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Sonntag, 10. Oktober 2021 00:00:00 Finanz News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Drei Absagen von Börsengängen und kaum mehr Kandidaten bis zum Jahresende. Hat die Schweizer Börse ein Nachwuchsproblem?

Ein «toxisches Gebräu» an Nachrichten verunsichert die Akteure an den Finanzmärkten derzeit. Störfaktor Nummer eins: das Thema Inflation.

Es klingt paradox: Bis jetzt hat sich der Chipmangel auf die Profitabilität der Autohersteller positiv ausgewirkt. Er kann aber noch bis weit ins Jahr 2022 andauern. Was Anleger wissen müssen.

Im dritten Quartal profitierte Samsung von steigenden Preisen für Speicher- und Logikchips. Doch die Anleger befürchten ein Ende des Preisbooms.

Die Hausse des Swiss-Market-Indexes (SMI) seit dem Covid-Tief im März 2020 hat ein jähes Ende gefunden. Doch zeigen sich Analytiker optimistisch, dass die Flaute nur vorübergehend ist.

Das sogenannte Staking verspricht einen laufenden Ertrag und gewinnt für Kryptoanleger an Gewicht – wie kommt man zu diesem passiven Einkommen?

Virtuelle Währungen wie Bitcoin und Co. haben einen schlechten Ruf. Sie gelten als unbeständig und als Energiefresser. Doch sie haben gegenüber herkömmlichen Zahlungsmitteln auch Vorteile – und ein breiteres Einsatzgebiet. Die wichtigsten Antworten zu Kryptowährungen.

Die Unbeschwertheit hat sich von den Finanzmärkten verabschiedet. Indikatoren, die gestern noch Zuversicht verbreiteten, verursachen heute Stirnrunzeln. Wer breit diversifiziert ist, schläft aber auch im Herbst gut.

Der technologielastige Nasdaq-100-Index hat im vergangenen Monat fast 10% verloren. Tech-Aktien dominieren jedoch auch den gesamten US-Markt.

Peter C. Oppenheimer, der Chef-Aktienstratege der Investmentbank, sagt im Gespräch, dass sich das Wachstum an den Finanzmärkten in neue Bereiche verlagern könnte. Die globalen Folgen der Immobilienkrise in China hält er für überschaubar.

Trotz in den USA zugelassenem Medikament wird das Experiment Cassiopea abgebrochen. Das Umtauschangebot ist enttäuschend tief. Die Aktien verschwinden von der SIX.

Etliche Schweizer Banken sind weiterhin optimistisch gestimmt für die Börsen. Die Gefahren an den Märkten haben aber nicht abgenommen – im Gegenteil.

Die Argumentation der Notenbanken, der Teuerungsschub sei nur vorübergehend, bekommt zusehends Risse. Anleger sollten sich neu positionieren.

Eine Überarbeitung des SPI ist in der Vernehmlassung – gewissen Unternehmen droht der Ausschluss. Das grösste Problem wird aber nicht angepackt.

Die Finanzmarktaufsicht erteilt dem ersten Fonds für digitale Assets eine Genehmigung. Das ist ein erfreuliches Zeichen für die Branche – Privatanleger müssen sich jedoch noch gedulden.

Der chinesische Immobilienkonzern Evergrande hat Fristen für fällige Zinszahlungen bereits verstreichen lassen, die Insolvenz rückt näher. Die wichtigsten Antworten zur drohenden Firmenpleite und zu ihren Konsequenzen.

Schweizer Banken zeigen sich immer weniger grosszügig und verlangen Negativzinsen. Doch um die Minuszinsen zu umgehen, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Der Markt für bargeldloses und mobiles Bezahlen ist in Bewegung. Firmen wie Square oder Sumup ermöglichen Kleinstfirmen, Kartenzahlungen anzunehmen. Die Jahre der Zahlungs-Terminals sind aber möglicherweise gezählt – sie könnten bald neuen Technologien Platz machen.

Die 2,6 Millionen Kundinnen und Kunden von Postfinance in der Schweiz erleben im Alltag immer wieder, dass ihre Karte nicht angenommen wird: Insbesondere neue Anbieter von Kartenlesegeräten wie Sumup lehnen sie ab. Die Post-Tochter reagiert nun darauf.

Für die Finanzierung des Autos gibt es verschiedene Varianten: Barkauf, Leasing, Kauf per Privatkredit und Auto-Abo unterscheiden sich in Sachen Kosten, Flexibilität und Bequemlichkeit.

Wartet man mit der Kapitalauszahlung bis nächstes Jahr, dann sind die Steuern im Kanton Zürich tiefer.

