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Donnerstag, 18. Februar 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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ETH-Philosoph Lutz Wingert ist Teil des neuen Netzwerks Wissenschaftsfreiheit. Er kritisiert den ideologischen Druck auf Forschung und die «Cancel-Culture».

Frühlingserwachen in den Schweizer Museen. Bloss: Welche lohnen denn einen Besuch? Unsere Tipps.

Nachrichten, Personalien und Fundstücke aus der realen und digitalen Welt der Kultur. Rund um die Uhr aktualisiert.

Instagram-Promis wie Loredana oder Xenia Tchoumi zelebrieren den Luxus von Dubai. Wenn man ihnen Fragen zu den Menschenrechten im Emirat stellt, sagen sie nichts. Das hat Gründe.

Der amerikanische Radiomoderator und Provokateuer war ein Ausbund an Schamlosigkeit. Limbaugh beleidigte alles, was links, feministisch und «unamerikanisch» war.

40 Jahre nach «Christiane F.» aktualisiert eine Amazon-Serie den Stoff. Die Produktion zeigt die Drogensucht von Jugendlichen, aber auch ihre Lust aufs Leben.

Warum faszinieren uns die Abstürze der Anderen? Und warum können diese nicht aufhören, davon zu erzählen?

In unserer Agenda finden Sie Inspirationen für Ihre Freizeit - Konzerte, Theater-Aufführungen, Events und vieles mehr.

Der US-Autor Taylor Brown schreibt in «Maybelline» über brutale Geschäfte in den Bergen von North Carolina. Das ist stimmungsvoll und überraschend.

Zudem: Die tiefste Stimme der Welt. Eine Alternative zum Welthit «Jerusalema». Und die Frage: Was treibt eigentlich Nadja Tolokonnikova von Pussy Riot?

Sexuelle Beziehungen zu Kindern wurden lange toleriert, gerade unter französischen Intellektuellen. Jetzt will die Regierung das Schutzalter erhöhen – auf 15 Jahre.

Im neuen Fall der Ludwigshafener Kommissarin geht vieles schief. Und Zeitlupe sollte sie ihrem Regisseur sowieso verbieten.

Ein Hit für Rihanna oder David Guetta? In paar Minuten geschrieben. Jetzt veröffentlicht die Sängerin Sia einen Film über ein autistisches Mädchen.

Thomas Gottschalk kritisierte das öffentlich-rechtliche Fernsehen scharf und doppelte in einem Interview nach. Dabei stand er selber gerade noch am Pranger.

Zu viele anspruchslose Serien? Dagegen hilft unser neuer Streamingnewsletter «Watch It» – ein Guide für all jene, die vor lauter Überfluss nicht mehr durchblicken.

Alle zwei Jahre legt sie ein neues Buch vor. Doch ist Meier als Journalistin nur eine halbe Autorin? Ihr Erfolg spricht für sich – und für ihre Storys, die einen beschwipst zurücklassen.

Lauren Oyler soll die gefürchtetste Literaturkritikerin sein. Jetzt legt die Amerikanerin ihren ersten Roman über einen Verschwörungstheoretiker vor.

Ärzte, Jungfrauen, Barone – Kioskromane verkaufen sich millionenfach, werden aber nur heimlich gelesen. Seit dem Erfolg der Netflix-Serie «Bridgerton» gibt es keinen Grund mehr, sie unter der Bettdecke zu verstecken.

Der Krimi «Die Jägerin» von Tara Moss ist eine feministische Variante des klassischen Hardboiled-Privatdetektivromans.

Mit «Systemsprenger» wurde Helena Zengel bekannt. Jetzt spielt die Zwölfjährige im Western «News of the World» die Hauptrolle an der Seite von Tom Hanks – und konnte ihm auch etwas beibringen.

Je grösser die Zahl an übergriffigen Künstlern, desto rascher werden sie im heutigen Unterhaltungsbusiness entsorgt. Eine bedenkliche Entwicklung.

Jean-Claude Carrière war der Drehbuchautor von «Belle de Jour» oder «Die Blechtrommel». Mit Luis Buñuel schuf er die subversiven Geschichten.

«Bohemian Rhapsody» machte 2018 vor, wie es geht: Nun steht eine wahre Flut an Filmbiografien über Musikerinnen und Musiker an.

Die Zuger Polizei muss für ihr beliebtes Youtube-Video Lizenzgebühren zahlen. Jetzt wird gefordert, die Plattenfirma solle das Geld zur Pandemiebekämpfung spenden. Die wichtigsten Fragen.

