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Dienstag, 31. August 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Der amerikanische Präsident hat sich am Dienstag zum Ende des amerikanischen Kriegseinsatzes in Afghanistan geäussert. Er räumte Fehleinschätzungen ein, rechtfertigte aber seine vielerorts kritisierte Entscheidung.

In Europa dominiert die Angst vor einer neuen Migrationswelle. Nur das kleine Luxemburg fordert konkrete Zusagen für die Aufnahme afghanischer Flüchtlinge. Die meisten EU-Staaten schotten sich lieber ab und setzen auf Checkbuchdiplomatie.

Der Westen drängt die iranische Regierung zur baldigen Rückkehr an den Verhandlungstisch. Irans neuer Aussenminister will die Atomgespräche aber erst in zwei oder drei Monaten fortsetzen. Seine Begründung wirft Fragen auf.

Auch auf Wunsch der USA traf erstmals seit vielen Jahren ein israelischer Minister den Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas. Ziel ist es, die islamistische Hamas zu schwächen. Dazu brauchte es aber ein echtes Verhandlungsangebot.

Mit einer Reihe neuer Vorschriften soll der Starkult im Internet eingedämmt werden. Die Machthaber fürchten den Verfall von Sitten und Kultur in der jungen Generation.

Kurz nach dem Abflug des letzten Militärflugzeugs aus Kabul hat Aussenminister Blinken skizziert, wie die USA mit den Siegern in Afghanistan umgehen wollen. Statt militärischer Gewalt soll diplomatischer und wirtschaftlicher Druck angewendet werden.

Der Afghanistan-Krieg liefert den Amerikanern eine Reihe von Extremen: Kein Einsatz zuvor hatte so lange gedauert, und er endete mit einer der bisher grössten Lufttransportoperationen. Ein Pentagon-Insider verrät nun Details der letzten Stunden am Flughafen Kabul – besonders heikel wurde es kurz vor Mitternacht.

Die amerikanischen Streitkräfte schliessen ihren Abzug planmässig ab, so wie von Präsident Biden gefordert — zur Freude der Taliban in Kabul. Zurück bleiben einige Dutzend amerikanische Staatsbürger. Sie sollen nun mit einer neuen diplomatischen Mission gerettet werden.

Die EU klammert sich an die Hoffnung, dass möglichst viele afghanische Flüchtlinge in der Region bleiben. Dafür will man Nachbarstaaten wie Usbekistan oder Pakistan finanziell unterstützen. Zugleich drängt man in Brüssel darauf, besonders gefährdete Personen nach Europa umzusiedeln.

Der 63 Jahre alte bisherige Direktor des Nationalmuseums erzielte im zweiten Wahlgang die nötige absolute Zwei-Drittel-Mehrheit im estnischen Parlament.

Nach den verheerenden Waldbränden in Griechenland und wegen des schleppenden Verlaufs der Impfkampagne hat Ministerpräsident Mitsotakis mehrere Minister entlassen oder versetzt.

Die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt setzt ein Wahlversprechen um und weitet die Tempo-30-Zonen aus. Doch viel schneller geht es in Paris ohnehin selten voran.

Mehr als 217 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Über 4,5 Millionen Infizierte sind gestorben. Über 5 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht.

Frankreich und Grossbritannien wollen weiterhin Ausreisen und Einreisen über den Flughafen Kabul ermöglichen. Eine entsprechende Uno-Resolution soll den Druck auf die Taliban erhöhen, Boris Johnson erwägt bei kooperativem Verhalten gar eine diplomatische Anerkennung des neuen Regimes.

Drei Balkanstaaten haben sich auf amerikanische Bitte hin bereit erklärt, vorübergehend afghanische Flüchtlinge aufzunehmen. Die Regierungen berufen sich dabei auf ihre moralische Verpflichtung. Selbstlos handeln sie aber nicht.

