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Mittwoch, 28. April 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Nach langer Pause sollen ab Juli wieder Events mit Tausenden von Besuchern möglich sein – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Was Sie dazu wissen müssen.

Unter den Preisträgerinnen und Preisträgern, die bei den Swiss Press Awards in Bern ausgezeichnet worden sind, befindet sich auch fünf Journalistinnen und Journalisten aus dem Hause Tamedia.

Unkonventionell, ja sogar handgreiflich – so bekämpft eine Detektivin Zwangsprostitution, Drogenschmuggel und korrupte Polizisten an der Grenze in Südkalifornien.

Der Schauspieler und Komiker findet die Aktion #allesdichtmachen daneben. Und als Satire handwerklich schlecht gemacht.

Nach dem Auftritt in der «Sternstunde Philosophie» sieht sich der Schriftsteller als Opfer der Cancel Culture. Tamedia liegt jetzt seine Stellungnahme vor.

Nachrichten, Personalien und Fundstücke aus der realen und digitalen Welt der Kultur. Rund um die Uhr aktualisiert.

Die Doku «Life in Color» zeigt mit Hightech-Hilfe, wie Farben das Leben und Überleben in der Tierwelt bestimmen. Eine berauschende Serie.

Ausserdem: Wechsel in der Leitung der Kaserne

Bei der zur Ikone stilisierten Schriftstellerin Judith Hermann bewegt sich das Personal zwischen Gewalterinnerungen und drohender Apokalypse.

«Arena für einen Baum» heisst die jüngste Kulturintervention von Klaus Littmann. Sie steht im öffentlichen Raum und ist an eine Ausstellung geknüpft, die in zwei Wochen öffnet.

Spotify-Gründer Daniel Ek will einen Fussballclub kaufen, die Corona-Frage führt zu ersten Bandauflösungen. Und da sind zwei Schweizer Bands: Die eine hat zu wenig Sex, die andere ist noch ganz scheu.

Heute kann jeder attraktiv sein – zumindest online. Immer extremer verändern bearbeitete Bilder unser Schönheitsideal. Das sind die Folgen.

Eher etwas unterspannt zeigt sich der neue «Tatort» aus Freiburg. Dafür mit grossem thematischem Ausgriff, von der Patientenverfügung bis zur Zwangsarbeit.

Florim Brajshoris «Te Berberi» ist bei seinen Landsleuten so beliebt, dass der Filmproduzent mit kosovarischen Wurzeln nun eine zweite Staffel auf Deutsch plant.

Thomas Fritsch ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Er wird in Erinnerung bleiben als der Gute-Laune-Schauspieler mit der unvergesslichen Stimme.

Die Journalistin Gabriele von Arnim hat ein tief beeindruckendes Buch über die zehn Jahre mit ihrem pflegebedürftigen Mann geschrieben: «Das Leben ist ein vorübergehender Zustand».

Im heute erscheinenden Globi-Band begegnet der blaue Papagei mit den karierten Hosen dem Schweizer Tennisstar Roger Federer.

Mehrere Frauen belasten den Autor Blake Bailey. Der Verlag stoppt die Auslieferung seines neuen, gelobten Buchs.

Die Geschichte rund um den Teenager Sam Turner, der in einem Kaff in Missouri Mitte der 80er-Jahre aufwächst, hat alles drin: Sehnsucht, Liebe, Sex, Krankheit, Tod – und Kino.

Milva war eine politische Sängerin, die für das antifaschistische Italien stand. Doch nirgendwo hatte diese grandiose Künstlerin mehr Erfolg als in Deutschland.

«La Rossa», wie Maria Ilva Biolcati in Italien auch wegen ihrer roten Haare genannt wurde, starb am Freitagabend im Alter von 81 Jahren.

MC Layla liefert eine beeindruckende EP. Ausserdem: Sir Paul bittet ins Studio und die Schweiz könnte einen neuen Popstar bekommen.

Die Basler/Bündner Popband 77 Bombay Street hat ihr Konzert im Kulturhotel Guggenheim live im Internet übertragen. Sänger und Gitarrist Matt Buchli gibt Auskunft über Besonderheiten und Tücken des Livestreamings.

Die Schweizer Schauspielerin unterstützt die kontroverse Onlineaktion #allesdichtmachen. Hier sagt sie, warum.

Dürfen Schauspieler nur noch spielen, was die «Fans» wollen? Die Grenze zwischen Fiktion und Realität ist erschreckend dünn geworden.

Chloé Zhao hat mit ihrem Film die wichtigsten Oscars abgeräumt. Ihren Aufstieg verdankt sie einer besonderen Gabe, ob ihr diese beim nächsten Projekt hilft?

Mehr Menschlichkeit im Zeichen von Corona – das war das Ziel der Oscars. Herausgekommen ist jedoch eine Show, die an ihrem eigenen Konzept zerbrach.

