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Montag, 22. November 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Bei einer Rede vor Wirtschaftsführern schlängelt sich der britische Premier durch eine Vielzahl von Themen, fällt mit skurrilen Vergleichen auf – und verliert den Faden.

In Österreich, den Niederlanden und Belgien eskalieren die Proteste gegen Corona-Massnahmen. Die Politik hat ein besonderes Glaubwürdigkeitsproblem.

Der französische Präsident hat das Blau der Nationalflagge abgeändert. Der Entscheid ist hochpolitisch.

Die US-Regierung äusserte angesichts der jüngsten russischen Truppenbewegungen nahe der ukrainischen Grenze ihre «echte Sorge». Nach Moskau antwortet nun auch der Auslandsnachrichtendienst auf die Bedenken.

Hier gibt es die neusten Informationen zur Pandemie, Infografiken und Links auf interessante Hintergründe. Die internationalen News im Ticker.

Österreich ist wieder im Lockdown, aber in anderen Ländern Europas sind die Fallzahlen dramatischer. Was für Massnahmen werden nun geprüft? Ein Überblick.

Chiles Wähler sind gespalten wie nie. Der ultrarechte Präsidentschaftskandidat holt nur knapp mehr Stimmen als der ultralinke. Nun steht eine Stichwahl an.

Eine junge Frau aus Nicaragua fürchtet in Zürich um das Leben ihrer Angehörigen, die als Flüchtlinge in Mexiko unterwegs sind. Mit gutem Grund – das beweisen Ereignisse der letzten Wochen.

Der ultrakonservative Kandidat José Antonio Kast liegt bei den chilenischen Präsidentschaftswahlen vor dem linksgerichteten Gabriel Boric. In vier Wochen kommt es zur Stichwahl.

Eine kriminelle Bande entführte Mitte Oktober in Haiti 17 Nordamerikaner, darunter auch Frauen und Kinder. Nun kam es zu einer ersten Freilassung.

Der Amtsinhaber hat die Präsidentenwahl in Bulgarien gewonnen. Obwohl auch Personen in Quarantäne wählen durften, war die Beteiligung tief.

Eine 180-Grad-Wende im Verhältnis zu den USA, ein kritischerer Blick auf China: eine neue Umfrage sieht Bewegung im Blick der deutschen Bürger auf die Welt.

Mindestens zehn Tage soll das öffentliche Leben in Österreich stillstehen. Damit will die Regierung die erneute Corona-Welle brechen. Vieles ist vierten Lockdown aber anders, als zuvor.

Bei der Präsidentenwahl in Chile liegt der ultrarechte deutschstämmige Kandidat José Antonio Kast nach der ersten Runde vorn. Er muss gegen den Linksradikalen Gabriel Boric antreten.

Weil Ärzte und Impfzentren nur noch eine bestimmte Menge des Vakzins bestellen können, steht das Ministerium in der Kritik. Biontech prüft nun zusätzliche Lieferungen.

Die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai hat Anfang November den früheren chinesischen Vizeministerpräsidenten Zhang Gaoli des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Seitdem ist unbekannt, wo sich die 35-Jährige aufhält und ob sie in Sicherheit ist.

Der Chef der Moskauer Kommunisten droht über einen Jagdskandal zu stolpern. Er selbst und manche Beobachter glauben nicht an einen Zufall, sondern an ein Signal an die kommunistische Opposition.

Fünf Monate vor der Präsidentenwahl sagen Umfragen im Wochentakt das Abstimmungsverhalten der Franzosen voraus. Was aber, wenn sie gründlich danebenliegen?

Der Freispruch für den 18-jährigen Schützen von Kenosha empört besonders das linke Amerika. Doch der komplizierte Fall zeigt: Das Justizsystem als solches funktioniert. Das eigentliche Problem sind die Gesetze.

Ausgebrannte Autos, zerstörte Läden und Feuerwerkskörper: Die Unruhen und gewaltvollen Proteste in Belgien und den Niederlanden hinterlassen Spuren der Zerstörung.

In Rotterdam und Den Haag ist es am Wochenende bei Protesten gegen die Corona-Massnahmen der Regierung zu schweren Ausschreitungen gekommen. Auch in Brüssel gingen am Sonntag Tausende auf die Strasse. Unter die Demonstranten mischten sich gewaltbereite Chaoten.

Ab 2022 regiert der afroamerikanische Demokrat Eric Adams die Stadt New York. Seine Geschichte steht beispielhaft für den vielgepriesenen American Dream.

Noch nie zuvor sind so viele Amerikaner innerhalb eines Jahres an einer Überdosis gestorben: 100 000 Personen wurden zwischen April 2020 und April 2021 Opfer von Drogen, insbesondere von Opioiden.

Rund 257 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 5,1 Millionen Infizierte sind gestorben. Rund 7,3 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht.

In Europa steigt die Bereitschaft, das Territorium mit physischen Barrieren gegen irreguläre Migration abzuschotten. Die Flüchtlingskrise von 2015 brachte den Umschwung.

Selbstbewusst, aber nicht überheblich: Jane Owen, die britische Botschafterin in Bern, formuliert im Gespräch die Zauberformel für den Prozess der Trennung von Brüssel. Der Brexit zwinge ihr Land, global zu denken und innovativer zu werden. Mit der Schweiz sieht sie Gemeinsamkeiten.

