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Dienstag, 12. Oktober 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Die EU ist enttäuscht über den Reformstau in der Ukraine. Präsident Selenski ist enttäuscht über die fehlende Beitrittsperspektive. Zwischen Brüssel und Kiew sind die Beziehungen abgekühlt.

Die grosse BSE-Epidemie liegt ein Vierteljahrhundert zurück. Doch bis heute haftet britischem Fleisch ein Stigma an. Und immer wieder gibt es neue Fälle von Rinderwahnsinn auf der Insel. So wie im vergangenen Monat – jahrzehntelange Bemühungen könnten damit vergebens sein.

Echte Begeisterung können die irakischen Parlamentswahlen nicht auslösen. Die Mehrparteiendemokratie im Irak ist aber ein Lichtblick im Nahen Osten. Veränderung kann es nur mit mehr, nicht mit weniger Partizipation geben.

Der Sieger der Parlamentswahl heisst Moktada al-Sadr. Der populistische schiitische Geistliche, der einst gegen die Amerikaner kämpfte, gab sich bei einem ersten Auftritt staatsmännisch.

Die Staatsduma tritt in Russland ihre neue Legislatur an. Erstmals seit Jahren ist eine fünfte Partei im Parlament vertreten. Die Neuen Leute sind ein Beispiel für die Widersprüchlichkeiten der gesteuerten Politik.

Seit 70 Jahren schwelt der Konflikt zwischen China und Taiwan. Kommt es zum Krieg? Und was sind die Hintergründe?

Die Taliban waren Widerstandskämpfer, nun sollen sie einen Staat führen. Kann das gutgehen? Eindrücke aus drei Wochen in Afghanistan.

Österreichs politische Elite hat mit dem Smartphone etwas gar sorglos kommuniziert. Als Fundgrube für die Staatsanwälte erwiesen sich dabei die Chats von Thomas Schmid, dem ehemaligen Generalsekretär im Finanzministerium. Sie legen einen ganz eigenen Kosmos offen.

Bewaffnete Drohnen waren früher das Monopol hochtechnisierter und hochgerüsteter Mächte. Heute verbreitet sich ihre Nutzung schnell, und sie verändern das Bild von Konflikten nachhaltig. Iran hat das früh realisiert.

Als Präsident von Burkina Faso warnte Thomas Sankara vor Aids und Neokolonialismus. Er wurde zu einer panafrikanischen Ikone. Dann wurde er erschossen.

Wegen Korruptionsvorwürfen an die Regierung durchlebte Österreich turbulente Tage – einmal mehr. Die Vereidigung von Alexander Schallenberg als Kanzler beendete am Montag die Regierungskrise.

In Österreich hat Alexander Schallenberg das Kanzleramt übernommen. Er betonte, die Vorwürfe gegen Sebastian Kurz seien falsch. Doch in der ÖVP wird erstmals auch Kritik laut.

Über 238 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 4,8 Millionen Infizierte sind gestorben. Rund 6,5 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht.

Die Parlamentswahl hat die Bevölkerung elektrisiert und diskreditierte Parteien hinweggefegt. Ein Machtwechsel böte die Chance auf eine Erneuerung – wenn er denn stattfinden darf.

Nirgends sind die Mietpreise während der Pandemie so stark gestiegen wie in der Türkei. Die Studentenproteste gegen die Wohnungsnot sind aber auch Ausdruck einer allgemeinen Unzufriedenheit.

Nirgends in der EU kommt die Covid-19-Impfkampagne so schleppend voran wie in Bulgarien. Ein Augenschein geht dem auf den Grund.

Kurz wird Präsident der konservativen Regierungspartei bleiben und dem Nationalrat, Österreichs Parlament, angehören. Als Bundeskanzler rückt mit Alexander Schallenberg ein enger Vertrauter nach.

Der Aussenminister beerbt Sebastian Kurz nach dessen Rückzug beerben. Schallenberg ist ein strategischer Denker – innenpolitisch aber ein unbeschriebenes Blatt.

Während der vergangenen vier Wochen sind Tausende von Haitianern aus den USA, Kuba und anderen Ländern zurück in ihre Heimat geschickt worden.

