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Sonntag, 15. November 2020 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Der neue Dresdner «Tatort» hats in sich – vor allem seine junge Hauptdarstellerin Hannah Schiller.

Die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer moderiert auf Spotify den Podcast «1,5 Grad» auf informative und auch versöhnliche Art. Er ist nicht nur für Jugendliche empfehlenswert.

Ausserdem: Wir suchen eine frische, neue Stimme!

Jeden Sonntag stellen wir spezielle Mundartwörter vor. Testen Sie ihr Wissen im «Dialekt-Check», Teil zwölf.

Mittels Kurzgeschichten erzählt der Emmentaler Liedermacher und Autor Dänu Wisler aus Göläs Leben. Das Buch ist problematisch – aus mehreren Gründen.

Dass sich das Schweizer Fernsehen mit einem aufwendigen Programm der Schweiz nach dem Weltkrieg widmet, ist eine grossartige Sache – der ständige anklagende Unterton aber fehl am Platz.

Auf der Bühne kann man nicht tricksen, das Publikum sieht immer alles, in Echtzeit. Es ist eine ganz andere Arbeit als das Filmen.

Der US-Autor ist ein Meister im Stellen der ganz grossen Fragen, das zeigt auch Richard Fords Erzählband «Irische Passagiere».

Alfredo Häberlis Haus «Waldsicht» im bernischen Köniz vereint Ökologie und Gestaltung.

Die Gesamtaufnahme des Tonhalle-Orchesters wurde von Corona unterbrochen. Leider, denkt man nach dem Hören der grossartigen ersten CD.

Queen Elizabeth II. bekommt in der neuen Staffel von «The Crown» Konkurrenz: Diana und die Eiserne Lady stehlen ihr fast die Show.

Co-Schauspielchef Antú Nunes stellt sein vielfach gefeiertes Satyrspiel auf Homers Heldenmythos auf der Kleinen Bühne vor. Ein Vergnügen – nicht nur für Kenner der Antike.

Baby Yoda muss nach Hause: Die zweite Staffel der «Star Wars»-Serie «The Mandalorian» bietet Herz und Humor.

Netflix testet neu ein klassisches Angebot, damit man sich einfach zurücklehnen kann. Die SRG geht den umgekehrten Weg und bietet auf Play Suisse nun auch Filme auf Abruf.

Das Schweizer Fernsehen gibts neu auch als Streamingdienst. Was bringt das den Nutzern? Die zehn wichtigsten Fragen.

Selbst wer mit Schach nichts anfangen kann, wird diese Serie mögen: In «Das Damengambit» geht es ums Gewinnen und um andere Suchtmittel.

Witzig und actionreich führt der englische Autor Mick Herron im Thriller «Real Tigers» vor, wie Agenten und Politiker funktionieren.

Béatrice Traxler zeichnet in ihrem neusten Buch «Hans Dampf auf allen Dächern» das aufwühlende Leben eines 81-jährigen Allschwilers auf.

Nach der Trennung vom S.-Fischer-Verlag wechselt die deutsche Schriftstellerin zum Hamburger Verlag.

Anna Stern erhält den Schweizer Buchpreis 2020 – in einer Corona-bedingten Geisterzeremonie. Eine merk- und fragwürdige Entscheidung.

Wie kommt ein Mann von der US-Ostküste dazu, über Billy the Kid, Outlaws und einen Sheriff zu singen?

Es geht verblüffend oft gut, wenn zwei, die eigentlich nicht zusammenpassen, sich für ein Duett verbünden. Manchmal allerdings auch nicht.

Die Baselbieter Musikerin kämpft mit einem neuen Album gegen den Corona-Blues. Eine Besprechung nur ihrer Musik würde jedoch dem Wirken dieser Frau nicht gerecht. Was sie macht, macht sie mit einem inneren Feuer und sportlichem Ehrgeiz.

Die US-Sängerin hat gerade ihre dritte Single in diesem Jahr veröffentlicht. «Therefore I Am» ist grossartig – aber wie geht es weiter?

Jeder Promi, der etwas auf sich hält, lässt sich derzeit mit einer Dokumentation filmisch verewigen. Worum es den Stars dabei geht – und was sie uns vorgaukeln.

Disney schreibt weiterhin rote Zahlen – einzig das Streaming-Geschäft kann überzeugen.

Zuerst als Spielbein gedacht, jetzt als Standbein fixiert: Die 56. Solothurner Filmtage finden auf einer neuen Online-Plattform statt.

Die Schauspielerin Anya Taylor-Joy hätte der Kinostar des Jahres werden sollen – dann kam Corona. Jetzt zeigt sie in der Netflix-Schachserie «Queen’s Gambit», wie gut sie ist.