Mit Blei belastete Lebensmittel gelten als grosse Gesundheitsgefahr - nicht nur für Säuglinge und Kleinkinder. Die EU verschärft jetzt Grenzwerte. Grund sind beunruhigende Erkenntnisse.

Vor knapp zehn Jahren wurde Garzón vom Obersten Spanischen Gerichtshof mit einem Berufsverbot belegt. Jetzt rügt der Uno-Menschenrechtsausschuss die spanische Justiz als willkürlich und verlangt Wiedergutmachung.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern hat Schweden einen Standort für ein Atomabfall-Endlager – und die Standortgemeinde ist einverstanden. Doch die Regierung verschiebt den Entscheid über den Baubeginn. Dafür lässt sie das Zwischenlager ausweiten.

Venezuela gehört zu den Ländern, in welchen Kryptowährungen besonders häufig gebraucht werden. Da dazu digitales Know-how und eine funktionierende Internetverbindung benötigt wird, ist der Kreis der User aber beschränkt.

Der Mörder von Robert F. Kennedy, Sirhan Sirhan, könnte bald aus dem Gefängnis entlassen werden. Ein Bewährungsausschuss in Kalifornien hat sich am Freitag für die Freilassung des 77-Jährigen ausgesprochen.

Der Abzug aus Afghanistan ist nicht mehr nur chaotisch. Er fordert jetzt unter den amerikanischen Truppen auch den höchsten Blutzoll seit vielen Jahren. Die Kritik am Präsidenten ist harsch.

Ein Gerichtsurteil könnte dafür sorgen, dass in den USA bald zahlreiche Menschen auf der Strasse stehen, weil sie ihre Mieten nicht mehr bezahlen können. Das Weisse Haus befürchtet dadurch auch ein steigendes Risiko in der Coronavirus-Pandemie.

Nach dem Selbstmordattentat am Flughafen von Kabul gibt der amerikanische Präsident Joe Biden bekannt, Jagd auf die Terroristen machen zu wollen. Er hält aber an seinem Plan fest, die Evakuierungen bis am 31. August fortzusetzen.

Das Golfemirat hat als Vermittler bei den Verhandlungen mit den Taliban eine wichtige Rolle gespielt. Nun will Doha seine Beziehungen zu den neuen Herren in Kabul nutzen, um Einfluss in Afghanistan zu nehmen. Ob dies gelingt, ist offen.

Angesichts der amerikanischen Wankelmütigkeit suchen die Staaten im Nahen Osten verstärkt nach eigenen, regionalen Lösungen: In Bagdad trafen sich der saudische und der iranische Aussenminister an einem bemerkenswerten Gipfeltreffen.

Einer Hackergruppe ist es gelungen, die Überwachungskameras des Teheraner Evin-Gefängnisses zu kapern. Erstmals gibt es damit visuelle Beweise für die Misshandlung von Häftlingen. Doch die wahren Zustände sind wohl noch schlimmer.

Iran droht das Wasser auszugehen. Im Südwesten haben der Klimawandel und die staatliche Misswirtschaft zu einer Krise geführt, die bald das ganze Land erfassen könnte. Für die politische Stabilität ist das Zündstoff und Dynamit zugleich.

In den wichtigen Fragen ist der israelische Regierungschef nicht weit von seinem Vorgänger Netanyahu, aber er demonstriert mit einem weniger konfrontativen Auftreten guten Willen. Im Mittelpunkt des Treffens mit Joe Biden, das nach dem Anschlag in Kabul kurzfristig verschoben wurde, steht Iran.

Nur noch von Freitag bis Sonntag zwischen 20 und 21 Uhr: Junge Chinesen dürfen sich künftig nurmehr sehr eingeschränkt online zu Computerspielen treffen.

Japan wird Impfskepsis nachgesagt. Aber trotz verunreinigten Moderna-Impfstoffen und zwei ungeklärten Todesfällen stehen Tausende junge Tokioter vor den Impfzentren.

