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Dienstag, 16. Februar 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Sexuelle Beziehungen zu Kindern wurden lange toleriert, gerade unter französischen Intellektuellen. Jetzt will die Regierung das Schutzalter erhöhen – auf 15 Jahre.

Das französische Kulturministerium erwägt, dass das Weissstangenbrot bei der UNO den internationalen Ritterschlag erhält. Aber das Markenzeichen kämpft gegen nationaler Konkurrenz.

Die Zuger Polizei muss für ihr beliebtes Youtube-Video Lizenzgebühren zahlen. Jetzt wird gefordert, die Plattenfirma solle das Geld zur Pandemiebekämpfung spenden. Die wichtigsten Fragen.

Ausserdem: Viel weniger Besucher im Kunstmuseum in 2020

Die Baslerinnen und Basler vergangener Zeiten sind Helen Liebendörfers Leidenschaft. Als Stadtführerin und Autorin erzählt sie deren Geschichten einem breiten Publikum. Über sich selber spricht sie hingegen weniger gerne.

Barbara Wolff hat Stadtansichten von Berlin fotografiert – und ihrer Handykamera eine klassisch anmutende Bildsprache entlockt.

Alle zwei Jahre legt sie ein neues Buch vor. Doch ist Meier als Journalistin nur eine halbe Autorin? Ihr Erfolg spricht für sich – und für ihre Storys, die einen beschwipst zurücklassen.

Der Kampf um neue Geldquellen für den Schweizer Film ist spannend. Wie im Actionfilm tauchen Verschollene wieder auf und entfalten ungeahnte Kräfte.

Schauspielerin und Co-Direktorin des Theater Fauteuil am Spalenberg.

Die schweizerisch-belgische Sopranistin feierte am Sonntag ihr Debüt am Zürcher Opernhaus – im Stream. Den Humor verliert die Ironikerin auch in harten Zeiten nie. Fast nie.

Die Galerie von Brigitta Leupin schnuppert im Lockdown wenigstens «E Naase voll Fasnacht». Online natürlich.

Im neuen Fall der Ludwigshafener Kommissarin geht vieles schief. Und Zeitlupe sollte sie ihrem Regisseur sowieso verbieten.

Ein Hit für Rihanna oder David Guetta? In paar Minuten geschrieben. Jetzt veröffentlicht die Sängerin Sia einen Film über ein autistisches Mädchen.

Nach 16 Jahren in Deutschland lebt die Schweizer Schauspielerin nun seit vier Jahren in Basel. Und findet sich als Winterthurerin am Rheinknie sehr gut zurecht.

Thomas Gottschalk kritisierte das öffentlich-rechtliche Fernsehen scharf und doppelte in einem Interview nach. Dabei stand er selber gerade noch am Pranger.

Lauren Oyler soll die gefürchtetste Literaturkritikerin sein. Jetzt legt die Amerikanerin ihren ersten Roman über einen Verschwörungstheoretiker vor.

Ärzte, Jungfrauen, Barone – Kioskromane verkaufen sich millionenfach, werden aber nur heimlich gelesen. Seit dem Erfolg der Netflix-Serie «Bridgerton» gibt es keinen Grund mehr, sie unter der Bettdecke zu verstecken.

Gehts in den Lockdown, werden bei der GGG die Bücherregale leer gefegt. Eine lesenswerte Jahresbilanz.

Der Krimi «Die Jägerin» von Tara Moss ist eine feministische Variante des klassischen Hardboiled-Privatdetektivromans.

Viele Künstlerinnen und Bands aus Grossbritannien stehen vor grossen Problemen, wenn sie in EU-Ländern auftreten wollen. Erste ziehen drastische Konsequenzen – werden sie auch Konzerte in der Schweiz betreffen?

Basler Musiker und Musikerinnen berichten über ihre persönlichen Erfahrungen seit Beginn der Corona-Krise. Heute erzählt Adrian Sieber (48), der Sänger und Songwriter der Basler Popband Lovebugs, wie er in dieser schwierigen Zeit ein neues Album herausbrachte – und vor wenigen Wochen selber in Quarantäne musste.

Chick Coreas Lehrer, seine Erben, sein Rekord: Einblicke in das musikalische Universum des gestern verstorbenen Jazzpianisten.

Der Musiker und Komponist starb im Alter von 79 Jahren an einer Krebserkrankung, wie am Donnerstag auf seiner offiziellen Facebook-Seite mitgeteilt wurde.

