Schlagzeilen |
Mittwoch, 02. Juni 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
||||  

Israels neuer Ministerpräsident Naftali Bennett präsentiert sich als Versöhner. Er steht jedoch weiter rechts als sein einstiger Mentor Netanyahu und dürfte Schwierigkeiten haben, die ungleichen Koalitionspartner zusammenzuhalten.

Kurz vor Ablauf der Frist haben sich die Oppositionsparteien von ganz links bis ganz rechts unter der Führung von Yair Lapid auf eine gemeinsame Regierung geeinigt. Die erste Feuerprobe wird sie in den nächsten Tagen bestehen müssen.

Erstmals nach zwölf Jahren entsteht in Israel eine Regierung ohne Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Bevor die Regierung endgültig steht, muss sie allerdings noch vereidigt werden.

Die Türkei und sechs weitere Länder mit offizieller Perspektive auf einen EU-Beitritt sollen bis Ende 2027 rund 14,2 Milliarden Euro an sogenannter Heranführungshilfe erhalten.

Twitter, Facebook und Youtube haben Donald Trump von ihren Diensten verbannt. Als Ersatz rief der ehemaligen amerikanische Präsident einen Blog ins Leben. Diesen hat er nun bereits wieder geschlossen.

Nach der Zwangslandung eines Ryanair-Flugzeugs in Weissrussland ruckelt es im Flugverkehr der EU und Russland. Nun musste auch Lufthansa zeitweilig Flüge annullieren, weil es keine Genehmigung aus Moskau gab. Berlin reagierte prompt mit Verboten für russische Linien.

Seit dem 1. Juni arbeitet in Brüssel die Europäische Staatsanwaltschaft. Sie ist eine Hoffnungsträgerin für die EU als Rechtsgemeinschaft.

Der Versorger «Kharg» gehörte zu den grössten Schiffen der iranischen Marine, nun ist das mehr als 200 Meter lange Schiff nach einem Feuer vor der Hafenstadt Jask gesunken. Verletzte gab es keine, die Ursachen des Brandes sind noch unklar.

Selbst über die internationale Impfstoffallianz Covax erhält Taiwan offenbar keine Dosen des deutschen Herstellers Biontech. Angeblich wegen der Intervention Chinas. Nun wollen private, China-nahe Akteure in die Bresche springen.

Das israelische Parlament hat sich mit 87 zu 26 Stimmen für Herzog entschieden. Die Lehrerin und Aktivistin Miriam Peretz unterlag.

Zwei Minibusse waren Ziel der Anschläge. Wer dahinter steckt, ist noch unklar.

Amtsvorgänger Trump hatte die Bohrrechte im Naturschutzgebiet vergeben. Sie kommen nun auf den Prüfstand.

Die «Washington Post» hat den E-Mail-Verkehr des führenden amerikanischen Virologen Anthony Fauci aus der Zeit des Beginns der Pandemie veröffentlicht. Der vorsichtige Mediziner war für Trump und seine Anhänger zur Zielscheibe bei der Corona-Bekämpfung geworden.

Über 171 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 3,56 Millionen Infizierte sind gestorben. Über 1,9 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht.

Vor den Parlamentswahlen im Herbst schliesst der russische Staat systematisch unbequeme Gegner aus. Immer neue Gesetze machen Regierungskritiker de facto zu Staatsfeinden.

Der Mafioso Giovanni Brusca hat den Richter Falcone in die Luft gesprengt, ein Kind in Säure aufgelöst und unzählige weitere Morde verübt. Nun ist er aus der Haft entlassen worden.

Die Regierung in Rabat macht deutlich, weshalb die Beziehungen zum nördlichen Nachbarn Spanien zurzeit zerrüttet sind. Dieser reagiert harsch.

Die neue Regierung in Kosovo will die Diaspora besser ins politische Leben einbinden. Exemplarisch dafür steht die in Deutschland aufgewachsene Aussenministerin Donika Gervalla-Schwarz.

Präsident López Obrador testet zur Halbzeit seine Popularität. Selbst leichte Verluste im Kongress dürften sein Projekt einer staatskapitalistischen Restauration nicht bremsen.

1921 wurden rund 300 Schwarze in Tulsa von Weissen getötet, 10 000 Häuser wurden zerstört. Der amerikanische Präsident nutzt das Treffen mit Überlebenden zu einem Appell gegen den Rassismus.

Am Montagmorgen war die Verlegung des Kontinentalturniers von Argentinien nach Brasilien bereits bestätigt worden. Die mächtigste Oppositionspartei Brasiliens will allerdings gegen die Copa América vor Gericht ziehen, und Mitglieder des Kabinetts rudern zurück.

Auf dem Gelände eines ehemaligen Internats für Kinder von kanadischen Ureinwohnern wurden die Gebeine von mehr als 200 ehemaligen Zöglingen gefunden. Die Entdeckung wirft erneut ein Schlaglicht auf den grausamen Umgang des Landes mit den Indigenen.

Das Mutterland des Islams schränkt den Gebrauch von externen Lautsprechern an Moscheen ein. Konservative Moralh¨üter sehen darin einen Angriff auf die saudische Identität, neutrale Beobachter einen weiteren Reformschritt des Kronprinzen Mohammed.

Das Handwerk der Söldner ist so alt wie umstritten. Militärberater in Afrika verweisen auf Erfolge in Moçambique und Nigeria im Kampf gegen den Terrorismus. Die Uno sieht derweil vor allem die Gefahren des Söldnertums auf dem Kontinent.

