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Dienstag, 25. August 2020 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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«Der Halbbart» heisst das jüngste Werk von Charles Lewinsky. Im Vordergrund steht das Geschichtenerzählen – und die Schlacht am Morgarten.

Nicolas Senn verliert seine Galashow auf SRF. Der Volksmusiker sagt, wie er nun im Internet Erfolg haben will – und spricht über Feste, die trotz der Pandemie ganz unbeschwert sind.

Die G&G-Redaktionsleiterin Paola Biason erzählt von ihrem Leben als Seconda und verrät das Geheimnis zum guten People-Journalismus: «Alle, die bei uns in der Sendung sind, werden als A-Promi behandelt.»

Im Interview spricht Sänger Christian Gerhaher über sein neues Liedprojekt mit dem Kammerorchester Basel, seinen Hang zum Düsteren und die bayerische Corona-Politik.

Die Tochter der gewieften Trump-Beraterin Kellyanne Conway schoss gegen den Arbeitgeber ihrer Mutter. Diese hat jetzt gekündigt. Wieso?

Immer neue Anläufe zu Verbindlichkeit: In «Normale Menschen», dem neuen Roman der irischen Bestseller-Autorin Sally Rooney, ist Normalität für zwei Liebende das Allerschwierigste.

Das Kammerorchester Basel spielte unter Heinz Holliger im Musiksaal.

Es kam sogar auf CNN und im südkoreanischen TV: Ein Konzert von Tim Bendzko wurde wissenschaftlich begleitet – mit Aerosol-Messungen, Masken und Abstandstracker. Eine Reportage vor Ort.

Ob im Konzertsaal oder auf Twitter: Der 33-jährige Pianist Igor Levit ist eine Ausnahmeerscheinung. Wir haben ihn vor seinem Luzerner Beethoven-Konzert getroffen.

Alain Berset will, dass Streamingdienste in Schweizer Filme investieren. Netflix hält das geplante Gesetz für kontraproduktiv. Wer sind die Player im Politkampf, der unüblich heftig verläuft?

Der umgebaute und sanierte Musiksaal wurde vergangenen Samstag eingeweiht. Die geladenen Gäste des feierlichen Anlasses waren sich einig: Vom neuen Konzept profitieren sowohl die Musikfans als auch die Stadt Basel.

Im rundum erneuerten Basler Konzerthaus kommt das Orchester mit einer Brillanz zur Geltung, die man bisher so nicht kannte. Stimmen und Eindrücke vom Eröffnungskonzert.

Die Westschweizer Serie «Helvetica» gibts jetzt auch auf Schweizerdeutsch. Bloss: Die Synchronisierung zerstört den Plot.

Direktorin Nathalie Wappler hat im Rahmen einer Personalinformation Neuerungen im SRF-Programm bekannt gegeben. Mehrere TV-Formate verschwinden, das digitale Angebot wird ausgebaut.

Die Fantasyserie «Cursed» liefert eine äusserst reizvolle Antwort auf die Frage, wie das Schwert Excalibur in den Stein kam. Und ob Frauen die besseren Artus-Ritter wären.

Luna Wedler ist 20 und spielt die Hauptrolle in der deutschen Serie «Biohackers». Wie zur Hölle hat sie das hingekriegt?

Bald werden Donald Trump und Joe Biden in TV-Duellen gegeneinander antreten. Wer agiert mit welchen Tricks? Debattier-Meister Ben Lerner sagt im Interview, wie die beiden in Reden vorgehen.

Der Goncourt-Preisträger Nicolas Mathieu erzählt von einer Büroangestellten, die sich wegen schlechten Erfahrungen sogar einen Revolver anschafft. Doch die nächste Beziehungsfalle wartet schon.

Stephen King konzentrierte sich in seinen Kurzgeschichten schon mal auf Liebeskummer, Einsamkeit und Rechtsextremismus. Auch in «Blutige Nachrichten» schreibt er gegen das Horrorclown-Image an – zumindest ein bisschen.

Werden wir psychisch immer kränker? Die Störungen jedenfalls vermehren sich vehement. Peter Schneider hat sie diagnostiziert.

1983 gründete Ruedi «Hotcha» Tüscher mit Calypso Now den ersten Kassettenvertrieb der Schweiz. Er existiert noch heute. Und der Bieler hat weitere Revolutionen im Sinn. Etwa einen Porno-Roman im Klassikmilieu.

Der populäre Mundartsänger aus Gelterkinden ist zurück auf der Bühne. Die BaZ hat den 33-Jährigen in seinem Tonstudio in Möhlin besucht.

Ist das noch Hip-Hop oder ist es schon Kunst? Big Zis war unter den Gewinnerinnen des diesjährigen Schweizer Musikpreises. Nun rechtfertigt sie dies mit einem staunenswerten neuen Album.

The Chicks treten an den Parteitagen der US-Demokraten auf. Die Band spielt Musik, die im republikanischen Milieu deutlich beliebter ist als im demokratischen: Country. Geht das zusammen?

