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Freitag, 04. Juni 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Die USA rasseln gegenüber Hackern, die Unternehmen und Behörden erpressen, unüberhörbar mit dem Säbel. Das Thema soll auch am Gipfel zwischen den Präsidenten Biden und Putin in Genf zur Sprache kommen.

Weissrusslands Staatspropaganda kennt keine Grenzen: Das Fernsehen zeigte ein Interview mit dem in Obhut des Geheimdienstes befindlichen Journalisten im Stil eines Schauprozesses. Wie es zu den Aussagen kam, lässt sich nur erahnen.

Zwei Drittel der Ausgeschafften fliehen erneut aus Afghanistan, wie eine Studie zeigt. Grund dafür sei auch das Stigma der «Verwestlichung».

Die Familien der Tiananmen-Opfer fordern Gerechtigkeit. Doch öffentliches Gedenken an das Massaker ist in China verboten. Das war schon immer so – aber inzwischen gilt das Verbot auch für Hongkong. Eine prominente Demokratieaktivistin wurde dort festgenommen.

Die Militärjunta versucht den Informationsfluss in und aus Burma vollständig zu kontrollieren. Trotz der stetigen Gefahr, verhaftet oder getötet zu werden, berichten lokale Journalisten weiter. Innerhalb des Landes oder aus dem Exil.

Frankreich will Terroristen nach Italien ausliefern. Nach 40 Jahren sollen sie ins Gefängnis. Der Sohn eines Ermordeten spricht über Hass und Versöhnung.

Seit dem 1. Juni arbeitet in Brüssel die Europäische Staatsanwaltschaft. Sie ist eine Hoffnungsträgerin für die EU als Rechtsgemeinschaft.

Der Oppositionsführer wurde von Konkurrenten unterschätzt und belächelt. Doch Yair Lapid hat Kurs gehalten und gewonnen. Nun muss er beweisen, dass er das von ihm geschmiedete Bündnis zusammenhalten kann.

Die zweite Covid-19-Welle in Indien klingt langsam ab. Aber noch immer fehlt es an Impfdosen.

Alleinreisende ausländische Journalisten werden in der ganz im Westen liegenden Uiguren-Provinz Xinjiang wie ungeladene Gäste behandelt. Lädt dagegen eine chinesische Organisation, erhalten die Besucher problemlos Zugang – ein Augenschein.

Wegen des Verdachts auf Wettbewerbsverstösse im Zusammenhang mit dem Kleinanzeigendienst «Facebook Marketplace» wird die EU-Kommission aktiv. Dies teilte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Freitag in Brüssel mit.

In Erinnerung an die glorreiche Royal Yacht «Britannia» plant die britische Regierung den Bau eines neuen nationalen Flaggschiffs, das die Interessen Brexit-Britanniens in der Welt befördern soll. Mit dem Schiff wollte Boris Johnson auch dem verstorbenen Prinz Philip ein Denkmal setzen, doch dem Königspalast ist das 200 Millionen Pfund teure Prestigeprojekt unangenehm.

Über 172 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Rund 3,7 Millionen Infizierte sind gestorben. Über 2 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht.

Nur eine knappe Woche nach ihrer medienwirksamen Lancierung ist die Übersicht über muslimische Institutionen in Österreich offline. Die Glaubensgemeinschaft erachtet sie als diskriminierend, die konservative Regierungspartei will damit Transparenz schaffen.

Kolonien in Übersee hatte die einstige Ostsee-Grossmacht Schweden nur wenige und für kurze Zeit. Länger dafür solche im eigenen Königreich, etwa im Gebiet des Urvolks der Samen, die seit Jahrtausenden im hohen Norden präsent sind. Obwohl sich viel verbessert hat, gibt es bis heute teilweise heftige Reibungen.

In Weissrussland herrschen seit Monaten bedrückende Verhältnisse. Täglich gibt es Berichte über Folter und Misshandlungen durch Sicherheitsorgane. Die Bevölkerung hofft jetzt auf endlich effektive Massnahmen des Westens gegen den Diktator Lukaschenko.

Vor den Parlamentswahlen im Herbst schliesst der russische Staat systematisch unbequeme Gegner aus. Immer neue Gesetze machen Regierungskritiker de facto zu Staatsfeinden.

