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Freitag, 08. Oktober 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Für den eigenen Machterhalt foutiert sich die Regierung in Warschau um ein Grundprinzip der EU. Mit dem Urteil des politisierten Verfassungsgerichts droht der juristische «Polexit», der auch die EU in eine Krise stürzt.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem engsten Umfeld des Kanzlers vor, sich mit Inseraten eine positive Berichterstattung erkauft zu haben. Die Affäre ist aber nur das extremste Beispiel eines Problems namens «Inseratekorruption».

Die philippinische Journalistin und Chefin des Nachrichtenportals «Rappler», Maria Ressa, sowie der Chefredaktor der russischen Tageszeitung «Nowaja Gaseta», Dmitri Muratow, erhalten den Friedensnobelpreis. Beide arbeiten unerschrocken und investigativ in einem autoritären Umfeld.

Polens Verfassungsgericht hat erklärt, dass EU-Recht keinen Vorrang mehr vor polnischen Gesetzen hat. Damit schert das Land aus der gemeinsamen Rechtsordnung aus. In Brüssel sieht man eine rote Linie überschritten. Ein «Polexit» ist aber ausgeschlossen.

Gut zehn Seeleute der amerikanischen Marine wurden verletzt, der Atomantrieb soll nicht beschädigt worden sein. Die Ursache für die Kollision wird nun untersucht.

Ex-Präsident Donald Trump hatte den Schutz für einige der landschaftlich eindrucksvollsten Gebiete in den USA aufgeweicht. Sein Nachfolger will das ändern.

Im neuen Parlament dürfte die Partei des Milliardärs und Regierungschefs erneut stärkste Kraft werden. Babis ringt im Wahlkampf mit harten Bandagen, aber die wirklichen Probleme kommen nach dem Urnengang.

Ein Anwalt des Ex-Präsidenten Donald Trump hat vorgeladene Vertraute Trumps angewiesen, nicht mit dem Gremium zusammenzuarbeiten.

Der CDU-Chef warb weiterhin für ein Jamaica-Bündnis, notfalls ohne ihn als Bundeskanzler. SPD, FDP und Grüne beschlossen unterdessen, kommende Woche in intensive Sondierungsgespräche für eine Ampelkoalition einzutreten.

Die Richter des stark politisierten Gremiums werfen Brüssel eine grundlegende Überschreitung von dessen Kompetenzen vor. Der Konflikt um Rechtsstaatlichkeit und Finanzen wird sich nun stark zuspitzen.

Demokraten und Republikaner haben sich Donnerstagnacht auf Überbrückungsmassnahmen geeinigt, welche die Mitte Oktober drohenden Zahlungsprobleme des Staates wenigstens bis Anfang Dezember verzögern dürften.

Ein Zirkel um Sebastian Kurz soll sich bei einem Medienunternehmen eine wohlwollende Berichterstattung erkauft haben. Das Geld stammt angeblich zweckentfremdet vom Finanzministerium. Nun hat sich auch Österreichs Bundespräsident eingeschaltet.

Über 236 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 4,8 Millionen Infizierte sind gestorben. Rund 6,4 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht.

Noch gibt es keine Beweise für die Korruptionsvorwürfe gegen Österreichs Kanzler. Doch in der Politik gelten andere Massstäbe als im Strafrecht. Über Kurz' Schicksal entscheiden deshalb nicht Gerichte, sondern die Grünen.

Junge Menschen in Finnland ziehen in Scharen vom Land in die Stadt. Zurück bleibt eine überalterte Bevölkerung, die um ihre staatlichen Dienstleistungen fürchtet. Die Politik beisst sich am Problem die Zähne aus. Doch wenn Pessimismus zum Markenzeichen wird, kann sich plötzlich vieles ändern.

An der Parteikonferenz in Manchester verteidigt Boris Johnson Steuererhöhungen, sagt der Ungleichheit den Kampf an und wirft der Wirtschaft angesichts der Versorgungsprobleme vor, zu lange auf billige EU-Migranten gesetzt zu haben. Da die Umfragewerte stimmen, bleiben parteiinterne Skeptiker stumm.

Die Kirche habe die Opfer von Missbrauch nicht genügend ernst genommen, sagt Papst Franziskus in Rom. Er hat sich lange vor dem Thema gedrückt, musste es dann aber angehen.