«The Climb» ist die Komödie zum Velotrend. Und wirklich komisch.

Der Sohn von Denzel Washington macht den neuen Film von Christopher Nolan erst zum Ereignis: Mit seiner Körperlichkeit überwindet er jede Hürde.

Auf «Tenet» liegt die Hoffnung der ganzen Branche, 2020 doch noch Geld zu verdienen. Der Film hat alles, was Regisseur Christopher Nolans Kunst ausmacht: Intelligentes Kino für die Massen.

Wir erfahren einiges über die Gepflogenheiten in der finnischen Provinz. Vor allem aber lernen wir im schrägen Film des Bruders von Kultregisseur Aki Kaurismäki fünf Dinge über die chinesische Küche.

In vielen Konzertsälen und Theatern sind Masken obligatorisch. Man bekommt sie oft von den Veranstaltern, inklusive Logo. Aber nicht alle überzeugen.

Das Stadtcasino Basel rühmt sich, eines der besten Konzerthäuser der Welt zu sein. Der Akustikexperte Dirk Noy erklärt, weshalb – und warum es für elektronisch verstärkte Musik weniger geeignet ist.

Zum Teufel mit dem Risiko: Die 79-jährige Pianistin trat im Luzerner KKL mit dem 93-jährigen Dirigenten Herbert Blomstedt auf.

Fast alle grossen Festivals sind abgesagt. An den Salzburger Festspielen aber spielt die Musik. Die aussergewöhnliche Präsidentin Helga Rabl-Stadler nimmt mit einem rigorosen Sicherheitskonzept den Kampf gegen das Virus auf.

Der Komiker, der Sexperte, der Besorgte: Mit einem feministischen Blick auf berühmte Kunstwerke zeigt Nicole Tersigni auf, dass Männer in Kunst und Leben schon immer alles besser wissen wollten.

Ardez öffnet seine historischen Häuser und revolutioniert den Kunstbetrieb.

Sie haben alles getan, um ihre Veranstaltung trotz Corona durchzuführen. Nun ist die Liste aber definitiv abgesagt.

Simon Castets ist Direktor des Swiss Institute, des Schweizer Kunsthauses in New York. Warum sammeln Millionäre Bilder? Ist grosse Kunst manchmal Kinderkram? Ein Spaziergang voller Grundsatzfragen

Der deutsche Theatermann Christoph Schlingensief (1960 bis 2010) hat mit seinen Aktionen auch Zürich verunsichert.

Jossi Wieler, gefeierter Schauspiel- und Opernregisseur, erhält den Schweizer Grand Prix Theater. Und kritisiert Corona- wie PC-Regeln am Theater.

Die Theatercompany Texte und Töne beleuchtet Parallelen zwischen der Corona-Pandemie und zwei literarischen Werken des letzten Jahrtausends.

In einer Miniserie, die hier gestreamt wird, denkt die Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen über den Topos der Rache der Natur, Superspreader und verwandte Themen nach.

Er seziert die deutsche Seele mit der ihm eigenen Unerbittlichkeit. Er ist ein ungemein höflicher Mensch. Vor allem aber ist er einer der grossen deutschen Schriftsteller der Gegenwart. Nun wird Maxim Biller sechzig Jahre alt. René Scheu hat ihn in Berlin getroffen.

Der raue Schotte, der den englischen Gentleman mimte, prägt unser Bild von Bond bis heute. Aus seiner Verachtung für 007 hat er allerdings nie ein Geheimnis gemacht – wie er überhaupt gerne aneckte.

Zehn Prozent aller deutschen Ehepaare leben heute ohne Kinder – im Mittelalter waren es doppelt so viele. Damals hat man zwar ganz anders über das Thema gesprochen, aber viele der alten Muster prägen unser Denken bis heute.

Der britische Sänger und Multiinstrumentalist Jacob Collier setzt sich über technische Herausforderungen ebenso hinweg wie über stilistische Gräben. Der Aufsplitterung der Pop-Szene begegnet er mit seiner umfassenden Musikalität.

Der legendäre belgische Krimi-Autor hat mit ungeheurer Produktivität Buch um Buch geschrieben. Und jedes trifft noch heute ins Herz der Finsternis.

Zwei junge Architekten aktivieren für taubblinde Klienten die Sinneswahrnehmungen. Von ihrem Arbeitsprozess und dem aufmerksamen Materialeinsatz können alle lernen.

Auf der ins Netz verlegten Städtebaumesse Polis Convention 2020 gibt es keine persönlichen Begegnungen. Ein Chat ist aber durchaus möglich.

Am Sonntag eröffnet das Jüdische Museum seine neue Dauerausstellung mit vielen Zeugnissen aus den Jahrhunderten deutschen Judentums. Bewusst fokussiert der Blick über den Holocaust hinaus die neuen, hochgefährlichen Formen rassistischer Judenfeindschaft. Die Schau liefert Diskussionsstoff, auf Krawall ist sie nicht angelegt.

