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Sonntag, 04. April 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Fahrlehrpersonen haben einen stressigen Job und lassen oft und gern Dampf ab. Wir haben die härstesten Sätze gesammelt. Erinnern Sie sich?

Finden Sie heraus, wie gut Sie die Schweiz kennen. Hier ist das neue Geoquiz, Teil zwölf.

22 Jahre nach dem Original bringt John Turturro seine Figur aus dem Kultfilm der Coen-Brothers wieder auf die Leinwand. Er ist nicht der Einzige.

Das Coronavirus hat unser Leben verändert – und unser Verhältnis zum Tod. Was gläubige und ungläubige Menschen aus der Krise lernen können.

Ausserdem: Neue CD der Opheum-Stiftung in Produktion

Nachrichten, Personalien und Fundstücke aus der realen und digitalen Welt der Kultur. Rund um die Uhr aktualisiert.

Das junge Zürcher Büro Schneider Türtscher baut eine alte Scheune in eine lichte Wohnhauserweiterung um.

Tana Douglas tourte als Roadie mit den allergrössten Rockstars um die Welt. Nun hat sie ihre Memoiren verfasst.

«Schaurige Orte in der Schweiz» versammelt 12 unheimliche Geschichten, die alle zwischen Genfersee und Säntis angesiedelt sind.

1971 feierten Tim Rice und Andrew Lloyd Webber die Bühnenpremiere ihres Rock-Musicals in New York. Ihre eigenwillige Interpretation der Ostergeschichte kam nicht überall gut an.

Wo gibts die besten Filme? Das Team der grössten Schweizer Videothek muss es wissen. Ein Gespräch, das ein bisschen eskaliert.

Dank Netflix sind südkoreanische TV-Serien auch in der Schweiz angekommen. Wo sich der Korea-Boom im Alltag bereits bemerkbar macht.

Nach 20 Jahren lief «Deutschland sucht den Superstar» am Wochenende zum ersten Mal ohne Dieter Bohlen. Was hinter seiner Absetzung steckt.

Der neue Wiener «Tatort» ist grosses Kino. Besonders Adele Neuhauser als alternde, erschöpfte, jedoch klarsichtige Kommissarin sticht heraus.

Die Prostituierten waren nicht echt, die preisgekrönte Dokumentation «Lovemobil» weitgehend inszeniert. Warum uns das als Zuschauer beschäftigen sollte.

Mit «Trio», seinem 16. Roman, führt William Boyd ins Brighton des Jahres 1968, einen chaotischen Filmdreh und allerlei Geheimnisse.

Der mit tückischen Wendungen gespickte Roman «Die zweite Schwester» von Chan Ho-kei ist ein faszinierender Höllentrip durch Hongkong und die Tiefen des Internets.

First Lady, Aussenministerin, unterlegene Präsidentschaftskandidatin: Über Hillary Clinton ist viel geschrieben worden. Doch wie wäre alles gekommen, wenn sie Bill verlassen hätte?

Dante Alighieri ist einer der ganz Grossen Italiens. Eigentlich: der Grösste. Wehe, man mäkelt an ihm rum. Noch dazu als Deutscher. Dann schaltet sich sogar die Politik ein.

Tobias Reitz schreibt Texte für Francine Jordi, Helene Fischer und Co. Den Vorwurf, dass sich Schlager nur um Party und heile Welt dreht, weisst er vehement zurück: Schlager sei Sehnsucht und Lebenshilfe.

Die Moderatorin von «Gesichter & Geschichten» bei SRF teilt mit uns ihre Playlist.

Der Rapper Haftbefehl über Drogen, Waffen, Spielsucht und das, wovor er wirklich Angst hat: seine Mutter.

Deutschschweizer Künstler wie Lo & Leduc erreichen auf den Streamingportalen Millionen Streams. Mit Musik, die eigentlich nur einen winzigen Markt erreichen kann. Wie geht das?

Die US-Schauspielerin hat ihre Autobiografie geschrieben. Darin verrät sie, weshalb sie für «Basic Instinct» ihren Slip ausziehen musste.

In «Das neue Evangelium» - ausgezeichnet mit dem Schweizer Filmpreis 2021 - setzt Milo Rau auf einen schwarzen Jesus, der sich für Tagelöhner engagiert. Dafür brachte der Regisseur Migranten und Polizisten zusammen.

Die Berner Schauspielerin und das Westschweizer Filmdrama haben bei den Schweizer Oscars abgeräumt.

2020 wird als historischer Einbruch in die Schweizer Kinogeschichte eingehen. In den Zahlen versteckt sich aber auch ein positiver Aspekt.

Das Zürcher Opernhaus steht unter Druck – und hat deshalb eine Umfrage zum Thema Betriebsklima, Machtmissbrauch und Belästigung durchgeführt.