Ein klares Ja sieht anders aus. Die EU hat sich zu einer «europäischen Perspektive» für die Staaten auf dem Westbalkan bekannt. Einen Zeitplan für Verhandlungen aber gibt es nicht. Kommissionschefin Ursula von der Leyen appelliert an die Länder, «die Hoffnung nicht aufzugeben».

Der Sicherheitsberater im Weissen Haus blickt auf eine rasante Karriere zurück. Früh verschaffte er sich Respekt mit einer abenteuerlichen Geheimmission am Golf. In seinen Verhandlungen mit China ist Jake Sullivans diplomatisches Talent nun erst recht gefragt.

Auf dem Weg in die USA legten sie Tausende Kilometer zurück und durchquerten den schier undurchdringlichen Darién-Urwald zwischen Kolumbien und Panama. Nun ist ihr Traum vom gelobten Land geplatzt. Sie sind wieder dort, wo ihre Reise in ein besseres Leben einst begann: in Haiti.

Wegen der Blockade im Kongress droht den USA die Zahlungsunfähigkeit und den Demokraten das Scheitern ihrer Pläne für einen ausgebauten Sozialstaat. Kompromisse werden selbst innerhalb der Parteien fast unmöglich.

Beim Besuch einer Universität in Virginia wird die amerikanische Vizepräsidentin Harris mit der Aussage einer Studentin zum Nahost-Konflikt konfrontiert. Nach Kritik wegen ihrer Reaktion bekräftigt sie ihr Engagement für Israel.

Ein drohender Shutdown ist abgewendet, aber es gibt zahlreiche weitere Baustellen. Präsident Biden muss weiter bangen: Die Prestigeprojekte seiner Amtszeit wackeln.

Der Friedensprozess stockt, ob die Wahlen im Dezember Ruhe oder weiteren Zwist bringen, weiss niemand. Doch eine Verschiebung würde das Vertrauen der Bürger in die Politik endgültig zerstören.

Uri Buri ist in Israel eine Legende. Im Mai zerstörte ein arabischer Mob sein berühmtes Fischlokal. Trotzdem glaubt er weiter an ein friedliches Zusammenleben zwischen Juden und Arabern.

«Den Konflikt minimieren», so lautet die Devise der neuen israelischen Regierung gegenüber den Palästinensern. Pragmatische Schritte sollen deren Lebensumstände erleichtern.

Der stellvertretende Ministerpräsident von Katar hat die Wahl am 2. Oktober als ein neues «Experiment» bezeichnet und zugleich vor zu hoch gesteckten Erwartungen gewarnt. Bereits im Vorfeld hatte die Abhaltung der Wahl Anlass zu Diskussionen über die Ausgestaltung des Wahlrechts in Katar gegeben.

Seit neunzehn Monaten hält Ägypten den Studenten und Menschenrechtsaktivisten Patrick Zaki gefangen. Er hatte über die schlechte Behandlung der koptischen Minderheit geschrieben und die staatliche Repression kritisiert.

Das neue Sicherheitsabkommen zwischen den USA, Grossbritannien und Australien hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Damit es wirklich schlagkräftig wird, braucht es noch einiges mehr.

Wenn am 9. Oktober die Universitäten in Afghanistan ihren Betrieb wieder aufnehmen, wird nichts so sein wie zuvor. Die grosse Frage, die sich alle Beobachter stellen, lautet: Dürfen Frauen weiter studieren oder nicht?

Lange schaffte es Neuseeland, Covid-19 von dem Land fernzuhalten. Doch die Delta-Variante machte diese Bemühungen zunichte. Nun wird eine langsame Öffnung in Betracht gezogen.

Chinas teuerster Film aller Zeiten ist ein dreistündiges Propagandagefecht gegen die USA. «Die Schlacht um den Changjin-Stausee», angesiedelt im Koreakrieg, bricht dabei alle Rekorde.

China rasselt in der Taiwan-Frage mit dem Säbel und stellt damit auch die USA auf die Probe. Nachdem Joe Biden mit seinem Afghanistan-Debakel ein Bild amerikanischer Schwäche gezeigt hat, ist nun eine überzeugende Taiwan-Strategie wichtiger denn je.

Der Ausbruch von Seuchen ist dramatisch und deshalb gut erforscht. Viel weniger bekannt ist, wie Epidemien enden. Aus der Geschichte lassen sich Schlussfolgerungen ziehen.