Martin Korn war 22 Jahre lang Labelmanager bei Sony, dann wurde er entlassen. Nun startet er ausgerechnet in der kriselnden CD-Branche durch.

Kultregisseur Herbert Fritsch hat zugeschlagen: Am Theater Basel spielt er in einer Strauss’schen Komödie mit bösen Vorurteilen – und lässt am Schluss doch die Hausdame als die tiefgründigste, musikalischste Figur erscheinen.

Die Organisatoren des Europäischen Jugendchorfestivals wollen an den Konzerten über Auffahrt festhalten. Allerdings müssen Alternativen zu den Massenauftritten früherer Jahre gefunden werden.

Die königliche Familie hat eine eigene Loge im Royal Opera House. Nicht alle sind respektive waren gerne dort.

Uli Sigg, ehemaliger Botschafter der Schweiz in China, über die Schwierigkeiten, die man ihm und seiner umfassenden Sammlung chinesischer Gegenwartskunst bereitet.

Das Museum Rietberg zeigt 120 Kopien von Felsbildern aus aller Welt, die der deutsche Ethnologe Leo Frobenius von seinen Expeditionen mitbrachte.

«Barca nostra» nennt der Schweizer Christoph Büchel sein Kunstwerk, das ihm einen Shitstorm verursachte – und jetzt eine neue Heimat gefunden hat.

Das Kunsthaus Zürich ist stolz auf seine Ölwannen von Joseph Beuys und pflegt sie aufwendig. Dessen Biograf jedoch sagt: Beuys wollte das gar nicht.

In der Kunstmarktsatire «The Square» stolpert ein Star-Kurator über Eigendünkel und Doppelmoral. Das Basler Schauspiel zeigt, was herauskommt, wenn sich zeitgenössisches Theater über zeitgenössische Kunst lustig machen will.

Wofür brennen junge Leute? Was denken sie über die Challenges, die auf Social Media und im realen Leben warten? Davon erzählt das Junge Theater Basel in «Born to Shine». Drei der Performerinnen und Performer tun es hier auch für die BaZ.

Wegen der Corona-Krise konnte Richard Wherlock, seit 2001 Direktor des Balletts Basel, sein rundes Jubiläum nicht feiern. Die geplante Sause musste abgesagt werden. Jetzt kehrt das Ballett Basel auf die Bühne zurück.

Das Theater Basel eröffnet die Alte Billettkasse als Ausstellungsraum für neue Formate. Vorübergehend ist eine WG eingezogen, bestehend aus Tauben und Menschen. Zusätzlich zum Schutzkonzept sind Gummistiefel empfehlenswert.

Der britische Kolumnist John Kampfner provoziert mit seinem Buch «Warum Deutschland es besser macht».

Wenn man ist, was man isst, was ist man dann, wenn man eine Nicht-Garnele isst? Oder ein Nicht-Ei, ein Nicht-Schwein oder ein Nicht-Chicken? Die vegane Küche konfrontiert uns mit verwirrenden Fragen.

«Wonder Woman» ist eine feministische Galionsfigur des Gegenwartskinos. Aber ihre Darstellerin Gal Gadot gerät als Israelin auch ins Kreuzfeuer von Nahost- und Identitätspolitik.

Die Welt mag in Schieflage geraten sein, und der Mensch steht krumm im Leben. Trotzdem bleibt er auf immer ein Glückssucher.

In einem Wald bei Rom liegt gut versteckt eine Architekturikone. Der italienische Staat weiss nichts von dem Monument.

Die Kulturbranche erwacht aus dem langen Corona-Schlaf, doch die Möglichkeiten bleiben stark eingeschränkt.

Die italienische Schriftstellerin wuchs mit fast gehörlosen und stummen Eltern auf. In ungewöhnlicher Schärfe stellt sich ihr die Frage, was Sprache eigentlich kann.

Obwohl sie selber Judenhass verbreiten, inszenieren sich Islamisten gerne als «neue Juden» und potenzielle Holocaust-Opfer. Ermuntert werden sie dabei ausgerechnet von Historikern.

Adolf Muschg gibt in der SRF-«Sternstunde» eine Dummheit von sich. Während er Gescheites zu sagen hätte.

Er lebt in einer Denküberfülle und bringt seine Gedanken in Buchform unter die Menschen. Dabei provoziert er, ohne provozieren zu wollen. Und er bewahrt stets einen heiteren Ton. Wer ist eigentlich Peter Sloterdijk?

Wokeness, Cancel-Culture, Political Correctness: Auf dem hohen Ross der Moral sitzen nicht mehr die Konservativen, sondern die Linken. Das ist noch lange kein Grund, um das Pferd zu schlachten.

