Schlagzeilen |
Montag, 19. Juli 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
||||  

Mindestens 35 Menschen werden getötet, Dutzende verwundet. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat sich zum Anschlag bekannt.

Ein Mann, der am 6. Januar ins Capitol in Washington eingedrungen war, ist zu einer mehrmonatigen Haftstrafe verurteilt worden. Es war das erste Verfahren wegen eines Schwerverbrechens im Zusammenhang mit der Erstürmung.

Er trete nun zum Wohle der Nation zurück, sagte Claude Joseph der «Washington Post». Der Ex-Innenminister Ariel Henry soll das Regierungsamt übernehmen.

Weltweit soll eine Software der israelischen NSO Group eingesetzt worden sein, um Journalisten, Dissidenten und selbst Staatsoberhäupter auszuspionieren. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück.

Die Gefahr des Hochwassers scheint vorerst gebannt. Jetzt macht sich Deutschland auf die Suche nach den Schuldigen.

Zwei Dutzend Fälle der mysteriösen Krankheit sind jüngst bei amerikanischen Botschaftsmitarbeitern in Österreichs Hauptstadt aufgetaucht. In dieser bewegen sich die Geheimdienste seit Jahrzehnten weitgehend ungestört.

Südafrika war seit dem Ende der Apartheid nie weiter von Mandelas Vision einer «Regenbogennation» entfernt als heute. Das rächt sich jetzt.

Zwei neue Bücher beleuchten die letzte Phase von Trumps Amtszeit. Sie zeichnen das Bild eines Narzissten, der sich immer mehr von der Wirklichkeit entfernt und nur noch in einer Blase von Gleichgesinnten lebt.

Sechs Monate nach dem Machtwechsel in Washington ist es Zeit für eine Zwischenbilanz. Wie tief ist die Zäsur, die mit der Wahl Joe Bidens eintrat, wirklich? Bleibt in der amerikanischen Politik am Ende vieles beim Alten?

In ihrer fünfjährigen Amtszeit hat die Bürgermeisterin der Cinque Stelle keines der zentralen Probleme der Stadt gelöst. Der öffentliche Verkehr holpert, ein neuer Abfallnotstand droht. Im Herbst will Raggi trotzdem für eine weitere Amtszeit antreten.

Die Unesco droht damit, das Naturwunder als gefährdet einzustufen. Die Regierung wittert dahinter eine Verschwörung Chinas. Wissenschafter halten das Vorgehen der Uno-Organisation jedoch für begründet und fordern rasche Massnahmen gegen den Klimawandel.

Das Gefangenenlager in Guantánamo gibt es nun seit 20 Jahren. Präsident Biden will verbliebene Häftlinge jetzt nach Möglichkeit in ihre Heimatländer abschieben. Doch diese Staaten sind häufig wenig begeistert.

Nach den schweren Unwettern beläuft sich die Zahl der Toten auf mehr als 150, die Schäden gehen in die Milliardenhöhe.

Rund 190 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 4 Millionen Infizierte sind gestorben. Rund 3,6 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht.

An Stockholms exklusivster Adresse ist kaum mehr an Schlaf zu denken, seit Auto-Poser den Strandvägen für sich entdeckt haben. Dass viele von ihnen ausländische Wurzeln haben, weckt Anstoss. Derweil werden viele Kleinstädte seit Jahrzehnten von der heimischen Jugend geplagt, die feiernd durch die Zentren ziehen.

Im Osten Belgiens sind mindestens 31 Personen in den Überschwemmungen ums Leben gekommen. Besonders betroffen ist das sonst so friedliche Wesertal zwischen Verviers und Lüttich. Die Suche nach weiteren Opfern dauert an.

Éric Dupond-Moretti soll seine Position genutzt haben, um offene Rechnungen zu begleichen. Die Justizbeamten haben deshalb ein Verfahren gegen ihn angestrengt. Doch der Minister kann auf Rückendeckung aus dem Elysée-Palast zählen.

Das Land der Tulpen zieht aufgrund attraktiver Rahmenbedingungen kriminelle Organisationen an, die Kokain in ganz Europa verteilen. Wirtschaftlich ist das von überschaubarer Bedeutung. Trotzdem ist es schädlich für die niederländische Volkswirtschaft.

Die Grossstadt am Michigansee war vor allem während der Prohibitionszeit berüchtigt für Al Capone und andere Kriminelle. Eine makabre Tour führt an Verbrechens- und Katastrophenorte.

Das taumelnde Haiti hat die USA um die Entsendung von Truppen gebeten. Aber es ist offensichtlich, dass Präsident Biden nach dem Rückzug aus Afghanistan wenig Anreize für ein neuerliches militärisches Engagement in einem gescheiterten Staat hat.

Zum letzten Mal in ihrer langen Amtszeit reist die deutsche Kanzlerin in die USA. Joe Biden kennt sie seit Jahren. Besonders bei einem Thema sind beide Länder anderer Meinung

Die «Critical Race Theory» sorgt in den USA für Kontroversen. In manchen Gliedstaaten wird sie per Gesetz aus den Schulen verbannt. Auch wenn einige Vertreter übers Ziel hinausschiessen, ist die Kernthese des strukturellen Rassismus durchaus plausibel.

Sicherheitskräfte und Regierung versagen auf allen Ebenen. Viele Bürger versuchen ihr Quartier nun selbst zu verteidigen.

Uno-Generalsekretär António Guterres will die Mission in Mali «angesichts der jüngsten komplexen Angriffe» um weitere 2069 Uniformierte aufstocken. Bisher sind für die Minusma-Mission der Uno etwas mehr als 13 000 Militärs vom Sicherheitsrat autorisiert.