In Basel beansprucht die klassische Musik eine Vormachtstellung für sich. Das wirkt in Zeiten, in denen allen Musikschaffenden die Existenzgrundlage entzogen wird, denkbar überheblich.

Das Kulturleben in der Schweiz steht seit dem 28. Oktober praktisch still. Aber hinter den Kulissen wird diskutiert, gefordert, gerechnet – damit es irgendwann wieder losgehen kann.

Was im Theater geht, geht nicht bei Orchesterkonzerten und Opernaufführungen. Mit höchstens 50 Zuhörern sind sie wirtschaftlich schlicht nicht tragbar.

Eben erst gestartet, kommt der Schweizer Kulturbetrieb schon wieder ins Stottern. Im Zürcher Opernhaus mussten Ballettaufführungen wegen Corona abgesagt werden.

Vorbild für das Siegervideo von Biden/Harris ist eine Kunstaktion der afroamerikanischen Künstlerin Lorraine O’Grady aus dem Jahr 1983.

Der Taschen-Verlag hat sich einer speziellen Kunstgattung angenommen und präsentiert eine Welt der fantastischen Art.

Die New Yorker Künstlerin Tschabalala Self über Rassismus, Politik und die Trump-Jahre, die das «wahre» Gesicht der USA zum Vorschein gebracht haben.

Die Britin, bekannt für ihre körperliche Kunst, spricht über ihre schwere Krebserkrankung und ihre Hoffnung auf Genesung.

Im Monodrama «Johanna Spyri – wisst Ihr, die vom Heidi» zeigt die Basler Schauspielerin Satu Blanc, dass man die berühmte Schweizer Romanfigur von ihrer Schöpferin eigentlich gar nicht trennen kann.

Seit kurzem hat Basel eine Bühne mehr. Deren Besitzer Michael Huber wagt mitten in der Pandemie-Krise einen mutigen Start.

Das «Café Populaire» von Nora Abdel-Maksoud hält der liberalen Mehrheitsgesellschaft den populistischen Narrenspiegel vor. Hässlich macht sich die Inszenierung nicht. Dafür echt lustig. Das Richtige für kulturarme Tage.

«Hitchcock im Pyjama» wird als «Traumspiel» ausgewiesen. Die junge Regisseurin Charlotte Sprenger bietet allerdings nicht mehr als eine Art Setzkasten.

Seit Jahrzehnten führt sie alle Aufführungsstatistiken an, für viele ist sie die erste Oper im Leben. Mozarts spätes Freimaurer-Märchen wird als «Meisterwerk» vergöttert und als «Machwerk» verteufelt. Liegt vielleicht gerade darin sein unverwüstlicher Reiz?

Gorniak und Winkler sind bei ihrem vierten gemeinsamen Fall auf die Hilfe eines Mädchens angewiesen, dem schreckliche Geistergestalten begegnen. Dennoch ist die Folge «Parasomnia» mehr Psychodrama als Horrorfilm.

Jahrzehntelang lag er unzugänglich im Safe, jetzt hat das Mozarteum einen der tiefsinnigsten Briefe des Komponisten erwerben können. Die Handschrift wirft neues Licht auf dessen schwieriges Verhältnis zu Leopold Mozart.

Die sozialen Netzwerke sind zum Monstrum herangewachsen, das reguliert und zensiert. Soll dann der Staat das Netz reinhalten? Das eine Übel beseitigt das andere nicht. Deshalb im Zweifel für die Freiheit.

Auf Originalinstrumenten musizieren viele, nicht jedoch auf diesem: Der Geiger Christoph Koncz hat alle fünf Violinkonzerte Mozarts eingespielt – erstmals auf dessen in Salzburg bewahrter Geige.

Der Schweizer Künstler Michel Comte, der einst Modefotograf war und viele Stars vor der Linse hatte, realisiert an der Grenze der Türkei und Syriens ein riesiges Land-Art-Projekt.

Einblicke in Schweizer Rechenzentren zeigen eine massive Präsenz von Infrastrukturen für die weltweiten Datenströme, die eben nicht nur ortlos sind.

Wir meinen, die Normalität sei dahin, und vergessen darob: Selten war alles so aufgeräumt und peinlich sauber. Denn jeder bleibt schön, wo er hingehört

In nur vier Jahren hat der US-Präsident den politischen Betrieb auf den Kopf gestellt. Er hat vielen Bürgern aus dem Herzen gesprochen. Und es stellt sich die Frage: Was bleibt in der Post-Trump-Ära zu denken (und zu tun)?

Keine Regierung kann zugeben, dass sie hilflos ist. Etwas tun, um jeden Preis, lautet dann die Devise.