Wer hat die meisten Statuetten? Und wie lief die Corona-Gala ab? Wir haben Sie durch die 93. Ausgabe der Academy Awards begleitet.

Die neue Folge aus dem Schwarzwald will die Ungerechtigkeiten des deutschen Erbrechts erklären. Sie verliert sich dabei in Klischees.

Der französische Autor hat einen unverkennbaren Stil entwickelt: Alles, was die Realität des menschlichen Daseins berührt, findet Eingang in sein Schaffen. Auch über eine unlängst durchlittene Depression spricht er offen.

Die amerikanische Musikerin Stephanie Nilles ist ein Wunder an Vielseitigkeit. Jetzt überzeugt sie mit Kompositionen des legendären Jazzkomponisten und Bassisten Charles Mingus.

Sie hat mit den ganz Grossen auf der Bühne gestanden, unter Dirigenten wie Klemperer, Bernstein und Karajan gesungen und selber das Opernleben des 20. Jahrhunderts profiliert mitgeprägt. Jetzt ist Christa Ludwig im Alter von 93 Jahren gestorben.

Eine grosse Dame des italienischen Chansons ist gestorben. Milva, bekannt für ihre feuerroten Haare, kam aus kleinen Verhältnissen und hat es auf die grosse Bühne geschafft.

Liebe zu jungen Frauen, das Staunen über Schönheit, das plötzliche Gefühl von Einsamkeit: Die antike Lyrikerin Sappho spricht so schlicht wie eindringlich von dem, was sie bewegt. Eine neue deutsche Ausgabe lädt ein, ihr Werk zu entdecken.

Die Rassismusdebatte verläuft falsch, davon sind beide überzeugt: Hamed Abdel-Samad analysiert die «Schlacht der Identitäten», Mohamed Amjahid will zeigen, wie man rassistisches Denken verlernen kann.

Der junge Schriftsteller Alexandre Hmine erzählt in seinem Roman, wie ein junger Mann seinem Schicksal nicht entkommt – und ihm trotzdem nicht ausgeliefert ist.

Über neunzig Prozent seiner Kunst befinden sich ausserhalb des schwarzen Kontinents: ein Missstand, über den nicht erst seit neuem debattiert wird. Rückgabeforderungen aus Afrika standen schon vor fünfzig Jahren im Raum. Sie blieben bis heute weitgehend ungehört.

So unterschiedlich wie oft behauptet waren die Gläser, Möbel und Radios in Ost und West nie. Bauhaus-Denken und Do-it-yourself gab es auf beiden Seiten der Mauer.

Die britische Malerin Rose Wylie stellt eine Entdeckung dar. Und sie zeigt: Erfolglosigkeit verspricht auch Freiheit

In den USA will eine republikanische Investigativplattform mit allen Mitteln nachweisen, dass Medien links unterwandert sind. Szenen aus einem bizarren Propagandakrieg.

Social Media gelten als Fake-News-Schleudern. Was wird unternommen, um Falschinformationen zu bekämpfen? Ein AFP-Faktenprüfer und ein Facebook-Verantwortlicher geben einen Einblick in ihre Arbeit.

Podcasts werden in den USA immer beliebter, das zeigt sich auch in der jetzigen Krise. Rückenwind bekommt das Medium durch Plattformen wie Spotify und Pandora, die um neue Sendungen wetteifern.

Tänzerkarrieren können kurz sein. Richard Wherlock macht seit langem vor, wie man verantwortungsvoll damit umgeht. Für seine Verdienste um die Kultur ist Wherlock inzwischen sogar auf dem Basler «Walk of Fame» verewigt.

So klingen Chipperfields Räume: Der berühmte Choreograf lässt im noch leeren Erweiterungsbau des Kunsthauses die Glocken läuten. Wie es dazu kam, erzählt William Forsythe im Gespräch über seine Installation «The Sense of Things», die bis 24. Mai zu erleben ist.

Es geht los. Langsam, aber unaufhaltsam nimmt das Kulturleben wieder ein wenig Fahrt auf. Wir sagen, wo es was zu sehen gibt und was Sie nicht verpassen sollten.

Bis heute erscheinen regelmässig neue Gesamtaufnahmen der zweiunddreissig Beethoven-Sonaten, die Hans von Bülow das «Neue Testament der Klavierspieler» nannte. Die jüngsten Zyklen wetteifern mit lauter Legenden der Plattengeschichte.

In einer faszinierenden Gesamteinspielung der rund hundert Lieder Schulhoffs wird ein ganzes Zeitalter besichtigt.

An dem digitalen Werk «Everydays» regt nichts zum Nachdenken an, nur zum Schwindel: kein Pathos, keine Nähe, keine widerstreitenden Emotionen – es ist nur eine in 5000 kleine Teile zusammengepresste Collage im Format gesammelter iPhone-Bilder.