Mit dem Besuch der amerikanischen Vizepräsidentin Kamala Harris in Singapur und Vietnam unterstreichen die USA die strategische Bedeutung der Region. Sowohl der Stadtstaat als auch Hanoi streben in erster Linie Wirtschaftsbeziehungen an.

Vor 20 Jahren rettete das norwegische Containerschiff «Tampa» vor der Küste Australiens 433 Asylsuchende. Doch Australien wollte diese Menschen auf keinen Fall. So entstanden die umstrittenen Flüchtlingsgesetze, die bis heute gelten.

Der regionale Ableger IS Khorasan erhofft sich nach der Machtübernahme der Taliban Zulauf von den radikalsten unter den Jihadisten.

In waghalsigen Aktionen flüchteten während des Zweiten Weltkriegs Hunderte Norweger über die Nordsee auf die britischen Shetland-Inseln. Eine zentrale Rolle spielte eine spektakuläre Geheimoperation, die mit getarnten Booten den norwegischen Widerstand ausrüstete und Dissidenten die riskante Flucht ermöglichte.

In einer überraschenden Aktion nahmen die USA 1971 direkte Gespräche mit dem Mao-Regime in Peking auf. Sie befreiten China damit aus der Isolation und gaben der Weltpolitik eine neue Richtung, die sich bis heute auswirkt.

Dass sich Militärs mit kaum verhohlenen Putschdrohungen in die französische Politik einmischen, schockiert. Doch es kommt nicht von ungefähr. Seit dem Krieg haben die Generäle bereits zweimal in einer Krise selbst die Führung übernommen.

Der Vater und die politischen Spannungen der späten Donaumonarchie prägten seine Kindheit und Jugend. Das Österreich seiner wahnhaften Traumwelten begleitete Hitler bis zu seinem Tod.

Eine Spezialeinheit der Taliban kontrolliert den Flughafen von Kabul. Die USA wollen ihre Ausrüstung unbrauchbar gemacht haben – bis auf ein paar Feuerwehrautos und Gabelstapler.

Mit einer Drohne wollte das US-Militär drei IS-Terroristen an einem Anschlag hindern. Doch offenbar starben bei der Operation zehn Zivilisten.

US-Präsident Joe Biden hat sich heute bei den Soldaten für den Einsatz in Afghanistan bedankt. Um 20.45 Uhr will er vor die Medien treten. News und Entwicklungen im Ticker.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht von einer «grossen Leistung» und einem «Meilenstein». Internationale News im Ticker.

Am 26. September 2021 ist Bundestagswahl. Welche Partei liegt vorn? Hier finden Sie immer aktuell alle Umfragen und Ergebnisse.

Nach dem amerikanischen Abzug können die Taliban ungestört von der Weltöffentlichkeit ihr «Islamisches Emirat» errichten. Anzeichen, dass sich die Terrororganisation tatsächlich gemässigt hat, gibt es nicht.

Der Mädchenchor des dänischen Rundfunks ist der Stolz des Landes. Nun berichten ehemalige Sängerinnen von einem Jahrzehnte währenden Klima von Psychoterror und von sexueller Belästigung.

Zarifa Ghafari war eine der ersten Bürgermeisterinnen Afghanistans. Nachdem sie mehrere Mordversuche überlebt hatte, gelang ihr nun die Flucht nach Deutschland.

Öffentliches Reisen geht in Italien nur noch mit «Green Pass». Der Zorn der Impfgegner entlädt sich immer öfter und virulenter gegen Politiker, Journalisten und Virologen.

Während die Schweiz in die vierte Welle schlittert, machen die Skandinavier Schluss mit Covid. Die Bürger vertrauen dem Staat, 72 Prozent sind geimpft. Doch jetzt spielt die Regierung auf Risiko.

Das Bild steht für das Ende einer Ära: Generalmajor Chris Donahue bestieg in der Nacht in der afghanischen Hauptstadt ein Frachtflugzeug. In Washington gab man sich danach kleinlaut.