Die jüngsten Ankündigungen der US-Notenbank haben zu Irritationen an den Märkten geführt. Die anstehende Normalisierung der Geldpolitik droht für Anleger zum Minenfeld zu werden.

Die amerikanische Zentralbank betreibt eine gefährliche Geldpolitik, die zu beachtlichem Wachstum, aber auch zu hohen Preissteigerungen führt. Am Ende wird sie den Panik-Knopf drücken – und dann wird es an den Finanzmärkten turbulent, fürchtet Steve Hanke. Der Wirtschaftsprofessor an der Johns Hopkins University und früherer «Forbes»-Kolumnist hat früher Ronald Reagan beraten.

Die amerikanische Geldpolitik bleibt vorerst locker, was das Spekulationsfieber an den Aktienmärkten weiter anheizt. Joe Carson dagegen wird nervös. Der frühere Chefökonom von Alliance Bernstein kritisiert das Fed massiv und warnt vor Kursrückschlägen.

Die amerikanische Notenbank hält die Geldschleusen weit offen, muss aber gleichzeitig die Märkte ruhig halten. Denn sollte ihre Glaubwürdigkeit verloren gehen, droht das grosse Chaos.

Joe Biden bereitet ein 1900 Milliarden Dollar schweres Corona-Hilfspaket vor. «Selbst wenn es noch zu leichten Abstrichen kommt, ist das zu viel», sagt Peter Hooper. Der Chefökonom der Deutsche Bank Securities rechnet mit steigenden Renditen und warnt vor Turbulenzen.

Das Image der virtuellen Währung Bitcoin hat wegen ihres immensen Stromverbrauchs stark gelitten. Die Branche hat das Problem erkannt – und will grüner werden.

Hacker verübten den wahrscheinlich grössten Raub, den es in der Welt der dezentralisierten Finanzwirtschaft jemals gab. Sie stahlen Kryptowährungen im Gegenwert von etwa 600 Mio. $ von einem Protokoll namens PolyNetwork.

Gary Gensler nimmt kein Blatt vor den Mund. Der Chef der amerikanischen Börsen- und Wertpapierhandelsaufsichtsbehörde SEC spielt den Sheriff und bereitet die Krypto-Szene auf eine strengere Aufsicht vor. In seinen Augen lebt sie von regulatorischer Arbitrage.

Die Digitalisierung erfasst auch das Geldsystem. Die Notenbanken wollen dieses Feld nicht privaten Anbietern von Kryptowährungen überlassen. Sie experimentieren daher mit eigenem Digitalgeld. Die Schweizer Banken begrüssen dies – jedoch mit einem grossen Aber.

Im Augenblick sieht es nicht danach aus, dass der Goldpreis einen Anlauf auf seine Rekordmarke nehmen könnte. Im Gegenteil, Anleger müssen sich auf mehr Gegenwind einstellen.

Weil die Vereinigten Arabischen Emirate einem Deal der Petrostaaten nicht zustimmen wollten, ist wieder Drama am Erdölmarkt angesagt. Der Ölpreis stieg weiter an. Die Unsicherheit hat aber zugenommen. Selbst ein Preiskampf wird nicht ausgeschlossen.

Die jüngsten Daten zur Lebensmittelpreisinflation zeigen einen beunruhigenden Trend. Fachleute sind besorgt, dass es in Schwellen- und Entwicklungsländern deswegen zu sozialen Unruhen kommen könnte.

Spektakulärer Showdown zwischen Exxon Mobils «alter Erdöl-Garde» und aktivistischen Aktionären. Ein kleiner Hedge-Fund bringt bei der Hauptversammlung mehr «klimafreundliche» Mitglieder in den Vorstand, denn er hat starken Rückenwind.

Noch nie wurden in der Schweiz so viele Gelder verwaltet wie 2020. In der Branche herrscht aber nicht eitel Sonnenschein, die ungeklärten künftigen Beziehungen zur EU schaffen viel Unsicherheit.

Viele Investoren setzen mittlerweile auf nachhaltige Anlagen. Aber oft haben sie falsche Vorstellungen darüber, wie diese Investments ihre positive Wirkung erreichen.

An den Finanzmärkten ist nachhaltiges Investieren längst das Gebot der Stunde. Banken und Fondsgesellschaften haben das Thema, das manchmal seltsame Blüten treibt, früh als Verkaufsschlager entdeckt. Der Invesco-Experte Bernhard Langer ist bei dem Thema vorsichtig, er setzt unter anderem auf neurolinguale Analysen.