Nach dem Vulkanausbruch in Ostkongo sind über 400 000 Menschen auf der Flucht. Nun fragen sich viele: Warum gab es keine Vorwarnung? Und wieso war die Stadt am Fusse des gefährlichen Vulkans so schlecht vorbereitet?

Der Gewaltausbruch im Nahostkonflikt kennt fast nur Verlierer. Das autoritäre Regime in Kairo aber nutzt die Gunst der Stunde, um sich vor allem gegenüber Washington als unentbehrlicher Vermittler zu profilieren.

Wer in Afghanistan für Westler gearbeitet hat, ist für die Taliban ein Verräter. Manchen Helfern wird Zuflucht im Land ihrer Arbeitgeber angeboten. Doch viele bleiben zurück. Sie haben die Rache der Islamisten zu fürchten: Folter und Tod.

Vier Monate nach dem Militärputsch steht Burma am Rand eines Bürgerkriegs. Selbst wenn sich Aung San Suu Kyi einschalten würde: Es sei zu spät, sagen sogar Vertreter ihrer Partei.

Die indische Schriftstellerin Arundhati Roy äussert sich im Gespräch darüber, was die Corona-Krise in ihrem Land zurücklassen werde. Sie beschuldigt die regierenden Politiker, das Land ins Chaos gestürzt zu haben.

Lange galt Vietnam als Vorbild bei der Bekämpfung von Covid-19. Doch seit Ende April steigen die Infektionen, und es gibt nicht genügend Impfstoffe. Nun bittet Hanoi die USA um Unterstützung.

Dass sich Militärs mit kaum verhohlenen Putschdrohungen in die französische Politik einmischen, schockiert. Doch es kommt nicht von ungefähr. Seit dem Krieg haben die Generäle bereits zweimal in einer Krise selbst die Führung übernommen.

Der Vater und die politischen Spannungen der späten Donaumonarchie prägten seine Kindheit und Jugend. Das Österreich seiner wahnhaften Traumwelten begleitete Hitler bis zu seinem Tod.

Die Benes-Dekrete legten nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für die Vertreibung von drei Millionen Sudetendeutschen. An der Grenze zu Österreich ist der «Brünner Todesmarsch» unvergessen.

Hunderttausende kamen im Algerienkrieg ums Leben, lange wurde in Frankreich zu jener Zeit geschwiegen. Nun will Präsident Macron das Land mit seiner kolonialen Vergangenheit versöhnen. Doch das dürfte nicht einfach werden.

Die Staats- und Regierungschefs haben nach einer wochenlangen Blockade den Weg für Sanktionen gegen Weissrussland freigegeben. Zypern zog sein Veto zurück. Auch gegen die Türkei stehen Sanktionsdrohungen im Raum. Zugleich wurde Erdogan allerdings ein üppiges Angebot gemacht.

Boris Johnson kommt zwar parteiinternen Kritikern entgegen, bleibt aber gegenüber Brüssel auf Konfrontationskurs. Will er der EU in den Brexit-Freihandelsgesprächen Konzessionen abringen? Oder plant er ganz bewusst den harten Bruch mit der EU und eine Annäherung an die USA?

In Russlands junger Generation gärt es viel stärker als unter älteren Mitbürgern. Sieben junge Russinnen und Russen erzählen über ihre Hoffnungen und Befürchtungen.

Zwei Monate nach den Wahlen soll es Yair Lapid gelungen sein, eine Regierung zu schmieden. Der 57-Jährige will noch am Mittwochabend Präsident Reuven Rivlin informieren.

Dänemarks Auslandsnachrichtendienst hat den USA-Kollegen dabei geholfen, führende europäische Politiker abzuhören. Das muss unterbunden werden.

In Mali wird mit der Präsenz ausländischer Soldaten eine ganze Gesellschaft militarisiert – der jüngste Putsch ist eine Folge davon.

Einer neuen Studie zufolge wird die Krise auf dem Arbeitsmarkt noch jahrelang andauern. Staatsanwälte haben rund um den Ausbruch im österreichischen Skiort fünf Beschuldigte identifiziert. Internationale Meldungen im Ticker.

Die Regierung in Peking reagiert auf den grossen Druck der Überalterung in der Gesellschaft.

Im Süden Teherans tobt ein Grossbrand auf einem Industrieareal. Der Betreiber weist Spekulationen über Sabotage zurück und spricht von einem technischen Defekt.

Bereits schliesst der Ex-US-Präsident die Blog-Sektion auf seiner eigenen Website wieder. Kommt nun seine eigene Plattform?

Im US-Bundesstaat dürfen Transfrauen nur noch in Männerteams spielen. Das Gesetz wurde ausgerechnet am ersten Tag des Pride Month unterschrieben.

Mit Guerillataktik, tatkräftigen Partnern im Militärapparat des Nachbarn Pakistan und diplomatischem Geschick haben sich die vollbärtigen Männer Afghanistans in eine gute Position gebracht.

Ab September sollen bis zu 60 Mitarbeiter Desinformationen aus dem Ausland aufspüren. Damit soll eine Destabilisierung des Staates verhindert werden.

Die Abgeordneten des Oberhauses in Moskau stimmten nahezu einstimmig für die Möglichkeit, bestimmte Kandidaten von allen Wahlen auszuschliessen.