Ist Melancholie eine Krankheit? Oder ein Laster? Ein Übel jedenfalls, das fand schon Aristoteles. Doch vielleicht täuschte er sich da.

Die vierte Staffel der Netflix-Serie zeigt, worauf wir von Anfang an gewartet haben: das tragische Aufeinanderprallen von Elisabeth II. und Diana.

Die italienische Leinwandgöttin war zehn Jahre von der Bildfläche verschwunden. Dass sie jetzt im Netflix-Film «Du hast das Leben vor dir» zurückkehrt, hat sie ihrem Nachwuchs zu verdanken.

Er schrieb ein autobiografisches Buch über die Shoah – und wurde als Betrüger entlarvt. Diesen Literaturskandal greift nun der vielschichtige Dokumentarfilm «W. – Was von der Lüge bleibt» auf.

Das Ende von AC/DC schien besiegelt. Doch für das Album «Power Up» haben die Rocker ihre Verstärker nochmals hochgefahren.

Kaum ein Solist hat den Jazz in den letzten Dekaden so inspiriert wie Keith Jarrett.

Fast zehn Jahre lang prägte er als Musikdirektor die Oper Zürich. Heute begeht Ralf Weikert seinen 80. Geburtstag. Doch ans Aufhören denkt der unermüdliche Österreicher aus Leidenschaft noch lange nicht.

Es ist ein wilder und rauer europäischer Landstrich, in dem die Geschichten von Petre M. Andreevski spielen. Sein Mazedonien ist gezeichnet von Armut, patriarchaler Härte und Ungerechtigkeit.

Seit längerem markiert die Volksrepublik Präsenz in Afrika. Das ist Stoff für Korrespondenten – und für einen kenyanischen Roman.

Sören Urbansky erzählt die Geschichte der russisch-chinesischen Grenze. Die «histoire totale» einer Steppenödnis voller Nomaden und Goldschmuggler, Eisenbahnsiedler und Grenzposten. Daraus erwächst eine Geschichte von Staatlichkeit im 20. Jahrhundert.

Willi Walter, der Architekt der Zürcher Weihnachtsbeleuchtung, ist 93-jährig gestorben.

Sein Blick ging Richtung Osten, wo sich bis ans Chinesische Meer all das ausdehnte, was unter den Oberbegriff Orient fiel. Dem Aussereuropäischen galt die Aufmerksamkeit des niederländischen Altmeisters seit seinen frühesten Werken.

So diffus Wolken sind, der Urknall der Wolkenmalerei lässt sich zeitlich präzisieren: Es war die Malerei der Romantik, insbesondere auch jene in der Schweiz, die das Schauspiel von Sauerstoff und Wasserstoff am Himmel für sich entdeckte.

Schweizer Medienhäuser werfen Initianten der Konzernverantwortungsinitiative vor, ihre Inhalte und Marken missbräuchlich und irreführend für politische Zwecke verwendet zu haben.

Glenn Greenwald hat mit Edward Snowden die NSA-Affäre aufgedeckt. Jetzt warnt er vor den liberalen US-Medien, die ob ihrer Abneigung gegen Donald Trump jegliches Mass verlieren.

Unsicherheit, Unwissen und Angst vor Fehlern verleiten die Medien in Krisen dazu, die Mächtigen nicht mehr zu kritisieren. Abhilfe könnten vom Volk gewählte Kommissionen von Kritikern schaffen, wie es sie in den Schweizer Gemeinden bereits gibt.

Der Mensch lebt nicht vom Gebot allein: Die neuerliche Schliessung von Kultur- und Sportstätten zementiert ein Menschenbild, in dem Vergnügen als entbehrlich verstanden wird.

Der neue Lockdown senkt sich schon über Paris, als Karlheinz Stockhausens «Dienstag» doch noch aufgeführt wird. Auffällig viele junge Leute finden sich für den Teil aus dem gewaltigen «Licht»-Zyklus ein. Ist Stockhausens Zeit gekommen?

Vor siebzig Jahren erschien der erste von fast 18 000 «Peanuts»-Cartoons. Mit der Figur des Beethoven-Jüngers Schroeder hat Charles M. Schulz dem Komponisten so amüsant und hintergründig gehuldigt wie kein Zweiter.

An der Donau nahmen sogenannte Schrammelmusiker einst die Volksmusik und gaben ihr einen tüchtigen Schuss Kunst. Der Liedpoet Roland Neuwirth erneuert diese Tradition.

Über die Frauen der Yakuza ist wenig bekannt. Eine aktive Rolle spielen sie in der japanischen Mafia-Organisation nicht, ihre grossflächigen Tätowierungen tragen sie aber mit Stolz.