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Samstag, 01. Mai 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Mit der 21. Austragung des Jazzfestivals «Davos Klosters Sounds Good» wird gleichzeitig eine neue Ära eingeläutet. Und das Grundkonzept bleibt zwar ähnlich, erfährt aber doch ein paar Änderungen.

Zilla Leutenegger verwandelt das Bündner Kunstmuseum in ihr ganz privates Reich. Die raumgreifende Ausstellung heisst «Espèces d’espaces». Tönt komplizierter, als es ist.

Die Eröffnung des Kulturplatzes vom Freitagabend war ein voller Erfolg.

Eigentlich war das jüngste Projekt der Global Players als Live-Theater gedacht. Doch jetzt zeigt man einen vorher aufgezeichneten Film.

Der gebürtige Savogniner Gian Suhner hat mit einem Filmteam Nordkorea durchstreift. Was er dort mit der Kamera festhielt, ist nun in der Berner Ausstellung «Let’s Talk about Mountains» zu sehen.

Die St. Moritzer Galerie Karsten Greve zeigt unter dem Titel «Highlight» Arbeiten des chinesischen Künstlers Ding Yi. Die Art, wie er seine Bilder aus kleinen Zeichen aufbaut, ist verblüffend.

In der Churer Postremise haben Felicitas Heyerick und Marco Luca Castelli die Tschechow-Zeit lebendig gemacht – mit einer Herzenslesung.

Dieses Jahr macht zum ersten Mal ein Glarner mit bei der Date-Show «Die Bachelorette». Burim ist davon überzeugt, die Bachelorette Dina Rossi für sich zu gewinnen, indem er ihr sein wahres Gesicht zeigt.

Krimi, Familiendrama, Liebesgeschichte, Justizthriller und Geschichtslektion – all das ist der Roman «Via Mala» von 1934. Gian Rupf und Volker Ranisch machen daraus im Duo Theater vom Feinsten.

2014 als viertes und jüngstes Ressort der Kulturgesellschaft Glarus gegründet, ist das Kindertheater von Beginn an eine Erfolgsstory.

Das Forum «Bau+Kultur Davos» lud am letzten Samstag zu einem Stadtrundgang, ausgehend vom neuen Kulturplatz, zum Thema «Bau+Kunst?!» ein.

Sie seien von der Freigabe für kulturelle Veranstaltungen völlig überrascht worden, sagt Ute Haferburg, Geschäftsführerin des Kulturplatzes, auf Anfrage der DZ.

Quirina Lechmann und Gianin Conrad eröffnen in der einstigen Tuchfabrik den Kunstraum Scala Trun. Er soll zum Ort des Austauschs und der künstlerischen Intervention auf dem Dorfe werden.

Die Postremise in Chur hat ihren Betrieb am Montag wieder aufgenommen. Erster Bühnengast war der Bündner Autor Arno Camenisch.

Die Klibühni in Chur sucht eine neue Theaterleitung. Reto Bernetta und Rita Cavegn hören allerdings erst in eineinhalb Jahren auf. Bewerber sollten sich trotzdem beeilen.

In der neuen ARD-Reihe «Klara Sonntag» spielt Bruno Cathomas einen Richter. Im Interview spricht er über seinen Weggang aus Laax, die Selbstfindung in Berlin und seine Homosexualität.

Die Eschenbacher Autorin Nadine Gerber gibt bald eine Fortsetzung ihres Romans «Herz über Bord» heraus. Und sie verrät, warum die ersten Kapitel lange in der Schublade schlummerten.

Viele Fitnesscenter und Restaurant-Terrassen haben am Montag in Chur den Betrieb aufgenommen. Das Kinocenter zieht nach und zeigt ab Mittwoch wieder Filme auf grosser Leinwand.

Die Galerie Edition Z in Chur zeigt Werke des deutschen Künstlers Boris Nieslony. Die Ausstellung «Moritaten» führt dem Betrachter das grösstmögliche Mass menschlicher Grausamkeit vor Augen.

Das Junge Theater Graubünden hat per Videostream einen in Chur gedrehten Kurzfilm präsentiert.

Janine Wiget aus Schänis und eine Freundin landen mit einem Video einen Youtube-Hit. Das öffnet ihnen Türen in Hollywood: Sie dürfen einen Clip für die Kultserie «Die Simpsons» gestalten.

Klosters beherbergt viele talentierte Künstlerinnen und Künstler, so auch Markus Dönier, der fantasievolle Kreationen aus schönen Hölzern kreiert.

