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Montag, 03. Mai 2021 00:00:00 Ausland News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Die Partei des indischen Premierministers wollte den Gliedstaat Westbengalen unbedingt erobern. Sie verlor klar.

Seit Jahren ist bekannt, dass die Wallfahrtsstätte, an der 45 Pilger ums Leben gekommen sind, eine Todesfalle ist. Trotzdem hat die Regierung nichts unternommen.

Annalena Baerbock und ihre Kollegen wollten eine linke Republik, sagt der Generalsekretär der deutschen Christlichdemokraten. Dass die Union nach sechzehn Jahren Merkel intensiv debattiere, finde er gut. Von Hans-Georg Maassen fordert Ziemiak eine klare Abgrenzung gegenüber der AfD.

In der Schweiz dürfen Restaurantterrassen, Kinos und Theater öffnen. Derweil gilt in Deutschland fast überall eine nächtliche Ausgangssperre. Über Nachbarn, die sich auseinanderleben.

Im Kampf gegen das Virus hat die marokkanische Regierung während des Ramadan eine abendliche Ausgangssperre verhängt. In der Küstenstadt Sidi Ifni trifft dies besonders die Cafés und Restaurants. Viele fürchten nun um ihre Existenz.

Die Nominierung des früheren deutschen Geheimdienstchefs Hans-Georg Maassen als Bundestagskandidat der CDU hat, wenig überraschend, viel Empörung ausgelöst. Einer, der bis jetzt gelassen reagiert, ist der Parteichef. Gut so.

Wegen Anschlägen auf ein Munitionslager in Tschechien steht der russische Geheimdienst GRU in den Schlagzeilen. Die Liste der ihm zugeschriebenen Aktionen ist jedoch lang – zu seinem Repertoire gehören Mordkomplotte, verdeckte Militäreinsätze, Hackerangriffe und Einmischung in Wahlen.

Sie hat keine offizielle Rolle, doch sie hat erheblichen Einfluss in der Downing Street: Carrie Symonds, die Verlobte von Boris Johnson. Das wird in der Affäre um die Renovationskosten in seinem Amtssitz für ihn zur Belastung.

Unter den Bildern und Videos, die sich die Mitglieder der Plattform «Boystown» weltweit schickten, sollen sich auch Aufnahmen des schwersten sexuellen Missbrauchs von Kleinkindern befunden haben. Vier Männer werden festgenommen.

Erringen die Nationalisten der SNP diese Woche die absolute Mehrheit im schottischen Regionalparlament, steigt der Druck auf Boris Johnson, ein zweites Unabhängigkeitsreferendum zuzulassen.

Über 152,8 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Rund 3,2 Millionen Infizierte sind gestorben, rund 90 Millionen genesen.

Dass sich Militärs mit kaum verhohlenen Putschdrohungen in die französische Politik einmischen, schockiert. Doch es kommt nicht von ungefähr. Seit dem Krieg haben die Generäle bereits zweimal in einer Krise selbst die Führung übernommen.

Nach einem kaum verhohlenen Aufruf zur Militärintervention in Frankreich hat die Armeeführung ein Verfahren gegen die zwanzig pensionierten Generäle eingeleitet, die das Schreiben unterzeichnet hatten. Auch achtzehn aktiven Militärs drohen Sanktionen.

Die Scottish National Party (SNP) von Nicola Sturgeon hofft bei den Regionalwahlen vom 6. Mai auf eine Mehrheit, um bei Boris Johnson ultimativ ein zweites Unabhängigkeitsreferendum einzufordern. Der Brexit verleiht der SNP grossen Zulauf von jungen Wählern, doch anders als die einstigen Vorkämpfer will die neue Generation der Nationalisten nicht mehr mit dem Kopf durch die Wand.

Spaniens sozialistischer Ministerpräsident Sánchez mischt sich ein, um die konservative Hochburg zu erobern – wohl erfolglos. Denn Amtsinhaberin Ayuso weiss zu mobilisieren, notfalls auch mit populistischen Parolen. Ein Bündnis mit der rechten Vox-Partei ist wahrscheinlich.

Die brasilianische Gesundheitsbehörde hat als erstes Land weltweit die Zulassung von Sputnik V aus Sicherheitsgründen verweigert. Die russischen Behörden schäumen. Aber auch in Brasilien regt sich Widerstand.

Der amerikanische Präsident Joe Biden wollte die Ursachen für die Migration bekämpfen. Dann wurde er von einer neuen Welle von Flüchtlingen aus Mittelamerika und der Komplexität des Phänomens überrannt.

Wichtige Wahlversprechen hat der neue Präsident bereits erfüllt. Wirtschaftlich und in Bezug auf die Pandemie stehen die USA überraschend gut da. Doch Biden muss sich auch einige Kritik gefallen lassen.

Das dritte Billionen-Projekt des Präsidenten dreht sich um Kinderbetreuung, Erziehung und verbesserte Chancen von Frauen am Arbeitsplatz. Bidens Tempo ist atemberaubend, seine Erfolgsaussichten weniger klar.

Der Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die für den 22. Mai geplanten Wahlen kurzfristig abgesagt. Er begründete dies mit einem Streit mit Israel um die Wahlmodalitäten in Ostjerusalem. Nicht nur für Abbas ist die Absage des Urnengangs bequem.

Seit bald neun Monaten hat Libanon keine funktionierende Regierung mehr. Jetzt erhöht Frankreich als ehemalige Kolonialmacht den Druck auf die korrupte Elite und erlässt Einreisebeschränkungen gegen einzelne Verantwortliche.