Viele Künstlerinnen und Bands aus Grossbritannien stehen vor grossen Problemen, wenn sie in EU-Ländern auftreten wollen. Erste ziehen drastische Konsequenzen – werden sie auch Konzerte in der Schweiz betreffen?

Chick Coreas Lehrer, seine Erben, sein Rekord: Einblicke in das musikalische Universum des gestern verstorbenen Jazzpianisten.

Der Musiker und Komponist starb im Alter von 79 Jahren an einer Krebserkrankung, wie am Donnerstag auf seiner offiziellen Facebook-Seite mitgeteilt wurde.

Die schweizerisch-belgische Sopranistin feierte am Sonntag ihr Debüt am Zürcher Opernhaus – im Stream. Den Humor verliert die Ironikerin auch in harten Zeiten nie. Fast nie.

Ohne Saalpublikum fand im Zürcher Opernhaus die Premiere von Glucks «Orphée et Euridice» statt. Dafür als Stream. Wir haben reingeschaut. Und auch sie können das tun – bis zum 5. April.

Früher haben sie nur gesungen, jetzt reden sie auch: Opernsängerinnen und –sänger wehren sich gegen Machtmissbrauch aller Art.

Die international erfolgreiche Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann spricht über den Machtmissbrauch in der Oper.

Das Giebeldreieck über dem Haupteingang des Bundeshauses soll mit einem zeitgenössischen Kunstwerk verziert werden. Welche Kunstschaffenden sind im Rennen für den Auftrag – und was ist überhaupt möglich?

Ausstellung auf dem Handy: «Berlin, Augmented Berlin» arbeitet mit der Technik des Spiels «Pokémon Go».

Das Museum in Riehen verzeichnete weniger Besucherinnen und Besucher als erhofft, aber mehr als befürchtet.

Grösser gehts immer: In einer gemeinsamen Aktion der Rapgruppe Deichkind und dem Schauspieler Lars Eidinger ist ein 200 Quadratmeter grosses Bild entstanden. Das wird nun verkauft.

Der bedeutende schwedische Autor, der auch auf internationalen Bühnen viel gespielt wurde, ist an Covid-19 gestorben.

Vor der Schliessung aller Lokale setzte der Bundesrat auf die 50-Zuschauer-Grenze. Nun fordert die Taskforce Culture, diese Begrenzung aufzuweichen.

2020 gewann Renato Kaiser den Salzburger Stier und veröffentlichte vielbeachtete Videokommentare. Der Satiriker spricht über Kollegen, die mit Corona-Leugnern flirteten, die digitale Bühne und das Geheimnis seines Glücks.

Das Schauspielhaus Zürich zeigt gern Gesellschaftskritik. Nun wird es selber hart kritisiert für seinen Umgang mit Künstlern.

Selbst nachts hält uns die Pandemie fest in ihrem Klammergriff. Die Gespenster des Tages kehren in unserem Schlaf als kleine Schreckensmomente wieder.

Museen, Theater, Kinos und Konzertsäle sind geschlossen. Dennoch kann man weiterhin Kultur erleben – wir sagen, wie.

Der Liberalismus verschiedener Schattierungen orientiert sich seit seinen Anfängen an einem ins Universale strebenden Fortschrittsglauben. Auf Erfahrungen, die diesem Glauben widersprechen, reagieren seine Anhänger eher mit erzieherischem Furor als mit Selbstkritik.

Die Filmfestspiele von Berlin finden in zwei Etappen statt: erst virtuell für die Branche, später im Sommer vor Publikum. Mark Peranson, Programmleiter und filmintellektuelle rechte Hand des künstlerischen Leiters Carlo Chatrian, erläutert das Kuratieren in Corona-Zeiten.

Das grösste Opernhaus der USA stürzt in der Pandemie von einer Krise in die nächste. Dahinter stehen strukturelle Probleme, die jetzt mit voller Wucht ans Tageslicht kommen.

Überdies sind neue Erzählungen aus dem Nachlass von Roberto Bolaño zu entdecken, eine Reise ins schwarze Europa können wir empfehlen, und an Thomas Bernhard möchten wir erinnern.

Ist die Vollverschleierung eine Mode, die es frivolen Frauen ermöglicht, ungehindert Männer zu beobachten? Oder erweisen sich Frauen im Gegenteil als besonders ehrbar, wenn sie ihr Gesicht bedecken? Um solche Fragen haben Europäer bis in die Moderne gerungen.

Hundert Jahre lang waren die Kunstwerke fast vergessen. Jetzt haben die «Marmi Torlonia» in Rom ihren grossen Auftritt.