Stellt euch vor, ein Land versinkt in Armut, alle sozialen Systeme brechen im Eilzugstempo zusammen, doch anstatt zu handeln, streitet die politische Elite seit einem Jahr erfolglos über die Bildung einer neuen Regierung. Wie kann das sein? Libanon führt es vor Augen.

Nach der Verhaftung des ehemaligen Präsidenten Jacob Zuma erlebt Südafrika einige der schlimmsten Unruhen seiner demokratischen Geschichte. Es entlädt sich aber auch der Frust über die Versäumnisse des fragilen Gesellschaftsmodells der Nation.

In Australien sprachen die Medien bereits von «biblischen Plagen»: Nach Feuern und Überschwemmungen verwüsten seit Monaten Mäuse den Osten Australiens und verursachen Schäden in Millionenhöhe. Viele Farmer sind am Ende ihrer Kräfte, doch eine Lösung ist nicht wirklich in Sicht.

Japan kennt nach der Scheidung kein gemeinsames Sorgerecht. Dadurch verlieren die Kinder häufig jeglichen Kontakt zu einem Elternteil. Die Regierung will das Gesetz nun revidieren. Doch Besserung verspricht das kaum.

Bei dem Unfall im Nordwesten des Landes kamen neun chinesische Arbeiter ums Leben. Schnell sprach Peking von einem Anschlag, ruderte dann aber zurück.

In China ist vor dem 100. Geburtstag der Kommunistischen Partei zu hören, sie sei von «Erfolg zu Erfolg geeilt». Wirtschaftlich hat das Land seit seiner Öffnung 1978 viel erreicht. ¨¨¨¨Über die dunkelsten Jahre der hundertjährigen Geschichte der Partei hingegen spricht niemand.

In einer überraschenden Aktion nahmen die USA 1971 direkte Gespräche mit dem Mao-Regime in Peking auf. Sie befreiten China damit aus der Isolation und gaben der Weltpolitik eine neue Richtung, die sich bis heute auswirkt.

Dass sich Militärs mit kaum verhohlenen Putschdrohungen in die französische Politik einmischen, schockiert. Doch es kommt nicht von ungefähr. Seit dem Krieg haben die Generäle bereits zweimal in einer Krise selbst die Führung übernommen.

Der Vater und die politischen Spannungen der späten Donaumonarchie prägten seine Kindheit und Jugend. Das Österreich seiner wahnhaften Traumwelten begleitete Hitler bis zu seinem Tod.

Die Benes-Dekrete legten nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für die Vertreibung von drei Millionen Sudetendeutschen. An der Grenze zu Österreich ist der «Brünner Todesmarsch» unvergessen.

Die Staats- und Regierungschefs haben nach einer wochenlangen Blockade den Weg für Sanktionen gegen Weissrussland freigegeben. Zypern zog sein Veto zurück. Auch gegen die Türkei stehen Sanktionsdrohungen im Raum. Zugleich wurde Erdogan allerdings ein üppiges Angebot gemacht.

Boris Johnson kommt zwar parteiinternen Kritikern entgegen, bleibt aber gegenüber Brüssel auf Konfrontationskurs. Will er der EU in den Brexit-Freihandelsgesprächen Konzessionen abringen? Oder plant er ganz bewusst den harten Bruch mit der EU und eine Annäherung an die USA?

In Russlands junger Generation gärt es viel stärker als unter älteren Mitbürgern. Sieben junge Russinnen und Russen erzählen über ihre Hoffnungen und Befürchtungen.

Freie Berichterstattung ist für das Regime des Präsidenten Ilham Alijew eine Gefahr. Deshalb müssen Journalisten und Journalistinnen wie Khadija Ismayilova viel aushalten.

In Washington ist ein Urteil gegen einen 38-Jährigen gefällt worden, das auch die Verfahren gegen andere Trump-Anhänger beeinflussen könnte.

Das schwache Gesundheitssystem Indonesiens droht zu kollabieren. Noch komplizierter ist der Kampf gegen das Virus in Burma, wo niemand der Militärjunta vertraut.

Die russische Hauptstadt beugt sich dem Druck der Bevölkerung. Zwei australische Metropolen sind im Lockdown. Internationale Meldungen im Ticker.

Die Fallzahlen explodieren, trotzdem hat Boris Johnson am Montag die Corona-Massnahmen aufgehoben. Kann das gut gehen?

Überlebende der Flutkatastrophe in Deutschland berichten von den dramatischen Stunden in Todesangst.

Ein breites Bündnis aus den USA, der Nato, der EU und weiteren Staaten macht China für einen der grössten Cyberangriffe der vergangenen Jahre verantwortlich.

Trotz dramatischer Warnungen sind in den Sturzfluten mehr als 150 Menschen gestorben. Hätten bessere Notfall- und Evakuierungspläne das verhindern können?

Premier Boris Johnson hat diesen Montag zum Tag der Freiheit in der Corona-Pandemie erklärt. Für England ist er zum Tag der Konfusion geworden.

Die anderen machen Fehler, er macht nichts. Das war die Kanzler-Strategie des CDU-Chefs. In der Flutkatastrophe aber zeigt sich gnadenlos, was Armin Laschet kann – und was nicht.

Drei Tage nach den Sturzfluten wird das Ausmass der Schäden sichtbar. Kanzlerin Angela Merkel zeigt sich bei einem Besuch erschüttert und stellt schnelle und lang anhaltende Unterstützung in Aussicht.