Das Virus lebt prächtig auf dem Planeten, ebenso wie Millionen von kleinen und grossen Lebewesen. Nur der Mensch macht sich Sorgen über den Fortbestand der Erde. Warum eigentlich genau?

In der Geschichte erfüllt sich die Entwicklung des Weltgeistes. Doch der Geist erfasst nicht die ganze Welt: Was Hegels Bemerkungen zu Afrika über das Denken des Philosophen verraten, der vor 250 Jahren geboren ist.

Zwei prominenten Autoren warnen: Medien schaden mit ihrem Alarmismus der Menschheit.

Wer nach Wahrheit sucht, kann auf das Absolute nicht verzichten. Dies sagt Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Vor 250 Jahren wurde der Meisterdenker geboren. Er hat die Philosophie auf eine neue Grundlage gestellt.

Kein anderer Gegenwartskünstler hat sich in der jüngeren Vergangenheit derart an Deutschland wundgerieben wie Christoph Schlingensief. Zehn Jahre nach seinem Tod erinnert ein Dokumentarfilm an ihn. Was taugt das Kinovermächtnis?

Der Karriereverlauf des Schweizer Jungtalents kennt nur eine Richtung. Die Netflix-Serie «Biohackers» stellt Luna Wedler nun schlagartig ins internationale Rampenlicht.

Der 75-jährige Marco Solari ist auf zweifache Weise von der Corona-Krise betroffen gewesen: als Patient und als Festivalpräsident. Ihn selbst hat das Virus kaum verändert, sein Filmfest könnte von frischen Impulsen profitieren, wie er im Gespräch mit Urs Bühler ausführt.

Verkohlte Buchseiten – ein starkes Symbol für einen autoritären, repressiven Staat. Allerdings zielte Ray Bradbury mit seiner Kritik ganz woanders hin. Heute wäre der hundertste Geburtstag des Schriftstellers zu feiern.

Wie wir Erfahrungen benennen, prägt auch unsere Vorstellung davon. Das Alter verliert etwas von seinem Schrecken, wenn sich am Ende das Leben zum Kreis schliessen darf.

Präziser lernt man kaum irgendwo, in welche Richtung die Gesellschaft sich ändert, als im Duden. Und gerade darum gehört er zu den vergnüglichsten Büchern.

Eine moderne Ranch wird zum Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit, ökologisch und sozial.

Das Modell einer Wiener Ganztagesschule markiert einen zukunftsweisenden Moment in Sachen Schulreform. Doch die Pandemie verlangt auch nach neuen Antworten.

In Las Vegas zeigte sich: Die meisten Leute verstehen die alltägliche Architektur nicht.

Das Schweizer Radio und Fernsehen verschiebt seine Prioritäten und will stärker im Internet aktiv sein. Damit ist ein Konflikt mit den Verlegern vorprogrammiert.

Das Gesundheitsamt musste Kritik einstecken, weil es irrtümlich einen jungen Mann als Corona-Toten bezeichnete. Allerdings bauschten einige Journalisten den Fall auf.

Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF plant den grossen Umbau. Statt etablierter Inhalte am TV gibt es künftig mehr Instagram-Videos für das junge Publikum. Im Rahmen der Restrukturierung kommt es auch zu Entlassungen.

Mit einem opulenten Arienkonzert feiert die berühmte Mezzosopranistin ihr Bühnen-Comeback nach der langen Corona-Pause. Ihr virtuoser Auftritt in Luzern macht vor allem eines: gute Laune.

Dass es die Salzburger Festspiele gibt, gleicht einem Wunder. Das zeigt die verworrene Entstehungsgeschichte.

Für kleinere Kulturveranstalter ist die Pandemie eine Chance: Sie können ihre Flexibilität und ihren Einfallsreichtum voll ausspielen. Den Festivals in Davos und in Ernen gelingt dies mustergültig. Taugen sie als Vorbilder für die ungewisse Zukunft des Konzertlebens?

Die Uraufführung von Milo Raus Stück «Everywomen» erzählt die Geschichte einer todkranken Frau – und lässt diese dabei in Videos auftreten.

Der international gefeierte Luzerner Tenor Mauro Peter und der Schweizer Perkussionist Peter Conradin Zumthor kommen am Lucerne Festival zu Ehren – etwas verspätet, aber eindrucksvoll.

Das Quatuor Ebène reist mit Beethovens Streichquartetten bis in die Slums von Nairobi und in die Favelas von São Paulo. Corona konnte das Projekt nur bremsen, nicht stoppen. Herausgekommen ist bereits eine mustergültige Gesamteinspielung.

An der Donau nahmen sogenannte Schrammelmusiker einst die Volksmusik und gaben ihr einen tüchtigen Schuss Kunst. Der Liedpoet Roland Neuwirth erneuert diese Tradition.

Über die Frauen der Yakuza ist wenig bekannt. Eine aktive Rolle spielen sie in der japanischen Mafia-Organisation nicht, ihre grossflächigen Tätowierungen tragen sie aber mit Stolz.