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Montag, 16. November 2020 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Die Britin Emma Corrin spielt Prinzessin Diana in der aktuellen Staffel von «The Crown». Beim Dreh hat sie einen wichtigen Rat bekommen.

Das Basler Draisinenrennen gibt es jetzt auch zwischen Buchdeckeln. Eine herrliche Hommage an das originellste Kunst-Happening der Stadt.

Ausserdem: Wir suchen eine frische, neue Stimme!

Armen Avanessian sagt, wir brauchen keine Entschleunigung, sondern das Gegenteil: eine Technopolitik, die den fortschrittlichen technologischen Entwicklungen den nötigen Schub gibt.

Co-Schauspielchef Antú Nunes stellt sein vielfach gefeiertes Satyrspiel auf Homers Heldenmythos auf der Kleinen Bühne vor. Ein Vergnügen – nicht nur für Kenner der Antike.

Die amerikanische Ausgabe der «Vogue» zeigt zum ersten Mal einen Mann allein auf der Titelseite. Harry Styles ist der Richtige dafür: Dass der britische Sänger ausgewählt wurde, potenziert die Botschaft.

Von Kruder & Dorfmeister ist ein neues – respektive altes – Album aufgetaucht. Die Mini-Besprechung.

Binjamin Wilkomirski schrieb über seine Kindheit im KZ, dabei wuchs er in der Schweiz auf. Der Dokumentarfilm «W. – Was von der Lüge bleibt» porträtiert einen faszinierenden Betrüger.

Im Monodrama «Johanna Spyri – wisst Ihr, die vom Heidi» zeigt die Basler Schauspielerin Satu Blanc, dass man die berühmte Schweizer Romanfigur von ihrer Schöpferin eigentlich gar nicht trennen kann.

Der neue Dresdner «Tatort» hats in sich – vor allem seine junge Hauptdarstellerin Hannah Schiller.

Mittels Kurzgeschichten erzählt der Emmentaler Liedermacher und Autor Dänu Wisler aus Göläs Leben. Das Buch ist problematisch – aus mehreren Gründen.

Man trifft sie überall: Menschen, die keinen Abstand halten, keinen Gesichtsschutz tragen – oder grundsätzlich nur unter der Nase. Tipps zum anständigen Umgang mit solchen Leuten in der Öffentlichkeit.

Sie sind das Power-Couple des Schweizer Humors: Natascha Beller und Patrick Karpiczenko. Ein Gespräch über Schmerzgrenzen, Jan Böhmermann und ihre erste SRF-Serie «Advent, Advent».

Queen Elizabeth II. bekommt in der neuen Staffel von «The Crown» Konkurrenz: Diana und die Eiserne Lady stehlen ihr fast die Show.

Baby Yoda muss nach Hause: Die zweite Staffel der «Star Wars»-Serie «The Mandalorian» bietet Herz und Humor.

Netflix testet neu ein klassisches Angebot, damit man sich einfach zurücklehnen kann. Die SRG geht den umgekehrten Weg und bietet auf Play Suisse nun auch Filme auf Abruf.

Witzig und actionreich führt der englische Autor Mick Herron im Thriller «Real Tigers» vor, wie Agenten und Politiker funktionieren.

Béatrice Traxler zeichnet in ihrem neusten Buch «Hans Dampf auf allen Dächern» das aufwühlende Leben eines 81-jährigen Allschwilers auf.

Nach der Trennung vom S.-Fischer-Verlag wechselt die deutsche Schriftstellerin zum Hamburger Verlag.

Anna Stern erhält den Schweizer Buchpreis 2020 – in einer Corona-bedingten Geisterzeremonie. Eine merk- und fragwürdige Entscheidung.

Wie kommt ein Mann von der US-Ostküste dazu, über Billy the Kid, Outlaws und einen Sheriff zu singen?

Es geht verblüffend oft gut, wenn zwei, die eigentlich nicht zusammenpassen, sich für ein Duett verbünden. Manchmal allerdings auch nicht.

Die Baselbieter Musikerin kämpft mit einem neuen Album gegen den Corona-Blues. Eine Besprechung nur ihrer Musik würde jedoch dem Wirken dieser Frau nicht gerecht. Was sie macht, macht sie mit einem inneren Feuer und sportlichem Ehrgeiz.

Die US-Sängerin hat gerade ihre dritte Single in diesem Jahr veröffentlicht. «Therefore I Am» ist grossartig – aber wie geht es weiter?

Jeder Promi, der etwas auf sich hält, lässt sich derzeit mit einer Dokumentation filmisch verewigen. Worum es den Stars dabei geht – und was sie uns vorgaukeln.

Disney schreibt weiterhin rote Zahlen – einzig das Streaming-Geschäft kann überzeugen.

Zuerst als Spielbein gedacht, jetzt als Standbein fixiert: Die 56. Solothurner Filmtage finden auf einer neuen Online-Plattform statt.

