chur hat ihren Betrieb am Montag wieder aufgenommen. Erster Bühnengast war der Bündner Autor Arno Camenisch.

Die Klibühni in Chur sucht eine neue Theaterleitung. Reto Bernetta und Rita Cavegn hören allerdings erst in eineinhalb Jahren auf. Bewerber sollten sich trotzdem beeilen.

In der neuen ARD-Reihe «Klara Sonntag» spielt Bruno Cathomas einen Richter. Im Interview spricht er über seinen Weggang aus Laax, die Selbstfindung in Berlin und seine Homosexualität.

Die Eschenbacher Autorin Nadine Gerber gibt bald eine Fortsetzung ihres Romans «Herz über Bord» heraus. Und sie verrät, warum die ersten Kapitel lange in der Schublade schlummerten.

Viele Fitnesscenter und Restaurant-Terrassen haben am Montag in Chur den Betrieb aufgenommen. Das Kinocenter zieht nach und zeigt ab Mittwoch wieder Filme auf grosser Leinwand.

Die Galerie Edition Z in Chur zeigt Werke des deutschen Künstlers Boris Nieslony. Die Ausstellung «Moritaten» führt dem Betrachter das grösstmögliche Mass menschlicher Grausamkeit vor Augen.

Das Junge Theater Graubünden hat per Videostream einen in Chur gedrehten Kurzfilm präsentiert.

Janine Wiget aus Schänis und eine Freundin landen mit einem Video einen Youtube-Hit. Das öffnet ihnen Türen in Hollywood: Sie dürfen einen Clip für die Kultserie «Die Simpsons» gestalten.

Klosters beherbergt viele talentierte Künstlerinnen und Künstler, so auch Markus Dönier, der fantasievolle Kreationen aus schönen Hölzern kreiert.

Ein Spaziergang durch das Seedorf und ein Blick in seine Schulhäuser lassen Kostbares entdecken. Aber nicht allen gefällt alles.

Den Kulturstillstand hat sie (wie viele) demütig ertragen: Nun regt sich die Bündner Sängerin Corin Curschellas wieder – mit einer neuen CD.

Seltener Kunsttransport im Freulerpalast: Elf Gemälde aus dem 17. Jahrhundert werden in Näfels angeliefert. Ab 29. April sind sie in der Sonderausstellung «Frau Hauptmannin und ihre Kinder» zu sehen.

Die Kinobetreiber in Graubünden sind offensichtlich überrascht vom Entscheid des Bundesrats. Denn: Kein Kino wird den Betrieb bereits am Montag wieder aufnehmen. Doch die Vorbereitungen sind im Gang.

Keiner hat damit schon gerechnet. Kulturveranstaltungen können theoretisch ab Montag wieder stattfinden. Doch ganz parat sind nur wenige. Und die Vorschriften machen gehörig zu schaffen.

Die vorsichtige Öffnung der Kulturstätten zum jetzigen Zeitpunkt ist richtig. Ebenso stimmt der Blick in die Zukunft zuversichtlich. Ein Kommentar.