Der Berner Komponist und Dirigent war ein experimentierfreudiger Suchender, der sich nicht von Modeströmungen leiten liess. Nun ist er 88-jährig in Konstanz gestorben.

Was Gutenberg dem Buch-, ist Petrucci dem Musikdruck: Ein Basler Verein zeigt, wie ein Italiener mit einem neuen Druckverfahren Musikgeschichte schrieb.

Im Dezember wurde der Solothurner Chorleiter zum neuen Thomaskantor in Leipzig gewählt. Nun formiert sich Protest.

Die japanische Reinigungskraft Kojima Miyu stellt Zimmer nach, in denen Menschen allein gestorben sind. Das hat sie zu einer anerkannten Künstlerin gemacht.

Klassische Vitrinenkunst mal anders: Diese Initiativen zeigen Arbeiten im Schaufenster und auf Bildschirmen.

Hirnforscher Philipp Stämpfli ist fasziniert vom menschlichen Gehirn. Er untersucht es zu Forschungszwecken und macht aus MR-Bildern Kunst.

Das Kunsthaus zeigt Naturbilder, in denen die Landschaft zu entschwinden droht. Alles ist auf grossartige Weise verwischt, vernebelt und vermalt.

«Die kleinste Gabel der Welt» ist eine Mischung aus Theater und Film und wird als Startschuss der neuen Plattform «Fr!sch» am Samstag im Livestream uraufgeführt.

Das Theater Roxy in Birsfelden versucht sich in einer Museumsedition. Hier zeigen Julian Vogel und das Kollektiv Ultra nachdenkliche Installationen über das Wesen der Schwerkraft.

In 50 Jahren «Tatort»-Geschichte hat sich eine schöne Tradition ergeben: Die talentiertesten Ermittler schöpften die Macher beim Theater ab. Hier sind unsere Favoriten.

Zehn Wochen nach dem Lockdown stellt das Theater Basel erste Onlineangebote ins Netz. Später und zögerlicher als vergleichbare Häuser. Intendant Benedikt von Peter sagt, was Theater im Livestream leisten können. Und was nicht.

Passion, Kreuzigung, Auferstehung: Im Mittelpunkt des Ostergeschehens steht der qualvolle Tod eines Unschuldigen. Ein unerträgliches Geschehen, eine Herausforderung für den Glauben wie für den kritischen Verstand.

Wir befinden uns im Jahr eins nach Corona, sitzen zu Hause vor dem Bildschirm und führen unser Leben, als ob sich alles Körperliche ausschalten liesse. Das war einmal ein Lebensideal.  Für manche ist es noch immer eines.

Er zählt zweifellos zu den bedeutenden Historikern der jüngeren Vergangenheit. Und er hat uns gerade hier und heute viel zu sagen: warum es sich für wirklich kritische Zeitgenossen anbietet, Reinhart Koselleck neu zu entdecken.

Von Werwölfen und Vampiren – oder wie wir durch den Hasen vom Wolf zum Menschen wurden: ein Haken schlagender Zickzackweg voller Finten und Abwege.

Vor 1600 Jahren schrieb Orosius seine «Geschichte gegen die Heiden» und schuf damit ein Werk, das über ein Jahrtausend das historische Wissen bestimmte.

Ausserdem führt uns Volker Reinhardt in die Zeit der Grossen Pest, Ljudmila Ulitzkaja schenkt der lesenden Welt einen neuen Seuchen-Klassiker, und dank Gerd Schwerhoffs Geschichte der Blasphemie ist zu erfahren, wie Götter auf Hate-Speech reagieren.

Die Zeit geht, Corona bleibt. Und immer mehr regt sich der Wunsch, Schuldige zu finden für das Unbehagen, das uns ergriffen hat.

Obwohl sich kein Ende der Vorwürfe abzeichnet, stehen die Bagger am Kulturforum in Berlin schon vor Ort. Das Museum des 20. Jahrhunderts wird gebaut – dank Einfachheit und Eleganz, trotz mittelmässiger Umweltbilanz.

Die freie Welt steht vor einer folgenreichen Weichenstellung: Sind die Freiheitsrechte verhandelbar oder nicht? Höchste Zeit, Karl Popper neu zu lesen – und seine Erkenntnisse auf unsere nachlässige Gegenwart anzuwenden. Ein Diskussionsbeitrag.

Früher war der Gewaltherrscher der Feind der Freiheit. Heute sind es der postmoderne Tugendterror und – welche Ironie! – der moderne Für- und Vorsorgestaat.

Der frühere deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder wünscht sich eine «neue Weltordnung» ohne Amerikas Vormundschaft. Über sein (gemeinsam mit Gregor Schöllgen verfasstes) Buch dürfte sich Putin freuen.