Die Schauspielerin Anya Taylor-Joy hätte der Kinostar des Jahres werden sollen – dann kam Corona. Jetzt zeigt sie in der Netflix-Schachserie «Queen’s Gambit», wie gut sie ist.

Die Gesamtaufnahme des Tonhalle-Orchesters wurde von Corona unterbrochen. Leider, denkt man nach dem Hören der grossartigen ersten CD.

In Basel beansprucht die klassische Musik eine Vormachtstellung für sich. Das wirkt in Zeiten, in denen allen Musikschaffenden die Existenzgrundlage entzogen wird, denkbar überheblich.

Das Kulturleben in der Schweiz steht seit dem 28. Oktober praktisch still. Aber hinter den Kulissen wird diskutiert, gefordert, gerechnet – damit es irgendwann wieder losgehen kann.

Was im Theater geht, geht nicht bei Orchesterkonzerten und Opernaufführungen. Mit höchstens 50 Zuhörern sind sie wirtschaftlich schlicht nicht tragbar.

Vorbild für das Siegervideo von Biden/Harris ist eine Kunstaktion der afroamerikanischen Künstlerin Lorraine O’Grady aus dem Jahr 1983.

Der Taschen-Verlag hat sich einer speziellen Kunstgattung angenommen und präsentiert eine Welt der fantastischen Art.

Die New Yorker Künstlerin Tschabalala Self über Rassismus, Politik und die Trump-Jahre, die das «wahre» Gesicht der USA zum Vorschein gebracht haben.

Die Britin, bekannt für ihre körperliche Kunst, spricht über ihre schwere Krebserkrankung und ihre Hoffnung auf Genesung.

Seit kurzem hat Basel eine Bühne mehr. Deren Besitzer Michael Huber wagt mitten in der Pandemie-Krise einen mutigen Start.

Das «Café Populaire» von Nora Abdel-Maksoud hält der liberalen Mehrheitsgesellschaft den populistischen Narrenspiegel vor. Hässlich macht sich die Inszenierung nicht. Dafür echt lustig. Das Richtige für kulturarme Tage.

«Hitchcock im Pyjama» wird als «Traumspiel» ausgewiesen. Die junge Regisseurin Charlotte Sprenger bietet allerdings nicht mehr als eine Art Setzkasten.

Der Basler Musikbahnhof zeigt zum Saisonstart ein Glanzstück: In «Walk the Walk» werden vier Schlagzeuger zum Bestandteil einer unberechenbaren Bühnenkulisse.

Die Eisenbahn hat nicht nur die Wirtschaft umgewälzt. Auf ihrem Netz reisten im 19. Jahrhundert auch Bücher, Bilder oder Künstler von einem Land ins andere. Der Historiker Orlando Figes beschreibt, wie die Europäer zusammenrückten – und den Einheitsbrei fürchteten.

Zum ersten Mal kapitulieren in Zürich Kinobetreiber vor den Auflagen rund um die Pandemie: In gut einer Woche bleiben sieben Säle geschlossen, und zwar bis mindestens Anfang Februar.

Yoga soll den Körper und den Geist eins werden lassen. Techniken dieser Art kann man mit gutem Grund skeptisch gegenüberstehen.

Anwaltskanzleien, die bezüglich NS-Fluchtgut Erben der dritten oder vierten Generation gegenüber Museen vertreten, appellieren an Schuld und moralische Verpflichtung und berufen sich auf die Washingtoner Erklärung von 1998, die für eine «faire und gerechte Lösung» plädiert. Was aber ist fair und gerecht?

Helmut Lethen hat die deutschen Geistes- und Kulturwissenschaften mitgeprägt. In seiner Autobiografie blickt er auf sein Leben zurück – und zeichnet dabei auch die Entwicklungen der Bundesrepublik nach.

Seit Jahrzehnten führt sie alle Aufführungsstatistiken an, für viele ist sie die erste Oper im Leben. Mozarts spätes Freimaurer-Märchen wird als «Meisterwerk» vergöttert und als «Machwerk» verteufelt. Liegt vielleicht gerade darin sein unverwüstlicher Reiz?

Das diesjährige Weihnachtsstück «König der Frösche» am Pfauen entfiel. Stattdessen wird ein improvisiertes Destillat eines Märchens gespielt, das sich der Resignation verweigert und über die Bedeutung des Theaters in Pandemiezeiten nachdenken lässt.

Jahrzehntelang lag er unzugänglich im Safe, jetzt hat das Mozarteum einen der tiefsinnigsten Briefe des Komponisten erwerben können. Die Handschrift wirft neues Licht auf dessen schwieriges Verhältnis zu Leopold Mozart.

Die sozialen Netzwerke sind zum Monstrum herangewachsen, das reguliert und zensiert. Soll dann der Staat das Netz reinhalten? Das eine Übel beseitigt das andere nicht. Deshalb im Zweifel für die Freiheit.