Ein Spaziergang durch das Seedorf und ein Blick in seine Schulhäuser lassen Kostbares entdecken. Aber nicht allen gefällt alles.

Den Kulturstillstand hat sie (wie viele) demütig ertragen: Nun regt sich die Bündner Sängerin Corin Curschellas wieder – mit einer neuen CD.

Seltener Kunsttransport im Freulerpalast: Elf Gemälde aus dem 17. Jahrhundert werden in Näfels angeliefert. Ab 29. April sind sie in der Sonderausstellung «Frau Hauptmannin und ihre Kinder» zu sehen.

Die Kinobetreiber in Graubünden sind offensichtlich überrascht vom Entscheid des Bundesrats. Denn: Kein Kino wird den Betrieb bereits am Montag wieder aufnehmen. Doch die Vorbereitungen sind im Gang.

Keiner hat damit schon gerechnet. Kulturveranstaltungen können theoretisch ab Montag wieder stattfinden. Doch ganz parat sind nur wenige. Und die Vorschriften machen gehörig zu schaffen.

Die vorsichtige Öffnung der Kulturstätten zum jetzigen Zeitpunkt ist richtig. Ebenso stimmt der Blick in die Zukunft zuversichtlich. Ein Kommentar.

Am Mittwoch haben die Mitglieder des Vereins Ghörgang die Bücherboxen in Glarus wieder bereitgestellt. Geputzt, repariert, ausgemistet und neu ausstaffiert stehen diese nun bereit für die neue Saison.

Wer einmal unter Coronabedingungen erfolgreich war, packt auch diesen Musiksommer furchtlos an. Das Festival der jungen Künstler nimmt sich das Frauenthema vor – mit viel Witz und Kreativität.

Vor hundert Jahren kaufte Walter Benjamin ein Bild von Paul Klee und machte den «Angelus Novus» zum Sinnbild seiner Geschichtsphilosophie. Was er nicht wusste: Unter Klees Bild verbarg sich ein Porträt.

In Weissrussland ist mithilfe Russlands ein angebliches Komplott zum Sturz des Diktators Alexander Lukaschenko aufgedeckt worden. Was beziehungsweise wer soll dahinterstecken? Des Präsidenten erster Pressesprecher und Biograf, der Puschkin-Forscher Alexander Feduta.

Früher fand man gewisse Leute nervig oder penetrant. Inzwischen bezeichnet man unliebsame Personen als «toxisch» – und stilisiert sich selber damit zum Inbegriff des Guten und Gesunden.

Nach dem Tod des Prinzen sprach man überall von seiner Disziplin und seinem Dienst an der Krone. Er fand Halt in den Werten seines deutsch-jüdischen Lehrers Kurt Hahn.

Im postheroischen Zeitalter sucht sich das Heldentum ein neues Tätigkeitsfeld. Wieso nicht Rosen züchten oder Briefmarken sortieren?

Ausserdem führt uns Volker Reinhardt in die Zeit der Grossen Pest, Ljudmila Ulitzkaja schenkt der lesenden Welt einen neuen Seuchen-Klassiker, und dank Gerd Schwerhoffs Geschichte der Blasphemie ist zu erfahren, wie Götter auf Hate-Speech reagieren.

Vier Konzerte für jeweils fünfzig Personen erklingen dieser Tage in der Tonhalle Maag, die bald Geschichte ist. Zum Glück kann man das Programm mit tschechischer Musik unter der Leitung von Jakub Hrůša auch im Live-Stream verfolgen.

Das Unbehagen über die Beziehung zu China war in Südkorea schon länger zu spüren. Nun kam es zu einem Eklat, den so niemand erwartet hat. Eine südkoreanische Serie musste nach zwei Folgen abgesetzt werden – wegen Geschichtsverfälschung und China-Färbung.

Wir stehen vor einem Dilemma, doch der Balanceakt zwischen individueller Freiheit und der Lösung gesamtgesellschaftlicher Probleme kann gelingen. Eine Replik.

Das Gesicht der Menschen ist der Ort ihrer Wahrheit. Wird es verhüllt, dankt die Politik ebenso ab wie die Freiheit.

Rund fünfzig Schauspieler wollten in ironisch gemeinten Video-Statements die deutsche Corona-Politik kritisieren. Doch die Aktion verlief nicht wie geplant.

Der Starkult wird ebenso durch Triumphe befeuert wie durch tragische Wendungen. Das gilt exemplarisch für die Karriere der Jazzsängerin Billie Holiday. Zwei neue Filme versuchen sich an der Wahrheit ihres Lebens.