Der ehemalige Präsident zieht im amerikanischen Gliedstaat Iowa die übliche «Trump Show» ab. Manche Anhänger sind von den wiederholten Provokationen gelangweilt. In Umfragen steht er besser da.

Menschenschmuggler haben einen Lastwagen mit 109 Migranten an einer Strasse in Guatemala zurückgelassen. Nachdem diese sich mit Schreien und Klopfen bemerkbar machen konnten, wurden sie von der Polizei befreit und in Herbergen der Einwanderungsbehörden gebracht.

Im kargen Nordosten Brasiliens war die Mehrheit der Menschen schon immer vom Staat abhängig. Das macht sie empfänglich für die Versprechungen von Populisten. In diesen Kleinstädten auf dem Land entscheiden sich die Machtverhältnisse in Brasiliens Politik.

Trotz zweifelhaften Einnahmen von ausländischen Staatsgästen verbuchte das pompös sanierte Trump International Hotel in Washington enorme Verluste. Das zeigen Dokumente des House Committee on Oversight and Reform. Es wirft dem Ex-Präsidenten zudem vor, Amt und Geschäft eigennützig vermischt zu haben.

Nach vorläufigen Ergebnissen der Wahlkommission erreichte Muktada al-Sadrs Strömung bei der Parlamentswahl am Sonntag die meisten Stimmen für das Abgeordnetenhaus. Der schiitische Geistliche ist eine kontroverse Figur.

Die Beteiligung an der Parlamentswahl ist auf ein Rekordtief gesunken. Das ist ein Misstrauensvotum gegenüber den Eliten. Trotzdem dürfte sich an der desaströsen Lage kaum etwas ändern. Es zeichnet sich ein Sieg des schiitischen Geistlichen Muktada al-Sadr ab.

Am Golf weht ein frischer Wind. Es wird gehandelt wie nie, israelische Minister besuchen arabische Staaten, man deklariert Versöhnung und verdient Geld. Eine Herzensfreundschaft gedeiht dennoch nicht.

Iran hat unter den afghanischen Flüchtlingen Tausende von schiitischen Hazara für den Kampf in Syrien rekrutiert. Die meisten lassen sich anwerben, weil sie arm sind, nicht aus Begeisterung für die iranische islamische Revolution.

Am Freitag haben die jemenitischen Huthi einen saudiarabischen Flughafen beschossen. Saudiarabien hatte 2015 an der Spitze einer Koalition einen Militäreinsatz gegen Jemens Huthi-Rebellen begonnen. In den letzten Monaten haben die Huthi ihre Raketen- und Drohnenangriffe auf Saudiarabien intensiviert.

Er war einer der führenden Köpfe der chinesischen Sicherheitsbehörden und galt als loyal gegenüber Xi Jinping. Jetzt geht die Antikorruptionsbehörde gegen Fu Zhenghua vor. Experten sagen, das zeuge vom tiefen Misstrauen Xis gegenüber dem Polizeiapparat.

Erstmals bestätigt ein amerikanischer Fabrikbetreiber, dass er mithilfe chinesischer Behörden Uiguren beschäftigt. Menschenrechtler sehen in dem landesweiten Vermittlungsprogramm Zwangsarbeit.

Wenn die Beziehungen zwischen den USA und China gespannt sind, wird die Taiwan-Frage zum Reizthema. Ein Bericht über angeblich geheime amerikanische Truppenstationierungen auf der Insel sorgt nun für Schlagzeilen und schrille Töne. Aber was trifft wirklich zu?

Das neue Sicherheitsabkommen zwischen den USA, Grossbritannien und Australien hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Damit es wirklich schlagkräftig wird, braucht es noch einiges mehr.

Wenn am 9. Oktober die Universitäten in Afghanistan ihren Betrieb wieder aufnehmen, wird nichts so sein wie zuvor. Die grosse Frage, die sich alle Beobachter stellen, lautet: Dürfen Frauen weiter studieren oder nicht?

Der Ausbruch von Seuchen ist dramatisch und deshalb gut erforscht. Viel weniger bekannt ist, wie Epidemien enden. Aus der Geschichte lassen sich Schlussfolgerungen ziehen.