Wir meinen, die Normalität sei dahin, und vergessen darob: Selten war alles so aufgeräumt und peinlich sauber. Denn jeder bleibt schön, wo er hingehört

In nur vier Jahren hat der US-Präsident den politischen Betrieb auf den Kopf gestellt. Er hat vielen Bürgern aus dem Herzen gesprochen. Und es stellt sich die Frage: Was bleibt in der Post-Trump-Ära zu denken (und zu tun)?

Gorniak und Winkler sind bei ihrem vierten gemeinsamen Fall auf die Hilfe eines Mädchens angewiesen, dem schreckliche Geistergestalten begegnen. Dennoch ist die Folge «Parasomnia» mehr Psychodrama als Horrorfilm.

Die vierte Staffel der Netflix-Serie zeigt, worauf wir von Anfang an gewartet haben: das tragische Aufeinanderprallen von Elisabeth II. und Diana.

Die italienische Leinwandgöttin war zehn Jahre von der Bildfläche verschwunden. Dass sie jetzt im Netflix-Film «Du hast das Leben vor dir» zurückkehrt, hat sie ihrem Nachwuchs zu verdanken.

Auf Originalinstrumenten musizieren viele, nicht jedoch auf diesem: Der Geiger Christoph Koncz hat alle fünf Violinkonzerte Mozarts eingespielt – erstmals auf dessen in Salzburg bewahrter Geige.

Das Ende von AC/DC schien besiegelt. Doch für das Album «Power Up» haben die Rocker ihre Verstärker nochmals hochgefahren.

Kaum ein Solist hat den Jazz in den letzten Dekaden so inspiriert wie Keith Jarrett.

Es ist ein wilder und rauer europäischer Landstrich, in dem die Geschichten von Petre M. Andreevski spielen. Sein Mazedonien ist gezeichnet von Armut, patriarchaler Härte und Ungerechtigkeit.

Seit längerem markiert die Volksrepublik Präsenz in Afrika. Das ist Stoff für Korrespondenten – und für einen kenyanischen Roman.

Sören Urbansky erzählt die Geschichte der russisch-chinesischen Grenze. Die «histoire totale» einer Steppenödnis voller Nomaden und Goldschmuggler, Eisenbahnsiedler und Grenzposten. Daraus erwächst eine Geschichte von Staatlichkeit im 20. Jahrhundert.

Der Schweizer Künstler Michel Comte, der einst Modefotograf war und viele Stars vor der Linse hatte, realisiert an der Grenze der Türkei und Syriens ein riesiges Land-Art-Projekt.

Einblicke in Schweizer Rechenzentren zeigen eine massive Präsenz von Infrastrukturen für die weltweiten Datenströme, die eben nicht nur ortlos sind.

Willi Walter, der Architekt der Zürcher Weihnachtsbeleuchtung, ist 93-jährig gestorben.

Schweizer Medienhäuser werfen Initianten der Konzernverantwortungsinitiative vor, ihre Inhalte und Marken missbräuchlich und irreführend für politische Zwecke verwendet zu haben.

Glenn Greenwald hat mit Edward Snowden die NSA-Affäre aufgedeckt. Jetzt warnt er vor den liberalen US-Medien, die ob ihrer Abneigung gegen Donald Trump jegliches Mass verlieren.

Unsicherheit, Unwissen und Angst vor Fehlern verleiten die Medien in Krisen dazu, die Mächtigen nicht mehr zu kritisieren. Abhilfe könnten vom Volk gewählte Kommissionen von Kritikern schaffen, wie es sie in den Schweizer Gemeinden bereits gibt.

Der Mensch lebt nicht vom Gebot allein: Die neuerliche Schliessung von Kultur- und Sportstätten zementiert ein Menschenbild, in dem Vergnügen als entbehrlich verstanden wird.

Fast zehn Jahre lang prägte er als Musikdirektor die Oper Zürich. Heute begeht Ralf Weikert seinen 80. Geburtstag. Doch ans Aufhören denkt der unermüdliche Österreicher aus Leidenschaft noch lange nicht.

Der neue Lockdown senkt sich schon über Paris, als Karlheinz Stockhausens «Dienstag» doch noch aufgeführt wird. Auffällig viele junge Leute finden sich für den Teil aus dem gewaltigen «Licht»-Zyklus ein. Ist Stockhausens Zeit gekommen?

Vor siebzig Jahren erschien der erste von fast 18 000 «Peanuts»-Cartoons. Mit der Figur des Beethoven-Jüngers Schroeder hat Charles M. Schulz dem Komponisten so amüsant und hintergründig gehuldigt wie kein Zweiter.

An der Donau nahmen sogenannte Schrammelmusiker einst die Volksmusik und gaben ihr einen tüchtigen Schuss Kunst. Der Liedpoet Roland Neuwirth erneuert diese Tradition.

Über die Frauen der Yakuza ist wenig bekannt. Eine aktive Rolle spielen sie in der japanischen Mafia-Organisation nicht, ihre grossflächigen Tätowierungen tragen sie aber mit Stolz.