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Donnerstag, 29. April 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Immer häufiger verlassen wir uns im Alltag auf intelligente Bilderkennungssoftware. Aber was ist das, was wir dann sehen? Und wie wirkt sich das auf unsere Wahrnehmung aus?

Der Starkult wird ebenso durch Triumphe befeuert wie durch tragische Wendungen. Das gilt exemplarisch für die Karriere der Jazzsängerin Billie Holiday. Zwei neue Filme versuchen sich an der Wahrheit ihres Lebens.

Für die Nachfolge von Walter Kielholz als Präsident der Zürcher Kunstgesellschaft stehen im Mai zwei Kandidaten zur Wahl: Anne Keller Dubach und Florian Schmidt-Gabain. Das ist ungewöhnlich, spricht aber für die Attraktivität des Kunsthauses Zürich.

Richard Wagner und Karl Marx waren Zeitgenossen, beider Denken entzündete sich an einer Kritik des Kapitalismus. Ihre Schlussfolgerungen hätten dagegen kaum unterschiedlicher sein können.

Mies van der Rohe glaubte bis an sein Lebensende an das Wahre und Schöne im transparenten Bauwerk. Doch am Glas scheidet sich seit der Moderne vor allem der Geschmack in der Architektur.

Es geht wieder los. Schritt für Schritt nimmt das Kulturleben Fahrt auf. Wir sagen, wo es was zu sehen gibt und was Sie nicht verpassen sollten.

Bei der Restaurierung der Neuen Nationalgalerie war für den britischen Architekten klar: Es gibt hier nur für einen Architekten Platz. Und das war der andere, Mies van der Rohe eben.

Rund fünfzig Schauspieler wollten in ironisch gemeinten Video-Statements die deutsche Corona-Politik kritisieren. Doch die Aktion verlief nicht wie geplant.

Adolf Muschg gibt in der SRF-«Sternstunde» eine Dummheit von sich. Während er Gescheites zu sagen hätte.

Obwohl sie selber Judenhass verbreiten, inszenieren sich Islamisten gerne als «neue Juden» und potenzielle Holocaust-Opfer. Ermuntert werden sie dabei ausgerechnet von Historikern.

Er lebt in einer Denküberfülle und bringt seine Gedanken in Buchform unter die Menschen. Dabei provoziert er, ohne provozieren zu wollen. Und er bewahrt stets einen heiteren Ton. Wer ist eigentlich Peter Sloterdijk?

«Wonder Woman» ist eine feministische Galionsfigur des Gegenwartskinos. Aber ihre Darstellerin Gal Gadot gerät als Israelin auch ins Kreuzfeuer von Nahost- und Identitätspolitik.

Wer hat die meisten Statuetten? Und wie lief die Corona-Gala ab? Wir haben Sie durch die 93. Ausgabe der Academy Awards begleitet.

Die neue Folge aus dem Schwarzwald will die Ungerechtigkeiten des deutschen Erbrechts erklären. Sie verliert sich dabei in Klischees.

Die amerikanische Musikerin Stephanie Nilles ist ein Wunder an Vielseitigkeit. Jetzt überzeugt sie mit Kompositionen des legendären Jazzkomponisten und Bassisten Charles Mingus.

Sie hat mit den ganz Grossen auf der Bühne gestanden, unter Dirigenten wie Klemperer, Bernstein und Karajan gesungen und selber das Opernleben des 20. Jahrhunderts profiliert mitgeprägt. Jetzt ist Christa Ludwig im Alter von 93 Jahren gestorben.

Eine grosse Dame des italienischen Chansons ist gestorben. Milva, bekannt für ihre feuerroten Haare, kam aus kleinen Verhältnissen und hat es auf die grosse Bühne geschafft.

Die Welt mag in Schieflage geraten sein, und der Mensch steht krumm im Leben. Trotzdem bleibt er auf immer ein Glückssucher.

Die italienische Schriftstellerin wuchs mit fast gehörlosen und stummen Eltern auf. In ungewöhnlicher Schärfe stellt sich ihr die Frage, was Sprache eigentlich kann.

Liebe zu jungen Frauen, das Staunen über Schönheit, das plötzliche Gefühl von Einsamkeit: Die antike Lyrikerin Sappho spricht so schlicht wie eindringlich von dem, was sie bewegt. Eine neue deutsche Ausgabe lädt ein, ihr Werk zu entdecken.

In einem Wald bei Rom liegt gut versteckt eine Architekturikone. Der italienische Staat weiss nichts von dem Monument.

Über neunzig Prozent seiner Kunst befinden sich ausserhalb des schwarzen Kontinents: ein Missstand, über den nicht erst seit neuem debattiert wird. Rückgabeforderungen aus Afrika standen schon vor fünfzig Jahren im Raum. Sie blieben bis heute weitgehend ungehört.

So unterschiedlich wie oft behauptet waren die Gläser, Möbel und Radios in Ost und West nie. Bauhaus-Denken und Do-it-yourself gab es auf beiden Seiten der Mauer.

Die 220 Millionen Euro schwere Presseförderung der deutschen Bundesregierung ist gescheitert. Wie es weitergeht, ist unklar. In Österreich und der Schweiz sieht das ganz anders aus. Aber auch dort ist das Problem mit der Staatsnähe nicht gelöst.

In den USA will eine republikanische Investigativplattform mit allen Mitteln nachweisen, dass Medien links unterwandert sind. Szenen aus einem bizarren Propagandakrieg.

Social Media gelten als Fake-News-Schleudern. Was wird unternommen, um Falschinformationen zu bekämpfen? Ein AFP-Faktenprüfer und ein Facebook-Verantwortlicher geben einen Einblick in ihre Arbeit.

Tänzerkarrieren können kurz sein. Richard Wherlock macht seit langem vor, wie man verantwortungsvoll damit umgeht. Für seine Verdienste um die Kultur ist Wherlock inzwischen sogar auf dem Basler «Walk of Fame» verewigt.

So klingen Chipperfields Räume: Der berühmte Choreograf lässt im noch leeren Erweiterungsbau des Kunsthauses die Glocken läuten. Wie es dazu kam, erzählt William Forsythe im Gespräch über seine Installation «The Sense of Things», die bis 24. Mai zu erleben ist.

Es geht los. Langsam, aber unaufhaltsam nimmt das Kulturleben wieder ein wenig Fahrt auf. Wir sagen, wo es was zu sehen gibt und was Sie nicht verpassen sollten.

Bis heute erscheinen regelmässig neue Gesamtaufnahmen der zweiunddreissig Beethoven-Sonaten, die Hans von Bülow das «Neue Testament der Klavierspieler» nannte. Die jüngsten Zyklen wetteifern mit lauter Legenden der Plattengeschichte.

In einer faszinierenden Gesamteinspielung der rund hundert Lieder Schulhoffs wird ein ganzes Zeitalter besichtigt.

An dem digitalen Werk «Everydays» regt nichts zum Nachdenken an, nur zum Schwindel: kein Pathos, keine Nähe, keine widerstreitenden Emotionen – es ist nur eine in 5000 kleine Teile zusammengepresste Collage im Format gesammelter iPhone-Bilder.