Unter dem ambitiösen Titel «Das Neue Evangelium» lädt der Schweizer Regisseur die Passionsgeschichte mit flüchtlingspolitischer Bedeutung auf. Im Gespräch erläutert Rau, wie es dazu kam und wie er es mit der Bibel hält.

Der Spielfilm, der im Rennen um einen Oscar frühzeitig gescheitert ist, reüssiert auf nationaler Ebene. Bester Dokumentarfilm ist Milo Raus «Das neue Evangelium». Lilo Pulver erhält den Ehrenpreis.

Mit maximaler Freudlosigkeit bei minimaler Klarsicht rennt das schlaflose Ermittlerduo der Zeit und einem Psychopathen hinterher. Die Liebesgeschichte gibt es als Bonus.

Wir brauchen Konzerte – gerade in Zeiten, da ringsum das Gesetz des Lautesten herrscht. Der Schriftsteller Navid Kermani unternimmt eine Tour d’Horizon: vom Versagen der Wörter vor den Klängen bis in unsere kulturell stillgestellte Gegenwart.

Museen sind geöffnet, Theater, Kinos und Konzertsäle noch immer geschlossen. Die Kulturszene wartet auf den Countdown zur Wiederöffnung. Dennoch kann man schon jetzt Kultur erleben – wir sagen, wie.

Die Zürcher Sing-Akademie und das Orchester La Scintilla produzieren gemeinsam Bachs Matthäus-Passion. Nach der Absage zweier Live-Konzerte ist die Aufführung am Karfreitag nun im Streaming zu erleben. Ein Probenbesuch in schwieriger Zeit.

Wer darf das Inaugurationsgedicht der amerikanischen Lyrikerin übersetzen? Die Frage löste eine Debatte aus. Nun liegt es auf Deutsch vor, und man fragt sich: Musste es übersetzt werden?

Im 14. Jahrhundert starben die Menschen in Massen. Zum kathartischen Moment ist die Erfahrung aber nicht geworden. Mit einem Buch über die Pest führt uns Volker Reinhardt in eine Epoche, die irritierend vertraut wirkt.

Die Welt fragmentiert sich zusehends. Die Schriftstellerin Elif Shafak verschreibt ihr eine Remedur.

Für das Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin könne kein Vorzeigebeispiel für grüne Museumsarchitektur realisiert werden, bedauert der verantwortliche Partner Ascan Mergenthaler und kritisiert den Planungsprozess der öffentlichen Hand.

Gerhard Richter gilt als einer der bedeutendsten lebenden Künstler. Woran das liegt, zeigt das Kunsthaus Zürich anhand seiner Landschaftsbilder.

Wir wähnen uns in der Enge, während unsere Handlungen sich auf den ganzen Globus auswirken.

Carl Flick-Steger war Journalist, Antisemit und Propagandist in Diensten von Joseph Goebbels. Dass er bei der renommierten Associated Press (AP) nach dem Zweiten Weltkrieg Karriere machen konnte, ist kein Zufall.

Eigentlich sollte die 27-jährige Alexi McCammond Chefin der «Teen-Vogue» werden. Doch dann kursierten im Internet plötzlich zehn Jahre alte Twitter-Einträge, in denen sich die Journalistin abschätzig über Asiaten geäussert hatte.

Früher fischten ehemalige US-Präsidenten Laub aus dem Swimmingpool, oder sie ergaben sich dem Alkohol. Heute verdienen sie im Medienbusiness Millionen.

Das Opernhaus hat eine Umfrage zum Betriebsklima und zu den heiklen Themen Machtmissbrauch und Belästigung durchgeführt. Die Ergebnisse sollten Anlass geben, den grundlegenden Wandel im künstlerischen Betrieb voranzutreiben.

Das Theaterpublikum erinnert sich nicht nur an Stücke, sondern auch an Häuser und Säle wie das Zürcher Schauspielhaus. Die Kultur wird immer globaler. Theater aber bleiben an Ort und Stelle.

Am 17. Dezember feiert die Kulturwelt den 250. Tauftag des grossen Komponisten. Nach einem Jahr des eingeschränkten Gedenkens steht fest: Vom Sockel gestürzt wurde der Titan diesmal nicht. Stattdessen menschelt es zeittypisch.

Das Kloster Engelberg feiert sein 900-jähriges Bestehen mit der klingenden Erweckung einer bedeutenden Notenhandschrift aus dem Mittelalter. Sie kündet vom Aufschwung der Musik nach der Pestepidemie.

An dem digitalen Werk «Everydays» regt nichts zum Nachdenken an, nur zum Schwindel: kein Pathos, keine Nähe, keine widerstreitenden Emotionen – es ist nur eine in 5000 kleine Teile zusammengepresste Collage im Format gesammelter iPhone-Bilder.