Einige Finanzhäuser versprechen zu viel, wenn es um die Wirkung ihrer nachhaltigen Anlagen geht. Pauschale Vorwürfe zu einem flächendeckenden «Greenwashing» sind aber überzogen.

Um die Behaglichkeit beim Wohnen zu verbessern oder ein bestehendes Aktienportfolio zu optimieren, gibt es unterschiedliche Ansätze. Eine mögliche Lösung wird aber meist übersehen.

Die international deutlich gestiegenen Renditen am Kapitalmarkt spüren zunehmend auch Hauskäufer in der Schweiz. Der Trend könnte sich noch eine Weile fortsetzen.

Nach einem langjährigen Anstieg gehen die Leerstände 2021 erstmals zurück. Diese Entwicklung dürfte sich fortsetzen – mit Folgen für die Mieten.

Mit einem Baurecht kauft man ein Gebäude nur für eine bestimmte Zeit – ohne dass man Grund und Boden erwirbt. Darauf sollten Interessierte bei Baurechtsverträgen achten.

In den letzten zehn Jahren haben hiesige Immobilienfonds und -aktien unüblich hohe Renditen erzielt, gewisse Bewertungskennzahlen befinden sich auf Rekordniveau. Wie viel Sorgen müssen sich Anleger machen?

Die Schweizerische Nationalbank sieht den Eigenheimmarkt heisslaufen und könnte demnächst mit einer Reaktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers gegensteuern. Welche Folgen hätte dies für die Hypothekenvergabe und den Wohnungsmarkt?

Im Laufe der nächsten Jahrzehnte wird sich die Dividende in ein demografisches Defizit verwandeln, da die Bevölkerungen aller grossen Volkswirtschaften schrumpfen wird, schreibt Henk Grootveld in seinem Beitrag für finews.first.

Der britische Finanzberater Blacktower hat eine Tochtergesellschaft in der Schweiz gegründet. Das ist Teil einer laufenden Expansionskampagne.

Viele Länder sind von der Welle um Kryptowährungen erfasst worden. In der Schweiz ist dies jedoch nicht der Fall. Die Gründe für das schlechte Abschneiden liegen auf der Hand.

Nach seinem Wechsel von der Finma zur deutschen Bafin schlägt Mark Branson die ersten Pflöcke ein und scheut sich nicht, künftig «auch mal die Grenzen auszutesten».

Mit dem Einsatz neuster Technologien im Bereich Künstlicher Intelligenz, Machine Learning und Computer Vision will die Axa Versicherung die Schadenprozesse radikal umgestalten. Sie hat dafür ein eigenständiges Unternehmen gegründet, das neue Arbeitsplätze schafft und Partnerfirmen sucht.

Von den einen geschmäht – von den anderen gesucht. Während sich viele institutionelle Anleger aufgrund der ESG-Kriterien aus Öl- und Gasfirmen verabschieden, machen die Hedgefonds dank der rekordhohen Energiepreise nun ordentlich Kasse.

Radicant, das Startup der Basellandschaftlichen Kantonalbank, hat einen IT-Manager als Chief Technologie Officer (CTO) an Bord geholt. Er war zuvor bei einer Reihe von Startups und Banken tätig.

Die Schweizer SFP Group, die im Bereich von Immobilienanlagen tätig ist, hat ihr erstes Standbein im europäischen Ausland eröffnet.

Genf will ein globales Zentrum für nachhaltige Finanzen werden. Die Stadt verfügt zwar über die richtigen Akteure vor Ort, beherbergt aber auch viele Firmen, die regelmässig ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, wenn es um klimaschädliche Praktiken geht.

Der Tech-Fonds der US-Fondsfirma Ark Investment von Cathie Wood hat im September einen rekordhohen Mittelabfluss verbucht. Die politischen Turbulenzen in den USA und die Inflations- und Zinssorgen haben die Tech-Werte belastet.

Der Biotech-Milliardär, Ex-UBS-Verwaltungsrat und Segler Ernesto Bertarelli und seine Frau Kirsty haben sich getrennt.

Die Credit Suisse will für die beiden kleineren Greensill-Fonds bald einen Zeitplan für deren Abwicklung festlegen. Das betrifft aber nur knapp eine Milliarde des Gesamtvolumens von rund 10 Milliarden Dollar. Was geschieht mit den beiden grossen Fonds?

Gerade die kleinen Erfolge seien des Alltags Honig für die Seele, sagt der Investmentspezialist Sven Sommer im Interview. Die Aussicht auf Erfolg treibe an und sei immer wieder Anlass, um über die eigene Grenze zu gehen