Die Kurden haben den Bürgerkrieg in Syrien genutzt, um im Nordosten des Landes die autonome Region Rojava zu errichten. Nach sieben Jahren steht das kurdische Autonomieprojekt vor seiner bisher grössten Herausforderung.

Weltweit feierten Juden in der Nacht auf Freitag das Lag Baomer. Das fröhliche Fest erinnert an das Ende einer Pandemie vor rund 2000 Jahren. Doch eine Massenpanik an einem Wallfahrtsort in Israel forderte Dutzende von Toten und Verletzten.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie erleiden Thailand und Kambodscha Rückschläge. In beiden Fällen gehen die Neuinfektionen auf das Sexgewerbe zurück. Auch in den Nachbarländern steigen die Zahlen wieder.

Mit den Angriffen des 11. September 2001 schockierte er die Welt. Viele Muslime hatten den Milliardärssohn aus Saudiarabien anfangs jedoch dafür bewundert, dass er die Weltmacht USA herauszufordern wagte. Danach war er ständig auf der Flucht und isoliert, bis er vor zehn Jahren in Pakistan aufgespürt und erschossen wurde.

Dass die Asean den burmesischen Putschistenführer an einen Sondergipfel eingeladen hat, ist störend. Aber ohne Kontakt zur Militärführung ist keine Lösung möglich.

Ostasiens ältestes Industrieland will nicht mehr Nachzügler sein. Damit muss Japan die Treibhausgasemissionen bis 2030 noch stärker senken als Europa.

Der Vater und die politischen Spannungen der späten Donaumonarchie prägten seine Kindheit und Jugend. Das Österreich seiner wahnhaften Traumwelten begleitete Hitler bis zu seinem Tod.

Die Benes-Dekrete legten nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für die Vertreibung von drei Millionen Sudetendeutschen. An der Grenze zu Österreich ist der «Brünner Todesmarsch» unvergessen.

Hunderttausende kamen im Algerienkrieg ums Leben, lange wurde in Frankreich zu jener Zeit geschwiegen. Nun will Präsident Macron das Land mit seiner kolonialen Vergangenheit versöhnen. Doch das dürfte nicht einfach werden.

Der Marsch auf Rom war der erste grosse Sieg des Faschismus vor beinahe hundert Jahren. Welche Analogien sind fruchtbar und welche falsch, wenn Historiker den Sturm aufs Capitol ins Auge nehmen?

Die Staats- und Regierungschefs haben nach einer wochenlangen Blockade den Weg für Sanktionen gegen Weissrussland freigegeben. Zypern zog sein Veto zurück. Auch gegen die Türkei stehen Sanktionsdrohungen im Raum. Zugleich wurde Erdogan allerdings ein üppiges Angebot gemacht.

Boris Johnson kommt zwar parteiinternen Kritikern entgegen, bleibt aber gegenüber Brüssel auf Konfrontationskurs. Will er der EU in den Brexit-Freihandelsgesprächen Konzessionen abringen? Oder plant er ganz bewusst den harten Bruch mit der EU und eine Annäherung an die USA?

In Russlands junger Generation gärt es viel stärker als unter älteren Mitbürgern. Sieben junge Russinnen und Russen erzählen über ihre Hoffnungen und Befürchtungen.

Ein Schlepperboot verunglückt vor San Diego, vier Menschen kommen ums Leben. Der Vorfall zeigt, wie riskant es ist, die Grenze zwischen Mexiko und den USA auf dem Meer zu überqueren.

Seine letzten Jahre verbrachte Napoleon als verbitterter und zanksüchtiger Verbannter auf St. Helena. Am 5. Mai 1821 starb der Mann, der die Welt aus den Fugen gehoben hatte.

Unter einem durchsichtigen Vorwand hat Präsident Mahmud Abbas die Wahl abgesagt. Statt Demokratie zuzulassen, klammert er sich an den Status quo und an die Macht.

In Österreich soll die Impfung schon bald als Eintrittskarte für Restaurants, Events und Hotels gelten. Boris Johnson macht Hoffnung auf ein Ende der Abstandregeln. Internationale Meldungen im Ticker.

Die Islamisten haben aus ihrer Ideologie wenig bleibendes Kapital geschlagen. Umso ärgerlicher, dass die USA die zentrale Botschaft aus der Tat vom 11. September nicht beherzigt haben.

Die USA und der Iran verhandeln über einen Gefangenenaustausch – eine Einigung wurde aber dementiert. Auch das Atomabkommen soll wiederbelebt werden.

Die deutsche Polizei hat die Darknet-Plattform «Boystown» zerschlagen und mehrere Verantwortliche festgenommen. Es war eine der weltweit grössten Tauschbörsen für Kinderpornografie.

Unabhängige Medien werden zu «ausländischen Agenten» erklärt, bereits Studenten drohen Haftstrafen.

Der Sohn des verstorbenen Staatschefs Idriss Déby Itno hat die neuen Minister im Tschad bestimmt. Die Opposition erkennt die Interimsregierung an.

Im Hightech-Land Südkorea dominieren patriarchale Rollenbilder. Der K-Pop gibt das Schönheitsideal vor. Doch nicht alle machen mit.

Die Tötung von al-Qaida-Chef Osama bin Laden jährt sich zum zehnten Mal. US-Präsident Joe Biden nutzt den Jahrestag, um den Truppenabzug aus Afghanistan zu rechtfertigen.