Trotz seiner Niederlage im Kampf um eine zweite Amtszeit ist Donald Trumps Einfluss auf die amerikanische Politik immer noch enorm. Wie gross ist seine Chance auf ein Comeback? Und welche Gefahr droht ihm durch die Ermittlungen der Justiz? Ein Überblick.

Präsident López Obrador testet zur Halbzeit seine Popularität. Selbst leichte Verluste im Kongress dürften sein Projekt einer staatskapitalistischen Restauration nicht bremsen.

1921 wurden rund 300 Schwarze in Tulsa von Weissen getötet, 10 000 Häuser wurden zerstört. Der amerikanische Präsident nutzt das Treffen mit Überlebenden zu einem Appell gegen den Rassismus.

Am Montagmorgen war die Verlegung des Kontinentalturniers von Argentinien nach Brasilien bereits bestätigt worden. Die mächtigste Oppositionspartei Brasiliens will allerdings gegen die Copa América vor Gericht ziehen, und Mitglieder des Kabinetts rudern zurück.

Ausgerechnet unter dem Rechtsnationalisten Naftali Bennett wird die arabische Minderheit in Israel erstmals an der Macht beteiligt. Kurzfristig wird sich die Politik gegenüber den Palästinensern in den besetzten Gebieten damit aber kaum ändern.

Kurz vor Ablauf der Frist haben sich die Oppositionsparteien von ganz links bis ganz rechts unter der Führung von Yair Lapid auf eine gemeinsame Regierung geeinigt. Die erste Feuerprobe wird sie in den nächsten Tagen bestehen müssen.

Israels neuer Ministerpräsident Naftali Bennett präsentiert sich als Versöhner. Er steht jedoch weiter rechts als sein einstiger Mentor Netanyahu und dürfte Schwierigkeiten haben, die ungleichen Koalitionspartner zusammenzuhalten.

Der Versorger «Kharg» gehörte zu den grössten Schiffen der iranischen Marine, nun ist das mehr als 200 Meter lange Schiff nach einem Feuer vor der Hafenstadt Jask gesunken. Verletzte gab es keine, die Ursachen des Brandes sind noch unklar.

Vor 32 Jahren schlug die Kommunistische Partei Chinas die Studentenproteste in Peking mit Panzern nieder. Die Erinnerung daran will sie aus dem kollektiven Gedächtnis löschen – auch in Hongkong.

Selbst über die internationale Impfstoffallianz Covax erhält Taiwan offenbar keine Dosen des deutschen Herstellers Biontech. Angeblich wegen der Intervention Chinas. Nun wollen private, China-nahe Akteure in die Bresche springen.

Wer in Afghanistan für Westler gearbeitet hat, ist für die Taliban ein Verräter. Manchen Helfern wird Zuflucht im Land ihrer Arbeitgeber angeboten. Doch viele bleiben zurück. Sie haben die Rache der Islamisten zu fürchten: Folter und Tod.

Vier Monate nach dem Militärputsch steht Burma am Rand eines Bürgerkriegs. Selbst wenn sich Aung San Suu Kyi einschalten würde: Es sei zu spät, sagen sogar Vertreter ihrer Partei.

Dass sich Militärs mit kaum verhohlenen Putschdrohungen in die französische Politik einmischen, schockiert. Doch es kommt nicht von ungefähr. Seit dem Krieg haben die Generäle bereits zweimal in einer Krise selbst die Führung übernommen.

Der Vater und die politischen Spannungen der späten Donaumonarchie prägten seine Kindheit und Jugend. Das Österreich seiner wahnhaften Traumwelten begleitete Hitler bis zu seinem Tod.

Die Benes-Dekrete legten nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für die Vertreibung von drei Millionen Sudetendeutschen. An der Grenze zu Österreich ist der «Brünner Todesmarsch» unvergessen.

Hunderttausende kamen im Algerienkrieg ums Leben, lange wurde in Frankreich zu jener Zeit geschwiegen. Nun will Präsident Macron das Land mit seiner kolonialen Vergangenheit versöhnen. Doch das dürfte nicht einfach werden.

Die Staats- und Regierungschefs haben nach einer wochenlangen Blockade den Weg für Sanktionen gegen Weissrussland freigegeben. Zypern zog sein Veto zurück. Auch gegen die Türkei stehen Sanktionsdrohungen im Raum. Zugleich wurde Erdogan allerdings ein üppiges Angebot gemacht.