Bis zum 13. Dezember wird in Österreich das öffentliche Leben erneut komplett heruntergefahren. Die Wirtschaft befürchtet grosse Schäden. Ihre Vertreter wissen aber auch, dass nur mit einem erfolgreichen Lockdown die wichtige Wintersaison im Tourismus zu retten ist.

Die irakischen Rückkehrer berichten über brutale Misshandlungen durch Sicherheitskräfte in Weissrussland, Polen und Litauen. Und nicht jeder trat die Rückreise freiwillig an.

Die Pandemielage im Nachbarland ist dramatisch, in einigen Regionen sind die Spitäler überlastet. In der Schweiz mit der gleich tiefen Impfquote könnte ein ähnliches Szenario in zwei bis drei Wochen eintreten. Sie hat aber einen gewichtigen Vorteil.

Wie die amerikanische Hilfsorganisation «Christian Aid Ministries» am Sonntag mitteilt, sind 2 der 17 vor etwa vier Wochen in Haiti von einer kriminellen Bande verschleppten Ausländer freigelassen worden.

Chile hat vor einem halben Jahr eine linke Verfassungsversammlung gewählt. Nun könnte ein Rechtsaussen mit Verbindungen zur Pinochet-Diktatur die erste Runde der Präsidentschaftswahlen gewinnen. Die traditionelle politische Elite hat wenig Einfluss.

Nach monatelangem Hickhack verabschiedet das Repräsentantenhaus am Freitag das grosse Ausgabenpaket für Sozialprogramme und Klimaschutz. Im Senat könnte Bidens ambitionierter Plan aber von neuen Flügelkämpfen unter den Demokraten zerzaust werden.

An der Klimakonferenz in Glasgow versprachen die brasilianischen Minister noch das Blaue vom Himmel herunter zum Amazonas- und Klimaschutz. Dabei wussten sie schon längst: Ihre Zusagen werden sich angesichts der neuen Rodungsrekorde kaum einhalten lassen.

Muhammad Aziz und Khalil Islam verbrachten Jahrzehnte im Gefängnis. Zu Unrecht: Nach einer Überprüfung wurde ihre Verurteilung als Mörder des Bürgerrechtlers Malcolm X aufgehoben. Eine Netflix-Serie hatte den Stein endlich ins Rollen gebracht.

Armeniens Süden ist der neue Zankapfel im Kaukasus – eine Fahrt von Erewan an die iranische Grenze.

Russland hat seine wichtigsten Ziele in Syrien erreicht. Ein Ende des Militäreinsatzes ist aber nicht in Sicht, denn ein Abzug der Truppen würde das fragile Gleichgewicht im Land sofort zerstören. Steckt Russland also fest in Syrien?

Nach dem Sohn des ehemaligen Diktators Ghadhafi hat sich nun auch General Haftar, der Machthaber im Osten, für die Präsidentenwahl im Dezember registrieren lassen. Das Land gleitet weiter ins Chaos.

In Uganda ereignet sich innert weniger Wochen bereits der dritte Terroranschlag. Die Täter begründen ihren Angriff mit Ugandas Rolle im Kampf gegen den Islamismus.

Ghanas Parlament debattiert ein Gesetz, das homosexuelle Handlungen mit jahrelanger Haft bestraft. Das hat mit dem Einfluss der Kirchen zu tun – und mit dem kolonialen Erbe.

Nach einem Jahr heftiger Proteste nimmt die indische Regierung ihre Landwirtschaftsgesetze zurück. Die Bauern feiern. Doch sie wollen nicht eher nach Hause zurückkehren, als bis sie Taten sehen.

Die Vereinigung der professionellen Tennisspielerinnen WTA setzt sich für die verschwundene Peng Shuai ein. Dass sie dieses Risiko eingeht, ist löblich.

Flugzeugträger sind wegen ihrer schieren Grösse verletzlich. Doch mehrere Marinen im Westpazifik wollen solche Schiffe beschaffen. Ein neuer Flugzeugtyp macht es möglich.

Die Feinstaubbelastung in Nordindien hat neue Rekordwerte erreicht. Die Hauptstadt reagiert mit Notaktionen. Für eine nachhaltige Lösung wären aber nationale Ansätze nötig.

Die Frage, ob China und die USA ihre Gegensätze in friedlichen Bahnen halten können, stand im Zentrum ihres ersten Gipfeltreffens seit zwei Jahren. Viel Zündstoff hat sich angehäuft, aber die beiden Präsidenten zeigen zumindest den Willen zur Entspannung.

Was im Untergrund wuchs, drängt an die Öffentlichkeit: Unterstützt von Russland werden nationalistische und religiöse Bewegungen stärker. Sie berufen sich auf den Faschismus der Zwischenkriegszeit.

Der Ausbruch von Seuchen ist dramatisch und deshalb gut erforscht. Viel weniger bekannt ist, wie Epidemien enden. Aus der Geschichte lassen sich Schlussfolgerungen ziehen.

Dag Hammarskjöld sah sich als Fürsprecher der Länder, die gerade die Unabhängigkeit erlangt hatten. Er schuf sich damit viele Feinde. Fand er deswegen den Tod?

Präsident Joe Biden verhängte ein weitgehendes Impfobligatorium, was seine Kritiker als verfassungswidrig bezeichnen. Doch eine Art 3-G-Regelung galt schon im 19. Jahrhundert während der Pockenepidemie.