Dag Hammarskjöld sah sich als Fürsprecher der Länder, die gerade die Unabhängigkeit erlangt hatten. Er schuf sich damit viele Feinde. Fand er deswegen den Tod?

Präsident Joe Biden verhängte ein weitgehendes Impfobligatorium, was seine Kritiker als verfassungswidrig bezeichnen. Doch eine Art 3-G-Regelung galt schon im 19. Jahrhundert während der Pockenepidemie.

In Deutschland haben die Feierlichkeiten zum Jahrestag des Gastarbeiter-Abkommens mit der Türkei begonnen. Während manche Deutsche um 1960 gefürchtet hätten, mit den Italienern kämen Kommunisten ins Land, hätten die Türken als fleissig und germanophil gegolten, berichtet der Historiker Ulrich Herbert.

Das Corona-Konzept der Olympischen Spiele in Peking wird deutlich strenger als in Tokio. Für die Athleten gibt es eine de facto Impfpflicht. Kritik gibt es auch aus einem anderen Grund.

Die Pilotfolge zur neuen von SRF koproduzierten ZDF-Krimiserie «Jenseits der Spree» stammt aus der Feder von Felix Benesch. Der Bündner Autor hat fast 13 Jahre lang in Berlin gelebt.

In New York gibt es drei wichtige Museen, die den 11. September aufarbeiten. Unterschiedlich von Größe und Konzept ergänzen sich die Erfahrungen, die sie Besuchern anbieten.

Reto Furter, Leiter Medienfamilie über das Comeback von Abba.

Eine Finalrunde von 63 Schlägen (9 unter Par) katapuliert Jeremy Freiburghaus bei der Vierumäki Finnish Challenge auf den starken Rang 10. Tags zuvor hatten beim Bündner die Putts nicht fallen wollen.

Rund um die Uhr informiert. Der Ticker zu den Olympischen Sommerspielen in Tokio.

Mit fünf Athleten und damit so vielen wie seit 1992 in Barcelona nicht mehr nahm Liechtenstein an den Sommerspielen in Tokio teil. Das Quintett erfüllte die Erwartungen.

Stefan Salzmann berichtet für die Kanäle der Südostschweiz direkt vor Ort in Tokio über die Olympischen Sommerspiele. Seine neueste Kolumne handelt von einem persönlichen und bemerkenswerten Rekord.

Der Churer William Reais wird im Halbfinale des 200-Meter-Sprints Fünfter. Reais läuft dabei eine persönliche Saisonbestzeit.

Gavin Black ist der Mechaniker von Silbermedaillengewinner Mathias Flückiger. Seit der Mann mit Churer Vergangenheit zum Team gehört, läuft es rund.

Das Glarnerland kam bei den Unwettern der vergangenen Woche mit einem blauen Auge davon.

Stefan Salzmann über die Olympischen Spiele in Tokio.

Liechtenstein reist mit fünf Athletinnen und Athleten zu den Olympischen Sommerspielen nach Tokio. Es ist die grösste Delegation seit Jahren.

Am 23. Juli werden die Olympischen Spiele in Tokio eröffnet. Die Vorfreude in Japan ist nicht riesig.

Der deutsche Musiker Jan Delay veröffentlicht am Freitag sein neues Album. Im Interview mit Radio Südostschweiz erzählt er von seinen schönen und weniger schönen Erinnerungen an Flims, Laax und Arosa.

Am heutigen Montag feiert Udo Lindenberg sein Dreivierteljahrhundert. Kurz zuvor hat er seinen Fans ein fettes Album beschert.

Sportredaktor Roman Michel kommentiert die Querelen im Europäischen Fussball und erklärt, warum trotz schnellem Niedergang der Super-League-Pläne die Probleme nicht kleiner werden.

Im süddeutschen Tübingen gibt es dank mehr Coronatests erste Lockerungen der Massnahmen. Auf Letztere hofft auch Graubünden. Es gibt aber nicht nur Parallelen, sondern auch Unterschiede.

Trainer Mario Frick glaubt an den direkten Ligaerhalt des FC Vaduz und schwärmt vom starken Geist, der in diesem Team herrscht.

Nino Niederreiter wird nach einem Foul mit einer Geldbusse bestraft.