Boris Johnson kommt zwar parteiinternen Kritikern entgegen, bleibt aber gegenüber Brüssel auf Konfrontationskurs. Will er der EU in den Brexit-Freihandelsgesprächen Konzessionen abringen? Oder plant er ganz bewusst den harten Bruch mit der EU und eine Annäherung an die USA?

In Russlands junger Generation gärt es viel stärker als unter älteren Mitbürgern. Sieben junge Russinnen und Russen erzählen über ihre Hoffnungen und Befürchtungen.

Der deutsche Musiker Jan Delay veröffentlicht am Freitag sein neues Album. Im Interview mit Radio Südostschweiz erzählt er von seinen schönen und weniger schönen Erinnerungen an Flims, Laax und Arosa.

Am heutigen Montag feiert Udo Lindenberg sein Dreivierteljahrhundert. Kurz zuvor hat er seinen Fans ein fettes Album beschert.

Sportredaktor Roman Michel kommentiert die Querelen im Europäischen Fussball und erklärt, warum trotz schnellem Niedergang der Super-League-Pläne die Probleme nicht kleiner werden.

Im süddeutschen Tübingen gibt es dank mehr Coronatests erste Lockerungen der Massnahmen. Auf Letztere hofft auch Graubünden. Es gibt aber nicht nur Parallelen, sondern auch Unterschiede.

Trainer Mario Frick glaubt an den direkten Ligaerhalt des FC Vaduz und schwärmt vom starken Geist, der in diesem Team herrscht.

Nino Niederreiter wird nach einem Foul mit einer Geldbusse bestraft.

Die ersten beiden Wellen haben in der Schweiz bald 10'000 Menschenleben gekostet. Die zweite Welle war tödlicher als die erste – aber die dritte, die werden wir schon irgendwie weglockern.

Dario Cologna war in Oberstdorf weit davon entfernt, eine Überraschung zu schaffen. Auch der Weltmeister Alexander Bolschunow musste sich an der WM über 15 Kilometer geschlagen geben.

Das Schweizer Langlaufduo mit Nadine Fähndrich und der Bündnerin Laurien van der Graaff hat die hohen Erwartungen erfüllt und an der WM in Oberstdorf im Teamsprint die Silbermedaille gewonnen.

Die Weltcup-Premiere der Skicrosser im Mixed-Teamwettkampf endete mit einem Schweizer Sieg. Fanny Smith und Jonas Lenherr setzten sich im georgischen Bakuriani durch.

Bündner Forscher an der Fachhochschule Graubünden haben herausgefunden, dass die CO2-Emissionen am besten durch höhere Gebühren gesenkt werden können.

Am 7. März stimmt die Schweiz über das Freihandelsabkommen mit Indonesien ab. Palmöl steht im Zentrum der Debatte.

Geglückter Start ins neue Tennisjahr für Simona Waltert: In ihrem zweiten Turniereinsatz 2021 ging die 20-jährige Churerin gleich als Siegerin hervor.

Der Sprint in klassischer Technik in Falun endete für das Schweizer Team enttäuschend.

Die Vereidigung von Joe Biden als 46. US-Präsident wird am Mittwochmittag (Ortszeit) das Ende der turbulenten Amtszeit von Donald Trump besiegeln. Dieser verabschiedet sich mit einer Videobotschaft.

Auch Singapur muss touristisch unten durch und wird sich am World Economic Forum ins beste Licht rücken.

Whatsapp ändert am 8. Februar seine Nutzungsbestimmungen und Datenschutzrichtlinien. Seit dieser Ankündigung sind viele Nutzer verunsichert und kehren der App den Rücken zu. Ein Experte klärt auf.

Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft vielen Leidenden auf der Welt gedacht und den päpstlichen Segen «Urbi et orbi» gespendet.

Reto Casutt lebt seit über zehn Jahren in Christchurch in Neuseeland. Der 59-Jährige hat uns erzählt, was er an Weihnachten vermisst und wie die Kiwis im Hochsommer Weihnachten feiern.

Seit neun Jahren lebt der Engadiner Mario Barblan in Thailand. Dort erlebt er eine rigorose Corona-Quarantäne.