«Wonder Woman» ist eine feministische Galionsfigur des Gegenwartskinos. Aber ihre Darstellerin Gal Gadot gerät als Israelin auch ins Kreuzfeuer von Nahost- und Identitätspolitik.

Es geht wieder los. Schritt für Schritt nimmt das Kulturleben Fahrt auf. Wir sagen, wo es was zu sehen gibt und was Sie nicht verpassen sollten.

Die amerikanische Musikerin Stephanie Nilles ist ein Wunder an Vielseitigkeit. Jetzt überzeugt sie mit Kompositionen des legendären Jazzkomponisten und Bassisten Charles Mingus.

Sie hat mit den ganz Grossen auf der Bühne gestanden, unter Dirigenten wie Klemperer, Bernstein und Karajan gesungen und selber das Opernleben des 20. Jahrhunderts massgeblich mitgeprägt. Jetzt ist Christa Ludwig im Alter von 93 Jahren gestorben.

Eine grosse Dame des italienischen Chansons ist gestorben. Milva, bekannt für ihre feuerroten Haare, kam aus kleinen Verhältnissen und hat es auf die grosse Bühne geschafft.

Als weissrussischer Autor wird man von der Geschichte heimgesucht. Sasha Filipenko engagiert sich im Kampf gegen die brutale Herrschaft von Alexander Lukaschenko auch mit literarischen Mitteln. Russland, wo er in St. Petersburg lebt, ist ihm fremd geblieben.

Die Welt mag in Schieflage geraten sein, und der Mensch steht krumm im Leben. Trotzdem bleibt er auf immer ein Glückssucher.

Die italienische Schriftstellerin wuchs mit fast gehörlosen und stummen Eltern auf. In ungewöhnlicher Schärfe stellt sich ihr die Frage, was Sprache eigentlich kann.

Gemeinsam hatten sie als Sprayer angefangen. Nun kehrt Al Diaz, nach fast zwei vom Heroin vergifteten Dekaden, zur Kunst zurück.

Häuser aus dem 3-D-Drucker haben das Zeug, das Bauen preiswerter zu machen. Aber ob sich damit wirklich Gestaltungsräume öffnen, ist unsicher.

Bis an sein Lebensende glaubte Mies van der Rohe an das Wahre und Schöne im transparenten Bauwerk. Doch seit der Moderne scheidet sich am Glas nicht nur das Innen vom Aussen, sondern vor allem der Geschmack in der Architektur.

Die 220 Millionen Euro schwere Presseförderung der deutschen Bundesregierung ist gescheitert. Wie es weitergeht, ist unklar. In Österreich und der Schweiz sieht das ganz anders aus. Aber auch dort ist das Problem mit der Staatsnähe nicht gelöst.

Adolf Muschg gibt in der SRF-«Sternstunde» eine Dummheit von sich. Während er Gescheites zu sagen hätte.

In den USA will eine republikanische Investigativplattform mit allen Mitteln nachweisen, dass Medien links unterwandert sind. Szenen aus einem bizarren Propagandakrieg.

Richard Wagner und Karl Marx waren Zeitgenossen, beider Denken entzündete sich an einer Kritik des Kapitalismus. Ihre Schlussfolgerungen hätten dagegen kaum unterschiedlicher sein können.

Tänzerkarrieren können kurz sein. Richard Wherlock macht seit langem vor, wie man verantwortungsvoll damit umgeht. Für seine Verdienste um die Kultur ist Wherlock inzwischen sogar auf dem Basler «Walk of Fame» verewigt.

So klingen Chipperfields Räume: Der berühmte Choreograf lässt im noch leeren Erweiterungsbau des Kunsthauses die Glocken läuten. Wie es dazu kam, erzählt William Forsythe im Gespräch über seine Installation «The Sense of Things», die bis 24. Mai zu erleben ist.

Bis heute erscheinen regelmässig neue Gesamtaufnahmen der zweiunddreissig Beethoven-Sonaten, die Hans von Bülow das «Neue Testament der Klavierspieler» nannte. Die jüngsten Zyklen wetteifern mit lauter Legenden der Plattengeschichte.

In einer faszinierenden Gesamteinspielung der rund hundert Lieder Schulhoffs wird ein ganzes Zeitalter besichtigt.

An dem digitalen Werk «Everydays» regt nichts zum Nachdenken an, nur zum Schwindel: kein Pathos, keine Nähe, keine widerstreitenden Emotionen – es ist nur eine in 5000 kleine Teile zusammengepresste Collage im Format gesammelter iPhone-Bilder.