Mit «Systemsprenger» wurde Helena Zengel bekannt. Jetzt spielt die Zwölfjährige im Western «News of the World» die Hauptrolle an der Seite von Tom Hanks – und konnte ihm auch etwas beibringen.

Je grösser die Zahl an übergriffigen Künstlern, desto rascher werden sie im heutigen Unterhaltungsbusiness entsorgt. Eine bedenkliche Entwicklung.

Jean-Claude Carrière war der Drehbuchautor von «Belle de Jour» oder «Die Blechtrommel». Mit Luis Buñuel schuf er die subversiven Geschichten.

«Bohemian Rhapsody» machte 2018 vor, wie es geht: Nun steht eine wahre Flut an Filmbiografien über Musikerinnen und Musiker an.

Ohne Saalpublikum fand im Zürcher Opernhaus die Premiere von Glucks «Orphée et Euridice» statt. Dafür als Stream. Wir haben reingeschaut. Und auch sie können das tun – bis zum 5. April.

Musiker des Kammerorchesters Basel präsentieren eine neue Hörspielfassung des Kinderbuchklassikers: Mit Tango-, Reggae- und Klassikklängen geben sie dem «Struwwelpeter» einen neuen Dreh.

Früher haben sie nur gesungen, jetzt reden sie auch: Opernsängerinnen und –sänger wehren sich gegen Machtmissbrauch aller Art.

Die international erfolgreiche Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann spricht über den Machtmissbrauch in der Oper.

Dorian Sari, der Gewinner des Manor-Kunstpreises, führt im Kunstmuseum Basel einen Diskurs über emotionale Reaktionen auf politische Ereignisse.

Das Giebeldreieck über dem Haupteingang des Bundeshauses soll mit einem zeitgenössischen Kunstwerk verziert werden. Welche Kunstschaffenden sind im Rennen für den Auftrag – und was ist überhaupt möglich?

Werke von Frauen waren in den Museen lange Zeit untervertreten. Auch in Basel. Das Kuratorenteam am Kunstmuseum arbeitet daran, das Ungleichgewicht auszugleichen.

Ausstellung auf dem Handy: «Berlin, Augmented Berlin» arbeitet mit der Technik des Spiels «Pokémon Go».

Das Theater Basel reist mit «Graf Öderland» zum Berliner Theatertreffen. Das ist die sechste Nominierung in der Verantwortung von Ex-Intendant Andreas Beck. So erfolgreich war das Basler Schauspiel seit Düggelin nicht mehr.

Der 41-jährige Basler Theatermacher steht im Wettbewerb für den renommierten Mülheimer Dramatikpreis. Mit der Auswahl ist seinem Stück über die Reality-Show «Big Brother» internationale Aufmerksamkeit sicher.

Der bedeutende schwedische Autor, der auch auf internationalen Bühnen viel gespielt wurde, ist an Covid-19 gestorben.

Vor der Schliessung aller Lokale setzte der Bundesrat auf die 50-Zuschauer-Grenze. Nun fordert die Taskforce Culture, diese Begrenzung aufzuweichen.

Wir sind nicht Herr über unsere eigene Geschichte. Aber Rettung naht.

Als Geliebte des Königs sorgte Montez kurz vor 1848 in München für Aufruhr. Bis heute erinnert man sich an die skandalumwitterte Kurtisane – und verkennt ihr eminent politisches Wesen.

Christoph Marthaler und Anna Viebrock deuten Glucks «Orphée et Euridice» als absurdes Theater. Sinn stiften bei der Streaming-Premiere dagegen die beiden anrührenden Sängerinnen.

Der Literaturnobelpreisträger des Jahres 2014 wurde für seine Kunst des Erinnerns ausgezeichnet. In Wahrheit ist er ein Virtuose darin, Erinnerungen zu verwischen.

Wie wählt man einen Klassensprecher? Die Wahl gewinnt, wer die Hälfte plus eine Stimme erhält. Falsch, fand einst eine Klasse in Sizilien.

Überdies sind neue Erzählungen aus dem Nachlass von Roberto Bolaño zu entdecken, eine Reise ins schwarze Europa können wir empfehlen, und an Thomas Bernhard möchten wir erinnern.

Eine friedliche Koexistenz des Islam mit anderen Religionen ist möglich, denn auch der Koran liesse sich zeitgemäss interpretieren. Die Frage ist, ob die islamischen Autoritäten das zulassen.

Beide kämpften für die neue Musik – genau dies hat das Verhältnis getrübt.