Nun hadert auch das bekannteste deutsche Wörterbuch mit dem Maskulinum. Und muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dabei in den Sprachgebrauch einzugreifen, statt ihn abzubilden.

Eine friedliche Koexistenz des Islam mit anderen Religionen ist möglich, denn auch der Koran liesse sich zeitgemäss interpretieren. Die Frage ist, ob die islamischen Autoritäten das zulassen.

In Corona-Zeiten ist auch das Solidaritätsgerede endemisch geworden. Was macht dies mit den Menschen? Aber vor allem – was wäre denn echte gelebte Solidarität? Ein paar Gedankenanstösse zur gegenwärtigen mentalen Lage.

Ein Wunderkind des deutschen Kinos, bekannt aus «Systemsprenger», brilliert in «News of the World» an der Seite von Tom Hanks. Dafür gibt es zu Recht viel Lob – und sogar eine Golden-Globe-Nominierung.

Die zehnteilige Miniserie will die Abgründe des amerikanischen Justizsystems ausloten, verliert sich aber in einer unterkühlten Inszenierung.

Kaum jemand frotzelt trockener als dieses Original: Nun wird die New Yorkerin in der Netflix-Serie «Pretend It’s a City» von einem Altmeister in Szene gesetzt.

Die Zürcher Hochschule der Künste lehrt Musik jetzt im «Hybridmodus» – nach der Pandemie aber warten noch weit komplexere Herausforderungen auf die Studenten.

Sie hat sich als Musikerin, Geschäftsfrau und Wohltäterin profiliert. Eine neue Biografie zeigt, wie Dolly Parton mit ihrem Selbstbewusstsein insbesondere die Frauen ermutigt.

Ein Obdachloser trommelt am Times Square auf Abfallbehältern. Das ist fast schon sinnbildlich.

Wir sind nicht Herr über unsere eigene Geschichte. Aber Rettung naht.

Beide kämpften für die neue Musik – genau dies hat das Verhältnis getrübt.

Der Literaturnobelpreisträger des Jahres 2014 wurde für seine Kunst des Erinnerns ausgezeichnet. In Wahrheit ist er ein Virtuose darin, Erinnerungen zu verwischen.

Sie ist die Grande Dame des Schweizer Kunsthandels und Stifterin eines der hochkarätigsten Privatmuseen der Schweiz: Die Luzerner Mäzenin Angela Rosengart, 89, spricht über den Lockdown und ihre Freundschaft mit Picasso.

Dem jungen und vielversprechenden Gestalter ging mit seiner «Lumière virante» nicht zum ersten Mal ein Licht auf.

Bepflanzte Fassaden machen weltweit Schlagzeilen, aber dabei fehlt die Weitsicht.

Kaum ist die Trump-Administration Geschichte, verbeugt sich die heimische Presse vor Joe Bidens Entourage.

Nachdem Clubhouse mit seiner Live-Audio-App einen Nerv getroffen hat, springen auch die etablierten sozialen Netzwerke auf den Zug auf. Twitter hat dabei gegenüber Facebook die Nase vorn.

Dass soziale Netzwerke Inhalte und Nutzer wie Donald Trump sperren dürfen, bewegt und irritiert. In den USA spielt ein Gesetzesparagraf namens Section 230 eine wichtige Rolle.

Christoph Marthaler und Anna Viebrock deuten Glucks «Orphée et Euridice» als absurdes Theater. Sinn stiften bei der Streaming-Premiere dagegen die beiden anrührenden Sängerinnen.

Als Geliebte des Königs sorgte Montez kurz vor 1848 in München für Aufruhr. Bis heute erinnert man sich an die skandalumwitterte Kurtisane – und verkennt ihr eminent politisches Wesen.

Eine Forscherin und ein Forscher haben berechnet, wie gross das Ansteckungsrisiko in verschiedenen Situationen in Innenräumen ist. Die Liste könnte bei Überlegungen zu Lockdown-Lockerungen Anhaltspunkte liefern.

Am 17. Dezember feiert die Kulturwelt den 250. Tauftag des grossen Komponisten. Nach einem Jahr des eingeschränkten Gedenkens steht fest: Vom Sockel gestürzt wurde der Titan diesmal nicht. Stattdessen menschelt es zeittypisch.

Ein findiger Tenor und ein furchtloser Pianist haben den «Krämerspiegel» ausgegraben – eine satirische Strauss-Rarität. Auch sonst wandeln Daniel Behle und Oliver Schnyder virtuos auf Eulenspiegels Spuren.

Die Versteigerung eines Porträts des berühmten italienischen Renaissance-Malers wurde zum Highlight der Altmeisterauktionen in New York.