Dag Hammarskjöld sah sich als Fürsprecher der Länder, die gerade die Unabhängigkeit erlangt hatten. Er schuf sich damit viele Feinde. Fand er deswegen den Tod?

Präsident Joe Biden verhängte ein weitgehendes Impfobligatorium, was seine Kritiker als verfassungswidrig bezeichnen. Doch eine Art 3-G-Regelung galt schon im 19. Jahrhundert während der Pockenepidemie.

In Deutschland haben die Feierlichkeiten zum Jahrestag des Gastarbeiter-Abkommens mit der Türkei begonnen. Während manche Deutsche um 1960 gefürchtet hätten, mit den Italienern kämen Kommunisten ins Land, hätten die Türken als fleissig und germanophil gegolten, berichtet der Historiker Ulrich Herbert.

Das Corona-Konzept der Olympischen Spiele in Peking wird deutlich strenger als in Tokio. Für die Athleten gibt es eine de facto Impfpflicht. Kritik gibt es auch aus einem anderen Grund.

Die Pilotfolge zur neuen von SRF koproduzierten ZDF-Krimiserie «Jenseits der Spree» stammt aus der Feder von Felix Benesch. Der Bündner Autor hat fast 13 Jahre lang in Berlin gelebt.

In New York gibt es drei wichtige Museen, die den 11. September aufarbeiten. Unterschiedlich von Größe und Konzept ergänzen sich die Erfahrungen, die sie Besuchern anbieten.

Reto Furter, Leiter Medienfamilie über das Comeback von Abba.

Eine Finalrunde von 63 Schlägen (9 unter Par) katapuliert Jeremy Freiburghaus bei der Vierumäki Finnish Challenge auf den starken Rang 10. Tags zuvor hatten beim Bündner die Putts nicht fallen wollen.

Rund um die Uhr informiert. Der Ticker zu den Olympischen Sommerspielen in Tokio.

Mit fünf Athleten und damit so vielen wie seit 1992 in Barcelona nicht mehr nahm Liechtenstein an den Sommerspielen in Tokio teil. Das Quintett erfüllte die Erwartungen.

Stefan Salzmann berichtet für die Kanäle der Südostschweiz direkt vor Ort in Tokio über die Olympischen Sommerspiele. Seine neueste Kolumne handelt von einem persönlichen und bemerkenswerten Rekord.

Der Churer William Reais wird im Halbfinale des 200-Meter-Sprints Fünfter. Reais läuft dabei eine persönliche Saisonbestzeit.

Gavin Black ist der Mechaniker von Silbermedaillengewinner Mathias Flückiger. Seit der Mann mit Churer Vergangenheit zum Team gehört, läuft es rund.

Das Glarnerland kam bei den Unwettern der vergangenen Woche mit einem blauen Auge davon.

Stefan Salzmann über die Olympischen Spiele in Tokio.

Liechtenstein reist mit fünf Athletinnen und Athleten zu den Olympischen Sommerspielen nach Tokio. Es ist die grösste Delegation seit Jahren.

Am 23. Juli werden die Olympischen Spiele in Tokio eröffnet. Die Vorfreude in Japan ist nicht riesig.

Der deutsche Musiker Jan Delay veröffentlicht am Freitag sein neues Album. Im Interview mit Radio Südostschweiz erzählt er von seinen schönen und weniger schönen Erinnerungen an Flims, Laax und Arosa.

Am heutigen Montag feiert Udo Lindenberg sein Dreivierteljahrhundert. Kurz zuvor hat er seinen Fans ein fettes Album beschert.

Sportredaktor Roman Michel kommentiert die Querelen im Europäischen Fussball und erklärt, warum trotz schnellem Niedergang der Super-League-Pläne die Probleme nicht kleiner werden.

Im süddeutschen Tübingen gibt es dank mehr Coronatests erste Lockerungen der Massnahmen. Auf Letztere hofft auch Graubünden. Es gibt aber nicht nur Parallelen, sondern auch Unterschiede.

Trainer Mario Frick glaubt an den direkten Ligaerhalt des FC Vaduz und schwärmt vom starken Geist, der in diesem Team herrscht.

Nino Niederreiter wird nach einem Foul mit einer Geldbusse bestraft.