In Corona-Zeiten ist auch das Solidaritätsgerede endemisch geworden. Was macht dies mit den Menschen? Aber vor allem – was wäre denn echte gelebte Solidarität? Ein paar Gedankenanstösse zur gegenwärtigen mentalen Lage.

Russland sieht sich von Feinden umzingelt. Das ist die organisierte politische Lebenslüge, die das Putin-Regime an der Macht hält.

Der Lockdown sperrt auch die Narren weg. In der Stille dämmert manchem: Was das karnevaleske Treiben überhaupt soll.

Ein Wunderkind des deutschen Kinos, bekannt aus «Systemsprenger», brilliert in «News of the World» an der Seite von Tom Hanks. Dafür gibt es zu Recht viel Lob – und sogar eine Golden-Globe-Nominierung.

Die zehnteilige Miniserie will die Abgründe des amerikanischen Justizsystems ausloten, verliert sich aber in einer unterkühlten Inszenierung.

Kaum jemand frotzelt trockener als dieses Original: Nun wird die New Yorkerin in der Netflix-Serie «Pretend It’s a City» von einem Altmeister in Szene gesetzt.

Eine kleine Kulturgeschichte des gefiederten Alleskönners zum Valentinstag.

Chick Coreas pianistischer Weg führte von Bebop bis zu Free Jazz, dann wählte er eine Abzweigung in den Jazzrock. All diese Erfahrungen blieben lebendig in seiner von Virtuosität und Expressivität befeuerten Musik. Nun ist der Jazzpianist 79-jährig gestorben.

Die Seemannslieder reisten mit Segelschiffen um die Welt. Nun werden dies sogenannten Shantys wieder nach oben geschwemmt, etwa bei Tiktok.

Nationalstaaten haben sich seit der Französischen Revolution weltweit verbreitet. Ist der erfolgreiche Exportartikel der Franzosen heute überkommen? Keinesfalls, meint der Historiker Pascal Ory in einem engagierten Buch.

Die Abwesenheit von Lärm heisst nicht immer auch Ruhe. Manchmal sind es Worte oder ist es Musik, in der sie beginnt.

Überall, ausser in Deutschland, gilt die Nation als Erfolgsmodell. Aleida Assmann gibt den Deutschen einen wichtigen Denkanstoss zur «Wiedererfindung der Nation».

Sie ist die Grande Dame des Schweizer Kunsthandels und Stifterin eines der hochkarätigsten Privatmuseen der Schweiz: Die Luzerner Mäzenin Angela Rosengart, 89, spricht über den Lockdown und ihre Freundschaft mit Picasso.

Dem jungen und vielversprechenden Gestalter ging mit seiner «Lumière virante» nicht zum ersten Mal ein Licht auf.

Bepflanzte Fassaden machen weltweit Schlagzeilen, aber dabei fehlt die Weitsicht.

Kaum ist die Trump-Administration Geschichte, verbeugt sich die heimische Presse vor Joe Bidens Entourage.

Nachdem Clubhouse mit seiner Live-Audio-App einen Nerv getroffen hat, springen auch die etablierten sozialen Netzwerke auf den Zug auf. Twitter hat dabei gegenüber Facebook die Nase vorn.

Dass soziale Netzwerke Inhalte und Nutzer wie Donald Trump sperren dürfen, bewegt und irritiert. In den USA spielt ein Gesetzesparagraf namens Section 230 eine wichtige Rolle.

Die gefeierte Ausstatterin Anna Viebrock verbindet seit Jahrzehnten eine künstlerische Partnerschaft mit Zürichs früherem Schauspielhaus-Intendanten Christoph Marthaler. Jetzt inszenieren die beiden Glucks «Orphée et Euridice».

Museen, Theater, Kinos und Konzertsäle sind geschlossen. Dennoch kann man weiterhin Kultur erleben – wir sagen, wie.

Am 17. Dezember feiert die Kulturwelt den 250. Tauftag des grossen Komponisten. Nach einem Jahr des eingeschränkten Gedenkens steht fest: Vom Sockel gestürzt wurde der Titan diesmal nicht. Stattdessen menschelt es zeittypisch.

Ein findiger Tenor und ein furchtloser Pianist haben den «Krämerspiegel» ausgegraben – eine satirische Strauss-Rarität. Auch sonst wandeln Daniel Behle und Oliver Schnyder virtuos auf Eulenspiegels Spuren.

Die Versteigerung eines Porträts des berühmten italienischen Renaissance-Malers wurde zum Highlight der Altmeisterauktionen in New York.